Connect with us

Künstliche Intelligenz

iX-Workshop: IT-Sicherheit nach ISO 27001 – Herausforderungen und Chancen


Sie planen die Einführung eines Information Security Management Systems (ISMS) nach ISO 27001 oder stehen bereits mitten in der Umsetzung? Im interaktiven iX-Workshop IT-Sicherheit nach ISO 27001 und NIS2-Anforderungen umsetzen erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Anforderungen der internationalen Norm und lernen praxisnahe Ansätze für die erfolgreiche Umsetzung im Unternehmen kennen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Workshop vermittelt Ihnen die zentralen Grundlagen eines ISMS nach ISO 27001 und zeigt, wie Sie diese strukturiert in der Praxis umsetzen können. Dabei werden auch die aktuellen regulatorischen Anforderungen der NIS2-Richtlinie berücksichtigt, sodass Sie beide Themenfelder sinnvoll miteinander verbinden können.

Sie erhalten einen klaren Überblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von ISO 27001 und dem NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) und lernen, wie Sie diese Anforderungen bereits in der Planungsphase Ihres ISMS berücksichtigen können.

Der zweitägige Workshop ist interaktiv aufgebaut und kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisnahen Gruppenarbeiten und Diskussionen. Sie erarbeiten zentrale Schritte der ISMS-Einführung, lernen typische Projektphasen kennen und setzen sich mit häufigen Herausforderungen und Fallstricken in der Umsetzung auseinander. Dabei stehen konkrete Aufgaben der Projektplanung, Strukturierung und Implementierung im Mittelpunkt.

Durch den aktiven Austausch in der Gruppe entwickeln Sie ein besseres Verständnis für typische Umsetzungsszenarien und können die Inhalte direkt auf Ihre eigene Organisation übertragen.

Juli
01.07. – 02.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 03. Jun. 2026
Oktober
06.10. – 07.10.2026
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 08. Sep. 2026

Weiterlesen nach der Anzeige

Sie profitieren von der gemeinsamen Expertise Ihrer Trainer Ann-Kathrin Rechel und Viktor Rechel, beide leitende Cybersicherheitsberater bei der secuvera GmbH. Sie begleiten Unternehmen regelmäßig bei der Einführung und Weiterentwicklung von Informationssicherheitsmanagementsystemen und verfügen über umfassende Erfahrung in der praktischen Umsetzung von ISO-27001- und NIS2-Anforderungen. Im Workshop vermitteln sie praxisnahe Einblicke aus realen Projekten und zeigen, wie sich ISMS-Strukturen effizient, nachvollziehbar und normkonform in Unternehmen etablieren lassen.

Der Workshop richtet sich an Informationssicherheitsbeauftragte, IT-Mitarbeitende sowie Führungskräfte, die ein ISMS nach ISO 27001 einführen oder weiterentwickeln möchten und dabei auch regulatorische Anforderungen wie NIS2 berücksichtigen müssen.


Workshops IT Security

Workshops IT Security


(ilk)



Source link

Künstliche Intelligenz

VW-Betriebsrat erhöht Druck: Blume soll auf Betriebsversammlungen sprechen


Im Streit um neue Sparmaßnahmen bei VW erhöht der Betriebsrat den Druck: Ende August lädt die Arbeitnehmervertretung zu einer Serie von Betriebsversammlungen an allen größeren Standorten ein, auf denen der Vorstand sich der Belegschaft stellen soll. Das geht aus einer internen Ankündigung im VW-Intranet hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Konzernchef Oliver Blume soll den Angaben zufolge auf drei Versammlungen sprechen: in Wolfsburg, wo der Vorstandschef traditionell selbst auftritt, sowie in Emden und Zwickau. Damit spricht er auch an zwei der vier Konzernstandorte, die Berichten zufolge auf der Kippe stehen. Blume soll jeweils gemeinsam mit Markenchef Thomas Schäfer auftreten.

Insgesamt sind neun Veranstaltungen geplant, darunter auch Versammlungen in Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Dresden, Chemnitz und Kassel-Baunatal. Den Auftakt macht am 25. August Wolfsburg, tags darauf folgen Emden und Zwickau, den Abschluss macht am 31. August Hannover.

