Digital Business & Startups
Die nächsten Unicorns entstehen genau jetzt
#Interview
„Cybersicherheit ist das Nervensystem der digitalen Wirtschaft“, sagt Giovanni Canetta Roeder, Gründer des Geldgebers Planven. „Europa hat alles, was es braucht, um global mitzuspielen – was oft fehlt, ist einfach Kapital mit Überzeugung“, führt er aus.

Der Zürcher Investor Planven steht extrem auf B2B-Themen! „Als VC mit über 300 Millionen US-Dollar AUM wollen wir europäische Technologie auf die Weltbühne bringen“, sagt Giovanni Canetta Roeder, Founder und Managing Partner des Geldgebers.
Das Planven-Team steht insbesondere auf Themen wie Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, HealthTech und vertikale SaaS-Lösungen. „Unsere Mission ist einfach: globale Tech-Champions, made in Europe“, sagt Roeder.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Investor einmal ausführlich über das Trendthema Cybersecurity.
Wie würdest Du Deiner Großmutter Planven erklären?
Als VC mit über 300 Millionen US-Dollar AUM wollen wir europäische Technologie auf die Weltbühne bringen. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir auf B2B-Software spezialisiert – mit Schwerpunkten in Cybersicherheit, Künstlicher Intelligenz, Healthtech und vertikalen SaaS-Lösungen. Unsere Mission ist einfach: globale Tech-Champions, made in Europe. Ein gutes Beispiel ist Nozomi Networks, hier waren wir der erste und größte Investor. Das Unternehmen wurde dieses Jahr für eine Milliarde Dollar von Mitsubishi Electric übernommen – einer der größten Exits im europäischen Cybersecurity-Sektor überhaupt. Zu unserem Portfolio gehören auch Via Transportation (IPO bei vier Milliarden Dollar), sowie wachstumsstarke Deeptech- und B2B-SaaS-Player wie Blue Voyant und Ibex. Europa hat alles, was es braucht, um global mitzuspielen – was oft fehlt, ist einfach Kapital mit Überzeugung und langfristiger Perspektive.
Warum setzt Ihr gerade auf Cybersecurity?
Weil Cybersicherheit das Nervensystem der digitalen Wirtschaft ist. Heute ist jedes Unternehmen ein Tech-Unternehmen – und damit auch ein potenzielles Ziel. Wir haben früh erkannt, dass Cybersecurity nicht einfach IT-Hygiene ist, sondern zur kritischen Infrastruktur wird. Deshalb haben wir Firmen wie Nozomi Networks schon unterstützt, als sie noch ein kleines swiss-italian Startup waren. Und: Cybersicherheit ist eine europäische Stärke. Wir haben klare Regulierung, reife Unternehmenskulturen und exzellente technische Expertise. Unser Netzwerk reicht von CISOs großer Firmen wie Logitech, MSC Cruises und Johnson Matthey bis hin zu Beratern wie dem ehemaligen Direktor des Mossad und Gründer von XM Cyber. Das verschafft unseren Portfoliofirmen einen echten Wettbewerbsvorteil.
Hinkt Europa beim Thema Cybersecurity – wie oft gesagt – tatsächlich noch hinterher?
Diese Wahrnehmung ist längst überholt. Europa hat heute erstklassige Ingenieure, hervorragende Forschungseinrichtungen und Founder mit internationaler Perspektive. Was häufig fehlt, sind Investoren, die Deeptech wirklich verstehen – und wissen, wie man globale Go-to-Market-Strategien aufbaut. Und genau hier setzen wir an. Unser Team kommt aus Investmentbanking, Private Equity und Führungsrollen in globalen Tech-Unternehmen. Wir kombinieren finanzielle Disziplin mit Unternehmergeist. Europa muss nicht das Silicon Valley kopieren. Wir müssen strategisch, international und langfristig denken – dann gewinnen wir.
Was rätst Du europäischen Gründerinnen und Gründern im Bereich Cybersecurity und B2B-SaaS?
Erstens: Denkt global ab Tag eins. Baut nicht für eine Region – baut für die Welt.
Zweitens: Umgebt euch mit Menschen, die Dinge voranbringen. Am Ende zählt nicht, was auf dem Whiteboard steht, sondern was ihr umsetzt. Und drittens: Vertrauen ist entscheidend. In der Cybersicherheit ist Glaubwürdigkeit euer größtes Kapital. Und noch ein Punkt: Geduld. Die größten Erfolge entstehen nicht aus Hype, sondern aus langfristiger Überzeugung.
