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+++ cylib +++ Schweiz +++ Venture Capital +++ Nato Innovation Fund +++ CDTM +++ Einhörner +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: André Jonker (Mozart Bett) +++ Auf dem Weg zum Unicorn: cylib +++ Schweiz: Investments steigen rasant +++ So geht es beim Nato Innovation Fund weiter +++ CDTM: Hier werden Unicorn-Statups gezüchtet +++

+++ cylib +++ Schweiz +++ Venture Capital +++ Nato Innovation Fund +++ CDTM +++ Einhörner +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 6. Februar).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders, VCs, and visionaries in one place

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Live im STARTUPLAND: André Jonker (Mozart Bett)

+++ Das 2021 gegründete Nordhorner E-Commerce-Unternehmen Mozart Bett, das auf Boxspringbetten setzt, legte im allgemein schwierigen E-Commerce-Jahr 2025 auf imposante 37,5 Millionen Euro Umsatz zu. 2024 lag der Umsatz noch bei gerade einmal 25 Millionen Euro. Das Ziel des Unternehmens, das komplett gebootstrappt ist, für 2025 waren 35 Millionen. Das Team war somit deutlich besser unterwegs, als geplant – und dies in einem Krisenjahr. Sein Thema im STARTUPLAND: Bootstrapping – aber richtig!

#STARTUPTICKER

Soonicorn: cylib
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere cylib. Die Jungfirma, 2022 von Lilian Schwich, Paul Sabarny und Gideon Schwich in Aachen gegründet, hat sich dem Recycling von Lithium-Ionen-Batterien verschrieben. World Fund, Porsche Ventures, der Venture-Arm des Sportwagenherstellers Porsche, Bosch Ventures, DeepTech & Climate Fonds, NRW.Venture sowie die Altinvestoren Vsquared Ventures, Speedinvest und 10x Founders investierten zuletzt 55 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Startup bereits rund 66 Millionen ein. Mehr über cylib

Schweiz
+++ In der Schweiz geht es massiv aufwärts! Der Schweizer Venture-Capital-Markt erholte sich laut Swiss Venture Capital Report (SVCR) im vergangenen Jahr. Investoren steckten insgesamt 2,95 Milliarden Franken in Schweizer Startups – das entspricht einem Plus von 23,9 % gegenüber dem Vorjahr. „A historical comparison illustrates how much the total has risen: more than 27.1 % higher than the
pre-pandemic year of 2019 and more than three times as high as in 2016. However, it is still a long way off the record of 2022, when the total was a third more“, heißt es im lesenswerten Report. (Swiss Venture Capital Report)

Nato Innovation Fund 
+++ Neustart beim Nato Innovation Fund (NIF)! Die Bestandsaufnahme im Handelsblatt lautet: „Bisher haben ständige Personalwechsel an der Spitze, hohe Kosten und Berichte über Interessenkonflikte des früheren Aufsichtsratschefs Klaus Hommels die Arbeit des Fonds belastet.“ Erin Hallock, ehemals BP Ventures, arbeitet nun am Neustart des DefenseTech-Investors. Die beste Nachricht dabei: Der milliardenschwere Geldgeber plant einen neuen Fonds. Derzeit ist NIF an 17 Startups und 9 Fonds beteiligt. (Handelsblatt) Mehr über Nato Innovation Fund

CDTM 
+++ Lesenswert! CDTM-Alumni gründeten fast 20 % der deutschen Unicorns.  „Zahlreiche wertvolle deutsche Jungunternehmen kommen aus München. Ob Trade Republic, Tier Mobility, Egym, Forto oder Foodora – die Gründer und CEOs all dieser erfolgreichen Startups haben eines gemeinsam: sie sind Alumni der München Universitäten und besuchten das Center for Digital Technology and Management (CDTM)“, analysiert Gründerszene. Die Gründerschmiede legte mit dem CDTM Venture Fund zuletzt sogar einen Fonds auf, der ausschließlich in Startups investiert, die von ehemaligen CDTM-Abgängerinnnen und -Abgängern geründet wurden. (Gründerszene) Mehr über den CDTM Venture Fund

