Connect with us

Künstliche Intelligenz

c’t-Webinar: Linux für Ein- und Umsteiger – Installation, Praxis, Alltag


Hand aufs Herz: Wer an Linux denkt, hat vielleicht noch das Bild eines blinkenden Cursors auf schwarzem Hintergrund im Kopf, dazu einen Nerd, der kryptische Befehle eintippt. Doch diese Zeiten sind vorbei.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das c’t-Webinar räumt mit den Vorurteilen auf und stellt Linux so vor, wie es Ein- und Umsteiger heute tatsächlich antreffen: als alltagstaugliches Betriebssystem, das sich bedienen lässt, ohne vorher ein Informatikstudium abzuschließen. Keywan Tonekaboni, c’t-Redakteur im Ressort Betriebssysteme und Sicherheit, nimmt Sie an die Hand und führt praxisnah durch alle relevanten Schritte – vom ersten Blick auf den Desktop bis zur Datenmigration von Windows.

Zu Beginn lernen Sie verschiedene Desktop-Oberflächen wie KDE Plasma, Gnome und Cinnamon kennen – denn bei Linux darf man sich aussuchen, wie der eigene Schreibtisch aussehen soll. Anschließend zeigt der Referent, wie Sie ein Linux-Live-System auf einem USB-Stick vorbereiten und starten. Mit so einem Live-System können Sie Linux in aller Ruhe testen, ohne auch nur eine einzige Datei auf Ihrer Festplatte anzurühren. Ganz nebenbei prüfen Sie, ob Ihre Hardware mitspielt. Typische Stolperfallen bei Dual-Boot-Konfigurationen mit Windows – etwa das gern querschießende BitLocker – kommen ebenso zur Sprache wie die eigentliche Erstinstallation.

Am Beispiel von Linux Mint demonstriert Keywan Tonekaboni, wie Sie Software über die grafische Softwareverwaltung installieren, welche Alternativen es zu gewohnten Windows-Programmen für Office-Arbeit und Bildbearbeitung gibt und wie Treiber und Updates funktionieren. Auch erste Schritte im Terminal stehen auf dem Programm – aber keine Sorge: Die Konsole beißt nicht. Spätestens nach dem Webinar werden Sie feststellen, dass ein paar eingetippte Zeilen manchmal sogar schneller zum Ziel führen als jedes Klick-Menü. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie eine Datenmigration von Windows sauber vorbereiten, damit beim Umzug nichts verloren geht.

Nach dem Webinar wissen Sie, welche Distributionen sich für den Einstieg eignen, wo Linux seine Software herbekommt, wie Paketquellen und Flatpak zusammenspielen und worauf Sie beim Hardware-Kauf achten sollten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Webinar richtet sich an Windows-Nutzer mit Wechselgedanken, Linux-Neugierige ohne tiefe Vorkenntnisse und alle, die Linux vor zehn Jahren mal ausprobiert und damals vielleicht entnervt aufgegeben haben. Vorkenntnisse brauchen Sie keine – alle Schritte werden erklärt und eingeordnet.

Während der Veranstaltung können Sie über einen Online-Chat Fragen stellen. Zur Teilnahme genügt ein aktueller Webbrowser. Im Nachgang erhalten Sie Zugriff auf die Aufzeichnung und können das Gezeigte in Ihrem eigenen Tempo nachvollziehen. Alle Informationen zur Veranstaltung sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.

  • Termin: 19. Mai 2026
  • Uhrzeit: 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Preis: 59,00 Euro (bis 21. April 2026)


(abr)



Source link

Künstliche Intelligenz

Noch vor Ostern: Tankstellen dürfen Preise nur einmal am Tag erhöhen


Die Bundesregierung will als Reaktion auf Kritik an deutlichen Preissteigerungen an den Tankstellen das Kartellrecht verschärfen. Zudem bringt die Regierung die geplante neue Regel auf den Weg, dass Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen – und zwar um 12 Uhr. Für entsprechende Gesetzesänderungen wurde am Sonntag die Ressortabstimmung eingeleitet, sagte ein Sprecher der Bundesregierung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Im Kartellrecht soll konkret die Missbrauchsaufsicht im Kraftstoffsektor verschärft werden. Dem Bundeskartellamt soll ermöglicht werden, einfacher gegen marktbeherrschende Unternehmen aus dem Kraftstoffbereich vorzugehen, wenn Hinweise auf unangemessen hohe Preise vorliegen. Zudem soll das Verfahren vereinfacht werden, um strukturelle Störungen des Wettbewerbs festzustellen und zu beheben.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte angekündigt, die Regierung prüfe eine Verschärfung der Missbrauchsaufsicht des Kartellamts beim Kraftstoffsektor, die zu verschärften Kontrollen bei Kosten und Preisen führen solle. Politiker hatten Mineralölkonzernen eine „Abzocke“ an Tankstellen vorgeworfen.

Reiche hatte außerdem die neue „Einmal-täglich-Regel“ an den Tankstellen nach österreichischem Vorbild angekündigt. Preissenkungen sollen beliebig oft erlaubt sein. Angestrebt wird, dass die neue Regel vor Ostern greift. Umstritten ist, ob die neue Regel preisdämpfend wirkt.


