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Diese 50 Instagram Creator aus Deutschland wachsen am stärksten
Wer wächst auf Instagram aktuell am stärksten? Eine Analyse von mehr als einer Million Accounts zeigt die 50 größten Gewinner:innen – und welche Themen von der Fußball-WM über Wal Timmy bis zum Deepfake-Skandal um Collien Fernandes besonders viele Menschen bewegten.
Wer auf Instagram wächst, muss längst kein Fußballstar oder Popstar mehr sein. Zu den größten Gewinner:innen des ersten Halbjahrs 2026 zählen ebenso Creator aus Nischenthemen wie Meeresbiologie oder Falknerei. Sogar ein Oberbürgermeister gehört zu den Accounts mit dem stärksten Wachstum. Eine Analyse von Netzschreier und HypeAuditor zeigt, welche deutschen Creator zwischen Januar und Juni die meisten neuen Follower gewinnen konnten. Dafür analysierten die beiden Unternehmen mehr als eine Million deutsche Instagram Accounts und identifizierten die 50 Creator mit dem größten absoluten Follower-Zuwachs im ersten Halbjahr 2026. Marken-, Unternehmens- und Organisationsprofile wurden bei der Analyse nicht berücksichtigt.
An der Spitze des Rankings steht Extremsportler Arda Saatçi. Sein spektakulärer 600-Kilometer-Lauf durch das Death Valley bescherte ihm allein im ersten Halbjahr rund 1,88 Millionen neue Instagram Follower (plus 1.875.821) und beflügelte die beteiligten Marken. Alle Top 50 Creator findest du unten im Artikel.
Red Bull macht Werbung, Arda läuft:
Saatçis Ultra Run ist pures Marketing-Gold

Arda Saatçi wächst schneller als Fußballstars und Musiker
Auf Platz zwei hinter dem Berliner Extremsportler Arda Saatçi folgt Musiker Selam Araya (plus 1.042.892), der mit Coversongs an Bushaltestellen mehr als eine Million neue Follower gewann und seine Community damit nahezu verdoppelte. Rang drei belegt der Hamburger Creator Juan Bergman (plus 1.031.973). Auf Platz vier folgt Fußballprofi Ibrahim Maza von Bayer 04 Leverkusen und der algerischen Nationalmannschaft (plus 838.021), Rang fünf geht an Beatbox-Weltmeister Julius Treike (plus 836.861).
Auch abseits der Top fünf zeigt das Ranking eine große thematische Bandbreite. Auf Platz sechs landet Streamer Marcant (plus 712.768), gefolgt von Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes auf Platz 20 (plus 384.563), Meeresbiologe Robert Marc Lehmann auf Rang 28 (plus 338.120), Box-Weltmeister Agit Kabayel auf Platz 36 (plus 295.380) und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause auf Rang 43 (plus 250.910).
Während Lehmann mit seiner Berichterstattung rund um den Wal Timmy große Aufmerksamkeit erzielte und Kabayel nach seinem Weltmeistertitel zusätzliche Reichweite gewann, dürfte bei Fernandes vor allem die öffentliche Debatte um ihre Vorwürfe gegen Ex-Partner Christian Ulmen zum Follower-Wachstum beigetragen haben. Krause ist nach seiner überraschenden Wahl zum Münchner Oberbürgermeister der einzige Politiker im Ranking. Marcant zählt allerdings auch als politischer Creator und gehört zu den erfolgreichsten Accounts des ersten Halbjahres. Bekannt wurde er vor allem durch seine kritischen Interviews mit rechtsextremen Demonstrierenden.
Die Fußball-WM zieht – Nischen-Content ebenso
Auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 machte sich auf Instagram bemerkbar. Trotz des sportlich enttäuschenden Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft schafften es gleich vier aktuelle Nationalspieler, ein Bundestrainerkandidat und ein ehemaliger Nationaltorwart unter die 50 wachstumsstärksten Accounts. Am stärksten legte Jürgen Klopp auf Platz acht (plus 626.960) zu. Es folgen Manuel Neuer auf Rang neun (plus 554.163), Florian Wirtz auf Platz 14 (plus 449.027), Jamal Musiala auf Rang 21 (plus 376.333), Lennart Karl auf Platz 27 (plus 359.766) und Oliver Kahn auf Rang 38 (plus 284.781).
