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Digital Business & Startups

DHDL: 180.000 € für Senioren-Startup – Frank Thelen investiert bei Anabox


Happy End trotz Skepsis: Vier Gründer plus Seniorin kämpfen um 180 Tausend Euro in der Höhle – und können am Ende Löwe Frank Thelen überzeugen.

DHDL: 180.000 € für Senioren-Startup – Frank Thelen investiert bei Anabox

V.l.: Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert pitchen ihre Idee, Seniorin Jutta unterstützt dabei.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert betreten die Höhle der Löwen mit einem Ziel: 180.000 Euro für 15 Prozent ihres Startups Anabox Smart. Die Gründer wollen älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu leben. Ihr Trick? Ein digitaler Medikamentenspender, der die Tabletten-Einnahme sicherstellen soll.

Die Idee aus der Pflege-Realität

Die Idee komme aus dem echten Leben. Robert Gühnes Großmutter leide an Parkinson: „Während der Betreuung wurde die Tabletteneinnahme chaotisch“, erzählt der Gründer. Und sie bringen Jutta mit – eine Testpatientin, für die Medikamente ein täglicher Kampf seien. Sie dürfe weder die falsche Dosis, gar das falsche Medikament nehmen. Die Löwen nicken. Das Problem ist allen klar.

Dann kommt die große Enthüllung: Anabox Smart. Die Box habe laut den Gründern Fächer für eine Woche Medikamente. Zur Einnahmezeit sollen die Fächer mit den jeweils richtigen Medikamenten dann blinken und piepen. Sensoren sollen dabei prüfen, ob der Becher wirklich entnommen wurde. So können Angehörige laut den Gründern per App nachschauen, ob alles richtig eingenommen wurde.

Ist dies nicht der Fall, soll über die App ein Push-Alarm an die Familie oder Pflegekraft geschickt werden. „Jutta muss dafür allerdings nichts tun. Das Gerät läuft autark“, erklären die Gründer. In der Live-Demo leuchtet alles perfekt, Frank Thelen ist begeistert und meint: „Handwerklich ist das top entwickelt!“

Kosten, Befüllung und Geschäftsmodell im Fokus

Aber die Freude währt kurz, denn Thelen bohrt nach: „Wie hoch sind die Produktionskosten?“ Da die Gründer selbst produzieren, lägen die Kosten laut ihnen momentan bei 100 Euro pro Stück. Die Antwort ist den Löwen ins Gesicht geschrieben, alle meinen zusammen: „Das ist zu teuer!“ Hinzu komme auch noch die Frage, wer die Box eigentlich befülle. „Angehörige, Patienten selbst oder Pflegekräfte. Später Apotheken“, antworten die Gründer. Die Löwen bleiben skeptisch.

Dann sorgt das Geschäftsmodell für Diskussionen. Die Gründer wollen ein monatliches Abo-Modell für die Nutzung ihrer Box verwenden. Diese soll dabei in dem Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen platziert werden. Dadurch müssten die Kassen die Kosten der Patienten für die Box übernehmen. Maschmeyer fragt deswegen: „Warum sollten die Kassen denn kooperieren?“.

Robert Gühne, Chris Walter, Daniel Böber und Jürgen Burkert kennen aber ihren Case und meinen: „Falsche Medikamenteneinnahme kostet zehn Milliarden Euro jährlich – das sind 13 Prozent aller Gesundheitsausgaben.“ Maschmeyer ist erstmal überzeugt, bis die nächste kritische Nachfrage kommt, denn: es gibt bereits einen Konkurrenten mit gleichem Produkt in den USA. Aber die Gründer können die Löwen hier schnell beruhigen. Sie hätten bereits ein spezifisches Europa-Patent, ihr Produkt sei sicher. Dennoch: Ihr Startup habe weder Umsatz noch einen großen Vertrieb.