Hintergrund sind Pläne des Konzerns für weitere Sparmaßnahmen, über die der Aufsichtsrat am vergangenen Donnerstag beraten hatte. Der Betriebsrat hatte Blume danach aufgefordert, vor der Belegschaft Stellung zu nehmen, und ihm dafür ein Ultimatum bis Ende vergangener Woche gestellt. Das habe Blume verstreichen lassen, hieß es. Der Betriebsrat hatte für diesen Fall bereits angedroht, nach der Sommerpause VW-weit außerordentliche Betriebsversammlungen anzusetzen und die Vorstände dort ans Mikrofon zu zitieren.

Am Montag nannte Blume im VW-Intranet des Konzerns erstmals eine konkrete Zahl: Ohne Veränderung der Arbeitskosten würde sich demnach als „theoretische Ableitung“ eine Größenordnung von rund 50.000 Stellen weltweit ergeben, die gestrichen werden müssten – wohlgemerkt als rechnerisches Worst-Case-Szenario ohne Gegenmaßnahmen bei den Arbeitskosten – zusätzlich zu den 50.000, die bis 2030 bereits abgebaut werden sollen. Zudem bestätigte Blume, „dass wir heute für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm in den 30er-Jahren noch keine wettbewerbsgerechte Belegung bestätigen können“.

Der Betriebsrat bezeichnete das als nicht ausreichend, um dem Informationsbedarf der Belegschaft nachzukommen. „Solche oberflächlichen Infos reichen natürlich nicht“, hieß es in einer Sonderausgabe der Betriebsratszeitung „Mitbestimmen“, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Daher lädt der Betriebsrat wie angekündigt zu zusätzlichen Betriebsversammlungen nach der Sommerpause.“

Weiterlesen nach der Anzeige

Mehr zu Volkswagen


(fpi)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Cyberkriminalität: Männer für Angriff auf Londoner Verkehrsbetrieb verurteilt


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die beiden Verdächtigen im Fall der Cyberangriffe auf die Londoner Verkehrsbetriebe, Thalha Jubair und Owen Flowers, wurden zu Gefängnisstrafen von je fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das teilte die National Crime Agency des Vereinigten Königreichs mit. Zwischen dem 31. August und dem 3. September 2024 hatten die beiden jungen Männer die Tat begangen. Sie waren Teil der bekannten Hackergruppe „Scattered Spider“.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Schäden, die für die Verkehrsbetriebe, namentlich Transport for London (TfL), bei dem Cyberangriff entstanden sind, belaufen sich auf circa 34 Millionen Euro. Schätzungen zufolge hätte der Angriff aber zu Schäden in Höhe von umgerechnet circa 66 Milliarden Euro für die britische Wirtschaft führen können, hätten es die Angreifer geschafft, das Verkehrsnetz lahmzulegen.

Zum Zeitpunkt des Angriffs sorgten Jubair und Flowers für erhebliche Einschränkungen im Betrieb von TfL. Außerdem mussten später alle 27.000 TfL-Mitarbeiter ihr Passwort vor Ort in einem Büro zurücksetzen. 148 Systeme fielen aus, von denen ein Teil nicht automatisch zurückgesetzt werden konnte und manuelle Maßnahmen benötigte.

Beide hatten sich am Tag ihrer geplanten Verhandlung vor dem Woolwich Crown Court am 22. Juni für schuldig bekannt. Bei dem Fall handelt es sich erst um die zweite Strafverfolgung unter dem Computer Misuse Act im Vereinigten Königreich.

Owen Flowers wurde für den Angriff auf TfL am 6. September 2024 festgenommen, während er dabei war, die Systeme der US-amerikanischen Gesundheitsunternehmen SSM Health Care Corporation und Sutter Health zu hacken.

Auf seinem konfiszierten Laptop befanden sich Screenshots der TfL-Netzwerkinfrastruktur und Videos des Cyberangriffs. Dort war zu sehen, wie Thalha Jubair auf die TfL-Systeme zugriff.

