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Künstliche Intelligenz

Confer: Signal-Gründer startet sicheren KI-Chatbot


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Gespräche mit den gängigen Chatbots landen auf den Servern der Anbieter. Auch, wenn die Inhalte explizit nicht für das Training weiterer KI-Modelle genutzt werden, sind sie nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das heißt, OpenAI, Anthropic, Google und Meta können im Zweifel mitlesen. Nun möchte der Gründer des Messengers Signal einen Chatbot anbieten, bei dem eben genau das nicht passiert. Confer soll Gespräche vor Einblicken anderer schützen. „Confer ist ein Dienst, mit dem du Ideen nachgehen kannst, ohne damit rechnen zu müssen, dass diese eines Tages gegen dich genutzt werden.“

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Um den Chatbot nutzen zu können, muss man sich anmelden und einen Passkey erstellen. Der kann beispielsweise mittels Face ID, Fingerabdruck oder einer Geräte-PIN geschützt sein. Darüber werden weitere Schlüssel abgeleitet, die jedoch auf dem Gerät bleiben. Das heißt, auch Confer kann sie nicht einsehen oder nutzen. Chatanfragen werden also lokal verschlüsselt.


Confer ist wie die üblichen KI-Chatbots aufgebaut.

Confer ist wie die üblichen KI-Chatbots aufgebaut.

Confer ist wie die üblichen KI-Chatbots aufgebaut.

(Bild: Screenshot Confer)

Ein KI-Modell muss allerdings auf einem Server samt GPUs laufen. Jemand muss den Server betreiben. Entsprechend hat diese Person oder Organisation Zugriff. Deshalb setzt Confer auf Confidential Computing und eine Trusted Execution Environment (TEE). In dieser hardwaregestützt isolierten Umgebung wird der Code ausgeführt. Der Quellcode ist auf Github verfügbar.

Fraglich ist, welches KI-Modell Confer nutzt. Darauf gibt es keine abschließende Antwort. Man kann nur vermuten, dass es eines der offenen Modelle ist. Diese gibt es beispielsweise mit Llama von Meta, Gemma von Google oder vom französischen Mistral.

In einem Blogbeitrag erklärt Marlinspike die Funktionsweise der Verschlüsselung. In einem weiteren Beitrag warnt er auch vor der Nutzung von KI-Chatbots beziehungsweise vor deren Anbietern. Man gebe seine Gedanken preis. Die Anbieter würden diese garantiert speichern, für KI-Trainings nutzen und vor allem ganz sicher monetarisieren. Es ist kein Geheimnis, dass etwa OpenAI damit liebäugelt, Werbung in ChatGPT zu bringen, um dadurch Geld zu verdienen. Google und Meta haben den Vorteil, Werbung in anderen Diensten anbieten zu können und dadurch ausreichend Einnahmen zu haben, um auch KI-Dienste zu entwickeln und anzubieten.

Aber auch sie, so befürchtet Marlinspike, werden die Informationen nutzen, die wir Chatbots geben, um darauf aufbauend personalisierte Werbung auszuspielen. Er geht so weit, zu sagen, die Anbieter würden uns schon davon überzeugen, dass wir bestimmte Dinge brauchen – sie könnten dafür das gesamte Kontextwissen über uns, Gedanken und Sorgen, nutzen. „Es wird vergleichbar damit sein, dass eine dritte Partei den Therapeuten dafür bezahlt, uns von etwas zu überzeugen.“

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Zudem warnt er vor dem Mitlesen durch Behörden und Strafverfolger – neben den Anbietern. Marlinspike schreibt: „Du bekommst eine Antwort; Sie bekommen alles.“


(emw)



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Metas Ray-Bans: Clickworker sehen Sexvideos


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Videos, die mit den Ray-Ban- oder Oakley-Brillen von Meta aufgezeichnet werden, bleiben nicht lokal auf dem Gerät oder dem Smartphone mit der dazugehörigen Meta AI App gespeichert. Das scheint vielen Menschen nicht klar zu sein. Denn wie das „Svenska Dagbladet“ berichtet, landen bei den zuständigen Clickworkern auch Videos von eher intimen Momenten.

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Ob Sex oder der Gang zur Toilette. Solche Aufnahmen sollen dem Bericht zufolge bei Arbeitern in Kenia aufgetaucht sein. Die Menschen dort werten Videos aus, beschriften und markieren sie. Das nennt sich Daten-Annotation. Mit den so vorbereiteten Daten werden dann wiederum neue KI-Modelle trainiert. Man kann diese Menschen getrost als das Rückgrat von KI bezeichnen, denn ohne ihre Arbeit wären KI-Modelle aller Unternehmen deutlich weniger leistungsfähig oder klug.