Weltweit sorgte zuletzt ebenfalls ein Fußballer für Aufsehen auf Instagram: Laut Meta war Erling Haaland der Fußballer mit dem schnellsten Follower-Wachstum – vor allem dank authentischer Reels und persönlicher Einblicke hinter die Kulissen. Mehr als 500 Millionen Reels-Aufrufe in einem Jahr und 5,5 Millionen neue Follower innerhalb von sechs Monaten sprechen für seine Strategie. Die hohe Aufmerksamkeit rund um die Weltmeisterschaft dürfte das Wachstum zusätzlich begünstigt haben.
Die Analyse von Netzschreier und HypeAuditor zeigt ebenso, dass Reichweitenwachstum längst nicht mehr nur von Ereignissen mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit abhängt. Auch Creator aus sehr nischigen Themenfeldern zählen zu den größten Gewinner:innen des ersten Halbjahres. So vergrößerte Nathalie Denolf ihre Community als Falknerin um mehr als das 50-Fache (plus 264.920, Platz 39) und erzielte damit den größten prozentualen Zuwachs im gesamten Ranking. Ebenfalls vertreten sind Tierchiropraktiker Murat Colak (plus 360.302, Platz 26) sowie germanwithsammy (plus 262.727, Platz 40), die mit ihren Videos Millionen Menschen beim Deutschlernen hilft.
So verändern Empfehlungsalgorithmen den Erfolg auf Instagram
Für Marlon Giglinger, Mitgründer und Geschäftsführer von Netzschreier, verdeutlicht die Analyse, dass Aufmerksamkeit in sozialen Medien längst nicht mehr allein von Prominenz oder Branche abhängt:
Entscheidend für den Erfolg im Netz ist weniger, aus welcher Branche jemand kommt oder wie prominent die Person bereits ist. Entscheidend ist vielmehr, ob Menschen das Gefühl haben, bei etwas Besonderem dabei zu sein. Wer Menschen zum Staunen, Mitfiebern oder Nachdenken bringt, hat heute die besten Chancen auf nachhaltiges Wachstum in den sozialen Medien. Das zeigt für mich sehr deutlich, dass soziale Medien trotz aller berechtigten Kritik Aufmerksamkeit noch immer demokratisieren und es ermöglichen, dass auch Geschichten abseits des Mainstreams ein Millionenpublikum erreichen.
Giglinger führt diese Entwicklung unter anderem auf die veränderten Empfehlungsalgorithmen der sozialen Netzwerke zurück. Instagram und Facebook spielten Inhalte früher deutlich stärker an bestehende Follower aus als heute. Inzwischen haben sich die Plattformen an TikTok orientiert und ihre Empfehlungslogik stark verändert. Mit dem Ausbau des Reels Feeds, Empfehlungen im Home Feed und den zuletzt besonders starken Engagement-Werten von Karussell-Posts können heute auch Creator aus Nischenthemen ein Millionenpublikum erreichen – unabhängig davon, wie groß ihre Community bereits ist.
Zwar reagiert Instagram inzwischen auf die Kritik an der hohen Zahl empfohlener Inhalte und stärkt mit Funktionen wie dem Reels Friends Tab wieder Inhalte aus dem eigenen Netzwerk. Zudem können Nutzer:innen mit Your Algorithm den Feed stärker an ihre eigenen Interessen anpassen. An der grundsätzlichen Strategie, Inhalte auch Nutzer:innen außerhalb der eigenen Followerschaft auszuspielen, hält Instagram jedoch fest.
Das komplette Instagram Ranking im Überblick
Mehr als eine Million analysierte Accounts, 50 Gewinner:innen: Hier findest du das vollständige Ranking mit Followerwachstum und Gesamtzahl der Follower.