Aufgrund der Festnahmen geht der stellvertretende Direktor der nationalen Cybercrime Unit Paul Foster davon aus, der Hackergruppe stark geschadet zu haben. Er sagte: „Scattered Spider war in den letzten Jahren die größte Bedrohung durch Cyberkriminalität für Großbritannien. Durch diese Ermittlungen haben wir diese Bedrohung erheblich geschwächt und die Haupttäter vor Gericht gestellt.“

Weiterlesen nach der Anzeige


(tlz)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Stromspeicher Anker Solarbank 4 Pro im Test: für ein Balkonkraftwerk zu schade


Die Anker Solarbank 4 Pro bietet eine PV-Eingangsleistung von 5000 Watt und kann bis zu 2500 Watt einspeisen. Was sie sonst noch leistet, zeigt der Test.

Die Anker Solarbank 4 Pro ist weit mehr als ein einfacher Speicher für ein Balkonkraftwerk. Mit ihren vier integrierten MPP-Trackern können bis zu zwölf Solarmodule angeschlossen werden, sodass sich die maximale PV-Eingangsleistung von 5.000 Watt voll ausschöpfen lässt. Für noch höheren Leistungsbedarf lassen sich drei Solarbank‑4‑Einheiten zusammenschalten oder sogar vier Geräte gleichzeitig über das Anker Power Dock betreiben. Dadurch steigt die Leistungsabgabe auf 7,5 kW respektive 10,5 kW und die PV-Eingangsleistung auf 15 kWp oder 20 kWp. Zudem können bis zu fünf Zusatzbatterien unter einer Solarbank 4 Pro gestapelt werden – bei drei oder vier Solarbanks ergibt sich so eine maximale Speicherkapazität von bis zu 90 oder 120 kWh.

Wer die Solarbank 4 Pro jedoch voll ausreizen möchte, kommt an einem Elektriker und der Anmeldung als reguläre PV-Anlage nicht vorbei. Nur im werkseitigen Auslieferungszustand ist das System weiterhin für die vereinfachte Anmeldung als Balkonkraftwerk im Marktstammdatenregister qualifiziert.

Wie sich die Anker Solix Solarbank 4 Pro E5000 Pro in der Praxis bewährt, zeigt unser ausführlicher Test.

Anker Solix Solarbank 4 Pro: Gehäuse, Ausstattung, Zusatzakkus

Für ihre Kapazität mit 5,02 kWh fällt die Anker Solarbank 4 Pro mit den Abmessungen 46,0 × 30,5 × 35,5 cm (B/T/H) noch relativ kompakt aus. Beim Design bleibt Anker seiner bisherigen Linie treu und verpackt die Technik in ein silberfarbenes Gehäuse aus Aluminium. Neu bei der Solarbank 4 ist ein Display an der Front im oberen Bereich. Es informiert über den aktuellen Gerätestatus und zeigt wesentliche Betriebsparameter wie Solarproduktion und Einspeiseleistung an. Steuern lässt sich die Solarbank 4 damit nicht.

Der Einschalter sitzt unterhalb der vier MPP-Tracker an der linken Gehäuseseite. Jeder MPP-Tracker bietet eine Eingangsleistung von 1250 Watt, sodass die Solarbank insgesamt 5000 Watt von Solarpanels aufnehmen kann. Laut Anker ist der Betrieb von zwölf 500-Watt-Panels mit insgesamt 6 kWp problemlos möglich. Anker selbst bietet diese Konfiguration in seinem Shop an. Beim Anschluss von zwölf Solarpanels werden über ein Adapter-Kabel drei Panels pro MPP-Tracker angeschlossen.

Der hintere Teil des Gehäuses ist von einem massiven Kühlkörper umgeben. An der rechten Seite findet sich der AC-Anschluss, der den Speicher mit dem Hausnetz über eine Schuko- oder Wieland-Steckdose mit dem Stromnetz verbindet. Darunter gibt es einen Kommunikationsport für andere Anker-Geräte wie EV-Charger, eine Notstromsteckdose sowie ein Druckentlastungsventil.