Du hast in Investmentbanking, Industrie und Wissenschaft gearbeitet. Wie prägt das deine VC-Strategie?
Am Ende geht es darum, Muster zu erkennen – und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Meine Jahre im Investmentbanking haben mich darin geschult, präzise zu arbeiten. Die Leitung eines Industrieunternehmens mit 500 Millionen US-Dollar Umsatz hat mir gezeigt, was es heißt, Verantwortung zu tragen und Dinge wirklich umzusetzen. Und aus der Wissenschaft – insbesondere aus der Spieltheorie – habe ich gelernt, strategisch zu denken, auch wenn nicht alle Variablen direkt greifbar sind. Venture Capital vereint all das. Es braucht Verständnis für Zahlen, Daten und Fakten, Intuition und gutes Timing. Bei Planven geht es uns nicht um kurzfristige Trends, sondern um Technologien, die langfristig Bestand haben und neue Maßstäbe setzen.
Was steht als Nächstes bei Planven und in Europas Tech-Szene an?
Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Blütephase für europäisches Venture Capital – insbesondere in den Bereichen Cybersicherheit, Healthtech und angewandte KI. Mit Planven wollen wir weiterhin Gründerinnen und Gründer unterstützen, die tiefes technologisches Know-how mit echter globaler Ambition verbinden. Die nächsten europäischen Unicorns entstehen genau jetzt – durch Fokus, Disziplin und langfristige Vision. Unsere Aufgabe als Investoren ist es, dafür zu sorgen, dass diese Gründer in Europa bleiben, um von hier aus globale Champions aufzubauen.
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Terralayr sammelt 192 Millionen ein – Orbem streicht 55,5 Millionen ein – one.five erhält 14 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Batteriespeicher-Startup Terralayr sammelt 192 Millionen ein +++ Orbem streicht 55,5 Millionen ein +++ one.five erhält 14 Millionen +++ GeneralMind sammelt 12 Millionen ein +++ Cancilico bekommt 2,5 Millionen +++ Finanzspritze für Fintalo +++

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INVESTMENTS
Terralayr
+++ Der französische Investor Eurazeo sowie die Altinvestoren RIVE Private Investment, Creandum, Norrsken VC, Earlybird Venture Capital und Picus Capital investieren 192 Millionen Euro in Terralayr. „This milestone transactions in the European BESS sector enables us to provide that flexibility at scale“, teilt das Team zum Investment mit. Das Schweizer Startup mit Sitz in Zug, das 2023 vom Chronext-Gründer Philipp Man gegründet wurde, kümmert sich um „Infrastruktur für die kurz-, mittel- und langfristige Speicherung von Energie“. Das Motto dabei lautet: „Tomorrow’s Energy System. Today.“ Creandum, Earlybird, Norrsken, Picus Capital und RIVE Private Investment investierten zuletzt 77 Millionen (Fremd- und Eigenkapital) in die Jungfirma. Mehr über Terralayr
Orbem
+++ Der niederländische Deeptech-Investor Innovation Industries, der französische Venture-Capital-geber Supernova Invest sowie Altinvestoren wie General Catalyst, 83North, The Venture Collective und Possible Ventures investieren 55,5 Millionen Euro in Orbem. Das Startup aus München, 2019 von Maria Laparidou, Miguel Molina und Pedro Gome als Spin-off der Technischen Universität München gegründet, kombiniert Magnetresonanztomographie (MRT) mit künstlicher Intelligenz, um Probleme zu lösen. „Mit Orbems KI-Innovation für das Scannen von biologischen Materialien lassen sich mehrere Branchen transformieren, darunter die Landwirtschaft, das Baugewerbe und das Gesundheitswesen“, teilt das Team mit. 83North, La Famiglia, The Venture Collective, Possible Ventures sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Hanno Renner, Roman Schumacher, Jonas Rieke, Rubin Ritter, Michael Wax, Erik Muttersbach, Michael Ardelt, Alexander Hüttenbrink, Oliver Trinchera und Bastian Nominacher investierten zuletzt 30 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in Orbem. Das frische Kapital soll unter anderem in die US-Expansion fließen. Innovation Industries hält nun rund 7,8 % on Orbem. Supernova ist mit 2,5 % an Bord. Auf 83North entfallen 16,3 %. Mehr über Orbem
