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Sandisk Extreme Pro Dual Drive & Ultra Dual Drive Go im Test
Schon USB-C oder noch USB-A? Den Dual-USB-Sticks ist das egal, denn diese bieten beide Anschlüsse. ComputerBase hat nach dem PNY Duo Link V3 zwei Modelle von Sandisk im Test: das winzige Sandisk Ultra Dual Drive Go mit 128 GB und das schnellere Sandisk Extreme Pro Dual Drive mit 512 GB. Nur eines davon kann überzeugen.
Die beiden USB-Sticks im Überblick
Sandisk Ultra Dual Drive Go 128 GB
Das Sandisk Ultra Dual Drive Go ist mit knapp 4,5 cm Länge und lediglich 6,5 Gramm Gewicht besonders kompakt. Breit gefächert ist nicht nur die Farbauswahl mit Absinthe Green, Lavender, Navagio Bay oder Schwarz, denn die Modelle reichen von 32 GB über 64 GB, 128 GB, 256 GB und 512 GB bis hin zu 1 TB Speicherplatz. Doch erst ab 128 GB gibt es eine versprochene Leseleistung von 400 MB/s laut Hersteller. Die Herstellergarantie liegt bei 5 Jahren.
ComputerBase hat das Modell mit 128 GB in der Farbe Navagio Bay getestet, das Sandisk für 26,99 Euro anbietet. Weitere Informationen liefert das offizielle Datenblatt (PDF).
Sandisk Extreme Pro Dual Drive 512 GB
Das Sandisk Extreme Pro Dual Drive ist mit 8 cm fast doppelt so lang und auch dicker. Es bietet aber die gleiche Dual-Funktion mit Steckerwechsel per Rotation. Statt Kunststoff kommt beim Gehäuse Metall zum Einsatz. Das Gewicht liegt mit 23 Gramm entsprechend höher. Eine Farbauswahl gibt es nicht, jedes Modell „trägt“ Anthrazit. Aufmachung und Funktion sind dem zuvor getesteten PNY Duo Link V3 (Test) sehr ähnlich.
Die Speicherkapazitäten starten erst bei 256 GB und reichen über 512 GB und 1 TB bis hin zu 2 TB. Für alle Modelle nennt Sandisk maximale Transferraten von 1.000 MB/s beim Lesen und 900 MB/s beim Schreiben laut Datenblatt (PDF). Die Garantie wird mit „lifetime“ angegeben, gilt also demnach lebenslang. Allerdings wird eine solche Angabe nicht in allen Regionen akzeptiert, sodass für Deutschland stattdessen 30 Jahre gelten.
ComputerBase hat die Version mit 512 GB getestet, die bei Sandisk 108,99 Euro kostet.
Eckdaten im Vergleich
Testergebnisse
ComputerBase hat die USB-Sticks von Sandisk am üblichen SSD-Testsystem mit Asus B650E-F Strix Gaming Wifi und dem AMD Ryzen 9 7900 getestet. Das Mainboard bietet gleich mehrere USB-Anschlüsse nach USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s), wie sie der Stick maximal unterstützt. Als Betriebssystem dient Windows 11 Pro 22H2 22621.1413 – der vergleichsweise alte Build dient zur Wahrung der Vergleichbarkeit. Windows-Updates haben nämlich schon mehrfach bewiesen, dass sie einen großen Einfluss auf die Leistung von Massenspeichern haben können.
CrystalDiskMark
Im synthetischen Benchmark CrystalDiskMark erreichen die USB-Sticks von Sandisk mehr oder weniger die Herstellerangaben. Das Extreme Pro Dual Drive liegt mit 1.060 MB/s etwas darüber und nahezu am Limit der Schnittstelle. Beim Ultra Dual Drive Go liegen die 378 MB/s unter dem Herstellerwert (400 MB/s) und dem Schnittstellenlimit von etwa 450 MB/s.