Absagen hageln – nur Thelen bleibt

Die Löwen hören das – und es hagelt Absagen. Für Maschmeyer seien zu viele Fragezeichen in dem Case, das Startup sei ihm in einer zu frühen Phase. Er sagt deswegen ab. Dagmar Wöhrl hingegen kenne nur Horrorgeschichten aus der Kassen-Praxis: „Krankenkassen sind nicht mein Modell, da habe ich schlechte Erfahrung in der Zusammenarbeit gemacht“, meint sie und ist ebenfalls raus. Und was sagt Janna Ensthaler? „Mir fehlt der Vertrieb, dafür ist mir die Bewertung zu hoch.“ Auch sie ist deswegen nicht dabei. Da Ralf Dümmel ebenfalls nicht investieren will, bleibt nur Frank Thelen als potenzieller Retter übrig.

Frank Thelen nimmt seine Investments genau unter die Lupe.

Frank Thelen nimmt seine Investments genau unter die Lupe.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Dieser ringt sichtbar. „Ihr lebt in einer Traumwelt mit den Kassen. Das Gerät ist zu teuer. Ihr habt Schulden. Und die Skalierung wird brutal schwer.“ Dennoch meint er: „Das Problem betrifft Millionen Menschen, euer Patent ist stark. Mit meinem Team können wir eure Probleme lösen.“ Deswegen folgt sein Angebot: 180.000 Euro – doch für 25 Prozent statt 15. Und Thelen stellt folgende Bedingung: „Ich übernehme Hardware, Software, Vertrieb und steige richtig mit ein“.

Die Gründer ziehen sich zur Beratung zurück, die Spannung steigt. Sie kommen wieder – und nehmen das Angebot an! Umarmungen, erleichterte Gesichter – bei den Gründern und auch bei Thelen.

Erfolg nach der Sendung

Dieser ist auch nach der Show noch vom Produkt überzeugt und meint zu Gründerszene: “Bei Anabox hat sich seit der Aufzeichnung einiges getan: Das Produkt wurde in den Pflegehilfsmittelkatalog aufgenommen, Verträge mit Krankenkassen bahnen sich an, Abläufe wurden optimiert und der Online-Shop aufgestockt. Aktuell prüfen wir, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.”





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KI-Obstkorb: Die nicht mehr so geheimen Tarnnamen der Tech-Projekte


Ob Garlic, Strawberry oder Avocado: Führende KI-Unternehmen greifen bei geheimen Projekten auffallend oft zu Namen aus der Lebensmittelwelt. Das sind die ungewöhnlichsten Codenamen von OpenAI, Google, Meta und Co.

KI-Obstkorb: Die nicht mehr so geheimen Tarnnamen der Tech-Projekte

OpenAI-CEO Sam Altman ist nicht der Einzige CEO und Gründer, der sich von seiner Einkaufsliste bei Produktnamen inspirieren lässt.
Evelyn Hockstein/Reuters; iStock/Getty Images

Von „Jalapeño“ über „Garlic“ bis hin zu „Nano Banana“: Was wie ein Streifzug durch die Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt klingt, sind teils geheime Bezeichnungen bei führenden KI-Unternehmen. Das waren die einfallsreichsten Codenamen für KI-Modelle und Projekte.

OpenAI, Meta und Google haben sich bei ihren teilweise geheimen Plänen für zukünftige KI-Modelle alle auf Namen aus der Welt der Lebensmittel verlassen. OpenAI benennt sogar einen mit Spannung erwarteten hochentwickelten Chip nach einer Chilischote.

Mit dem Magen zu denken ist für das Silicon Valley nichts Neues – man denke nur an die Auswahl an Desserts, die Android im Laufe der Jahre zusammengestellt hat, bevor Google genug davon hatte.

Das ist der KI-Obstkorb

Hier ist ein Überblick über die köstlich klingenden und einfach nur albernen Namen, die KI- und Tech-Unternehmen verwenden.

