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Künstliche Intelligenz

Das wird teuer: Anthropics Claude Mythos 5 erscheint als Fable 5 mit Schranken


KI-Anbieter Anthropic strebt an die Börse, und für Börsenphantasie braucht es fabelhafte Möglichkeiten. Entsprechend heißt Anthropics neuestes Large Language Model (LLM) Claude Fable 5. Das hat der Anbieter außertourlich nicht am traditionellen Donnerstag, sondern schon am Dienstag veröffentlicht. Es soll „alles übertreffen, was wir jemals allgemein verfügbar gemacht haben”.

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Der springende Punkt ist „allgemein verfügbar”, denn bei Fable 5 handelt es sich um eine inhaltlich eingeschränkte Variante des ebenfalls neuen Mythos 5. Dieses LLM wird, wie von Donald Trump als freiwillige Maßnahme angeordnet, vorerst nur der NSA und, wohl mit Zustimmung des Weißen Hauses, ausgewählte US-Unternehmen im Rahmen des IT-Sicherheitsprojekts Glasswing zur Verfügung gestellt.

Dahinter steckt die im LLM-Marketing bewährte Ansage, dass das neue Ding so enorm mächtig sei, dass eine Freigabe nicht infrage komme. Diesmal betrifft das nicht nur den Bereich IT-Sicherheit, sondern auch Biologie und Chemie sowie Distillation. Gemeint ist nicht die KI-gestützte Produktion geistiger Getränke, sondern das Extrahieren von Fertigkeiten: Andere LLM werden nicht mit Rohdaten, sondern anhand der Ausgaben bestehender LLM trainiert.

Distillation kann legitim sein, etwa um eine kompaktere Variante eines LLM zu erzeugen, oder ein Angriff. Im Februar hat Anthropic die chinesischen Mitbewerber Deepthink, Minimax und Moonshot beschuldigt, Claude durch groß angelegte Distillation attackiert zu haben. Über 24.000 betrügerische Nutzerkonten hätten sie 16 Millionen Distillationsversuche unternommen. Dem will Anthropic Einhalt gebieten.

Unter anderem deswegen überwachen eigene, kleinere LLM („Classifier”) die Nutzereingaben. Das ist nicht grundsätzlich neu, doch reagiert Fable 5 in neuartiger Weise: Hält ein Classifier die Eingaben für verdächtig, verweigert er die Bearbeitung nicht, sondern schaltet auf die ältere Claude-Variante Opus 4.8 um. Das soll dem Nutzer auch angezeigt werden.

Im Netz gibt es bereits Beschwerden über Rückstufungen bei harmlosen Fragen, beispielsweise zur Interpretation eines Blutbildes. Solche false positives geben Anlass zu dem Vorwurf, Anthropic würde das nicht nur als Sicherheitsmaßnahme einsetzen, sondern auch um Serverüberlastung zu kaschieren. Opus 4.8 benötigt weniger Rechenkapazität als Fable 5.

In Zukunft dürfte es mindestens vier parallele Versionen von Claude Mythos geben: Eine vollständige für US-Behörden, eine für ausgewählte IT-Unternehmen mit weniger Einschränkungen für Sicherheitsbelange, eine für ausgewählte Wissenschaftler mit weniger Einschränkungen bei Biologie und Chemie, sowie Fable 5 für die zahlende Allgemeinheit.

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Claude Fable 5 ist grundsätzlich nicht in den Claude-Abonnements enthalten. Nur für 14 Tage dürfen Abonnenten (Pro, Max, Team sowie mit nach Kontoanzahl abgerechneten Enterprise-Verträgen) Fable 5 ausprobieren, verbrauchen dabei aber die doppelte Menge ihres Nutzungsrahmens. Ab 23. Juni soll Fable 5 ausschließlich nach jeweiliger Tokenmenge abgerechnet werden.

Die Tokenpreise (jeweils in US-Dollar) sind dann auch doppelt so hoch wie bei Claude Opus 4.8 und entsprechen damit dessen Fast-Variante: 10 Dollar pro Million Inputtoken, 12,50 Dollar je Million Token Cache Writes (5 Minuten), 20 Dollar je Million Token Cache Writes (1 Stunde), 1 Dollar je Million aus dem Cache gelesener Token, und 50 Dollar je Million Outputtoken.

Anthropic hat Claude Mythos 5 und Fable 5 dreizehn ausgewählten Benchmarks unterzogen. Laut der veröffentlichten Tabelle sticht das neue LLM alles bisher dagewesen bei elf Benchmarks aus. Bei den zwei übrigen liegt es geringfügig hinter der Vorschauvariante Claude Mythos Preview. Deren Classifier waren weniger streng.