Die Grenze zwischen externen SSDs und USB-Sticks ist zwar fließend. Beim Blick auf die sehr niedrige Leistung beim wahlfreien Lesen (RND4K) wäre das Label „SSD“ an dieser Stelle aber unangebracht. Das gilt insbesondere für das Ultra Dual Drive Go mit knapp 12 MB/s.
Während das Extreme Pro Dual Drive mit rund 1.000 MB/s beim Schreiben erneut die Herstellerangabe (900 MB/s) überbietet, wird deutlich, warum Sandisk beim Ultra Dual Drive Go keine Angaben zur Schreibleistung macht. Rund 80 MB/s sind im Vergleich zum restlichen Testfeld wirklich sehr wenig. Beim wahlfreien Schreiben gab es dann sogar eine glatte „Null“. Das Ergebnis war reproduzierbar.
Schreibleistung in der Praxis
In der Praxis fallen die maximalen Durchsatzraten stets niedriger als unter Idealbedingungen im CrystalDiskMark mit kleiner Datenmenge aus. Erst beim vollständigen Beschreiben am Stück im Praxistest zeigt sich die wahre sequenzielle Schreibleistung, wie sie ein Anwender im Alltag unter Windows 11 erwarten kann. Nur kurzzeitig erreicht das Sandisk Extreme Pro Dual Drive mehr als 500 MB/s, um sich rasch bei etwa 330 MB/s einzupendeln. Die Messungen deuten auf einen SLC-Cache von etwa 10 bis 15 GB hin.
Unter Einsatz von Kühlung über einen Lüfter verbessert sich die Dauerschreibrate leicht auf etwa 350 MB/s. Auch ungekühlt bleibt sie aber stabil. Der Stick von PNY kann zwar kurzzeitig viel schneller, schreibt sonst aber ähnlich schnell und verliert wegen hoher Temperaturen bei Dauerlast erheblich an Leistung.
Schreibleistung nach Füllstand
Beim winzigen Sandisk Ultra Dual Drive Go wird das isolierende Kunststoffgehäuse zum Verhängnis: Hier ist klar eine thermische Drosselung zu beobachten, denn die Schreibrate bleibt mit zusätzlicher Kühlung stabil bei 90 MB/s. Ungekühlt sinkt sie wiederum schon nach wenigen Gigabyte kontinuierlich ab, bis sie bei nur noch 50 MB/s verbleibt.
Zugriffszeiten
Für einen Flash-Speicher-Datenträger der Kategorie USB-Stick ist die Latenz des Sandisk Extreme Pro Dual Drive mit 182 µs sehr ordentlich. So manche externe „SSD“ ist deutlich langsamer und auch der direkte Konkurrent von PNY kann nicht mithalten.
Das Sandisk Ultra Dual Drive Go spielt in einer ganz anderen Liga und zwar der untersten! Die Latenz liegt mit 1.420 µs oder 1,42 Millisekunden weit abgeschlagen hinter allen bisher in diesem Benchmark getesteten SSDs und USB-Sticks. Selbst manche HDD ist schneller (sichtbar durch Ausklappen der vollständigen Liste über das „+“ oben rechts im Diagramm).
USB-Stick erstellen (bootbar)
Der Unterschied in der Schreibleistung und Latenz spiegelt sich abschließend im Praxistest beim Erstellen eines bootbaren USB-Sticks mit Fedora KDE Plasma 43 Live (Linux) oder Windows 11 25H2 über Rufus wider – sei es für die Installation oder im Falle von Linux das Testen der Distribution.
Der Sandisk Ultra Dual Drive Go liegt meilenweit hinter der Konkurrenz zurück. Der Stick von PNY profitiert in diesem Fall davon, ca. 30 GB – ausgehend vom frisch formatierten Zustand – besonders schnell schreiben zu können und setzt sich auf Platz 1.
Temperaturen
Tools erkennen die USB-Sticks von Sandisk zwar, spucken aber keine Temperaturdaten aus, sodass dieser Abschnitt entfallen muss.
