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Künstliche Intelligenz

Dank Look von Luxusmarke: iPhone in Orange hilft Apple beim China-Comeback


Der einst schwierige chinesische Markt scheint für Apple keiner mehr zu sein – zumindest im Weihnachtsquartal 2025 konnte Apple dort dank iPhone 17 wieder ordentlich wachsen. Nur warum genau, wenn der Rest des Smartphone-Marktes schwächelt?

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Einem Bericht der Financial Times zufolge hat das erstaunlich viel mit einer Designentscheidung zu tun – der Tatsache, dass Apple erstmals ein Modell in einem knalligen Orangeton anbietet. Dieser wurde in chinesischen sozialen Netzwerken als „Hermès-Orange“ tituliert und ging dort viral – verwirrenderweise ohne jegliche Kooperation mit der Pariser Luxusmarke, die Apple bislang nur – wenn auch seit Jahren – bei der Apple Watch pflegt.

Um 38 Prozent ging der Umsatz im Jahresvergleich von Oktober bis Dezember für Apple hoch, China machte dabei „nahezu ein Fünftel“ aus, so Apple-Chef Tim Cook. Das iPhone 17 Pro und 17 Pro Max soll Apples „Position als Statussymbol“ erneut angekurbelt haben, wie dies früher schon der Fall war. Apple selbst nennt den Orangeton „Cosmic Orange“, auch in westlichen Ländern soll er sich besser verkaufen als die anderen Varianten.

„Es klingt einfach, aber es sind die äußerlich offensichtlichen Änderungen am Design, darunter die Einführung einer auffälligen orangefarbenen Farbe, die frühe Upgrader angezogen haben“, so eine Senior-Research-Direktorin des Marktforschers IDC gegenüber der Financial Times. Chinesische Influencer zeigten die neue Farbe sofort in ihren Videos. Ein weiterer Vorteil für Apple: Spricht man „Orange“ mit chinesischem Akzent aus, klingt das (fast) wie das Mandarin-Wort für „Erfolg“. Jeder der die Farbe wähle, zeige wie er oder sie cool sei, so ein weiterer Influencer, der vor allem mit Luxus-Content punktet.

iPhone 17 Pro und 17 Pro Max bringen ansonsten auch Hardware-Verbesserungen mit, die die Geräte attraktiver machten. Dazu gehören schnellere Chips, verbesserte Kameras sowie ein neuer Selfie-Modus, der es ermöglicht, auch breite Selfies im Hochformat aufzunehmen, da Apple die Sensor-Ausrichtung verändert hat. Probleme mit dem Abrieb und der Haltbarkeit der knallorangen Farbe gab es in China bislang offenbar nicht.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Europäischer Aktionsplan gegen Cybermobbing | heise online


Die EU-Kommission will Opfer von Online-Mobbing in Deutschland und anderen Mitgliedsländern der Union künftig mit einer App unterstützen. Diese soll besonders Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Vorfälle zu melden, Beweise zu sichern und Hilfsangebote zu bekommen, wie die Europäische Kommission am Dienstag in einem Aktionsplan gegen Cybermobbing ankündigte.

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Als Vorbild soll die bereits existierende französische App „3018“ dienen. Die EU-Kommission will die Vorlage dann den Mitgliedsländern zur Verfügung stellen, wo sie an nationale Gegebenheiten angepasst werden sollen. Die App soll dann auch auf großen Online-Plattformen zur Verfügung stehen. „Es muss einfacher sein, zu melden, als Menschen online zu mobben“, sagte der für Kinder und Jugend zuständige EU-Kommissar Glenn Micallef.

Rund jedes sechste Kind zwischen 11 und 15 Jahren in Europa berichtet nach Angaben der EU-Kommission, Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. Besonders gefährdet sind demnach Mädchen und junge Frauen, Kinder aus einkommensschwachen Haushalten sowie Angehörige von Minderheiten.

Ausdrücklich thematisiert der Plan die wachsende Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI). Sie ermögliche neue Formen des Cybermobbings, etwa sogenannte sexualisierte Deepfakes. Das europäische KI-Gesetz soll im dritten Quartal 2026 solche Praktiken gezielter verbieten.

Die EU-Kommission will zudem verstärkt auf Prävention setzen. Noch in diesem Jahr plant sie etwa aktualisierte Leitlinien für Lehrkräfte vorzulegen, die Cybermobbing explizit in die Medienbildung einbeziehen.

