Apps & Mobile Entwicklung
Core Ultra X9 388H vs. X7 358H: Gaming-Leistung im Vergleich
Zwei Core Ultra 300 „Panther Lake“ der X-Serie hatte ComputerBase bereits im Test: Den Core Ultra X9 388H mit Arc B390 und den Core Ultra X7 358H mit Arc B390. Auf dem Papier liegen beide in Sachen Grafik- respektive Gaming-Leistung gleichauf, die Tests bestätigten das aber nicht. Das lag allerdings an RAM-Takt und TDP-Korsett.
Auf den RAM-Takt kommt es an!
Dass beides eine Ursache für die im Durchschnitt 12 Prozent geringere Leistung des Core Ultra X7 358H war, lag auf der Hand: Während die CPU im MSI Prestige 14 Flip AI+ mit etwas geringerer TDP und vor allem nur LPDDR5X-8355 zum Einsatz kam, stand dem Core Ultra X9 388H im Asus Zenbook Duo LPDDR5X-9600 zur Verfügung.
X9 388H vs. X7 358H mit LPDDR5X-9600
Inzwischen liegt ComputerBase der Core Ultra X7 358H erneut vor, dieses Mal im neuen Samsung Galaxy Book 6 Pro 16″.
In diesem System liegt nicht nur im Leistungs-Profil eine höhere TDP an, auch bietet das Notebook wie das Zenbook Duo von Asus LPDDR5X-9600.
GPU-Taktraten unter Last
Der Blick auf die in den Gaming-Benchmarks protokollierten Taktraten und Verbräuche der CPU zeigt dabei, dass X9 388H im Zenbook Duo und X7 358H im Galaxy Book 6 Pro in dieser Disziplin noch immer nicht ganz auf Augenhöhe liegen, aber der Unterschied ist klein: Im Durchschnitt um zwei Prozent niedriger taktet die Arc B390 im Notebook von Asus, mutmaßlich weil auch die TDP im Durchschnitt um neun Prozent niedriger liegt. Aber wie schnell ist der X7 mit zwei Prozent weniger GPU-Takt, aber gleichem RAM-Takt jetzt im Vergleich zum bereits getesteten X9?
Gaming-Leistung auf Augenhöhe
Getestet hat ComputerBase das erneut im schon zuletzt genutzten iGPU-Gaming-Testparcours, die Einstellungen lauteten dabei wie folgt:
Das Ergebnis spricht eine klare Sprache: Im Durchschnitt trennen X9 388H und X7 358H in diesem Vergleich nur noch drei Prozent bei den FPS, was gut mit den zwei Prozent Takt-Unterschied korrespondiert. Die zuvor zwischen X7 und X9 bestehende Lücke von 12 Prozent, die mutmaßlich im Wesentlichen auf den RAM-Takt-Unterschied zurückzuführen war, wird fast vollständig geschlossen.
In einigen Benchmarks gibt es dabei sogar einen Gleichstand, der größte Unterschied bleibt in Cyberpunk 2077 bestehen: Die 6 Prozent lassen sich in diesem Fall nicht dem Taktunterschied (auch nur 2 Prozent) zuordnen, aber auch beim wiederholten Ausführen war der X7 358H im Galaxy Book 6 Pro nicht in der Lage, das Niveau des X9 388H im Zenbook Duo zu erreichen.
Fazit
Wie im ersten Test Core Ultra X7 358H mit Arc B390 im MSI Prestige 14 Flip AI+ vermutet, war der Großteil des Leistungsunterschieds zum X9 388H im Zenbook Duo (Test) auf den niedrigeren RAM-Takt zurückzuführen, denn wenn beide CPUs mit LPDDR5X-9600 daher kommen, fällt der Leistungsunterschied der iGPU in Spielen nur noch marginal aus. Ja, auch LPDDR5X-8533 zu LPDDR5X-9600 kann noch einen Unterschied machen!