one.five
+++ Dr. Hans Riegel Holding (HARIBO), der türkische Investor 212 NexT, SymbiaVC, der Investmentarm der Barbara Peifer Privatstiftung, Btomorrow Ventures aus London, KIMPA Impact, Zubi Capital, Speedinvest, Planet A, Green Generation Fund, Climentum Capital, Revent und WEPA Ventures investieren 14 Millionen Euro in one.five. Das Hamburger GreenTech, 2020 von Martin Weber und Claire Hae-Min Gusko gegründet, möchte sich als „Vorreiter für KI-gestützte moderne Verpackungslösungen“ etablieren. „The fresh capital will be used to further expand one.five’s proprietary AI platform and data foundation, enabling companies across the packaging value chain to develop successful packaging products faster and with significantly higher market success rates“, teilt das Team mit. Planet A Ventures, Speedinvest, Green Generation Fund, Climentum Capital, Revent und Wepa Ventures investierten zuletzt 10,5 Millionen Euro in die Jungfirma. Dr. Hans Riegel Holding hält derzeit 6 % am Unternehmen. Mehr über one.five
GeneralMind
+++ Der Schweizer Venture Capitalist Lakestar, Leo Capital aus Singapur, der Berliner Geldgeber Lucid Capital, Heliad, BOOOM aus München sowie die Business Angels Alexander Kudlich, Jens Urbaniak, Samir Sood und Vishal Lugani investieren 12 Millionen US-Dollar in GeneralMind. Das Startup aus Berlin, 2025 vom Razor Group-Team rund um Tushar Ahluwalia, Shrestha Chowdhury und Oliver Dlugosch sowie Lennart von Hardenberg, Nishrit Shrivastava und Sergiu Soima gegründet, positioniert sich als „KI-Autopilot zur Automatisierung operativer Prozesse in Industrie und Handel“. Der „Autopilot“ der Jungfirma übernimmt bei die „digitale Zettelwirtschaft entlang komplexer Lieferketten, indem er automatisiert manuelle, repetitive Abläufe zwischen E-Mail, Excel und ERP-Systemen autonom ausführt“. Das Unternehmen nennt die Investmentrunde ein der „größten bekannten europäischen Pre-Seed Runden der letzten Jahre“. Das Investment folgt „weniger als sechs Monate nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit“. Mehr über GeneralMind
Cancilico
+++ Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen, GEDAD, das Investitionsvehikel der Familie Ehninger, und die ROI Verwaltungsgesellschaft (Roland Oetker) investieren 2,5 Millionen Euro in Cancilico. Das Startup aus Dresden, 2023 von Markus Badstübner, Moritz Middeke, Sebastian Riechert und Jan Eckardt gegründet, hat sich vorgenommen, den Bereich der bildbasierten klinischen Diagnostik mittels Künstlicher Intelligenz zu revolutionieren. Mehr über Cancilico
Fintalo
+++ Techstars und Business Angels investieren 500.000 US-Dollar in Fintalo. Das Münchner B2B-Startup, 2024 von Marius Fischer, Philipp Zirn und Jakob Wilhelm gegründet, positioniert sich als „All-in-One-Infrastruktur für modernes Investment Banking“. Das Team möchte dabei vor allem „die Kommunikation zwischen allen Beteiligten – von der Kontaktaufnahme bis hin zur Unterzeichnung von NDAs sowie von Dokumenten verbessern“.
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5 neue Startups: Zeeg, Autonomyo, Omnilex, Adwerk, OneGuard
#Brandneu
Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Zeeg, Autonomyo, Omnilex, Adwerk und OneGuard.

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.
Zeeg
Zeeg aus Berlin, von Mohammad Moghaddas und Florian Horbach auf die Beine gestellt, hat ein KI-gestütztes Terminbuchungs-CRM im Angebot. „Aus jeder Terminbuchung wird automatisch ein vollständiger Eintrag im CRM erstellt, inklusive aller Kontaktdaten, Unternehmensinformationen und Interaktionshistorie“, heißt es zum Konzept.