OpenAI: Jalapeño

Wenn man Nvidia herausfordert, wird es zwangsläufig pikant: Am 24. Juni gab OpenAI bekannt, dass der erste hochmoderne Chip, den das Unternehmen gemeinsam mit Broadcom entwickelt hat, „Jalapeño“ heißt.

„Chips sind das Fundament der KI-Wirtschaft“, erklärte OpenAI in einer Stellungnahme. „Die Entwicklung eigener Chips erweitert unsere Full-Stack-Plattform von Produkten über Modelle bis hin zur Infrastruktur und wird uns dabei helfen, die Intelligenz zu skalieren, mehr Menschen zu erreichen und den Zugang zu KI zu erweitern.“

Garlic

Laut Berichten der Plattform The Information habe der Entwickler von ChatGPT seinem neuen großen Sprachmodell den Codenamen „Garlic“ gegeben. Garlic sei ein eigenständiges Projekt und unterscheidet sich von einem anderen LLM, das OpenAI derzeit unter dem Codenamen „Shallotpeat“ entwickelt.

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Google: Nano Banana

Google scheint einen Codenamen so sehr gemocht zu haben, dass es ihn öffentlich gemacht hat. Googles KI-Bildgenerator in Gemini heißt „Nano Banana Pro“ und wurde am 20. November 2025 veröffentlicht. Zuvor hatte Google das Modell intern „Nano-Banana“ genannt, diese skurrile Wahl jedoch nicht öffentlich bekannt gegeben.

Meta: Avocado

Laut einem Bericht von CNBC gab Meta seinem KI-Pioniermodell den Codenamen „Avocado“. CEO Mark Zuckerberg blieb jedoch nicht beim Thema Lebensmittel. Meta SuperIntelligence Labs nannte das öffentlich veröffentlichte Modell dann doch „Muse Spark“.

„Muse Spark“ war das erste Modell, das Meta veröffentlichte, seit der Social-Media-Riese Milliarden in die Überarbeitung seiner KI-Strategie investiert hatte – darunter eine Investition von 14 Milliarden Dollar in Scale AI, um dessen Mitbegründer Alexandr Wang als Leiter des Geschäftsbereichs zu gewinnen.

Süß, gefährlich oder künstlerisch – Gründer werden bei Projektnamen kreativ

OpenAI hat mit „Strawberry“ möglicherweise einen der besten Codenamen aller Zeiten, den das Unternehmen für sein o1-Modell verwendete. Der Name war wahrscheinlich ein Wortspiel mit den viel diskutierten Schwierigkeiten von KI-Modellen, die Anzahl der R-Buchstaben in der Obstbezeichnung korrekt zu identifizieren. Vor „Strawberry“ hatte OpenAI ein geheimnisumwittertes Projekt namens Q*.

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965 Milliarden wert: Anthropic ist jetzt das wertvollste KI-Startup der Welt – mehr als OpenAI

Im Jahr 2025 hatte Elon Musks eine Vorliebe für Süßes, als es eine frühe Testversion von Grok-3 den Codenamen „chocolate“ gab.

Mistral AI, das in Frankreich ansässige Startup, schlug mit „Jaguar“ – dem Codenamen für ein Testmodell – eine völlig entgegengesetzte tierische Richtung ein.

Und Anthropic nannte seine Modellfamilie „Opus“, „Sonnett“ und „Haiku“ – ein Trio aus drei verschiedenen Arten von Kompositionen aus Musik und Dichtkunst.

 





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Profitabel ohne Wachstum um jeden Preis: Löwenanteil erklärt Strategie


Profitabel ohne Wachstum um jeden Preis: Löwenanteil erklärt Strategie

Dieses Food-Startup Löwenanteil ist seit 2023 profitabel.
Löwenanteil, Collage: Gründerszene, Dominik Schmitt

Prinzip Mausefalle: Verlockender Köder, aber hohes Risiko. Viele Food-Startups, die online ihre Produkte verkaufen, wachsen vor allem dann, wenn sie Geld in Performance-Marketing stecken. Performance-Marketing zielt darauf ab, dass Nutzer sofort eine konkrete Aktion ausführen, wie beispielsweise ein Produkt zu kaufen. Unternehmen zahlen dann, wenn die gewünschte Aktion tatsächlich stattfindet. Dieses Modell hat allerdings einen Haken: Wenn diese Kunden nicht wieder bestellen, dreht sich das schnell zum Verlustgeschäft.