Anker Solarbank 4 Pro: 5 kWh Kapazität, 5 kW PV-Eingang, 2,5 kW Einspeiseleistung bei Anmeldung als PV-Anlage

An der Unterseite findet sich hinter einer Abdeckung der Anschluss für einen Zusatzakku, der mit 46,0 × 25,4 × 33,3 cm. An den Seiten gibt es eingelassene Tragegriffe. Doch alleine lässt sich die 50 kg schwere Solarbank 4 Pro nur von kräftigen Personen tragen. Der Zusatzakku BP5000 mit 5,02 kWh wiegt 42 kg. Insgesamt kann eine Solarbank 4 Pro bis zu fünf Zusatzakkus ansteuern, womit eine Gesamtkapazität von 30 kWh möglich ist. Wer eine Solarbank 2 oder 3 im Einsatz hat, kann diese mit der Solarbank 4 tauschen und die älteren Zusatzakkus der Solarbank 2 und 3 (BP1600 und BP2700) in Kombination mit der Solarbank 4 Pro weiter verwenden.

Das Gehäuse ist einwandfrei verarbeitet: Es gibt keine scharfkantigen Stellen. Alle nötigen Kabelverbindungen (MC4-Kabel der Solarpanels, AC-Kabel) sitzen passgenau und stabil.

Die Solarbank 4 Pro ist IP66-zertifiziert und demnach staubdicht und gegenüber starkem Strahlwasser geschützt. Regen macht ihr also nichts aus. Trotzdem sollte man sie, wie jeden anderen Speicher auch, nicht der Sonne aussetzen. Dadurch kann sich der Speicher so stark aufheizen, dass die Leistung zurückgefahren wird. Laut Anker verkraftet die Solarbank 4 Temperaturen zwischen –20 und 55 °C. Da Batteriezellen nur bei Temperaturen über 0 °C geladen werden können, hat Anker in der Solarbank 4 Pro eine Heizung integriert, die sich automatisch einschaltet.

Rechtliche Rahmenbedingungen, Wieland-Steckdose und Anmeldung

Im Auslieferungszustand beträgt die maximale Einspeiseleistung der Solarbank 4 Pro 800 Watt. Damit können Benutzer sie als Balkonkraftwerk beim Marktstammdatenregister anmelden. Beim Anschluss von mehr als zwei Modulen erfüllt eine Wieland-Steckdose die entsprechende VDE-Norm.

Bei mehr als 2 kWp-PV-Leistung ist laut VDE grundsätzlich ein Elektrobetrieb hinzuzuziehen, der die Anlage prüft und anmeldet. Dies geht aus einer FAQ zur neuen Norm 4105 hervor:

„Für Steckersolargeräte gilt die Produkt- und Prüfnorm DIN VDE V 0126-95 nach der nur Steckersolargeräte bis 2 kWp ohne Elektrofachkraft in Betrieb genommen werden dürfen. Für alle anderen Erzeugungsanlagen und Speicher gilt uneingeschränkt die DIN VDE V 0100-551-1, DIN VDE 0100-712 oder die VDE-AR-E 2510-2, die immer eine Elektrofachkraft bedingt.“

Für eine Anlage mit bis zu 7 kWp PV-Leistung ist kein intelligentes Messsystem (iMSys), bestehend aus einem Smart Meter und einem Gateway, erforderlich. Wer mehrere Anker Solarbank 4 Pro mit einer PV-Leistung über 7 kWp betreibt, muss hingegen ein solches installieren lassen. Damit steigen die Kosten des Stromzählers von 25 Euro (moderne Messeinrichtung) auf 50 Euro (iMSys) jährlich bei einer PV-Anlage bis 15 kWp und auf 110 Euro für PV-Anlagen bis 25 kWp. Die Jahresgebühr steigt bei PV-Anlagen bis 100 kWp auf 140 Euro. Zudem kommen noch Kosten für eine Steuerbox, deren Jahresgebühr 50 Euro beträgt.

Wer eine Anker Solarbank 4 Pro in der Maximal-Konfiguration mit zwölf 500-Watt-Solarpanels und 2500 Watt Einspeiseleistung betreiben möchte, benötigt zwingend eine Wieland-Steckdose oder Festanschluss an einem abgesicherten Stromkreis, der keine weiteren Verbraucher bedient. Außerdem muss die Anlage angemeldet werden. Für den Einbau einer Wieland-Steckdose inklusive Anmeldung verlangt Anker aktuell 500 Euro.