Dass die Arbeit oftmals belastend sein kann, ist ebenfalls bekannt. Inhalte können etwa Gewalt zeigen. Auch das muss beschriftet werden, damit ein KI-Modell lernen kann, wie Gewalt aussieht oder was als Gewalt gilt – und was gegebenenfalls dann genau nicht generiert werden darf, sofern es eine solche Richtlinie für ein Modell gibt. Clickworker bekommen in der Regel sehr wenig Geld und leiden zudem psychisch unter den Aufgaben.

Es überrascht nicht, dass sie intime Situationen oder sogar Bankdaten zu sehen bekommen. Dass offenbar so wenig Bewusstsein bei den Nutzern der smarten Brillen für die potenzielle Weitergabe der Daten besteht, erstaunt aber doch.

Meta verweist auf die Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen. Auf Nachfrage von heise online sagt ein Sprecher: „Wenn Menschen Inhalte mit Meta AI teilen, nutzen wir manchmal Subunternehmen, die diese Inhalte auswerten, um die Funktionsweise der smarten Brillen zu verbessern.“ Das stehe ganz klar in den Richtlinien.

Sprachaufnahmen können tatsächlich laut Datenschutzrichtlinie nicht automatisch weitergegeben werden. Möglicherweise hat Meta hier aus vorherigen Skandalen um etwa Amazons Alexa und Apples Siri gelernt. Auch hier landeten Sprachaufnahmen zur Auswertung und für die Verbesserung der eigenen Produkte bei Menschen, die diese anhören und auswerten mussten.

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Videoaufnahmen, die mit den Ray-Bans und Oakleys aufgezeichnet werden, können aber immer an Meta und andere Unternehmen weitergereicht werden. Das lässt sich nicht abschalten. Meta AI, der Dienst und die gleichnamige App, die für die Verarbeitung der Nutzeranfragen zuständig ist, kann nur mittels Datenweitergabe die angebotenen Funktionen erfüllen. Sprich: Damit Meta AI dem Nutzer sagen kann, vor welchem Gebäude er gerade steht, müssen die Bilder an Meta geschickt und dort ausgewertet werden.

Wie die schwedische Tageszeitung berichtet, funktioniert auch die Anonymisierung der Videos nicht richtig. Clickworker sollen berichtet haben, dass Gesichter nicht verpixelt werden. Meta jedoch sagt auf Nachfrage, dass man die Inhalte sehr wohl filtere, um die Menschen zu schützen. Auch hier werde kontinuierlich an Verbesserungen der Systeme gearbeitet.

Ein weiterer Hinweis von Meta bezieht sich auf die Unsicherheit von Menschen, heimlich gefilmt zu werden. Die Brillen zeigen immer anhand einer kleinen LED im Gestell an, wenn sie aktiviert sind. Zudem sagt Meta, in den Nutzungsbedingungen sei festgehalten, dass Menschen die Dienste im Rahmen der Gesetzgebung sowie in einer respektvollen Art nutzen sollten.


(emw)



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c’t-Workshop: DHCP-Automatisierung mit Kea und Stork


Der DHCP-Dienst bildet das Rückgrat moderner Netzwerke. In vielen Umgebungen verteilen sich Verwaltungsdaten jedoch auf mehrere Systeme – etwa IP-Adressmanagement, Inventardatenbanken, VoIP-Plattformen oder Deployment-Werkzeuge. Mit Kea-DHCP und der Weboberfläche Stork führen Admins diese Daten zusammen und synchronisieren sie über APIs mit dem DHCP-Dienst. So automatisieren sie wiederkehrende Konfigurationsaufgaben.

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Im Workshop DHCP-Automatisierung mit Kea und Stork binden die Teilnehmer Kea-DHCP mit Open-Source-Werkzeugen in automatisierte Netzwerkumgebungen ein.

Der Workshop deckt den gesamten Lebenszyklus einer Kea-DHCP-Umgebung ab. Die Teilnehmer installieren Kea, richten ein Datenbank-Backend mit MySQL oder PostgreSQL ein und konfigurieren Subnetze sowie Adresspools. Danach bauen sie einen Hochverfügbarkeits-Cluster auf, testen Failover und prüfen den Status der Instanzen.

Anschließend setzen sie typische DHCP-Szenarien um: PXE-basierter Netzwerkboot, Vendor- und VIVSO-Optionen sowie dynamische DNS-Updates. Danach aktivieren sie die Kea-API, sichern den Zugriff ab und verwalten darüber Subnetze, Optionen, Client-Klassen und Reservierungen.

