Künstliche Intelligenz
c’t-Webinar – Wärmepumpentechnik verstehen | heise online
Wärmepumpen senken den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen und dämpfen steigende Heizkosten. Damit spielen sie eine zentrale Rolle in der klimafreundlichen Wärmeversorgung. Dennoch zögern viele Hausbesitzer: Lohnt sich der Einbau auch in älteren Gebäuden? Funktionieren Wärmepumpen ohne Fußbodenheizung? Und rechtfertigen die Anschaffungskosten den Nutzen?
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Im Webinar erhalten Sie eine herstellerunabhängige Einführung in die Wärmepumpentechnik. c’t-Redakteur Georg Schnurer erklärt, wie verschiedene Wärmepumpentypen arbeiten und welche Schritte nötig sind, um ihre Eignung für das eigene Haus oder die Wohnung realistisch einzuschätzen.
Vorurteile unter die Lupe nehmen
Die Veranstaltung richtet sich an Einsteiger ohne Vorkenntnisse. Schnurer nimmt gängige Vorurteile unter die Lupe, zeigt technische Grenzen auf und erklärt, was hinter dem Schlagwort Effizienz im Zusammenhang mit Wärmepumpen steckt. Sie erfahren außerdem, wie Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen zusammenspielen und welche Investitionskosten Sie grob einkalkulieren sollten.
Das Webinar ersetzt zwar keine persönliche Energieberatung, da eine fundierte Entscheidung stets eine detaillierte Gebäudeanalyse erfordert. Dennoch vermittelt das rund zweistündige Webinar Ihnen das nötige Wissen, um Angebote von Heizungsbauern besser beurteilen zu können. Im Anschluss bleibt in einer 45-minütigen Fragerunde Raum für individuelle Fragen.
Frühbucherrabatt sichern
Der Crashkurs findet am 29. Januar 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr online statt. Wer bereits jetzt bucht, sichert sich den Frühbucherpreis und zahlt nur 59,00 Euro. Ein aktueller Browser reicht für den Livestream aus. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie auf der heise-academy-Seite zum Webinar.
(abr)
Künstliche Intelligenz
Google dichtet mit KI Headlines in Suchergebnissen um
Wenn eine Überschrift in den Google-Suchergebnissen auftaucht, kann es ab jetzt sein, dass sie gar nicht mehr zu der Webseite dahinter gehört. Denn Google ändert zurzeit testweise die Überschriften von Suchergebnissen mit KI, wie das Unternehmen jetzt bestätigte. Bei den bekannten Fällen handelt es sich um journalistische Online-Artikel.
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Das Problem war Autoren des US-Tech-Magazins The Verge in den vergangenen Monaten aufgefallen. In zwei Fällen tauchten ihre Artikel in der Google-Suche mit Überschriften auf, die nicht ihre eigenen waren. Zwar ist es nicht unüblich, dass hier eine andere Überschrift gewählt wird, als die eigentliche des Artikels – diese anderen Überschriften werden aber von den Autoren oder Medienhäusern selbst vergeben, damit ein Artikel besser über Google gefunden wird.
Google-KI ändert Sinn der Überschriften
Und vor allem entsprechen die Überschriften der Urheber auch dem, was wirklich im Text steht, der unter dem Namen des Verfassers oder der Verfasserin läuft. Das war bei den von Google umformulierten Überschriften nicht immer so. So wurde etwa die Überschrift „I used the ‘cheat on everything’ AI tool and it didn’t help me cheat on anything“ („Ich habe das Schummel-KI-Tool für alles getestet und es hat mir nirgends beim Schummeln geholfen“) geändert zu „Cheat on everything’ AI tool“ („Schummel-KI-Tool für alles“). Statt einer deutlichen Kritik des KI-Tools Cluely hörte sich die Überschrift plötzlich eher wie eine Vorstellung oder Vermarktung des Tools an. Bei einer stichprobenhaften Google-Suche aus Deutschland werden dieser und ein anderer betroffener Artikel mit ihren Originalüberschriften zurückgeliefert (Stand: 22. März 2026, 12:33 Uhr). Dass die geänderten Überschriften nur in bestimmten Regionen oder bestimmten Nutzern angezeigt werden, ist aber durchaus möglich.
Google räumte gegenüber The Verge ein, dass die beiden Überschriften durch KI geändert wurden, ebenso wie Überschriften anderer Webseiten. Das sei Teil eines „kleinen“ Experiments gewesen. Demnach sei mit KI nach Inhalten auf den besagten Webseiten gesucht worden, die einer relevanten Suchanfrage entsprechen könnten. Damit sollten die Überschriften besser an die Suchanfragen angepasst werden, um „die Interaktion mit Webinhalten zu erleichtern.“
Google betont: „Sollten wir tatsächlich etwas auf der Grundlage dieses Experiments auf den Markt bringen, würde dabei kein generatives Modell verwendet werden, und wir würden keine Überschriften mit generativer KI erstellen.“ Wie die Lösung stattdessen aussehen würde, sagt der Suchmaschinen-Riese nicht.