Wer einen Smart Meter wie Shelly Pro 3EM installiert hat, nutzt den Modus „Eigenverbrauch“. Damit speist die Solarbank 4 genauso viel Strom ins Hausnetz ein, wie aktuell benötigt wird. Die Notstromsteckdose (Lastanschluss) bietet im Offgrid-Modus bis zu 2500 Watt. Ans Stromnetz angeschlossen liefert sie sogar 3600 Watt. 1100 Watt kommen dann aber vom Stromversorger. Die Home-Assistant-Integration wird in der App ausführlich beschrieben.

Inbetriebnahme und App

Für die Inbetriebnahme der Solarbank 4 Pro wird die Anker-App benötigt, die den Stromspeicher mit dem heimischen WLAN und idealerweise mit einem Smart Meter koppelt. Erst damit ist eine bedarfsgerechte Einspeisung (Nulleinspeisung) möglich. Das kann der neue Anker Smart Meter sein, der zusätzlich einen Anschluss zum Messen einer weiteren PV-Anlage bietet. Hierfür wird ein optional erhältlicher zweiter Klemmensatz benötigt. Wir nutzen aber nicht den Anker-Smart-Meter, sondern den bewährten Shelly Pro 3EM. Alternativ lässt sich die Nulleinspeisung auch mit einem Everhome Ecotracker realisieren. Dieser muss anders als der Shelly Pro3EM und dem Anker-Smart-Meter nicht von einem Elektriker in der Stromverteilung installiert werden, sondern kann vom Anwender direkt zum Auslesen des Strombedarfs auf den Hausstromzähler montiert werden, sofern dieser eine Schnittstelle dafür bietet. In Eigenheimen mag das eine sinnvolle Alternative sein, aber in Eigentumswohnungen liegt der Zählerschrank meist außerhalb des heimischen WLANs, sodass eine Koppelung nicht möglich ist.

Die Anker-App informiert über wesentliche Betriebsparameter der Solarbank 4 Pro und informiert mit Statistiken über die PV-Produktion und Einspeiseleistung. Mit unseren vier nicht optimal ausgerichteten Panels mit 1,84 kWp erntet sie in der Spitze bis zu 9,64 kWh pro Tag.

Für Anwender ohne dynamischen Stromtarif ist in der App die Einstellung „Eigenverbrauch“ die wichtigste. In Verbindung mit einem Smart Meter wie dem Shelly Pro 3EM speist die Solarbank 4 Pro nur so viel Strom ein, wie aktuell benötigt wird. Ohne Smart Meter können Anwender über die Option „Benutzerdefinierter Modus“ Lade- und Einspeiseleistung nach Zeitplänen definieren.

Wer bereits eine intelligentes Messsystem mit Gateway (iMsys) installiert hat, kann statt eines festen einen dynamischen Strompreis nutzen, der sich an den Börsenpreisen orientiert. Damit kann in sonnenarmen Zeiten die Solarbank 4 zu günstigen Tarifen geladen werden. Und sobald der Strompreis steigt, kann man dann die vollgeladene Solarbank 4 Pro zum Einspeisen nutzen. Damit das wirtschaftlich ist, müssen die Preise von günstigstem und höchstem Preis für die kWh aber deutlich mehr als 20 Prozent auseinanderliegen, sodass die Verluste durch die Stromumwandlung von AC (Stromnetz) zu DC (Akku) zu AC ausgeglichen werden. Für diese Betriebsart kommen in Deutschland allerdings nicht viele infrage: Laut Bundesnetzagentur liegt die Einbauquote von intelligenten Messsystemen nur bei 5,5 %. Insofern dürften für knapp 95 % aller Anwender die an dynamische Stromtarife gekoppelten Betriebsoptionen wie „Smart-Modus“ und „Dynamischer Tarif“ belanglos sein. Zudem muss man im Smart-Modus Energiesystemdaten mit der Anker-Cloud teilen. Das ist sicher nicht jedermanns Sache.