Fazit
Nur den doppelten USB-Stecker nach A- und C-Standard haben die Dual-USB-Sticks von Sandisk gemein. Die Unterschiede bei der Leistung sind hingegen noch deutlicher als die Unterschiede bei der Größe.
Das Sandisk Extreme Pro Dual Drive in der Ausführung mit 512 GB kann die Redaktion an dieser Stelle ausdrücklich loben. Die Leistung ist für einen USB-Stick lesend wie schreibend sehr hoch, auch wenn die Werte aus dem Datenblatt im Alltag unrealistisch sind, aber das gilt grundsätzlich für diese Form von Massenspeicher.
Das robuste Metallgehäuse leistet bei der Wärmeabfuhr gute Arbeit, sodass es (anders als beim PNY Duo Link V3) selbst nach über 500 GB am Stück geschriebenen Daten nicht zu einem Einbruch der Schreibrate kommt, die so stets bei über 300 MB/s liegt. Die Latenzmessungen sind ebenfalls gut für diesen Speichertyp, der sich mit mancher externen SSD messen kann. Wer einen flotten USB-Stick mit freier Wahl bei der USB-Buchse sucht, wird hier fündig – eine klare Empfehlung!
Der nicht minder schnelle PNY Duo Link V3 (Test) ist mit 512 (und 256) GB in Deutschland aktuell nicht mehr zu bekommen, mit 1 und 2 TB hingegen schon. Mit 1 TB kostet er mit einem Preis ab 125 Euro nur geringfügig mehr als der Stick von Sandisk mit 512 GB, dafür gibt es allerdings nur zwei Jahre Garantie. Beim robusten Alu-Wende-Chassis nehmen sich beide Konkurrenten nichts.
- Für einen USB-Stick sehr schnell
- Stabile Schreibrate von 330 MB/s
- Keine thermische Drosselung
- Geeignet für USB-C und USB-A
- Robustes Metall-Gehäuse
- 30 Jahre Garantie
Für den Sandisk Ultra Dual Drive Go spricht abseits der schicken Optik (im fragilen Kunststoff-Gehäuse) und der noch kompakteren Ausführung hingegen wenig, außer der potenziell niedrigere Preis. Immerhin: Unter 50 MB/s fielen die Schreibraten nicht. Dass Sandisk in diesem Fall nur die Lesetransferraten bewirbt, ist am Ende aber keine Überraschung.
Insgesamt erhalten Käufer mit diesem USB-Stick eine sehr niedrige Leistung über nahezu alle Disziplinen hinweg. Aufgrund extrem hoher Latenzen (teils auf HDD-Niveau) sind insbesondere wahlfreie Transfers schnarchlangsam – für den CrystalDiskMark war die Leistung teils nicht einmal mehr messbar, sodass „0,0 MB/s“ gemeldet wurden. Das rächt sich auch beim Erstellen eines Boot-Volumens mit Windows 11 oder Linux.
Nur sofern wirklich nicht mehr als „mal in Ruhe ein paar Dateien mitnehmen“ gewünscht ist, ist das Ultra Drive Dual Go mit 128 GB überhaupt einen Blick wert.
- Sehr kompakt und federleicht
- Schicke Farbauswahl
- Geeignet für USB-C und USB-A
- 5 Jahre Garantie
- Sehr geringe Leistung
- Schreibrate unter 100 MB/s …
- … ohne Kühlung nur 50 MB/s
- Sehr hohe Latenzen
- Kunststoff-Gehäuse
ComputerBase hat die USB-Sticks leihweise von Sandisk zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Datenanalyse-Anbieter: KI-Konkurrenz gibt dem Domo den Rest
Domo steht offenbar vor einer ungewissen Zukunft. Der Anbieter für Datenanalyse-Software, der einst mit 2,8 Milliarden US-Dollar bewertet wurde, kämpft laut einem Bericht von Business Insider mit Schulden, Führungsproblemen und einem Markt, der sich durch generative KI rasant verändert.