Sales
+++ Guter Vertrieb ist und bleibt eine Handwerkskunst! Doch ohne die passende Softwarelösung geht längst nichts mehr. 2026 steht im Vertrieb ganz im Zeichen von KI-gestützter Effizienz, besserer Buyer Experience und rechtssicherer Digitalisierung. Mehr im Gastbeitrag von Marvin Müller

Köln
+++ In der Domstadt Köln sind inzwischen rund 890 Startups aktiv. Die Gründerszene wächst damit auch am Rhein wieder deutlich. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 800 Startups. Die Zahl der Neugründungen stieg 2025 um 53 %. Gleichzeitig flossen rund 380 Millionen in Kölner Startups. Mehr in unserem Special

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Twaice bekommt 24 Millionen +++ Robotik-Startup R3 Robotics erhält 20 Millionen +++ KI-Startup Qontext sammelt 2,7 Millionen ein +++ Finanzspritze für Solarize +++ Banyan Software kauft Gini +++. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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DHDL: Dümmel holt sich den Deal mit Nylam


Nylam will Strumpfhosen haltbarer machen und bietet in DHDL 30 Prozent der Firmenanteile für 100.000 Euro. Am Ende holt sich Ralf Dümmel den Deal.

DHDL: Dümmel holt sich den Deal mit Nylam

Das Ehepaar Arta und Mergim Klimenta stellt den Löwen ein Strumpfhosen-Spray vor.
RTL / Stefan Gregorowius

Einmal nicht aufgepasst und zack, ist sie da: die Laufmasche. Für viele ein kurzer Moment, der die Strumpfhose direkt ins Aus schickt. Genau dieses Problem will das Ehepaar Arta Klimenta (32) und Mergim Klimenta (34) lösen. In die „Höhle der Löwen“ pitchen sie ihr Startup Nylam und bieten 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile an.

Ihre Idee ist einfach: ein Spray für Strumpfhosen. Aufsprühen, trocknen lassen und im besten Fall hält das Material länger durch.

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Heartbeat Revivel bei DHDL: Ralf Dümmel holt sich den Deal

„Strumpfhosen werden millionenfach verkauft und genauso schnell wieder weggeworfen. Das müssen wir ändern“, sagt Arta Kliementa in der Sendung. Beim Test vor Ort mithilfe von Schleifpapier zeigt sich: Die behandelte Strumpfhose hält mehr aus als die unbehandelte. Judith Williams reagiert direkt: „Also, das ist ja sensationell.“ Ganz ohne Einschränkung funktioniere das Ganze aber nicht. Nach jeder Wäsche müsse das Spray erneut aufgetragen werden.

Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel im Praxistest suchen Strumpfhosen nach Laufmaschen ab.

Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel im Praxistest suchen Strumpfhosen nach Laufmaschen ab.
RTL / Stefan Gregorowius

Vier Monate am Markt

Als die Gründer in „Die Höhle der Löwen“ auftreten, ist das Produkt seit vier Monaten verfügbar, wie sie sagen. Verkauft werde bisher nur über den eigenen Onlineshop – insgesamt rund 140 Dosen bis zum Pitch in der Sendung. Trotz der überschaubaren Zahlen haben die Gründer klare Pläne. Mergim Klimenta sagt: „Unsere Planung ist, dass wir im ersten Jahr einen Umsatz von 320.000 Euro erzielen und im zweiten Jahr 620.000 Euro.“

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Drei Löwen kämpfen um Startup Purora – doch nach der Show scheitert der Deal

Wie immer wollen die Löwen auch erste Zahlen hören. Eine Dose von Nylam kostete laut den Gründern zum Zeitpunkt der Show 5,99 Euro, die Herstellung liegt bei 1,72 Euro. Aktuell kostet das Spray im Online-Shop 6,99 Euro, außerdem gibt es ein Zweier-Set für 12,99 Euro und ein Vierer-Set für 20,97 Euro.