Wie der Core Ultra X7 358H im MSI Prestige gezeigt hat, hat die Konkurrenz aber auch mit langsamerem, wenn auch beileibe nicht langsamem RAM keine Chance gegen die Xe3-iGPU in ihrer großen Ausbaustufe. Wer allerdings das Maximum an Leistung zur Verfügung haben will, sollte auf ein Notebook mit LPDDR5X-9600 setzen – und darauf achten, dass die CPU auch mit hohen TDPs gefahren werden kann.
Derzeit bleibt das größte Problem interessierter Kunden allerdings, überhaupt ein Notebook mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ kaufen zu können – und dann auch noch zum angemessenen Preis.
Das Samsung Galaxy Book 6 (Pro/Ultra) startet am 11. März in den Verkauf. Die in diesem Test verwendete Konfiguration mit Core Ultra X7 358H ist zum Start allerdings noch nicht verfügbar, nur die Version mit Core Ultra 7 365H und damit kleiner iGPU („Intel Graphics“) steht zur Verfügung. Mit 16 GB RAM und 1 TB großer SSD liegt der Preis bei 2.199 Euro.
Mit dem MSI Prestige 14 Flip AI+ gibt es den Core Ultra X7 358H bereits für unter 1.600 Euro, das Galaxy Book 6 Pro spielt in Sachen Chassis, Tastatur, Touchpad und Display allerdings auch in einer ganz anderen Liga. Aber wer die Leistung der Arc B390 in diesem Modell will, muss sich a) noch gedulden und dann b) auch sehr viel mehr Geld ausgeben.
ComputerBase wurde das Galaxy Book 6 Pro 16“ mit Core Ultra X7 358H leihweise von Samsung unter NDA zum Testen zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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Wochenrück- und Ausblick: Ein schwarzes QD-OLED-Panel und ChatGPTs Vormachtstellung

Im wöchentlichen Rückblick auf die vergangenen sieben Tage steht heute die 17. Woche 2026 im Fokus. Es sind 92 News/Notizen und 6 Tests/Berichte erschienen. Welche davon haben die ComputerBase-Leser besonders interessiert? Was empfiehlt sich als Wochenendlektüre?
Bei den Test dieser Woche interessierten sich die meisten Leser für den Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3. Der Monitor mit QD-OLED-Panel der 4. Generation bietet mit dem BlackShield eine zusätzliche Beschichtung gegen den lila Farbstich bei direktem Lichteinfall, den QD-OLED-Panels normalerweise aufweisen. Darüber hinaus bietet er eine höhere Helligkeit bei vollflächiger Weißdarstellung als der Vorgänger. Mit DisplayPort 2.1a UHBR20, HDMI 2.1, 240 Hz, UHD-Auflösung, FreeSync, G-Sync, KVM-Switch, 90 Watt PD über USB-C, Ergonomie-Funktionen beim Standfuß und Funktionen wie Picture-in-Picture und Picture-by-Picture bietet der Monitor auch abseits des reinen OLED-Panels viel und macht nicht nur als Gaming-Monitor eine gute Figur, weshalb er sich am Ende eine Empfehlung der Redaktion verdient.
Bei den Meldungen dieser Woche steht hingegen ChatGPT an erster Stelle. Die Meldung, dass ChatGPT immer mehr Vorsprung gegenüber der Konkurrenz einbüßt, fand am meisten Zuspruch durch die Leser. Denn laut Zahlen des Web-Analysedienstes SimilarWeb bleibt ChatGPT zwar der unangefochtene Spitzenreiter bei den generativen KI-Chatbots, der Vorsprung schmilzt aber. Beim Website-Traffic kam ChatGPT im März 2026 auf einen Anteil von 56,72 Prozent. Zwölf Monate zuvor waren es noch 77,43 Prozent, vor drei Monaten hatte man noch 63,19 Prozent. Im Jahresvergleich ist der Anteil somit von rund 2/3 auf 1/2 geschrumpft.
Podcast
Bei den Podcasts gibt es diese Woche gleich zwei Folgen, die es bisher nicht in den Wochenrückblick geschafft haben.
Einerseits haben Max und Fabian in einer nachgeschobenen Folge CB-Funk die Spiele des Jahres 2026 diskutiert. Neben großen Namen gehört dazu auch einiges an Kritik.