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Kern des Rechtsrahmens gegen Hass und Hetze im Netz soll der Digital Services Act (DSA) bleiben, der Plattformen zur sicheren Gestaltung ihrer Dienste für Minderjährige verpflichtet. Die EU-Kommission will die Regeln noch im laufenden Jahr überarbeiten, um Opfer von Online-Mobbing besser zu schützen.

Auf Grundlage des DSA laufen wegen mutmaßlich mangelnden Kinder- und Jugendschutzes bereits Verfahren etwa gegen den Facebook- und Instagram-Konzern Meta oder den Betreiber mehrerer Pornoseiten. Die europäischen Digitalregeln hatten zuletzt immer wieder zu Spannungen mit den USA geführt.


(vbr)



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Durchbruch im Treppenhaus: VDE-Leitlinie für Glasfaserausbau in Gebäuden


Deutschland steht beim digitalen Infrastrukturausbau vor einem Problem. Glasfaserleitungen sind zwar mittlerweile bis an rund 24 Millionen Grundstücksgrenzen verlegt. In den Gebäuden selbst herrscht aber oft noch digitale Steinzeit. Nur etwa 13 Millionen Haushalte sind tatsächlich physisch angeschlossen, und lediglich sieben Millionen nutzen die Technologie aktiv.

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Dabei entpuppt sich die „letzte Meile“ in der Praxis oft als das schwierigste Stück Wegstrecke. Der Grund für diese Kluft zwischen Potenzial und Realität lag bisher nicht nur am mangelnden Willen der Mieter oder Eigentümer, sondern auch an einem Dickicht aus unklaren Definitionen und technisch überholten Brandschutzvorgaben.

Hier setzt die neue VDE-Leitlinie 0800-730 an, die der Elektrotechnik- und IT-Verband am Montag in Frankfurt präsentiert hat. Sie soll eine kritische Lücke in der deutschen Normungslandschaft schließen und eine technische Grundlage schaffen, die den Glasfaserausbau innerhalb von Gebäuden rechtlich absichert. Für Eigentümer und Mieter günstiger Nebeneffekt: Das Verlegen der optischen Leitungen soll auch deutlich einfacher und billiger werden.

Das Besondere daran ist das Timing: Die VDE-Experten haben eine Lösung erarbeitet, die den Kernanforderungen des EU Gigabit Infrastructure Act (GIA) vorgreift, noch bevor dieser vollständig in deutsches Bundesrecht gegossen wurde. Damit sollen Planer und Handwerker schon heute die nötige Planungssicherheit erhalten, um den Ausbau konsequent voranzutreiben.

Ein wesentliches Hindernis war bisher die fehlerhafte Einordnung der Glasfaser in der Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (MLAR). In der Vergangenheit wurden Lichtwellenleiter wie herkömmliche elektrische Kupferkabel behandelt und galten damit als Brandgefahr. Diese Annahme ist laut dem VDE technisch schlicht falsch, da Glasfasern Lichtsignale und keinen elektrischen Strom leiten und somit keine Wärme entwickeln oder Kurzschlüsse verursachen können.

Diese falsche Einordnung führte dazu, dass die Installation in notwendigen Fluchtwegen wie Treppenhäusern nur unter sehr strengen Auflagen möglich war. Oft mussten teure und klobige Brandschutzkanäle installiert werden. Das störte nicht nur die Ästhetik in Mehrfamilienhäusern, sondern trieb auch die Kosten pro Anschluss in die Höhe und verlängerte die Bauzeit.

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Die neue Leitlinie räumt mit diesen Missverständnissen auf. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arbeitskreis der Deutsche Kommission Elektrotechnik (DKE) haben die Sachverständigen „praxisnahe Lösung“ in die laufende Überarbeitung der MLAR eingespeist. Künftig soll es damit möglich sein, Glasfaserkabel mit entsprechender Gebäudeklassifikation deutlich unkomplizierter zu verlegen – etwa in einfachen Metallkanälen oder sogar als dezente Klebefasern direkt auf der Wand.

Thomas Sentko, Normungsmanager beim VDE, unterstreicht die Bedeutung dieser Vereinfachung: Da die MLAR ein hochkomplexes Regelwerk sei, hätten die Experten die technischen Anforderungen so verständlich aufbereitet, dass sie direkt auf der Baustelle angewendet werden könnten. Über 30 Fachleute aus den Bereichen Netzbetrieb, Planung und Installation haben an dem Standard gefeilt. Das sollte sicherstellen, dass er den realen Bedingungen in deutschen Kellern und Fluren standhält.