Wenn Dashboards nicht mehr reichen
Domo wurde 2010 von Josh James gegründet und versprach Unternehmen einen einfacheren Zugriff auf Geschäftsdaten. Statt Zahlen aus verschiedenen Systemen manuell zusammenzutragen, sollten Nutzer Kennzahlen, Berichte und Abläufe zentral in einer Cloud-Plattform auswerten können. In einer Zeit, in der Business Intelligence (BI) vor allem aus Dashboards und Visualisierungen bestand, war das ein attraktives Versprechen.
Genau dieses Versprechen wirkt im KI-Zeitalter weniger exklusiv. Unternehmen erwarten zunehmend nicht mehr nur hübsch aufbereitete Kennzahlen, sondern Antworten auf konkrete Fragen: Warum sinkt der Umsatz in Region A? Welche Kunden drohen abzuspringen? Welche Maßnahme sollte als Nächstes folgen? An dieser Stelle treten die bekannten KI-Assistenten, -Agenten und Co. der etablierter Anbieter auf den Plan.
Die KI-Konkurrenz ist nicht die alleinige Ursache für Domos Krise, aber zumindest ein Brandbeschleuniger. Der BI-Markt verschiebt sich von klassischen Dashboards hin zu Systemen, die Daten erklären, Empfehlungen geben und sogar Prozesse direkt anstoßen. Für Anbieter wie Domo stellt sich dadurch die Frage, ob ihr Kernnutzen noch stark genug ist, wenn Microsoft, OpenAI, Anthropic und andere ähnliche Funktionen direkt in ihre Ökosysteme integrieren.
Finanzielle Lage spitzt sich zu
Die Zahlen zeigen, dass Domo schon vor dem aktuellen KI-Druck angeschlagen war. Brisant ist vor allem die Schuldensituation. Business Insider berichtet von 137 Millionen US-Dollar an Verbindlichkeiten, für die Domo eine Stillhaltevereinbarung mit den Gläubigern getroffen hat. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Die Kreditgeber verzichten vorübergehend darauf, ihre Rechte wegen Vertragsverletzungen voll durchzusetzen, während das Unternehmen eine Lösung sucht – wofür Domo bis Ende Juli 2026 Zeit hat.
Der Gründer als zusätzlicher Unsicherheitsfaktor
Zur wirtschaftlichen Krise kommt eine Führungsgeschichte, die mehr nach Klatschpresse als nach Softwarebranche klingt. Josh James war 2022 als CEO zurückgetreten, nachdem eine frühere Mitarbeiterin ihm sexuelle Übergriffe auf einer Geschäftsreise vorgeworfen hatte. James bestreitet die Vorwürfe, eine strafrechtliche Anklage gab es nie. 2023 kehrte er an die Spitze von Domo zurück.
Doch Ruhe brachte die Rückkehr nicht. Business Insider berichtet von zahlreichen Abgängen im Management, darunter frühere Topmanager und Verwaltungsratsmitglieder. Später wurde James dem Bericht zufolge wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen, nachdem er mit seinem Auto von der Straße abgekommen und in einen Briefkasten gefahren sein soll. Ende 2025 erklärte er zudem in einer Telefonkonferenz, sich wegen Substanzmissbrauchs in stationäre Behandlung begeben zu haben und seine Aufgaben vorübergehend zu reduzieren.
Auch COO Mark Maughan verließ das Unternehmen. Laut Business Insider erhielt er eine millionenschwere Abfindung im Zusammenhang mit nicht näher erläuterten Vorwürfen wegen mutmaßlichen körperlichen Kontakts.
Die andere Seite des KI-Booms
Domo eignet sich damit als Gegenbild zu den sonst meist positiven KI-Meldungen. Während große KI-Anbieter neue Modelle, Agenten und Produktivitätsversprechen präsentieren, zeigt der Fall, dass KI bestehende Softwaremärkte auch entwerten kann. Wenn Datenanalyse künftig stärker über integrierte KI-Assistenten und automatisierte Workflows läuft, können spezialisierte Anbieter unter Druck geraten, sofern sie nicht früh genug auf den Zug aufspringen. Für einen einstigen Milliardenkandidaten ist es in jeden Fall eine ungewöhnlich harte Landung.
