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Agenturporträt: why do birds › PAGE online


PAGE gefällt …: why do birds, Agentur für Audio Branding & Motion Design aus Berlin Kreuzberg, die erkundet, wie Marken klingen und das auf vielfältige Weise hörbar macht – für Siemens und die Deutsche Bahn, Infiniti, Ferrari oder die BVG. Und das ist ein Erlebnis.

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Name why do birds

Location In Berlin-Kreuzberg haben wir Office und Studio unter einem Dach. Unser Zuhause ist eine ehemalige Glockenfabrik, ein Ort, der kaum besser zu einer Audio Agentur passen könnte.

Web whydobirds.de

Schwerpunkte Audio Branding. Und die Überzeugung, dass jede Marke eine Geschichte hat, die gehört werden sollte. Wir machen sie erlebbar: in Sound, über alle Touchpoints hinweg.

Start 
2004 begann Alexander Wodrich, sich mit Audio Branding zu beschäftigen, lange bevor das Thema auf Marketing-Agenden auftauchte. Vieles war neu, vieles musste erst erklärt werden. 2010 wurde daraus why do birds. Die ersten Projekte kamen schnell: Deutsche Bahn, Siemens, IHK. Heute arbeiten wir international – für Kund:innen in 17 Ländern – und gestalten den Klang von Marken, Produkten und ganzen Lebensräumen. Sounds, die täglich weltweit gehört werden: von Berlin bis Mumbai.

Strukturen 
Ein festes Team aus Komponist:innen, Sound Designer:innen und Strateg:innen entwickelt unsere Projekte gemeinsam in unseren eigenen Studios. So entstehen Ideen im direkten Austausch und werden sofort hörbar. Strategie und Sound entstehen im Dialog. Viele im Team arbeiten seit Jahren zusammen, kennen sich gut und vertrauen einander. Für jedes Projekt stellen wir das passende Setup zusammen: von UX über Motion bis Text und Code. Entscheidend ist die Expertise, nicht die Hierarchie.

Inspiration 
Uns inspiriert Sound, wenn er spricht. Wenn er Teil einer Geschichte wird und mehr ist als nur Begleitung. Wenn man ihn nicht nur hört, sondern spürt. Im Konzert, im Kino, in Räumen, die sich durch Klang verändern. Und uns inspiriert auch, wie sich Sound gerade verändert. Neue Technologien, neue Plattformen, neue Hörgewohnheiten. Klang wird neu gedacht, neu gemacht und neu wahrgenommen. Alte Muster lösen sich auf, neue entstehen. Und genau das macht es so spannend.

Ideensuche Am Anfang steht immer die gleiche Frage: Wie klingt diese Marke? Die direkte Übersetzung von Markenwerten führt oft zu bekannten Schablonen, erwartbaren Ergebnissen. Deshalb suchen wir bewusst anderswo: In Bildern, in Sprache, in Rhythmus, in Bewegung, in technologischen Experimenten, in der Geschichte. Ideen entstehen bei uns nicht zufällig. Sie kommen durch Recherche, durch Zuhören, durch genaues Hinsehen. Wir graben uns in die Marke hinein, bis etwas auftaucht, das sich wirklich eigen und besonders anfühlt.

Arbeitsweise Die Idee ist schnell da. Ob sie wirklich funktioniert, zeigt sich erst im Sound. In der Umsetzung wird es ernst. Passt das noch zur Marke? Oder klingt es nur gut? Ein gutes Konzept hält beides aus. Dabei geht es immer um Balance. Im Kopf muss es Sinn ergeben, im Bauch muss es klicken. Wenn eins von beidem fehlt, fliegt es raus. Das ist keine Zauberei. Das ist ausprobieren, verwerfen, neu bauen, wieder von vorn anfangen und frickeln. So lange, bis es sitzt.

Held:innen 
Thomas Newman, Filmkomponist. Weil er konsequent anders klingt. Ungewöhnliche Percussion, eigene Tonalitäten, abseits klassischer Dur-Moll-Logik. Seine Musik bewegt sich zwischen Hoffnung, Melancholie und Neugier. Zu hören in American Beauty, Finding Nemo oder WALL·E. Und: Jim Reekes, Sound Designer. Weil er den Klang von Interfaces geprägt hat wie kaum jemand sonst. Der Mac Startsound, der Swoosh beim Versenden einer E-Mail, unzählige Systemklänge von Mac, iPhone und iPad. Seine Arbeit hören wir alle täglich, meist ohne es zu merken.

Für wen wir einmal im Leben arbeiten möchten 
Für Menschen und Marken, die Sound nicht als einmaliges Projekt sehen, sondern als strategische Aufgabe. Die verstehen, dass eine Stimme wächst, sich entwickelt und über alle Touchpoints hinweg an Bedeutung gewinnt, wenn man ihr Raum gibt.