Zweifel in der Höhle

Der Praxistest zeigt Grenzen des Produkts: Laut den Gründern wirkt das Spray nur bei Strumpfhosen zwischen 15 und 40 DEN. Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl probieren es an ihren eigenen dünneren Strumpfhosen (acht und zwölf DEN). Sie sprühen, reiben mit Schleifpapier, und sofort entsteht eine Laufmasche. Carsten Maschmeyer reagiert skeptisch: „Ich habe nicht das Gefühl, es wird das Investment meines Lebens.“ Er steigt aus. Auch Williams sieht Probleme: „Ich sehe darin nicht die Kompetenz, eine Firma aufzubauen.“ Ensthaler zweifelt weniger am Produkt als am Gesamtmodell: „Das Business Model ist noch zu schüchtern.“ Außerdem passe das Thema für sie nicht: „Ich habe Sorge, dass es ein weiteres Polymerspray ist in meiner Nähe.“ Drei Löwen sind damit raus.

Spray erklärt, Produkt gezeigt – jetzt liegt es an den Zahlen.

Spray erklärt, Produkt gezeigt – jetzt liegt es an den Zahlen.
RTL / Stefan Gregorowius

Zwei Angebote auf dem Tisch

Wöhrl hingegen sieht einen Fit: „Wir verkaufen Strumpfhosen. Es würde passen.“ Sie bietet 100.000 Euro für 30 Prozent. Ralf Dümmel steigt ebenfalls ein: „Ihr braucht unendlich viel Hilfe in ganz vielen Bereichen. Ich würde das super gerne mit euch probieren.“ Auch er bietet 100.000 Euro für 30 Prozent.

Deal für Dümmel

Die Gründer entscheiden sich am Ende für Dümmel. Damit sichern sie sich die 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile plus Unterstützung beim nächsten Schritt Richtung Handel. Es bleibt auch nach der Sendung nicht nur beim Handschlag: Dümmels Sprecherin verrät Gründerszene, dass der Deal nach der Ausstrahlung zustande gekommen ist.





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Mit 180 Tausend Euro: Frank Thelen investiert in Senioren-Hilfe.


Happy End trotz Skepsis: Vier Gründer plus Seniorin kämpfen um 180 Tausend Euro in der Höhle – und können am Ende Löwe Frank Thelen überzeugen.

Mit 180 Tausend Euro: Frank Thelen investiert in Senioren-Hilfe.

V.l.: Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert pitchen ihre Idee, Seniorin Jutta unterstützt dabei.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert betreten die Höhle der Löwen mit einem Ziel: 180.000 Euro für 15 Prozent ihres Startups Anabox Smart. Die Gründer wollen älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu leben. Ihr Trick? Ein digitaler Medikamentenspender, der die Tabletten-Einnahme sicherstellen soll.

Die Idee aus der Pflege-Realität

Die Idee komme aus dem echten Leben. Robert Gühnes Großmutter leide an Parkinson: „Während der Betreuung wurde die Tabletteneinnahme chaotisch“, erzählt der Gründer. Und sie bringen Jutta mit – eine Testpatientin, für die Medikamente ein täglicher Kampf seien. Sie dürfe weder die falsche Dosis, gar das falsche Medikament nehmen. Die Löwen nicken. Das Problem ist allen klar.

Dann kommt die große Enthüllung: Anabox Smart. Die Box habe laut den Gründern Fächer für eine Woche Medikamente. Zur Einnahmezeit sollen die Fächer mit den jeweils richtigen Medikamenten dann blinken und piepen. Sensoren sollen dabei prüfen, ob der Becher wirklich entnommen wurde. So können Angehörige laut den Gründern per App nachschauen, ob alles richtig eingenommen wurde.

Ist dies nicht der Fall, soll über die App ein Push-Alarm an die Familie oder Pflegekraft geschickt werden. „Jutta muss dafür allerdings nichts tun. Das Gerät läuft autark“, erklären die Gründer. In der Live-Demo leuchtet alles perfekt, Frank Thelen ist begeistert und meint: „Handwerklich ist das top entwickelt!“

Kosten, Befüllung und Geschäftsmodell im Fokus

Aber die Freude währt kurz, denn Thelen bohrt nach: „Wie hoch sind die Produktionskosten?“ Da die Gründer selbst produzieren, lägen die Kosten laut ihnen momentan bei 100 Euro pro Stück. Die Antwort ist den Löwen ins Gesicht geschrieben, alle meinen zusammen: „Das ist zu teuer!“ Hinzu komme auch noch die Frage, wer die Box eigentlich befülle. „Angehörige, Patienten selbst oder Pflegekräfte. Später Apotheken“, antworten die Gründer. Die Löwen bleiben skeptisch.

