Apps & Mobile Entwicklung
CPU-Gerüchte: AMD Ryzen Olympic Ridge mit 6 bis 24 Kernen

Zuletzt hatte der treffsichere User „HXL“ alias @9550pro die mutmaßliche Größe eines Zen-6-Chiplets (CCD) der nächsten CPU-Generation von AMD genannt. Jetzt liefert er Hinweise auf die Modellpalette, die von 6 Kernen bei einem kastrierten Chiplet bis zu 24 Kernen mit zwei voll bestückten CCDs reichen soll.
Wie so oft kryptisch, aber im Kontext zu früheren Meldungen dann doch relativ eindeutig erscheint der neue Hinweis von „HXL“ auf X. Diese weisen darauf hin, dass die neue Generation AMD Ryzen, denen der Codename Olympic Ridge zugesprochen wird, in der Konfiguration mit nur einem Chiplet in Form von CPU-Modellen (SKUs) mit 6, 8, 10 und 12 Kernen erscheinen könnte. Dass bei Olympic Ridge die Zahl der Kerne von bisher 8 (Zen 5) auf 12 (Zen 6) steigt, gilt als nahezu gesichert. Bei den Einstiegsmodellen wären dementsprechend einige Kerne deaktiviert. So können auch teildefekte Dies noch Verwendung finden.
In der Konfiguration mit zwei Chiplets seien nun 8 + 8 für 16 Kerne, 10 + 10 für 20 Kerne und 12 + 12 für das Maximum von 24 Kernen (und 48 Threads) zu erwarten. Bei Ryzen 9000 mit Zen 5 liegt das Maximum noch bei 16 Kernen (8 + 8), wie sie der Ryzen 9 9950X (Test) bietet.
Erst Ende Januar trafen aus der gleichen Quelle die ersten Hinweise auf die Chip-Fläche eines Zen-6-CCD für Olympic Ridge ein. Mit angeblich 76 mm² wären die 12 Zen-6-Kerne mitsamt 48 MB L3-Cache nur wenig größer als ein Zen-5-CCD mit 8 Kernen und 32 MB L3. Ergo soll es 50 Prozent mehr Kerne und L3-Cache auf nahezu gleicher Fläche geben. Der feinere Herstellungsprozess N2 vom Auftragsfertiger TSMC könnte das ermöglichen.
Ob die neue Serie den naheliegenden Namen Ryzen 10000 oder Ryzen 11000 (da zuletzt immer ungerade) tragen wird, bleibt abzuwarten. Gesichert ist aber, dass die neuen Prozessoren weiterhin im Sockel AM5 Platz nehmen werden. Es genügt voraussichtlich sogar ein BIOS-Update, um sie auf bestehenden Mainboards einzusetzen, denn Hersteller wie Asus, ASRock und MSI haben schon „Next Gen CPU Support“ versprochen.
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Starfield „2.0“: Nächster großer Patch ist für Fans, kein Reboot

Bethesda verlagert Entwicklungsressourcen in Richtung Starfield (Test). Gleichzeitig dämpft das Studio die Erwartungen: Das spekulierte große Reboot, ein „Starfield 2.0“, steht nicht auf der Agenda, in seinen Grundfesten bleibt das Rollenspiel das, was es schon ist. Künftige Updates sollen Fans bedienen.
Gerüchte um ein großes Starfield-Reboot und gravierende Änderungen am riesigen, aber flachen Sci-Fi-Rollenspiel kamen nach Presseberichten und Influencer-Äußerungen auf. Man habe das nächste große Update für Starfield bereits gesehen, stand darin, dürfe aber nichts darüber sagen, nur, dass ein größeres Update bevorstehe. Eine neue Roadmap mit neuen Inhalten hatte Bethesda schon im vergangenen Herbst angekündigt, die kostenlose Updates und einen weiteren DLC umfassen sollte. Daraus erwuchs die Hoffnung auf größere Änderungen.
Starfield bleibt Starfield
Diese Updates werden zwar Fan-Wünsche berücksichtigen, das Spiel aber nicht grundlegend umkrempeln. Bethesda-Chef Todd Howard stelle das im Kinda-Funny-Podcast (YouTube) deutlich klar. Für jemanden, der bisher nichts mit Starfield habe anfangen könne, werde sich durch die Updates nichts ändern, sagte Howard: „Es ist nicht Starfield 2.0“. Wer Starfield hingegen möge, werde auch die kommenden Inhalte mögen.