Autonomyo
Das MedTech Autonomyo aus Lausanne, von Fabian Bischof, Amalric Ortlieb und René Trost an den Start gebracht, setzt auf Heimrehabilitation nach einem Schlaganfall. „In Kombination mit dem tragbaren Exoskelett und der digitalen Rehabilitationsplattform von Autonomyo können Patient:innen täglich, sicher und kostengünstig trainieren – egal, wo sie sich befinden“, s0 das Startup.
Omnilex
Die Jungfirma Omnilex aus Zürich positioniert sich als „KI für die Rechtspraxis“. Das Team um die Gründer Marco Henri, Ari Jordan, Ismael Seck und Etienne Salimbeni verspricht dabei: „Omnilex significantly reduces research efforts and collaborative complexity, enabling your in-house legal professionals to have the strategic role they’re trained for.“
Adwerk
Hinter Adwerk aus Münster, von Christian Siever ins Leben gerufen, steckt „eine Bild- und Videoproduktionsplattform der nächsten Generation“. Diese erstellt für Werbeagenturen und interne Design Teams mit Hilfe von Crowd Intelligence „die besten Workflows für die Medienproduktion“.
OneGuard
Bei OneGuard aus Dietmannsried, von Lukas Deward aus der Taufe gehoben, dreht sich alles um Alters- und Identitätsprüfung. „OneGuard is a powerful age verification solution that helps e-commerce businesses comply with age restrictions while providing a seamless user experience“, teilt das Unternehmen mit.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland
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KI-Nation Deutschland? „Wir leben erst am Anfang der Dystopie“
Aus dem 19. Stockwerk des Axel-Springer-Hauses sieht man über das ganze Digital-Berlin: In unmittelbarer Nähe der „Rocket Tower“ am Checkpoint Charlie, wo die Firma der Samwer-Brüder ihren Hauptsitz hat. Im Schatten des Fernsehturms am Alexanderplatz das Voltaire Gebäude, da sitzt N26. Im Stream-Tower an der Warschauer Brücke im Osten: Zalando. Daneben überragt das im Sommer 2025 bezogene EDGE East Side Hochhaus alle anderen. Mieter von Berlin höchstem Bürogebäude? Amazon.
Mit dieser Aussicht wollen wir über dir Lage der „KI-Nation“ Deutschland sprechen. Wollen wissen, ob man die Bundesrepublik überhaupt so bezeichnen kann – und will. Dazu treffen Theorie und Praxis aufeinander: Fabian Westerheide ist Gründer, Investor und einer von Deutschlands KI-Vordenkern. 2015 gründete er mit seiner Frau Veronika „Rise of AI“, eine jährlich stattfindende Konferenz und ein Netzwerk, das KI-Forscher und Unternehmer zusammenbringt. 2023 brachte er den AI.Fund an den Start und 2024 veröffentliche er sein Buch „Die KI-Nation. Zwischen Dystopie und Utopie“. Westerheide beschäftigt sich praktisch den ganzen Tag mit KI.
Thomas Jarzombek ist seit 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Seine Aufgabe ist es da – neben vielen anderen – KI in die praktische Umsetzung zu bringen, Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft, bei Unternehmen aber auch Behörden umzusetzen. Gute Gedanken über KI generell sind für ihn quasi nur der Anfang – er beschäftigt sich viel mehr, was nötig ist – was aber auch wegen – damit KI auch etwas bringt.
Kennen sich, mögen sich, sind dennoch nicht einer Meinung
Die beiden Männer kennen sich zehn Jahren. Jarzombek, seit 2009 im Bundestag, war von 2019 bis 2021 Beauftragter des damaligen Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Startups, außerdem hat er in den späten Neunzigern selbst eine IT-Firma in Düsseldorf gegründet und aufgebaut.
In seiner aktuellen Funktion, und eben auch in dieser Zeit, ist KI ein wesentliches Thema für ihn – das von der Politik aber noch nicht gut genug angegangen wird, findet zumindest Fabian Westerheide.
Wir haben die beiden Männer, die dieselben Problem aus unterschiedlichen Postionen heraus überdenken und anpacken zu einem Streitgespräch eingeladen.
Ist Deutschland eine „KI-Nation“? Das ist ein Wort, das du, Fabian, als Titel für dein 2024 erschienenes Buch gewählt hast – und es ist ein Begriff, der so auch im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung steht: „Wir etablieren Deutschland als KI-Nation“, heißt es dort. Wo stehen wir bei diesem Vorhaben, Thomas? Ist gar schon vollbracht?
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