Andererseits widmen sich Jan und Fabian im CB-Funk-Podcast #166 dem fehlenden Test des AMD Ryzen 9 9950X3D2, dem „günstigeren“ HUDIMM-RAM und den WLP-Spleens der Leser und von sich selbst bei der Frage, wie Wärmeleitpaste aufgetragen wird.
Der Test der AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition wird übrigens vielleicht schon in der kommenden Woche nachgeholt, doch bis es so weit ist, müssen noch einige Tests durchgeführt werden. Mit Ankündigungen von Motorola und Tests zu einem Lenkrad, einer Tastatur und einer anderen CPU sind aber auch andere Themen für die bevorstehende Woche bereits vorbereitet.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Google Gemini: Neues Punktesystem und Bilder-Tool sollen kommen

Google steht offenbar kurz vor der Einführung eines neuen Punktesystems für die Gemini-App, das unter anderem auch Nutzungsbeschränkungen umfassen soll. Parallel arbeitet das Unternehmen dem Vernehmen nach an neuen Werkzeugen zur Bildbearbeitung.
Auch Google wird sein Bezahlsystem anpassen müssen
Die aktuelle Knappheit bei der für KI-Modelle benötigten Rechenleistung macht auch vor Google nicht halt. Nachdem bereits Anthropic bei Claude neue Ansätze erprobt hatte, um insbesondere bei Entwicklern die zunehmend knappen Ressourcen besser zu monetarisieren, scheint nun auch Google unter Zugzwang zu geraten.
Erste Hinweise auf ein System mit Credits
Wie die in solchen Fällen gut informierte Plattform TestingCatalog berichtet, soll das Unternehmen grundlegende Änderungen daran vorbereiten, wie Anwender die Gemini-App nutzen. So will diese in der neuen Version Hinweise dafür gefunden haben, dass Google die Nutzung künftig stärker einschränken will. Dem Bericht zufolge ist ein kreditbasiertes System geplant, bei dem Nutzer ein monatliches Guthaben erwerben, das sich flexibel für verschiedene Modelle und Funktionen einsetzen lässt. Google würde sich damit von einem pauschalen Abonnement lösen und hin zu einem Guthabenmodell entwickeln, bei dem Anwender nur das bezahlen, was sie tatsächlich nutzen.
Situation dürfte sich für Anwender nicht wirklich verbessern
Diese Pläne lassen sich sowohl positiv als auch negativ bewerten: Wenignutzer könnten theoretisch profitieren und Kosten sparen, während intensive Anwender ihr Budget vermutlich schneller aufstocken müssen. Erfahrungsgemäß ist es jedoch wahrscheinlich, dass Google das neue System als besonders „fair“ positionieren wird, die Gesamtkosten für alle Nutzer am Ende aber steigen. Aktuell basiert Gemini noch auf festen Prompt-Kontingenten und zeitabhängigen Obergrenzen, die an die jeweilige Abonnementstufe gebunden sind. Ausgenommen davon sind Flow, Whisk und Antigravity sowie Aufladungen für AI-Pro- und AI-Ultra-Nutzer, bei denen bereits ein Kreditsystem zum Einsatz kommt. Gleichzeitig könnte ein solches Modell die Einführung neuer Funktionen erleichtern, ohne direkt die Preise bestehender Abonnements zu erhöhen oder Nutzer in höhere Tarife zu drängen.
Hinweise auf Neuerungen bei den Bildern
Zusätzlich deutet ein eigener Bilderbereich mit der Kennzeichnung „New“ in der Programmoberfläche auf Veränderungen bei den Bildfunktionen hin. Ob sich dahinter neue Modelle zur Bildgenerierung verbergen oder es sich lediglich um einen direkt in Gemini integrierter Bild-Editor handelt, bleibt bislang offen. Denkbar wäre hier etwa ein In-App-Editor, der Nano Banana 2 (Pro) mit Canvas-ähnlichen Werkzeugen kombiniert.