Tabelle mit 13 Benchmarks für Mythos/Fable 5, Mythos Preview, Opus 4.8, GPT 5.5 und Gemini 3.1 Pro

Tabelle mit 13 Benchmarks für Mythos/Fable 5, Mythos Preview, Opus 4.8, GPT 5.5 und Gemini 3.1 Pro

Benchmarks laut Anbieter

(Bild: Anthropic)

Besonders stolz ist Anthropic auf die Leistung seines neuen LLMs bei Bilderkennung: „Fable 5 ist der Stand der Technik für Aufgaben, bei denen es auch um Sehen geht. Es kann präzise Zahlen aus detaillierten wissenschaftlichen Schautafeln extrahieren und komplexe bildabhängige Aufgaben ausführen, darunter den Nachbau des Quellcodes einer Web-App aus Screenshots”, heißt es in der Ankündigung. Auch ein Computerspiel habe Fable 5 besser absolviert als frühere Claude-Versionen.

Doch in mindestens einem Bereich hat Opus noch die Nase vorn: Mythos 5 und Fable 5 halluzinieren in manchen Tests mehr. Das und mehr verrät der Beipackzettel („Sytem Card”), der eigentlich ein 319 Seiten dickes Buch ist.


(ds)



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Intel Foundry: Neue Gerüchterunde über Nvidia und Google


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Intel soll sich weiterhin im Rennen für Chipprojekte von Nvidia und Google befinden. Beide Firmen schauen sich angeblich Fertigungsprozesse der Intel Foundry an, scheinen aber vorerst primär am sogenannten Advanced Packaging interessiert zu sein. Darüber berichtet The Information anhand von Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut sein sollen.

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Beim Advanced Packaging setzt ein Unternehmen mehrere Chips auf einen gemeinsamen Träger. So entsteht etwa aus Compute- und Schnittstellen-Dies plus gegebenenfalls Speicherstapeln ein einzelner KI-Beschleuniger. Auftragsfertiger bieten dafür unterschiedliche Technologien an. Intel hat etwa Foveros und die Embedded Multi-Die Interconnect Bridge (EMIB) im Portfolio: Wahlweise übernehmen ganze Basis-Dies oder kleine Siliziumbrücken die Verbindung zwischen mehreren Dies.

Die Verhandlungen mit Google sollen schon abgeschlossen sein: Ab 2028 verarbeitet Intel demnach mindestens drei Millionen Tensor Processing Units (TPUs) für Google weiter, heißt es. Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC würde dann die Dies produzieren, woraufhin Intel sie zusammen mit dem High-Bandwidth Memory (HBM) oder anderem Speicher verheiratet. Eine offizielle Bekanntgabe steht noch aus.

Nvidia könnte Intels Packaging-Expertise teilweise für die nächste KI-Beschleunigergeneration Feynman heranziehen, berichtet „The Information“. Ein Ableger soll aus vier Compute-Dies plus wahrscheinlich HBM4 bestehen. Hier wird das Packaging komplexer: Zumindest das Topmodell stapelt die Dies, anstatt sie nebeneinander auf einen Träger zu setzen.

Das Risiko für Packaging-Aufträge wäre gering, sobald die passenden Prozesse evaluiert sind. Gleichzeitig winken hier nur vergleichsweise kleine Summen. Für TSMC etwa ist Advanced Packaging Zubrot, das unter 15 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Bei Intel könnte das ausreichen, um das defizitäre Foundry-Geschäft zu stabilisieren.

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Die große Frage lautet, ob Intel Kunden für die eigentliche Chipfertigung anlocken kann. Hier wäre das Risiko für Kunden erheblich größer, da sich erst spät im Designprozess zeigt, ob alles wie vorgesehen funktioniert. Im schlechtesten Fall ist die Ausbeute funktionstüchtiger Chips gering (Yield) und ein Chip schafft das anvisierte Performance-Ziel nicht. Die Fertigstellung und Evaluierung eines Designs sind teuer und langwierig.

Unter anderem Nvidia soll derzeit ein Chipdesign mit Intels aktuellem 18A-Fertigungsprozess testen. Das kann allerdings auch nur eine Strategie sein, um sich in Verhandlungen gegenüber TSMC besser aufzustellen.

Aufträge für weniger wichtige Chips wie Netzwerk-Switches könnten ansonsten Engpässe bei TSMC umgehen. Bei den Topmodellen erscheint ein Partnerwechsel unwahrscheinlich, da sich Intels Foundry im Gegensatz zu TSMC noch beweisen muss. Bis ein heutiger Testchip marktreif wird, wäre 18A zudem wieder veraltet. Für ein wichtiges Projekt müsste Nvidia bereits den kommenden Nachfolger 14A testen.