Ansonsten ist die App übersichtlich aufgebaut und bietet neben Steuerungsmöglichkeiten auch ansehnliche Statistiken zum Energiesystem wie Solarproduktion und Einspeiseleistung. Allerdings ist der Speicherverbrauch der App relativ hoch, sodass der Start etwas länger dauert als bei der Konkurrenz. Auch ist die App nur für Smartphones, nicht aber für Tablets optimiert, sodass man auf diesen Geräten nicht von der größeren Darstellungsfläche profitiert.

Dank einer offiziellen Integration lässt sich die Anker Solarbank 4 Pro unter Home Assistant einbinden und lokal steuern.

Lokale Ansteuerung mit Home Assistant

Nach Zendure, SunEnergyXT, Hoymiles und Marstek bietet Anker nun auch eine lokale Schnittstelle, mit der man die Solarbank 4 Pro über Home Assistant ansteuern kann. Die offizielle Anker-Integration ist dabei nahezu perfekt, sodass man keine manuellen Sensoren über Helfer für das Energy-Dashboard erstellen muss, wie das teilweise bei anderen Herstellern der Fall ist.

Um den Zugriff von Home Assistant auf die Solarbank 4 Pro zu erhalten, muss man in der App unter Einstellungen – Einstellungen für Drittanbieter die Option Modbus TCP aktivieren. Anschließend werden IP-Adresse und Port-Nummer der Solarbank 4 Pro angezeigt. Mit diesen Daten wird die Integration konfiguriert. Anschließend steht die Solarbank 4 Pro unter Home Assistant zur Verfügung. Fortan kann sie lokal gesteuert werden und ist auf die Anker-Cloud bis auf Firmware-Updates, die weiterhin nur mit der App möglich sind, nicht mehr angewiesen.

Nulleinspeisung: Die Anker Solarbank 4 Pro passt die Einspeiseleistung schnell an den tatsächlichen Bedarf an. Mit einer Einspeiseleistung von bis zu 2500 Watt kann sie nahezu sämtliche Verbraucher eines Haushalts versorgen.

Effizienz und Nulleinspeisung

Die Roundtrip-Effizienz beträgt beim Laden und Entladen mit 800 Watt etwa 82 Prozent. Das ist etwas weniger als bei Zendure Solarflow 2400 Pro mit 87 Prozent. Angesichts der größeren Leistung in Form einer PV-Eingangsleistung von 5000 Watt gegenüber 3000 Watt (Zendure) und einer etwas höheren Einspeiseleistung von bis zu 2500 Watt (Zendure: 2400 Watt) geht das aber in Ordnung.

Die Nulleinspeisung gelingt der Solarbank 4 Pro hingegen etwas besser als der Zendure Solarflow 2400 Pro. Zwar beginnen beide Systeme gleich schnell mit der Regelung. Das Einschwingverhalten ist bei der Solarbank 4 Pro aber etwas ungenauer. Die Solarbank 4 Pro gibt wesentlich seltener Energie ans Stromnetz ab als die Zendure Solarflow 2400 Pro. Auch gegenüber dem Solakon One ist die Anker Solarbank 4 Pro bei der Nulleinspeisung im Vorteil.

Preis

Der offizielle Verkaufspreis der Anker Solarbank 4 Pro beträgt knapp 2000 Euro. Im Handel ist der Stromspeicher mit 5 kWh Kapazität und einer PV-Eingangsleistung von 5000 Watt aktuell ab 1599 Euro erhältlich. Das entspricht einem Preis pro kWh von 319 Euro. Im Vergleich dazu ist der Zendure-Speicher Solarflow 2400 Pro inklusive Zusatzakku und einer Kapazität von 5,28 kWh mit einem Preis pro kWh von 246 Euro etwas günstiger. Allerdings bietet der Zendure nur eine PV-Eingangsleistung von 3000 Watt.

Im Folgenden listen wir die Kosten für verschiedene Solarbank-4-Konfigurationen aus dem Anker-Shop (7/2026).