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Steam Summer Sale: Das sind unsere Spiele-Tipps in vier Preisklassen

Der Summer Sale auf Steam lockt mit einem riesigen Angebot rabattierter Spiele. ComputerBase lichtet den Dschungel ein kleines Stück und empfiehlt ganz subjektiv Spiele in vier Klassen zwischen 25 und 5 Euro quer durch die meisten Genres. Die Bilanz: Rausgehen lohnt sich diesen Sommer selbst bei weniger Grad wohl nicht mehr.
Das Beste der letzten Jahre für 25 Euro
Bis 25 Euro gestaltet sich die Auswahl am schwierigsten, denn dafür sind die meisten Hits der letzten Jahre erhältlich. Rund 18 Euro kostet zum Beispiel Cyberpunk 2077, das eine filmreife Sci-Fi-Story serviert. Wer stattdessen Freiheit und Open World mit einer Prise Kojima-Weirdness sucht, den bedient Metal Gear Solid V: The Phantom Pain für 18 Euro.
Eine ähnliche Summe kostet Warhammer 40,000: Space Marine 2. Eigentlich ist das Spiel ein Adventure mit sehr einfachem Puzzle: Dort ein menschheitsvernichtendes Alien, hier eine riesige Waffe. Das ergibt denkfreien Oldschool-Spaß.
Gut angelegt sind 20 Euro auch in God of War. Beeindruckende Panoramen, eine tolle Geschichte, unterhaltsame Action: Was will man mehr? Etwas mit mehr Witz vielleicht. Hades 2 liefert für rund 20 Euro ein fesselndes Rogue-like mit riesigem „nur eine Runde noch“-Faktor.
Und wo bleiben Rennspiele? Wer eine Hardcore-Sim will, weiß, was er kauft, der Rest erwirbt ein Forza Horizon.
Mehr Spaß für 15 Euro
Age of Mythology: Retold für 15 Euro liefert in diesem Segment Unterhaltung. Wenn es etwas außer der Reihe sein darf? MechWarrior 5: Clans pilotiert Kampfroboter, Teardown steckt in die Schuhe eines Abrissunternehmers, was gerade kooperativ einen Heidenspaß bereitet. Kooperativ spielen lässt sich für 11,24 Euro außerdem das cRPG Divinity: Original Sin 2, dem weit günstigeren „Vorgänger“ von Baldurs Gate 3 aus der Feder von Larian. Für 14 Euro gibt es aber auch eine Reihe Blockbuster. Wie wäre es etwa mit Star Wars Jedi: Survivor für 14 Euro?
Das Beste der letzten Jahre für 10 Euro
Selbst für weniger als 10 Euro lässt sich eine Menge Unterhaltung finden. Doom Eternal etwa oder High On Life mit Rick-and-Morty-Humor liegen unter dieser Schwelle, aber auch Call of Duty: Modern Warfare II. Den Vorgänger gab es im letzten Sale ähnlich teuer, schon er war eine exzellente Empfehlung für alle, die einfach mal wieder Call of Duty spielen möchten. Denn, das weiß nicht nur der Volksmund, große Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Titeln kaum.
Horror-Spaß bieten zudem das Remake von Dead Space für 6 Euro oder die herausragende Neuinterpretation von Resident Evil 4 für einen „Zehner“.
Indie-Experimente für 5 Euro
Ganz stimmt die Überschrift nicht. Für 3 Euro gehört The Witcher 3, das demnächst noch eine dritte Erweiterung bekommen soll, auf jede Empfehlungsliste – falls man nicht gleich zur 10 Euro teuren Complete Edition greift. Das Hexer-Spiel hat schließlich moderne Rollenspiele definiert.