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Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Anti-Fraud-Startup Taktile erhält 110 Millionen +++ Drohnen-Startup Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein +++ FinTech Talentir bekommt 4 Millionen +++ IndustialTech mkind streicht 3 Millionen ein +++ LegalTech beglaubigt.de kauft firma.de +++

Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen

Im #DealMonitor für den 25. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Taktile 
+++ Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Das Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer in Berlin gegründet wurde, kümmert sich um „KI-gestütztes, automatisiertes Risikomanagement für den Finanzsektor“. „The successful fundraise opens Taktile’s next chapter, which centers on enabling financial institutions to transform themselves for the AI age“, teilt das Team zum Investment mit. Balderton Capital, Index Ventures, Tiger Global, Y Combinator, Prosus Ventures, Visionaries Club und Larry Summers investierten zuletzt 54 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun bereits rund 190 Millionen ein. FinTechs wie Mercury, Kueski und Zilch sowie Finanzinstitute wie Allianz und Rakuten Bank, nutzen Taktile bereits. Mehr über Taktile

Maple Aviation
+++ ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Das Startup aus Ottobrunn, 2022 gegründet, entwickelt ein autonomes Drohnensystem für den Transport medizinischer Güter. Die Lösung der Jungfirma ermöglicht den emissionsfreien Transport von Laborproben, Medikamenten und anderem medizinischen Material direkt zwischen Gesundheitseinrichtungen – auch über dicht besiedelten Gebieten. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Drohnentechnologie weiterentwickeln und die Ladeinfrastruktur sowie sein Team für den Start des operativen Betriebs weiter ausbauen“. Mehr über Maple Aviation

Talentir
+++ Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Das Unternehmen mit Sitz in Wien und Zürich, 2022 von Lukas Sticksel-Steiner und Johannes Kares gegründet, wandelte sich zuletzt von einem Stock Market für YouTube-Videos zu einem Payment Services für die Kreativbranche. Blockchain Founders Capital, CV VC und Noia Capital investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in die Jungfirma. Mehr über Talentir

mkind
+++ Berliner Investor Lucid Capital, Possible Ventures aus München, Kvanted, Fortino Capital sowie Business Angels wie Thomas Wolf investieren 3 Millionen Euro in mkind. Das Startup aus München, 2026 von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger, gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Die flexiblen Roboterzellen automatisieren anspruchsvolle Aufgaben wie Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Beschichtung, um Unternehmen in der Produktion zu entlasten. Mehr über mkind

MERGERS & ACQUISITIONS

beglaubigt.de – firma.de
+++ Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. „Mit nun über 30.000 Kundinnen und Kunden und mehr als 1.000 angebundenen Notaren wird beglaubigt.de damit zum Marktführer für vollständig digitale Unternehmensgründung in Deutschland“, heißt es in einer Presseaussendung. Für die bestehenden Kundinnen und Kunden von firma.de geht es „ohne Unterbrechung“ weiter. Auch ein Großteil des Teams wird übernommen. beglaubigt.de, 2024 von Alexander Sporenberg und Felix Gerlach gegründet, positioniert sich als „europäische Plattform für digitale Rechts- und Notarinfrastruktur“. YouTube-Mitgründer Jawed Karim (Y Ventures), Moonfire Ventures (Mattias Ljungman), Zeno Ventures, Combination VC, Orange Collective und zahlreiche Business Angels investierten kürzlich 3,3 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Mehr über beglaubigt.de

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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