Anker Solarbank 4 ggf. mit Zusatzakku und 500-Watt-Solarpanels 5.097 € 3.898 € 2.799 € 3.498 € 2.399 € 1.999 €
Anmeldeservice mit Prüfung der Anlage und Einbau einer Wieland-Steckdose 499 € 499 € 499 € 499 € 499 € 499 €
AC-Kabel für Wieland-Steckdose 39 € 39 € 39 € 39 € 39 € 39 €
Halterung für Panels 600 € 600 € 600 € 400 € 400 € 200 €
Kabeladapter 49 € 49 € 49 €
MC4-Verlängerungskabel 5m 6 mm² 175 € 175 € 175 € 165 € 165 € 95 €
Gesamtpreis 6.459 € 5.260 € 4.161 € 4.601 € 3.502 € 2.832 €

Im Vergleich zum Anker-Shop sind Balkonkraftwerke mit der Solarbank 4 Pro bei anderen Anbietern etwas günstiger. So verkauft Kleines Kraftwerk die Solarbank 4 Pro zusammen mit vier 500-Watt-Panels ohne Halterungen für 1899 Euro. Mit dem Code HEISE10 reduziert sich der Preis für das Balkonkraftwerk auf 1709 Euro.

Wann amortisiert sich die Anker Solarbank 4 Pro mit 6 kWp-PV-Leistung?

Mit dem Solarisator der HTW Berlin haben wir ermittelt, wie groß die Stromersparnis durch eine 6 kWp-Anlage auf Basis der Anker Solarbank 4 jährlich anfällt. Dabei haben wir Strompreise von 30, 35 und 40 Cent und einen jährlichen Strombedarf von 4000 kWh für die Kalkulation berücksichtigt.

Demnach amortisiert sich die 6-kWp-Anlage mit 5 kWh Speicher bei 30 Cent pro kWh nach gut 5 Jahren. Mit 10 kWh Kapazität dauert es etwa 6 Jahre und mit 15 kWh etwas über 7 Jahre.

Über eine Nutzungszeit von 15 Jahren, wovon 10 Jahre über eine Garantie abgedeckt sind, erwirtschaftet die Anlage mit 10 kWh mit 7850 Euro den größten Gewinn, gefolgt von der 5-kWh-Variante mit rund 7600 Euro. Mit 6966 Euro erzielt die 15-kWh-Anlage den geringsten Gewinn.

Gesamtpreis 6.459 € 5.260 € 4.161 €
Stromersparnis bei 4000 kWh Verbrauch und 30 Cent pro kWh pro Jahr 895 € 874 € 784 €
Stromersparnis bei 4000 kWh Verbrauch und 35 Cent pro kWh pro Jahr 1.045 € 1.020 € 915 €
Stromersparnis bei 4000 kWh Verbrauch und 40 Cent pro kWh pro Jahr 1.194 € 1.166 € 1.046 €
Amortisation 30 Cent/kWh in Jahren 7,22 6,02 5,31
Amortisation 35 Cent/kWh in Jahren 6,18 5,16 4,55
Amortisation 40 Cent/kWh in Jahren 5,41 4,51 3,98
Gewinn nach 15 Jahren (30 Cent/kWh) 6.966 € 7.850 € 7.599 €
Gewinn nach 15 Jahren (35 Cent/kWh) 9.216 € 10.040 € 9.564 €
Gewinn nach 15 Jahren (40 Cent/kWh) 11.451 € 12.230 € 11.529 €

Fazit

Anker bietet mit der Solarbank 4 Pro einen Stromspeicher, der für ein klassisches Balkonkraftwerk mit zwei PV-Panels überdimensioniert ist. Erst mit vier Solarpanels wird die Solarbank 4 Pro zumindest im Sommer gut ausgenutzt. Im Test hat sie mit Zusatzakku an sonnigen Tagen in Kombination mit unserer 1,84 kWp-Anlage bei nicht optimaler Ausrichtung bis zu 9,5 kWh Strom an einem Tag gespeichert. In der Standardauslieferung ist die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt, sodass man die vereinfachte Anmeldung als Steckersolargerät nutzen kann. Wer die Anker Solarbank 4 Pro hingegen voll ausreizen möchte, sollte sie als PV-Anlage anmelden. Dann kann man sie mit bis zu 12 Solarpanels betreiben und profitiert von der maximalen Einspeiseleistung von 2500 Watt. Für diesen Einsatzzweck gibt es derzeit kaum eine bessere Alternative.



Source link

Weiterlesen

Beliebt