Dann sorgt das Geschäftsmodell für Diskussionen. Die Gründer wollen ein monatliches Abo-Modell für die Nutzung ihrer Box verwenden. Diese soll dabei in dem Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen platziert werden. Dadurch müssten die Kassen die Kosten der Patienten für die Box übernehmen. Maschmeyer fragt deswegen: „Warum sollten die Kassen denn kooperieren?“.

Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert kennen aber ihren Case und meinen: „Falsche Medikamenteneinnahme kostet zehn Milliarden Euro jährlich – das sind 13 Prozent aller Gesundheitsausgaben“. Maschmeyer ist erstmal überzeugt, bis die nächste kritische Nachfrage kommt, denn: es gibt bereits einen Konkurrenten mit gleichem Produkt in den USA. Aber die Gründer können die Löwen hier schnell beruhigen. Sie hätten bereits ein spezifisches Europa-Patent, ihr Produkt sei sicher. Dennoch: Ihr Startup habe weder Umsatz noch einen großen Vertrieb.

Absagen hageln – nur Thelen bleibt

Die Löwen hören das – und es hagelt Absagen. Für Maschmeyer seien zu viele Fragezeichen in dem Case, das Startup sei ihm in einer zu frühen Phase. Er sagt deswegen ab. Dagmar Wöhrl hingegen kenne nur Horrorgeschichten aus der Kassen-Praxis: „Krankenkassen sind nicht mein Modell, da habe ich schlechte Erfahrung in der Zusammenarbeit gemacht“, meint sie und ist ebenfalls raus. Und was sagt Janna Ensthaler? „Mir fehlt der Vertrieb, dafür ist mir die Bewertung zu hoch.“ Auch sie ist deswegen nicht dabei. Da Ralf Dümmel ebenfalls nicht investieren will, bleibt nur Frank Thelen als potenzieller Retter übrig.

Frank Thelen nimmt seine Investments genau unter die Lupe.

Frank Thelen nimmt seine Investments genau unter die Lupe.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Dieser ringt sichtbar. „Ihr lebt in einer Traumwelt mit den Kassen. Das Gerät ist zu teuer. Ihr habt Schulden. Und die Skalierung wird brutal schwer.“ Dennoch meint er: „Das Problem betrifft Millionen Menschen, euer Patent ist stark. Mit meinem Team können wir eure Probleme lösen.“ Deswegen folgt sein Angebot: 180.000 Euro – doch für 25 Prozent statt 15. Und Thelen stellt folgende Bedingung: „Ich übernehme Hardware, Software, Vertrieb und steige richtig mit ein“.

Die Gründer ziehen sich zur Beratung zurück, die Spannung steigt. Sie kommen wieder – und nehmen das Angebot an! Umarmungen, erleichterte Gesichter – bei den Gründern und auch bei Thelen.

Erfolg nach der Sendung

Dieser ist auch nach der Show noch vom Produkt überzeugt und meint zu Gründerszene: “Bei Anabox hat sich seit der Aufzeichnung einiges getan: Das Produkt wurde in den Pflegehilfsmittelkatalog aufgenommen, Verträge mit Krankenkassen bahnen sich an, Abläufe wurden optimiert und der Online-Shop aufgestockt. Aktuell prüfen wir, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.”





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DHDL: Doch kein Deal mit Judith Williams für After Inject


Laura Valentin bietet in die Höhle der Löwen mit After Inject eine „natürliche Botox-Alternative“ an. Für 200.000 Euro will sie zehn Prozent. Am Ende macht Judith Williams das Rennen.

DHDL: Doch kein Deal mit Judith Williams für After Inject

Ewige Jugend ohne Spritze: Laura Valentin verkauft den Löwen erstmal nur die Idee.
RTL / Stefan Gregorowius

Ewige Jugend ohne Nadel – das verspricht Laura Valentin (29) mit ihrem Startup After Inject. Ihr Angebot formuliert sie direkt als Erstes: „Für 200.000 gebe ich euch heute ewige Jugend, ganz ohne Spritze und für 10 Prozent an meinem Startup.“

Valentin hat früher als Kriminalpolizistin gearbeitet und verkauft heute Kosmetik. Ihr Kernprodukt ist ein Natural Botulin Serum, das wie eine natürliche Botox-Alternative wirken soll.