Und eine weitere Frage bleibt im Raum stehen: Fast alle großen KI-Firmen investieren aktuell zwar große Summen in Rechenzentren, aber noch ist gar nicht klar, ob sich diese Investitionen jemals auszahlen werden. Bei OpenAI wird schon gemunkelt, ob die Firma die eingegangenen Verpflichtungen überhaupt bedienen kann. Google hat gerade seine Abopreise gesenkt, weil der Konzern wie alle anderen das Problem hat, zahlende Kunden für seine KI zu finden. Die hohen Kosten für den KI-Betrieb lassen sich kaum decken – und damit auch die für Chips für Rechenzentren nicht. Zumindest aktuell gehen Hersteller und Hyperscaler trotzdem jahrelange Lieferverträge ein.


(mma)



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SpaceX: Was der Börsengang für Anleger bedeutet


Am 12. Juni wird an der US-Technologiebörse Nasdaq erstmals ein Kürzel aufleuchten, auf das die Wall Street seit Jahren wartet: SPCX. Dahinter steht SpaceX, Elon Musks Raumfahrt-, Satelliten- und Infrastrukturkonzern. Begleitet wird der vermutlich größte Börsengang (Initial Public Offering/IPO) der Geschichte von kontroversen Diskussionen rund um eine „Lex SpaceX“, die Aufnahme in verschiedene ETF-Indizes und natürlich die Entwicklungschancen der Aktie. Mittendrin: Millionen Privatanleger, die vermutlich ab Anfang Juli 2026 Anteilseigner werden – ob sie wollen oder nicht.

Die Dimension des Börsengangs ist außergewöhnlich. SpaceX kommt nicht als klassischer Neuling an den Markt, sondern wird vom ersten Handelstag an ein neuer Mega-Cap. Das Unternehmen will 555,6 Millionen Aktien zu einem Preis von mindestens 135 US-Dollar platzieren und damit rund 75 Milliarden einsammeln. Dies entspräche einer Bewertung von mindestens 1,75 Billionen US-Dollar – gleichbedeutend mit vermutlich Platz 8 im globalen Börsenranking. SpaceX wäre wertvoller als Saudi Aramco und die Big-Tech-Konzerne Meta und Tesla.

  • Die mit Abstand größte Umsatzquelle ist bei SpaceX der Internetdienst Starlink – nicht das Geschäft mit Raketenstarts und Satellitentransporten.
  • Ab Anfang Juli 2026 wird die SpaceX-Aktie Bestandteil der ersten wichtigen Indizes und landet somit indirekt auch im Portfolio vieler Privatanleger.
  • Der SpaceX-Börsengang hatte bereits im Vorfeld positive Auswirkungen auf die Aktien anderer Weltraumunternehmen. Ein Space-ETF stieg in den vergangenen Jahren zudem deutlich stärker als etwa der MSCI World.

Aber SpaceX bringt auch eine starke Geschichte mit: technologische Führerschaft, eine strategische Bedeutung, hohes Umsatzwachstum, Milliardenverluste, ein enormer Kapitalbedarf und eine Bewertung, die auf sehr hohen Erfolgserwartungen baut. Genau darin liegt die Spannung dieses Börsengangs. Gleichzeitig ist er ein Stresstest für Tech-Bewertungen, Indexregeln und passive Fondsströme. Im Artikel erfahren Sie, womit SpaceX sein Geld verdient, wie deutsche Anleger an die Aktie kommen, und welche ETFs künftig vom Börsengang betroffen sein könnten. Zudem verraten wir, welche ETF-Alternativen es gibt, um vom Space-Narrativ zu profitieren – ohne direkt in den vielleicht teuersten IPO der Börsengeschichte zu investieren.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „SpaceX: Was der Börsengang für Anleger bedeutet“.
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NASA verschiebt erste Mondlandung: Artemis III wird Testflug im Erdorbit


Die NASA hat die vierköpfige Besatzung für die Artemis III benannt: Statt der ursprünglich geplanten ersten bemannten Mondlandung seit Apollo 17 wird diese Raumfahrt-Mission zu einer rund zweiwöchigen Testmission im niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit, LEO). Ende 2027 soll dabei das Orion-Raumschiff erstmals Rendezvous- und Andockmanöver mit Testversionen der Mondlander von Blue Origin und SpaceX erproben. Die erste tatsächliche Landung am lunaren Südpol verschiebt sich damit auf Artemis IV, voraussichtlich im Jahr 2028. Die NASA hat bereits im Februar 2026 angekündigt, dass die Mondlandung auf Artemis IV verschoben und 2028 gleich zwei Missionen gestartet werden könnten.

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Ursprünglich sollte Artemis III zwei Astronauten in der Nähe des Mond-Südpols absetzen, wobei ein unbemannter Starship-HLS von SpaceX im Mondorbit gewartet hätte. Nach der erfolgreichen Mondumrundung durch Artemis II beschreibt die NASA das neue Vorgehen als Schritt zur Risikominderung. In einer kontrollierteren Umgebung im Erdorbit lassen sich Annäherung, Docking, Luken-Operationen sowie die Software- und Kommunikationsintegration zwischen Orion und den Landern unter Realbedingungen testen, bevor die volle Missionskomplexität mit Tiefraumstrahlung, Kommunikationsverzögerung und einem Wiedereintritt mit Mond-Rückkehrgeschwindigkeit dazukommt.