Kund:innen 
BVG, Siemens, Lidl, Hyundai, LBS, AOK, Ferrari, Deutsche Bahn, Team D, Delivery Hero und – nicht zu vergessen – die GraftTherme in Delmenhorst.

why do birds Tonstudio in Berlin Kreuzberg
why do birds bei Orchesteraufnahmen für die »Werner von Siemens Award« Veranstaltung
Prototyp-Bau (work in Progress) eines BVG-Saiteninstruments

 

 

 

 

 

 



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Ganz aktuelle Gefühle: Die Kampagne des Zürcher Theater Spektakel › PAGE online


Was für eine Power Analoges, Raues und Authentisches hat, zeigt die diesjährige Kampagne, die das Studio Marcus Kraft für das Zürcher Theater Spektakel entwickelt hat.

Ganz aktuelle Gefühle: Die Kampagne des Zürcher Theater Spektakel › PAGE online

Es ist das 9! Mal, dass das Studio Marcus Kraft das Erscheinungsbild und die Kampagne des Zürcher Theater Spektakels gestaltet. Es hat in den vergangenen Jahren mit Sonnenlicht gearbeitet, sich mit Klebeband durch die Pandemie gehangelt, Magie beschworen und Typo-Reliefs gemeißelt.

Und in den letzten Jahren hat Marcus Kraft immer stärker auch auf Kollaborationen mit Künstler:innen des Festivals und mit anderen Kreativen gesetzt.

Auch in diesem Jahr, in dem er mit der Artistin, Schauspielerin und Jongleurin Vimala Pons und mit dem Fotografen Maxime Ballesteros zusammenarbeitete.

So entstanden surreal anmutende Szenen mit Körpern, die von Verletzlichkeit und Widerstand erzählen. Und damit sehr nah am aktuellen gesellschaftlichen Zustand sind. An den Momenten, wo man aus dem Gleichgewicht gerät, überfordert ist, aber alles dann doch irgendwie stemmt, aber sich zwischendurch unbedingt anlehnen muss.

Bild: MM Resources GmbH, Switzerland

Mit Ecken und Kanten und Gefühl

Vimala Pons drückt all diese Gefühle mit kleinsten Bewegungen aus und macht so Unsichtbares sichtbar. Auch in kurzen filmischen Sequenzen, die ebenfalls zur Kampagne gehören.

Plakate und Bewegbild werden so zur Bühne und holen das Festival direkt hinein in die Kommunikation.

Und das in Zeiten von generierter KI mit jeder Menge analoger Textur und mit Ecken und Kanten. »Maxime Ballesteros’ Fotografie fängt eine Echtheit ein, die man nicht simulieren kann«, heißt es dazu von Art Director Marcus Kraft.

Das Zürcher Theater Spektakel wird vom 13. bis 30. August die Stadt erneut in Atem halten. Die Kampagne ist bereits jetzt zu sehen und kündigt ein Programm an, das neben dem Festival-Highlight »Honda Romance« von Vimala Pons über 60 internationale Produktionen aus Theater, Tanz, Musik und Performance bietet.

 

 

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Noch Schrift oder schon ein Bild? Die umwerfend schöne Fit Arabic! › PAGE online


Was entstehen kann, wenn man miteinander kollaboriert, zeigt die Londoner Dogray Foundry, die mit der Fit Arabic eine spannende kalligrafische Adaption der Fit des US-Typografen David Jonathan Ross vorstellt.

Noch Schrift oder schon ein Bild? Die umwerfend schöne Fit Arabic! › PAGE online
Fit Arabic von Dogray Type Foundry mit einer Illustration von Naime Pakniyat

Lange haben Sahar Afshar und José Solé in London in großen Foundrys gearbeitet, doch das Gefühl gehabt, den Kontakt zur Community zu verlieren.

Deshalb haben sie ihre Dogray Type Foundry gegründet und legen seither umso größeren Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen, auf den Austausch mit der Design-Community – und auf besondere Schriften.

»Wir sind überzeugt, dass die beste Arbeit entsteht, wenn unique und diverse Perspektiven aufeinanderprallen«, sagen die beiden.

Und das zeigt sich auch mit ihrer neuesten Schrift Fit Arabic.

Kollaboration im Mittelpunkt

Die Fit stammt von dem preisgekrönten Typografen David Jonathan Ross aus Los Angeles, der mit der Fit eine hyperstilisierte Schriftfamilie entwickelte, die ganz auf ihre Flächenwirkung ausgerichtet ist.

Um das zu erreichen, wurde Fit als variable Schrift mit einer außergewöhnlich großen Bandbreite an Breiten angelegt und zeigt sich in extrem schmalen und nahezu absurd breiten Varianten – wobei ihre Punzen, ihre Zwischenräume, immer gleich bleiben.

2017 hat Ross die Fit gezeichnet, von Oded Ezer wurde sie ins Hebräische erweitert, von Gor Jihanian ins Armenische. Sie liegt zudem in Devanagari, adaptiert von Kimya Gandhi und in Tamil von Aadarsh Rajan vor.