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Novum bei DHDL: Duell der Teenager – und am Ende kassieren beide ab

Vom Polizeidienst ins Beauty-Business

Mit After Inject hat Valentin rund um ihren Wirkstoffkomplex eine komplette Hautpflegepalette aufgebaut. Neben dem Serum gehören unter anderem Gesichtsöl, Liftingcreme und Reinigungscreme dazu. Im vergangenen Jahr habe Valentin rund zwei Millionen Euro Umsatz profitabel erzielt. Verkauft wird das Produkt laut der Gründerin vor allem online über den eigenen Shop und Plattformen wie Amazon. Frank Thelen sagt nur: „Wow.“

Das Natural Botulin Serum und die weiteren Produkte aus der After-Inject-Palette.

Das Natural Botulin Serum und die weiteren Produkte aus der After-Inject-Palette.
RTL / Stefan Gregorowius

Zwei Millionen Umsatz, ohne Influencer

Besonders überrascht die Löwen, wie dieser Umsatz zustande kommt. Auf Nachfrage erklärt Valentin: „Über Meta, also über Facebook und Instagram-Marketing.“ Influencer-Marketing sei erst für die Zukunft geplant.

Dagmar Wöhrl hakt nach: „Ich bin jetzt richtig geflasht. Es kommt ganz selten hier jemand rein und sagt: ‚Ich habe schon zwei Millionen Euro Umsatz.‘ Was willst du eigentlich von uns?“ Valentin antwortet: „Deswegen stehe ich heute auch hier, weil es so viele Marketingkanäle gibt, die wir noch nicht mal ausgeschöpft haben.“ Sie wolle mehr Wachstum, mehr Kanäle und mehr Reichweite – etwa über Teleshopping.

Kritik am Produkt-Know-how

Trotz starker Zahlen gibt es Zweifel unter den Löwen. Thelen sagt: „Du machst einen sehr kompetenten Eindruck im Marketing. Aber ich mache mir Sorgen um deine Kompetenz im Produkt.“ Valentin erklärt, sich Wissen selbst angeeignet zu haben über Youtube, Bücher und Coachings. Außerdem arbeite sie eng mit Herstellern sowie Agenturen und Freelancern zusammen. Mitarbeiter habe sie keine. Ihre Retention-Rate liegt laut eigener Aussage bei 25 Prozent. Carsten Maschmeyer bleibt skeptisch: „Ich dachte zuerst: Know-how und dann: No wow. Weil ich schwarz sehe, bin ich raus.“

Die Löwen hören genau hin, schließlich geht’s hier um Falten, Formeln und viel Geld.

Die Löwen hören genau hin, schließlich geht’s hier um Falten, Formeln und viel Geld.
RTL / Stefan Gregorowius

Drei Löwen wollen einsteigen

Investorin Wöhrl steigt ebenfalls aus. „Ich muss auf meinen Bauch hören“, sagt sie. Bei den anderen Löwen wird es jedoch ernst. Thelen bietet zunächst 200.000 Euro für 25 Prozent, geht jedoch später auf 20 Prozent runter, als auch Ralf Dümmel und Judith Williams jeweils 200.000 Euro für 20 Prozent bieten. Dümmel sagt: „Ich würde das so gerne mit dir machen. Ich will es unbedingt haben.“

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Heartbeat Revivel bei DHDL: Ralf Dümmel holt sich den Deal

Entscheidung mit Bauchgefühl

Valentin holt sich kurz Rat bei ihrem Vater und entscheidet sich dann für Williams. „Ich hatte schon von Beginn an eine Tendenz und folge da meinem Bauchgefühl“, sagt sie. Williams ist begeistert über den Deal: „Ich freue mich. Wir setzen uns sofort zusammen.“ Damit bekommt After Inject die 200.000 Euro, allerdings für 20 Prozent der Firmenanteile. Auf Nachfrage von Gründerszene teilte ein Sprecher von Williams jedoch mit, dass der Deal nach der Sendung nicht zustande gekommen ist.





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