Nach dem Fokus auf Fallout und Fallout 76 könne sich das Studio nun wieder auf Starfield und Starfield-Content konzentrieren, sagte Howard, und diese auch in den Mittelpunkt rücken: „Wir haben eine Menge Arbeit geleistet, die uns sehr gefällt“. Das Update solle „bald“ erscheinen und wird nicht das letzte bleiben.
Hoffnungen auf ein Reboot waren demnach eher den immer noch nur „ausgeglichenen“ Bewertungen, ergo größerer Unzufriedenheit mit dem Konzept des Spiels geschuldet. Starfield bietet zwar ein riesiges Universum, aber wenig Tiefgang, vieles ähnele sich. Daran hat auch die erste Erweiterung Shattered Space nichts geändert.
Das scheint am Ende aber nicht ausschlaggebend: Laut Howard funktioniert das Spiel im Game Pass durchaus und kann dort eine riesige Anzahl gespielter Stunden und eine große Spielerschaft verbuchen. Starfield hat demnach seinen Platz gefunden. Wer ein klassisches Bethesda-Rollenspiel will, wird erst wieder mit The Elder Scrolls VI bedient, das laut Howard wieder stärker im Stil von Oblivion und Skryim entwickelt wird.
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Apple entwickelt „Augen und Ohren“ fürs Smartphone
Apple hat die Absicht, Euch und Eurem iPhone unter die Arme zu greifen. Dafür arbeitet man derzeit an neuem Zubehör, das die Mitarbeiter als „Augen und Ohren“ bezeichnen. Aktuell entwickelt das Unternehmen drei neue Geräte.
Laut einem aktuellen Bericht arbeitet Apple verstärkt daran, drei neue Wearables auf den Markt zu bringen. Die neuen Informationen kommen erneut vom Apple-Insider Mark Gurman. Mit den neuen Geräten will der iPhone-Hersteller verlorenen Boden zu Meta gutmachen. Das Unternehmen hat mit den Ray-Ban-Brillen seit mittlerweile Jahren einen Vorsprung bei Smart Glasses. Beim iPhone-Hersteller geht es aber um mehr als nur die Brille.
Apples Wearable-Entwicklung: Brille, Brosche und AirPods
Gurman beschreibt in seinem Bericht die drei Geräte, an denen das Unternehmen aktuell arbeitet. Alle drei sieht das Unternehmen als Zubehör fürs iPhone. Bedeutet: Sie setzen ein Smartphone des Unternehmens voraus, genauso wie es bei der seit Jahren bekannten Apple Watch der Fall ist.
Das erste Produkt sind Smart Glasses. Also eine Brille mit integrierten Kameras, Lautsprechern und Mikrofonen. Damit könnt Ihr Videos und Bilder aufzeichnen, Musik hören oder telefonieren. Ein Display gibt es nicht. Selbstverständlich spielen die Integration von Siri und die kommenden KI-Features des Assistenten eine wichtige Rolle.
Während eine der beiden Kameras für Videos und Fotos verantwortlich ist, soll der zweite Sensor Informationen über Eure Umgebung an den Assistenten liefern. Damit soll Apples KI besser verstehen, wie Eure Umgebung aussieht. Der Sensor soll etwa in der Lage sein, Distanzen zwischen Objekten zu messen.
Dank all dieser Informationen soll Apples Brille Euch im Alltag unter die Arme greifen können. Als Beispiel wird ein Blick auf ein Poster genannt: Die Brille soll dann in der Lage sein, Daten und sonstige Informationen daraus zu extrahieren und diese in Euren Kalender einzutragen. Ähnlich, wie es heute schon mit Visual Intelligence auf dem iPhone möglich ist.
Die Brille soll auch in der Lage sein, kontextsensitive Erinnerungen zu erstellen. Damit könntet Ihr im Supermarkt daran erinnert werden, ein Produkt aus dem Regal zu nehmen, wenn Ihr gerade davorsteht.

Smart Glasses von Apple
Die Fassung der Brille soll komplett von Apple stammen. Man habe über eine Kooperation mit einem bereits bekannten Brillenhersteller diskutiert, sich am Ende aber anders entschieden. Der iPhone-Hersteller möchte alles aus eigener Hand anbieten. Meta hingegen kooperiert mit EssilorLuxottica, während Google sich mit Warby Parker zusammengetan hat.