| Platz | Name | Neue Follower | Wachstum in Prozent | Gesamt-Follower | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Arda Saatçi | ardasaatci | 1.875.821 | 169,0 Prozent | 2.985.998 |
| 2 | Selam Araya | universelam | 1.042.892 | 2.328,2 Prozent | 1.087.686 |
| 3 | Juan Bergman | juanbergman | 1.031.973 | 12,6 Prozent | 9.237.403 |
| 4 | Ibrahim Maza | ibomaza | 838.021 | 119,5 Prozent | 1.539.077 |
| 5 | Julius Treike | chezame_official | 836.861 | 13,4 Prozent | 7.090.111 |
| 6 | Marcant | vollmarcant | 712.768 | 266,0 Prozent | 980.708 |
| 7 | Seda Ferah | ferah_kitchen | 666.330 | 37,6 Prozent | 2.437.256 |
| 8 | Jürgen Klopp | kloppo | 626.960 | 11,6 Prozent | 6.034.527 |
| 9 | Manuel Neuer | manuelneuer | 554.163 | 3,9 Prozent | 14.961.236 |
| 10 | MVX – Moritz Veronika Xaver | wearemvx | 539.158 | 71,7 Prozent | 1.291.192 |
| 11 | Doc Felix | doc.felix | 520.636 | 29,5 Prozent | 2.285.270 |
| 12 | Hans Zimmer | hanszimmer | 496.926 | 17,9 Prozent | 3.273.173 |
| 13 | Emmaleni Fit | emmaleni_fit_2016 | 481.521 | 68,2 Prozent | 1.187.240 |
| 14 | Florian Wirtz | flowirtz | 449.027 | 9,4 Prozent | 5.233.393 |
| 15 | Karsten Robert | losthistorie | 446.524 | 14,9 Prozent | 3.449.215 |
| 16 | Ali | ali_khabazh | 444.900 | 42,5 Prozent | 1.490.629 |
| 17 | M A R Y | omgmerosh | 425.863 | 476,7 Prozent | 515.198 |
| 18 | Saiko | saiko_official | 425.240 | 60,0 Prozent | 1.134.220 |
| 19 | Mariano Vivenzio | emmveecomedy | 404.286 | 46,6 Prozent | 1.271.918 |
| 20 | Collien Monica Fernandes | frau_fernandes | 384.563 | 142,9 Prozent | 653.622 |
| 21 | Jamal Musiala | jamalmusiala10 | 376.333 | 5,3 Prozent | 7.454.878 |
| 22 | Annabella Fleck | annabellafleck | 374.909 | 42,6 Prozent | 1.255.248 |
| 23 | Nadir Khodjiev | germaniya_live | 372.761 | 38,3 Prozent | 1.345.637 |
| 24 | Karo | kochen_mit_k | 365.347 | 75,1 Prozent | 852.151 |
| 25 | Christian Wolf | christianwolf | 362.473 | 24,4 Prozent | 1.846.708 |
| 26 | Murat Colak | hey_bones_animals | 360.302 | 7,7 Prozent | 5.054.003 |
| 27 | Lennart Karl | lennart.karl | 359.766 | 50,5 Prozent | 1.071.851 |
| 28 | Robert Marc Lehmann | robertmarclehmann | 338.120 | 60,8 Prozent | 893.950 |
| 29 | Sanaz Seyedsadri | sanaz_seyed_sadri | 327.116 | 11,3 Prozent | 3.232.988 |
| 30 | Katarina | stretchilates | 321.108 | 125,6 Prozent | 576.829 |
| 31 | Nikolai Savic | nikolaisavic | 320.078 | 20,2 Prozent | 1.904.322 |
| 32 | Alina | alinaristenpart | 318.714 | 66,0 Prozent | 801.933 |
| 33 | Kitzinger Blumen & Pflanzen | kitzinger_blumen_und_pflanzen | 314.592 | 64,1 Prozent | 805.101 |
| 34 | Bruno Jelovic | thegodfatherofdogs | 302.343 | 29,0 Prozent | 1.343.293 |
| 35 | Irene Butsch | butschirene | 300.223 | 12,6 Prozent | 2.677.186 |
| 36 | Agit Kabayel | agitkabayel | 295.380 | 49,7 Prozent | 889.743 |
| 37 | Simha Lily | simhalily | 288.711 | 21,8 Prozent | 1.610.500 |
| 38 | Oliver Kahn | oliverkahn | 284.781 | 17,1 Prozent | 1.949.985 |
| 39 | Nathalie Denolf | birdsofprey_nathalie_denolf | 264.920 | 5.141,1 Prozent | 270.073 |
| 40 | germanwithsammy | germanwithsammy | 262.727 | 71,9 Prozent | 628.169 |
| 41 | Nicol & Giannina | nicolnic90 | 259.904 | 23,8 Prozent | 1.351.996 |
| 42 | Björn von Morgenstern | bjornvonmorgenstern | 253.920 | 169,8 Prozent | 403.461 |
| 43 | Dominik Krause | dominik_krause11 | 250.910 | 637,9 Prozent | 290.244 |
| 44 | Ibo Belfort | ibobelfort | 249.402 | 167,2 Prozent | 398.557 |
| 45 | Cindy-Adriana Speich | haus_plan_b | 248.732 | 26,8 Prozent | 1.175.664 |
| 46 | Mr. Tech | herr_tech | 243.009 | 95,5 Prozent | 497.405 |
| 47 | Iko Sun | ikosun_kitchen | 242.776 | 8,2 Prozent | 3.213.337 |
| 48 | Florian Riemenschneider | florian_riemenschneider | 240.326 | 36,5 Prozent | 899.172 |
| 49 | Dr. Luisa Werner | dr.luisawerner | 234.368 | 78,4 Prozent | 533.272 |