Aktuell sorgt die Initiative von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) für ein „Recht auf Vollausbau“ zur besseren Inhaus-Glasfaserversorgung für Unruhe in der Branche. Die Wohnungswirtschaft läuft zusammen mit dem Breitbandverband Anga Sturm gegen diese Überlegung. Grundsätzlich positiv haben sich dazu dagegen der Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM) und Verbraucherzentralen geäußert.

Der VDE-Anstoß könnte helfen, den Streit zu entschärfen und den Digitalstandort Deutschland voranzubringen. Glasfaser ist nicht nur etwas schneller als das alte Kupfernetz. Sie gilt als Fundament für die nächste Stufe der Digitalisierung. Die optische Übertragung bietet deutlich mehr Bandbreite, minimale Latenzzeiten und ist zudem energieeffizienter als der Betrieb der alten Kupferinfrastruktur.

Mit der neuen Leitlinie setzt der VDE eine Strategie fort, die er bereits 2019 mit ersten Qualitätsstandards für Glasfaser begründete. Damals schuf der Verband mit der Richtlinie 0800-720 erstmals verbindliche Kriterien für die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Installationen.


(vbr)



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Neue iPhone-App erzeugt und klont Stimmen ohne Cloud-Anbindung


Eine neue kostenlose iPhone-App, mit der sich Texte vertonen oder Stimmen klonen lassen, zeigt die derzeit schon vorhandenen technischen Möglichkeiten auf, Künstliche Intelligenz lokal auf einem Gerät zu betreiben. Echovo von Harim Kang macht sich dabei das chinesische Qwen3-TTS-Modell von Alibaba Cloud zunutze. Laut Entwickler findet die gesamte Verarbeitung on-device statt. Die Ergebnisse können sich hören lassen.

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Qwen3-TTS ist ein Open-Source-Modell, das im Januar 2026 veröffentlicht und mit fünf Millionen Stunden Sprachdaten trainiert wurde. Anders als ähnliche Modelle von ElevenLabs oder OpenAI für Text-to-Speech (TTS) wurde es speziell für lokale Inferenz optimiert. In der App Echovo werden elf Sprachen unterstützt. Mit Akzenten und Dialekten tut sich das Modell allerdings schwer, was die KI-Erzeugung beim Klonen von Stimmen entlarvt – dennoch trifft das Modell Sprachmelodie und Besonderheiten recht gut.

Die Entwickler haben die App für das iPhone mithilfe des MLX-Frameworks (Metal-accelerated Machine Learning) realisiert, das GPU- und Neural-Engine-Beschleunigung nutzt. Es sorgt für eine effizientere Nutzung des verfügbaren Arbeitsspeichers und ermöglicht, dass das KI-Modell komplett in den Shared Memory geladen werden kann.

Nach der Installation der App stehen zwei Modelle von je 1,9 GByte Größe zum Download bereit. Das Base-Modell genügt für Text-to-Speech mit einer Standardstimme sowie zum Klonen von Stimmen. Mit dem CustomVoice-Modell können bei TTS verschiedene Stimmen ausgewählt werden.

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Die Erzeugung erfolgt je nach verwendetem Gerät teilweise schneller als in Echtzeit der Audioaufnahme – etwa, als wir die iPhone-App auf einem Mac mit M4 Pro ausprobierten. Die App zeigt Echtzeit-Metriken, die den Real-Time-Factor, die tatsächliche Verarbeitungszeit, den RAM-Verbrauch, die Eingabelänge und die Wärmeentwicklung des Chips ausgeben. Durch die On-Device-Erzeugung fallen im Gegensatz zu den verfügbaren Cloud-Diensten keinerlei Kosten an. Für das Voice-Cloning genügt bereits ein drei Sekunden langer Clip. Auf einem iPhone 17 Pro Max wurde ein geklonter Clip mit einem RTF von 4,074 erzeugt.

Für die beste Performance wird ein Gerät mit A17 Pro oder neuerem Chip empfohlen. Zusätzlich wird Speicherplatz für die heruntergeladenen Modelle benötigt. In unseren Versuchen funktionierte die Generierung mithilfe der App problemlos. Allerdings berichten vereinzelt Nutzer, dass die Generierung bei ihnen nicht so gut funktioniert.


(mki)



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