(nen)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Synchronsprecherin lehnt Netflix-Auftrag wegen KI-Klauseln ab


Namhafte deutsche Synchronstimmen von Hollywoodstars haben bei einem Treffen in München vor der Bedrohung ihrer Branche durch Künstliche Intelligenz gewarnt. Der Protest der Synchronsprecherinnen und Sprecher richtet sich vor allem gegen Vertragsklauseln bei Streamingproduktionen, unter anderem des Anbieters Netflix. Nach Angaben des Verbands Deutscher Sprecher:innen (VDS) ermöglichen es diese, bereits aufgenommene Stimmen zum Training von KI-Systemen zu nutzen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Viele Künstler würden diese Regelungen ablehnen und Verträge nicht unterschreiben. In der Folge gerieten erste Synchronproduktionen ins Stocken. „Ich bin nicht bereit, das Training einer Künstlichen Intelligenz zu unterstützen“, sagte Natascha Geisler der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie ist unter anderem die deutsche Synchronstimme für Jennifer Lopez und hat aufgrund der aktuellen Vertragsregelung von Netflix eine Synchronisation von Jennifer Lopez abgesagt. „Bei den neuen Netflix-Verträgen gibt es in diesem Punkt keine Möglichkeit, das auszuschließen. Man muss sich mit dem Training einverstanden erklären, um engagiert zu werden“, sagte Geisler.

Die Künstlerin kritisiert auch, dass das KI-Training nicht mit einem Honorarangebot verbunden sei. „In den Netflix-Verträgen ist an keiner Stelle schriftlich festgehalten, dass für das KI-Training eine gesonderte Vergütung vorgesehen ist.“ Bei diesem Training gehe es darum, alle Facetten des Schauspiels und der Intonation zu sammeln, sagte die Künstlerin. „Die KI soll lernen, wie unterschiedliche Emotionen klingen, um sie dann letzten Endes errechnen zu können. Ich bin aber weder Datenfutter noch werde ich dazu beitragen, dass mein Berufsstand in irgendeiner Form abgeschafft werden kann.“

Das Treffen in München, zu dem auch die deutschen Stimmen von Tom Cruise, Renée Zellweger, Cameron Diaz und SpongeBob erwartet wurden, hatte unter anderem der Verband Deutscher Sprecher:innen organisiert, der sich seit geraumer Zeit für eine gesetzliche Regulierung der KI-Nutzung einsetzt. Nur so könne eine unkontrollierte und illegale Nutzung der Stimmen unterbunden und die Qualität von menschengemachten Kunstwerken erhalten werden.

Eine Sprecherin von Netflix sagte auf Anfrage der dpa, die Nutzung von KI durch das Unternehmen erfolge im Einklang mit geltendem Recht. Sie verwies auf Vereinbarungen, die ihr Unternehmen im vergangenen Sommer gemeinsam mit dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) zu KI getroffen habe, um den Schutz von Sprecherinnen und Sprechern ausdrücklich zu stärken. Dazu gehöre unter anderem die klare Vorgabe, dass die Nutzung einer mittels KI generierten digitalen Nachbildung einer Stimme nur mit ausdrücklicher Zustimmung der betroffenen Sprecherinnen und Sprecher erfolgen dürfe.

Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch


(nie)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Pentagon vergibt 20-Milliarden-Auftrag an Anduril


In dieser Woche vergab das US-Verteidigungsministerium an das Unternehmen Anduril, gegründet von Oculus-Erfinder Palmer Luckey, einen neuen Rahmenvertrag. Dieser läuft fünf Jahre, und kann danach um weitere fünf Jahre verlängert werden, wie Bloomberg berichtet. Das Gesamtvolumen beträgt 20 Milliarden US-Dollar. Darin sind Hard- und Software sowie Service-Dienstleistungen für die US Army enthalten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Als einzig konkretes Produkt nennt das Pentagon nur das KI-System „Lattice“. Das ist Andurils KI-Plattform, mit der sich verschiedene Datenquellen verknüpfen lassen, auch die Informationen aus Sensoren von (autonomen) Drohnen. Lattice OS kann Berichten zufolge unter anderem 3D-Modelle eines Kampfgebietes darstellen. Gegenüber Bloomberg sagte ein Sprecher des Pentagons: „Das moderne Schlachtfeld wird zunehmend von Software bestimmt.“

Anduril ist damit neben OpenAI und Palantir bereits das dritte große KI-Unternehmen, dessen Produkte das Pentagon einsetzt. Auch im vor 16 Tagen begonnenen Krieg gegen den Irak kommen nach Angaben der US-Administration KI-Systeme zum Einsatz. Anduril unterscheidet sich von den anderen Pentagon-Partnern, weil es nicht nur Software sondern auch Hardware herstellt. Dazu gehören Luft- und seegestützte Drohnen sowie AR-Systeme für Soldaten.

Lesen Sie auch


(nie)



Source link

Weiterlesen

Beliebt