Mit Stork administrieren sie ihre Kea-Instanzen zentral und kontrollieren Versionen sowie HA-Zustände. Für Metriken und Alerts binden sie Monitoring-Werkzeuge wie Prometheus, Grafana, Zabbix und Uptime-Kuma ein. Ergänzend analysieren sie Logs und DHCP-Leases.

Die Teilnehmer erwerben Wissen, das sie unmittelbar im Produktivbetrieb einsetzen können. Sie lernen, typische Stolperfallen zu erkennen, bevor diese im laufenden Betrieb Probleme verursachen. Außerdem gewinnen sie ein tieferes Verständnis für Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit und Betriebssicherheit ihrer DHCP-Infrastruktur.

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Durch den Workshop führt Carsten Strotmann von der sys4 AG. Er betreut seit über 25 Jahren Unix- und Windows-Netzwerke. Zu seinen Schwerpunkten zählen DNS, DNSSEC und IPv6. Als Trainer arbeitet er unter anderem für das Internet Systems Consortium, das Linuxhotel und Men & Mice.

Der Workshop richtet sich an Systemadministratoren, Netzwerkingenieure und DevOps-Teams mit Linux- und TCP/IP-Grundkenntnissen. Erfahrung mit JSON-APIs und DHCP erleichtert den Einstieg.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Veranstaltung am 2. und 3. Juni jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr online über Zoom statt. Zur Teilnahme genügen ein aktueller Browser mit JavaScript sowie ein Mikrofon oder Headset; ein SSH-Client ist hilfreich. Wer bis zum 05.05.2026 bucht, sichert sich einen Frühbucher-Rabatt von 10 Prozent und zahlt 792,00 Euro. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum Workshop.


(abr)



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Android Studio Panda 2: KI-Agent erstellt neue Android-Apps


Google hat Android Studio Panda 2 veröffentlicht. Die neue Version stattet die integrierte Entwicklungsumgebung für Android-Apps mit erweiterten KI-Möglichkeiten aus: Per KI-Agent lassen sich komplette neue App-Prototypen erstellen. Aber auch im Umgang mit vorhandenen Codebasen soll der KI-Agent unterstützen können und Entwickler von Boilerplate-Code befreien.

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Per Prompt zur App: Google demonstriert den KI-gestützten „New Project“-Flow.

Per Prompt zur App: Google demonstriert den KI-gestützten „New Project“-Flow.

Per Prompt zur App: Google demonstriert den KI-gestützten „New Project“-Flow.

(Bild: Google)

Wie das Android-Team ausführt, soll der KI-gestützte „New Project“-Flow das Erstellen eines App-Prototyps mit nur einem Prompt ermöglichen. Dabei können Developer neben einer Beschreibung der geplanten App auch Bilder hochladen. Der KI-Agent setzt dann die Pläne in die Tat um und nutzt dazu Technologien wie Kotlin und Compose unter Befolgung der Best Practices in der Android-Entwicklung. Die App wird letztlich zu einem Android-Emulator deployt und Developer können jeden Screen dahingehend prüfen, ob er ihren Anforderungen entspricht.

Nicht nur neue Apps, sondern auch bestehende Codebasen sollen von den Fähigkeiten des KI-Agenten profitieren. Der Version Upgrade Assistant in Android Studio kann nun mithilfe von KI Dependencies verwalten. Dazu klicken Entwickler im Versionskatalog mit der rechten Maustaste, wählen AI und anschließend Update Dependencies aus. Auch aus dem Refactor-Menü lässt sich die KI-Funktion aktivieren: Update all libraries with AI.


Die Dependency-Verwaltung kann nun per KI geschehen.

Die Dependency-Verwaltung kann nun per KI geschehen.

Die Dependency-Verwaltung kann nun per KI geschehen.

(Bild: Google)

Dann soll der KI-Agent mehrere automatisierte Runden durchführen, bis er Dependency-Konflikte behoben hat und der Build schließlich erfolgreich verläuft.

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Neben dem kostenfreien Standard-Modell in Android Studio kann der KI-Agent für zahlende Kunden auf weitere Optionen zugreifen. Entwicklerinnen und Entwickler können ihren eigenen API-Key für Google AI Studio eingeben, um einen zahlungspflichtigen Gemini-API-Key einzubinden. Das ermöglicht Zugriff auf neuere und schnellere Modelle von Google zum Erstellen neuer Apps, darunter das KI-Bildmodell Nano Banana und Gemini 3.1 Pro Preview, was das Generieren verbesserter Designs ermöglichen und die Codequalität erhöhen soll.

Android Studio Panda 2 steht bei Google zum Download bereit. Weitere Informationen bietet der Blogeintrag zur Ankündigung.


(mai)



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