Das Design und die Materialien werden laut Gurman Apple-typisch hochwertig sein. In Zukunft will man auch mehrere Designs anbieten. Die Produktion von Apples Smart Glasses könnte bereits Ende 2026 beginnen. Eine Vorstellung wäre damit im Jahr 2027 möglich.
KI-Pin mit Kamera und Mikro
Es gibt aber auch Personen, die keine Brille tragen wollen; vor allem dann, wenn sie keine tragen müssen. Dafür arbeitet Apple unter anderem auch an einer Brosche, einem kleinen Anhänger, der einem AirTag ähneln soll.
Dieser kleine Pin erinnert auch an den AI Pin von Humane. Im Gegensatz zu diesem soll Apples Variante aber keinen integrierten Projektor oder Display bieten. Wie die Brille ist es auch kein eigenständiges Zubehör, sondern benötigt ein iPhone.
Apples Pin integriert eine Kamera, die permanent Umgebungsdaten erfasst, sowie ein Mikrofon. Die Kamera ist jedoch nicht zur Aufnahme von Videos oder Bildern gedacht. Sie soll erneut lediglich Informationen über Eure Umgebung an die KI weiterleiten.
Intern gibt es aktuell noch einen Streit, ob das iPhone-Zubehör einen Lautsprecher haben soll oder nicht. Mit einem Lautsprecher könntet Ihr eine Unterhaltung mit Siri führen, ohne zum iPhone greifen zu müssen.
Intern bezeichnen Apples Mitarbeiter den Pin als „Augen und Ohren“ des Smartphones. Er kann entweder an einer Kette getragen werden oder auch ans Hemd gepinnt werden.
Derzeit ist noch unklar, ob der Pin wirklich vorgestellt wird. Es sei möglich, dass Apple das Projekt einstellt. Sollte die Entwicklung weitergehen, ist laut Gurman eine Vorstellung im Jahr 2027 denkbar.
AirPods mit Kamera, Apple Watch ohne
Gurman beschreibt zu guter Letzt auch noch AirPods, die ebenfalls in naher Zukunft Kameras erhalten könnten. Wie beim AI Pin sollen diese nicht für Bilder oder Videos gedacht sein. Es geht erneut darum, dass die KI Eure Umgebung kennt. Die Entwicklung ist laut Gurman weiter fortgeschritten als bei dem Pin. Apples neue AirPods mit Kamera könnten schon in diesem Jahr erscheinen.
Ein Projekt, von dem sich der iPhone-Hersteller angeblich verabschiedet hat, ist eine Apple Watch mit Kamera. Diese Lösung sei unpraktisch, da die Kamera zu oft von Kleidung verdeckt wird. Außerdem seien die Blickwinkel zu schlecht für brauchbare Ergebnisse.
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Steam Sale: Das Wochenende bringt Rabatte zu Spielen mit Pferden

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. Immer wieder heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Über das Wochenende sind jetzt Pferdespiele dran – und Titel, in denen etwa Esel, Pferde oder Einhörner eine Rolle spielen.
Rabatte im Galopp
Das „Festival der Pferdespiele“ läuft ab sofort bis Montagabend um 19:00 Uhr. Rabattiert sind keineswegs bloß reinrassige Pferdespiele und Reiterhof-Simulationen, sondern auch zahlreiche Titel anderer Genres, in denen Pferde und pferdeartige Reittiere eine Rolle spielen – bei einem historischen Setting ist das bekanntlich häufig der Fall. Ob ein Spiel an der Rabattaktion teilnimmt, obliegt letztlich aber – wie üblich – den Publishern. Ein Trailer stellt ausgewählte rabattierte Spiele kurz vor.
Neben rabattierten Games rückt Valve außerdem auch kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Zu bedenken ist wie üblich bei derartigen Rabattaktionen, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Direkt im Anschluss zur Wochenend-Aktion zu Pferdespielen geht es mit der Februar-Ausgabe des Steam Next Fests weiter: Eine Woche lang wird es zahlreiche Demos und Entwickler-Livestreams zu Indie-Games geben. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Events bis zum Ende des Jahres 2026.
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