Bekanntgabe auf der kommenden Google I/O wahrscheinlich
Es erscheint durchaus plausibel, dass die entdeckten Hinweise Vorboten der am 19. und 20. Mai stattfindenden Hausmesse Google I/O sind und das Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung darüber weitere Details bekannt geben wird. Erwartet werden zudem ein Redesign von Stitch, Jitro, eine Erweiterung von AI Studio Build sowie die breitere Einführung von Skills.
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Partnerschaft wird erweitert: Google will bis zu 40 Mrd. US-Dollar in Anthropic investieren

Google und Anthropic haben die Vertiefung ihrer bestehenden Partnerschaft bekannt gegeben, die unter anderem eine Investition von bis zu 40 Milliarden US-Dollar umfasst. Ziel ist es, dass sich Anthropic den Zugang zu dringend benötigter Rechenleistung in Googles Rechenzentren sichert.
10 Milliarden sofort, der Rest später
Wie aus einem Bericht von CNBC hervorgeht, bauen die neuen Vereinbarungen auf der seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit beider Unternehmen auf. Google plant demnach, insgesamt bis zu 40 Milliarden US-Dollar zu investieren, wobei zunächst 10 Milliarden fließen sollen. Die verbleibenden 30 Milliarden US-Dollar sind an das Erreichen bestimmter, nicht näher spezifizierter Leistungsziele geknüpft und sollen erst bei Erreichen ausgezahlt werden.
Anthropic benötigt Rechenleistung
Bereits Anfang des Monats hatte sich Anthropic im Zuge einer Ankündigung gemeinsam mit Google und Broadcom Rechenkapazitäten im Umfang von 5 Gigawatt gesichert, die allerdings erst ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen werden. Zudem besteht offenbar eine Option auf die Sicherung weitere Kapazitäten. Parallel dazu ermöglicht Google über seinen Cloud-Zweig den Zugriff auf die KI-Modelle von Anthropic. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem die hauseigenen Tensor Processing Units (TPUs), die als Alternative zu Grafikprozessoren von Nvidia positioniert werden. OpenAI hatte den Konkurrenten zuvor öffentlich dafür kritisiert, sich nicht ausreichend Rechenleistung für seine Dienste gesichert zu haben.
Konkurrenten investieren in die Konkurrenz
Die aktuellen Investitionen sind nicht ohne Vorgeschichte: Bereits 2023 investierte Google 300 Millionen US-Dollar in das KI-Labor von Anthropic und sicherte sich dabei einen Anteil von 10 Prozent. Wenige Monate später folgten weitere zwei Milliarden US-Dollar. Parallel dazu kündigte Amazon an, bis zu vier Milliarden US-Dollar in das damals erst zwei Jahre alte Startup investieren zu wollen. Bestandteil dieser Vereinbarung war unter anderem, dass Anthropic künftig Amazon Web Services (AWS) als primären Cloud-Anbieter nutzt.
Dass Google seine Investitionen nun deutlich ausweitet, könnte auch im Zusammenhang mit jüngsten Schritten von Amazon stehen: Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen weitere fünf Milliarden US-Dollar in Anthropic investiert, wobei sich die Gesamtinvestitionen in den kommenden Jahren um weitere 20 Milliarden erhöhen könnten. Im Gegenzug plant Anthropic, innerhalb der nächsten zehn Jahre rund 100 Milliarden US-Dollar in den Bezug von Amazons Trainium-Chips und Graviton-CPUs zu investieren, die für das Training und den Betrieb von Claude sowie künftigen KI-Modellen vorgesehen sind. Gleichzeitig soll Claude weiterhin direkt über AWS verfügbar bleiben, sodass Kunden auf die KI-Entwicklungsumgebung von Anthropic zentral zugreifen können, ohne zusätzliche Verträge abschließen zu müssen.
Anthropic unter Zugzwang
Die nun getroffene Vereinbarung dürfte die angespannte Versorgungslage bei den Rechenressourcen für Anthropic zumindest mittelfristig entschärfen. Erst Anfang des Monats sah sich das Unternehmen gezwungen, aufgrund begrenzter Kapazitäten zu Spitzenzeiten Agenten von Drittanbietern wie OpenClaw zu blockieren.
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