Erstmals zählt mit Luca Parmitano ein Astronaut der europäischen Raumfahrtagentur ESA zur Artemis-Crew. Er fungiert als Pilot; Kommandant ist Randy Bresnik (NASA), als Missionsspezialisten fliegen Andre Douglas und Frank Rubio (beide NASA) mit. Bob Hines steht als Ersatzmann bereit. ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher betont, dass Parmitanos Rolle die Tiefe der europäischen Expertise in der bemannten Raumfahrt widerspiegle. Die ESA liefert zudem das Europäische Servicemodul (ESM) für Orion, das Stromversorgung, Antrieb und Lebenserhaltung bereitstellt.

NASA-Administrator Jared Isaacman hebt die „beeindruckendste Koordination von Schwerlast-Raketenstarts der Geschichte“ hervor. Genau hierin liegt eine der zentralen technischen Herausforderungen: Die Architektur verlangt eine eng getaktete Serie von Starts – das Space Launch System (SLS) mit Orion plus mindestens ein, im Idealfall zwei große Lander-Testfahrzeuge. Alle Raumfahrzeuge müssen innerhalb weniger Tage in kompatiblen Orbits sein, was die Geometrie anfällig für Wetter und technische Verzögerungen macht.

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Blue Origin und SpaceX übernehmen in der Testmission unterschiedliche Aufgaben. Beide Unternehmen stellen LEO-taugliche Testartikel (Pathfinder) ihrer HLS-Systeme (Human Landing System) bereit, inklusive funktionsfähiger Docking-Ports und Avionik-Schnittstellen zu Orion. Demonstriert werden sollen automatisierte Rendezvous-Navigation, Telemetrie und Dockingfähigkeit; an mindestens einem Lander will die Crew die Luke öffnen und Innenraumprozeduren für spätere Oberflächenmissionen durchspielen. Angestrebt ist, beide Systeme möglichst in einem Flug zu erproben.

Aus Sicht von Systemingenieuren unterscheiden sich die Architekturen deutlich. Blue Origins Blue Moon Mark 2 ist als eher klassischer Lander mit moderatem Massenregime und Fokus auf präzise Landung ausgelegt, ergänzt durch separate Frachtmissionen. SpaceX‘ Starship HLS hingegen ist ein voll wiederverwendbares Großfahrzeug mit enormer Nutzlastkapazität, das eine komplexe Betankungskette mit mehreren Tankern im Erdorbit voraussetzt – ein Ansatz mit hohem Risiko, aber auch hohem Potenzial für den späteren Aufbau einer dauerhaften Mondpräsenz. In den HLS-Unterlagen führt die NASA SpaceX als Provider für Artemis III sowie eine zusätzliche bemannte Landedemonstration bei Artemis IV, während Blue Origin mit seinem Blue‑Moon‑Lander ab Artemis V die erste bemannte Demonstrationslandung für das eigene System durchführt.

Die Verlagerung in den Erdorbit ist selbst Teil des Redundanzkonzepts: Bei Problemen ist eine relativ schnelle Rückkehr möglich, die Kommunikationswege sind stabiler und Rettungsszenarien überschaubarer. Hinzu kommt eine schrittweise Teststrategie mit umfangreichen Bodentests und unbemannten Vorabflügen. So hat der unbemannte Blue-Moon-Lander Mark 1 mit dem Namen „Endurance“ bereits thermische Vakuumtests bestanden und wird in Florida auf seine Kommunikationssysteme geprüft, wie heise in Blue Origins Mondlandefahrzeug Blue Moon MK1 besteht wichtigen Test der NASA berichtet hat.

Parallel wird notwendige Infrastruktur vorbereitet. Im Sommer verbinden Ingenieure das Orion-Crewmodul mit dem Servicemodul und integrieren erstmals das Dockingsystem; die Hitzeschild-Blöcke durchlaufen Ultraschallinspektionen und werden montiert. Beim SLS-Core wird die Triebwerkssektion mit dem Rest der Stufe verbunden, vier RS-25-Triebwerke sollen folgen. Alle Feststoffbooster-Segmente sind bereits am Kennedy Space Center eingetroffen, das Stapeln auf dem Mobile Launcher soll ebenfalls im Sommer beginnen. Artemis III bildet damit das Bindeglied zwischen der vergleichsweise einfachen Mondumrundung durch Artemis II und den anspruchsvollen Landemissionen Artemis IV und V, die den Aufbau einer Mondbasis vorbereiten sollen.

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(vza)



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