Dogray Type aus London haben die Fit jetzt ins Arabische übertragen. Und das mit einem zusätzlichen Twist, da sie die Fit in der geometrischen Kalligrafie der Kufi, eine der ältesten Schriftarten des Islam, übertragen haben.

Gleichzeitig haben sie die Geometrie auch mit Rundungen und dazu mit wunderbaren Illustrationen von der iranischen Pixel-Künstlerin Naime Pakniyat in Szene gesetzt.

Eine gleich dreifache Kollaboration war es also sozusagen und das mit einem umwerfend schönen und spannendem Output.

Die Fit Arabic der Dogray Type Foundry

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Greenhushing & Greenwashing in der Kreativbranche › PAGE online


Ab dem 27. September 2026 gilt die EmpCo-Richtlinie. Damit wird es für Werbetreibende jetzt umso wichtiger, sich mit den Themen Greenwashing und Nachhaltigkeitskommunikation auseinanderzusetzen. Das sollten Agenturen zum Thema wissen.

Greenhushing & Greenwashing in der Kreativbranche › PAGE online
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Anstatt in die Greenwashing-Falle zu tappen, lieber gar nicht mehr kommunizieren? Das ist keine gute Idee, denn das sogenannte Greenhushing könnte Agenturen einen Imageschaden kosten oder weniger Vertrauen seitens der Kundschaft verursachen.

Die EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) gilt ab dem 27. September 2026 verbindlich für alle Unternehmen in der gesamten EU. Das bedeutet, dass ab diesem Datum keine ungenauen Werbeclaims wie »klimaneutral« oder »grün« mehr auf Verpackungen oder in Werbekampagnen stehen dürfen, wenn sie nicht lückenlos belegt sind.

Wir hatten darüber berichtet, dass sich damit die Anforderungen an Nachhaltigkeitskommunikation verändert. Allerdings bestand zumindest in Mitte 2025 noch einiges an Handlungsbedarf, weil es noch zu viel Greenwashing in Printanzeigen gab. Der State of Green Claims 2025 deckte diese Informationen auf.

Da sich der EmpCo-Termin nun rasant nähert, müssen Agenturen und Werbetreibende handeln und ihre Workflows anpassen. Dabei geht es sowohl um Greenwashing als auch um Greenhushing.

Greenhushing vs. Greenwashing

Der Unterschied liegt einfach gesagt im »Falsch reden« oder »gar nicht reden«. Genauer erklärt:

Greenwashing (Die Täuschung): Unternehmen und Agenturen werben aktiv mit geschönten oder vagen Umwelt-Versprechen. Die EmpCo-Richtlinie schiebt dem ab September 2026 einen gesetzlichen Riegel vor. Unkonkrete Werbesprüche wie »umweltfreundlich« (wenn es nur auf CO₂-Kompensation durch Zertifikate basiert) werden schlichtweg verboten, es sei denn, sie sind wissenschaftlich belegt und unabhängig zertifiziert.

Greenhushing (Das Schweigen): Das ist die direkte Gegenreaktion der Unternehmen auf die strengen Regeln von EmpCo. Aus Angst vor Abmahnungen, hohen Bußgeldern (bis zu 4 % des Jahresumsatzes) oder einem Image-Schaden kommunizieren Unternehmen oder Agenturen ihre tatsächlichen, eigentlich positiven Nachhaltigkeitserfolge überhaupt nicht mehr. Sie behalten ihre grünen Maßnahmen also lieber komplett für sich (»to hush« = totschweigen), um rechtlich kein Risiko einzugehen.

Was müssen Agenturen beachten?

Es gibt keine Übergangsfrist. Agenturen und Unternehmen müssen ihre Marketingmaterialien oder Verpackungsdesigns im Grunde jetzt schon so planen, dass zum Stichtag nichts mehr im Umlauf ist, was gegen die neuen Regeln verstößt.

»Umweltbezogene Aussagen müssen künftig unmittelbar auf demselben Medium erläutert werden. Dadurch müssen rechtliche Überlegungen deutlich früher in den Kreativprozess eingebunden werden.«

(Quelle: GWA)

Das kommentieren Dr. Julian Wernicke und Dr. Sebastian Engels (Rechtsanwälte BOEHMERT & BOEHMERT) des GWA.

Es braucht also zukünftig präzise, wissenschaftlich belegbare Fakten hinsichtlich der Werbeclaims und ihrer Nachhaltigkeit.

Transparenz ist in der Richtlinie fest verankert, weshalb Nachweise zu Nachhaltigkeitserfolgen für Verbraucher:innen künftig leicht zugänglich – zum Beispiel per QR-Code oder anderen schnell erfassbaren gestalterischen Mitteln – bereitgestellt werden müssen.

Im Zweifelsfall kann man sich mit Detailfragen auch an Kanzleien für Medien- und Wettbewerbsrecht, ESG- und Nachhaltigkeits-Unternehmensberatungen oder Verbände und Branchenorganisationen (GWA und IHKs) wenden.

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