Für wenig Geld kann man auch einmal etwas riskieren. Grim Dawn für 2,50 Euro ist ein modernes Diablo 2 mit spannender Story, ohne Mikrotransaktionen und einer Menge Erweiterungen, falls man auf den Geschmack kommt. Turbo Overkill mischt alte und superschnelle moderne Shooter im Cyberpunk-Setting. Story? Braucht es nicht, Coolness, ein paar Sprüche und Dauerfeuer reichen. Wer mehr Story mag, kann für 3 Euro auch zum atmosphärischen Metro: Exodus greifen.
Devolver Digital hat mit Not a Hero einen humorigen Sidescroller und Hotline Miami 2 extrem schnelle Top-Down-Action im Angebot.
Und eure Tipps?
Ein unüberschaubar riesiges Angebot bedeutet, dass diese Empfehlungen notwendigerweise nur ein kleiner Ausschnitt sein können. Insofern bleibt nur eine Frage: Welche Perlen hat die ComputerBase-Community gefunden, die unbedingt Erwähnung finden sollten?
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Statt 12 GB nur 9 GB: iPhone 18 soll beim Arbeitsspeicher sparen

Wer alle Funktionen in iOS 27 nutzen möchte, braucht 12 GB an Arbeitsspeicher. Bisher stattet Apple nur ausgewählte iPads, das iPhone 17 Pro und iPhone Air damit aus. Wegen der Speicherkrise könnte sich daran nun auch beim iPhone 18 nicht viel ändern: Statt 8 GB soll der Konzern nun 9 GB spendieren und damit weniger als gedacht.
Wechsel von 2-GB- auf 1,5-GB-Chips
Wie Ming-Chi Kuo über X berichtet, soll Apple beim künftigen iPhone 18 auf die bisher in den Pro-Modellen verwendeten 1,5-GB-Chips wechseln. Anstatt acht Chips wird Apple jedoch nur sechs verbauen und daher keine 12 GB, sondern nur 9 GB Arbeitsspeicher an den A20 anschließen. Nur der A20 Pro im „iPhone Fold“ und die beiden Pro-iPhones werden acht Speicherchips erhalten und damit weiterhin auf 12 GB setzen können. Eine Erhöhung findet hier aber nicht statt.
Das widerspricht früheren Gerüchten, dass Apple die RAM-Konfiguration im Basis-iPhone auf die der aktuellen Pro- und Air-Modelle anhebt.
Speicherpreise erneut schuld?
Über die Hintergründe dieser Maßnahme lässt sich nur spekulieren. In Anbetracht der laufenden Speicherkrise, wegen derer Apple erst kürzlich bei MacBooks und iPads Preise massiv angehoben hat, liegt die Vermutung nahe, dass Apple in der aktuellen Marktsituation mögliche Preisanstiege beim Basis-iPhone nicht noch weiter befeuern möchte. Der Einbau von mehr Arbeitsspeicher würde hier wohl kontraproduktiv sein, wenn Apple den Verkaufspreis im Zaum und die Gewinnmarge konstant halten möchte.
Trotz der Maßnahme sollten Kunden mit höheren iPhone-Preisen spätestens ab September rechnen. Ein iPhone 18 Pro könnte etwa erst ab 1.500 Euro starten, wie die Redaktion vorrechnete.
Betroffene Funktionen
Betroffen sind nach aktuellem Stand nur eine Handvoll Funktionen, die sich alle auf die lokale Ausführung von Apple Intelligence beziehen: die neue Diktierfunktion und neue, natürlichere Stimmen für die neue Siri. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass in Zukunft mehr Funktionen auf die neuen lokalen KI-Modelle setzen und weitere Funktionen betroffen sein werden.
Es ist zwar nicht davon auszugehen, dass die neue Siri mit dem iPhone 18 auch hierzulande verfügbar wird, doch sollten die Funktionen im kommenden Jahr ausgerollt werden, würde das iPhone 18 diese voraussichtlich auch dann nicht unterstützen. Das iPhone 18 wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr erscheinen, im Herbst plant Apple dafür mit dem ersten Foldable und neuen Pro-iPhones.
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