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KI-Eingriffe bei Discover bereits Standard
The Verge befürchtet jetzt, dass Googles „Experiment“ schnell zum Standard werden könnte – so wie in den USA bei Google Discover. Im Rahmen eines anderen Experiments ersetzte Google in den USA Ende 2025 die Titel von Nachrichtentexten in der Discover-Sammlung mittels KI-Technik – und produzierte dabei teils haarsträubende Fehler. Discover gibt es auch hierzulande, Google sammelt hier Artikel von verschiedenen Onlinemedien und bietet so eine Übersicht über die jüngsten Neuigkeiten sowie lesenswerte Texte, unabhängig von deren Quelle.
In der Google-App oder auf der Mobilseite können Nutzer und Nutzerinnen diese durchscrollen, bei einem Klick landen sie direkt auf den jeweiligen Nachrichtenseiten. Doch zuletzt gaben die Discover-Texte für US-Nutzer oft völlig falsch wieder, was im verlinkten Text der jeweiligen Nachrichtenseite stand. Ohne dass die betroffenen Medien darauf Einfluss hatten. Diese Praxis ist in den USA nun zum Standard geworden, wie Google The Verge im Januar mitteilte – da sie gut zur Nutzerzufriedenheit beitrage. Ob und wie die Nutzerzufriedenheit gemessen wurde, bleibt unklar. Falsche Überschriften oder Discover-Texte dürften häufig viele Klicks produzieren, aber auch viele frustrierte Leser. Für Google dürfte nur ersteres zählen – denn ein falscher Discover-Text wird in aller Regel dem Medium des Artikels dahinter zugeschrieben.
Für Journalisten und Internet-Autoren sind diese Entwicklungen ein großes Problem. Denn was von Googles KI ersetzt wird, wurde vorher mit viel Arbeit sorgfältig formuliert – mit dem Ziel, Interesse am Artikel zu wecken, aber auch keine falschen Erwartungen. Wenn Google das nun mit fehlerhaften Discover-Texten oder Überschriften in der Google-Suche unterwandert, kann der Ruf der Medienhäuser darunter leiden.
(nen)
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Bahn-Vorstand macht Deutschlandticket für ICE-Verluste verantwortlich
Das Deutschlandticket steuert auf eine neue Ära zu, doch der Weg dorthin gleicht einer politischen Berg- und Talfahrt. Aktuelle Daten aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken verdeutlichen die hohe Popularität des Angebots: Im gesamten Jahr 2025 wurden insgesamt rund 170,8 Millionen Tickets verkauft. Allein im Oktober und November waren es je 14,7 Millionen.
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Das markiert eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren: 2023 wurden seit der Einführung im Mai insgesamt 64,3 Millionen Stück abgesetzt; 2024 stieg die Zahl auf 156,2 Millionen. Trotz dieses Zuspruchs wird das populäre Öffi-Abo im politischen Berlin unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) primär als finanzielle Last diskutiert. Diese Sichtweise stößt bei Fahrgastverbänden auf scharfe Kritik.
Auffällig ist laut der aktuellen Statistik der Exekutive die Resilienz der Fahrgäste gegenüber Preissteigerungen. War das Ticket 2023 und 2024 noch für 49 Euro zu haben, kletterte der Preis zum 1. Januar 2025 auf 58 Euro nach oben. Dennoch erreichten die Verkaufszahlen einen neuen Höchststand.
Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) rechnet nun vor, dass die staatlichen Zuschüsse von jeweils 1,5 Milliarden Euro durch Bund und Länder im Verhältnis zum Nutzen gering ausfielen. Heruntergebrochen auf die einzelnen Abonnenten entspräche dies einer jährlichen Förderung von lediglich 17,56 Euro. Zum Vergleich: Die staatliche Subventionierung eines einzelnen Elektroautos mit mindestens 3000 Euro könnte rechnerisch über 170 Jahre lang ein Deutschlandticket finanzieren.
Zwischenbilanz: Erfolg trifft auf interne Bahnkrisen
Inmitten dieser Debatte sorgt eine interne Schuldzuweisung bei der Deutschen Bahn für zusätzlichen Zündstoff. Michael Peterson, DB-Vorstand für den Fernverkehr, machte das Deutschlandticket in einem Interview für signifikante Fahrgastverluste in ICEs verantwortlich. Rund 15 Millionen Kunden seien durch das günstigere Nahverkehrsangebot aus den Fernzügen „abgezogen“ worden.
Fahrgastvertreter wie Detlef Neuß von Pro Bahn bezweifeln diese Darstellung gegenüber Correctiv. Es dränge sich der Verdacht auf, dass die Pauschalofferte als Sündenbock für hausgemachte Probleme herhalten müsse. Die Bilanz der Bahn für 2025 spricht eine deutliche Sprache: Berichten zufolge erwirtschaftete der Konzern einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro, wobei allein die Fernverkehrssparte mit Abschreibungen in Milliardenhöhe belastet sein soll.
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Auch Carl Waßmuth vom Bündnis „Bahn für alle“ sieht die Ursachen eher in der maroden Infrastruktur und mangelhaftem Wagenmaterial als im Erfolg des umkämpften Tickets.
Die Bundesregierung scheint derweil wenig Interesse an einer detaillierten Analyse für Kündigungsgründe zu haben. Auf die Frage nach den Auswirkungen der Preiserhöhung auf 58 Euro zum Januar 2025 erklärte sie lediglich, die Nutzerzahlen seien laut Datenmonitor nur kurzzeitig geringfügig gesunken. Konkrete Daten zu Kündigungswellen liegen dem Verkehrsministerium laut eigener Aussage nicht vor, da die Statistik lediglich die monatlichen Gesamtstückzahlen ausweist.
Perspektiven: Finanzierung gesichert, Vision gesucht
Auch zu Fragen über die Verteilung zwischen Chipkarten und Smartphone-Nutzung sowie über Betrugsquoten herrscht in der Regierungsantwort weitgehend Leere. Für die kommenden Jahre ist die Finanzierung zwar durch das Regionalisierungsgesetz bis 2030 mit jährlich 1,5 Milliarden Euro gesichert. Doch die politische Vision für eine echte Verkehrswende scheint zu fehlen. Verbände verlangen eine konsequente Aktivierung von Verbesserungspotenzialen – insbesondere vor dem Hintergrund der weiteren Preissteigerung auf 63 Euro zum Januar 2026.
Ziel muss es laut ÖPNV-Befürwortern sein, das Ticket nicht nur als sozialen Puffer, sondern als zentralen Baustein eines modernen, leistungsfähigen Nahverkehrs zu begreifen. Die steigenden Nutzerzahlen bestätigen jedenfalls den Bedarf an einem attraktiven und unkomplizierten Angebot in diesem Bereich.
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(nen)
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Project Genie ausprobiert: Googles Weltmodell, das Gaming-Aktien purzeln lässt
Ein einfacher Prompt erzeugt eine idyllische Welt, die man Sekunden später persönlich erkunden kann, und zwar mit einem Charakter nach eigenen Wünschen: Mit diesem Konzept versetzte Googles Project Genie am 30. Januar 2025 die Börse in Panik. Der GTA-Publisher Take-Two verlor 10 Prozent an Wert, die Spiele-Engine Unity sogar 21 Prozent. Investoren witterten eine einfache Alternative zur Spielentwicklung. Auf den ersten Blick erscheint das wie eine Überreaktion. Derzeit befindet sich der Prototyp noch im experimentellen Stadium, weshalb sich der generierte Erkundungstrip auf eine Länge von rund einer Minute beschränkt und nur eine stark eingeschränkte Interaktivität bietet. Dennoch ist es bereits überaus faszinierend, mit dem Web-Interface von Project Genie zu experimentieren.
Im Hintergrund kommt Googles „General Purpose World Model“ Genie 3 zum Einsatz. Es generiert nicht nur Bilder oder Videos, sondern auch dreidimensionale, begehbare Welten. Als Vorlage genügen zwei Prompts oder auf Wunsch auch der Upload eines Fotos. Nach nur rund 30 Sekunden Wartezeit flattert man etwa als Vogel über die Hamburger Speicherstadt, läuft in der Ego-Perspektive durch den Wald oder steuert eine Forelle durch den Teich. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, sofern das gewünschte Szenario im Trainingsmaterial enthalten ist. Nach dem interaktiven Ausflug lässt sich eine Videoaufzeichnung als MP4-Datei herunterladen. Die Auflösung beträgt derzeit 1280 × 704 Pixel bei 20 Bildern pro Sekunde (fps). Sound fehlt vorerst leider komplett. Zudem müssen Nutzer mit einem sichtbaren Wasserzeichen leben.
- Googles Project Genie erzeugt in Sekunden nahezu fotorealistische 3D-Welten, die sich unmittelbar erkunden lassen.
- Das bislang nur in den USA verfügbare Tool ließ mit seinen eindrucksvollen Bildern bereits die Börsenkurse großer Spielestudios purzeln.
- Wir haben es ausprobiert und prüfen, wie viel Interaktivität und Einsatzmöglichkeiten die Technik bereits eröffnet.
Derzeit gibt es jedoch hohe Hürden bei der Nutzung: Das ausschließlich in der Cloud nutzbare Modell ist vorerst nur in den USA verfügbar – und auch dort nur für Inhaber des 250 Dollar teuren Premium-Abos „Google AI Ultra“. Dann darf man allerdings unbegrenzt viele Szenarien erstellen. Mit einem US-Google-Account und einem VPN konnten wir das Angebot bereits ausprobieren, um in Googles KI-Fantasiewelten abzutauchen. In diesem Erfahrungsbericht untersuchen wir die Faszination hinter dieser noch experimentellen Technik, ihren aktuellen Nutzwert für Spiele oder Videos und ihre technischen Einschränkungen. Zusätzlich geben wir Tipps für Prompts und schätzen ein, ob das Weltmodell der traditionellen Spielentwicklung in absehbarer Zukunft gefährlich werden könnte.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Project Genie ausprobiert: Googles Weltmodell, das Gaming-Aktien purzeln lässt“.
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