| 50 | Silvia | ailaughatmyownjokes | 231.068 | 11,9 Prozent | 2.165.526 |
Instagram-Studie 2026:
Diese Formate bringen die beste Performance

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OpenAI plant Smart Speaker als AI Companion – Apple sieht rot
Mit dem Smart Speaker mischt OpenAI künftig genau in dem Markt mit, den auch Apple für die eigene KI-Zukunft im Blick hat: das Smart Home. Der laufende Rechtsstreit zwischen beiden Anbieter:innen verleiht dem Vorhaben zusätzliche Brisanz. Apple wirft OpenAI vor, ehemalige Apple-Mitarbeiter:innen zur Weitergabe vertraulicher Unternehmensinformationen veranlasst oder ermutigt zu haben. Der iPhone-Konzern sieht darin den Versuch, die Entwicklung eigener Hardware zu beschleunigen, und will den Verkauf künftiger OpenAI-Geräte gerichtlich stoppen. OpenAI wies die Vorwürfe zurück und betonte, man habe „kein Interesse an den Geschäftgeheimnissen anderer Unternehmen“. Nach Angaben von Bloomberg ist das Unternehmen zudem überzeugt, dass sich der geplante Smart Speaker technisch und konzeptionell deutlich von den aktuellen Apple-Produkten unterscheidet und keine Geschäftsgeheimnisse des Konzerns verletzt. Noch bis vor Kurzem kooperierten beide unter anderem bei der Integration von ChatGPT in Apple Intelligence. Die jüngsten Streitigkeiten dürften die Zusammenarbeit zwischen Apple und OpenAI zumindest vorerst belasten.
Klage gegen OpenAI:
Ex-Apple-Manager sollen Firmendaten mitgenommen haben
OpenAIs Smart Speaker soll die Initiative ergreifen
Intern versteht OpenAI den Smart Speaker laut Bloomberg nicht als herkömmlichen Smart Speaker, sondern als eine neue Art von Computer für das KI-Zeitalter. Statt auf Eingaben zu warten, soll das Gerät Kontext und Umgebung erkennen und Nutzer:innen im Alltag proaktiv unterstützen. Mit der Zeit soll der Smart Speaker immer besser auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen einstellen und entsprechend unterstützen können. Dank integriertem Akku lässt sich das Gerät flexibel von Raum zu Raum mitnehmen – etwa beim Kochen, Wäschewaschen oder Musikhören – und bei Bedarf dauerhaft an einem festen Ort betreiben.
Alleinstellungsmerkmal des Speakers soll eine eigene Persönlichkeit sowie die Fähigkeit sein, auf einer menschenähnlichen Ebene mit Nutzer:innen zu interagieren. Mithilfe der KI soll der Speaker Gespräche möglichst natürlich führen und das Gefühl vermitteln, mit einem persönlichen „AI Companion“ statt mit einem technischen Gerät zu sprechen. Mechanische Elemente, die sich eigenständig bewegen, sollen diesen Eindruck zusätzlich verstärken. Welche Komponenten des Speakers sich tatsächlich bewegen, ist bislang nicht bekannt. Denkbar wären beispielsweise ein drehbares Gehäuse oder bewegliche Sensoren, die ihn lebendiger wirken lassen könnten. Um Antworten und Empfehlungen kontinuierlich zu personalisieren, kann der Speaker – mit Zustimmung der Nutzer:innen – auch auf persönliche Informationen wie E-Mails zugreifen.
Technische Grundlage bildet GPT-Live, das neue KI-Sprachmodell hinter dem ChatGPT-Sprachmodus. Das KI-Modell kann gleichzeitig zuhören und sprechen, sich dynamisch an Gespräche anpassen und Informationen schneller verarbeiten als bisherige Voice-Modelle. Der geplante neue Speaker verfügt darüber hinaus über eine Kamera, weitere Sensoren und zusätzliche KI-Modelle, die Umgebung und Nutzungskontext erfassen und in die Antworten einbeziehen sollen.
GPT-Live ist da:
Das sind OpenAIs neue Voice-Modelle für lebensechte Konversationen

OpenAI holt Apples Hardware-Elite an Bord
Für den Aufbau des Hardware-Geschäfts investierte OpenAI im vergangenen Jahr 6,5 Milliarden US-Dollar in die Übernahme des Startups io Products, das Ex-Apple-Designer Jony Ive mitgegründet hat. Auch Ives Designstudio LoveFrom entwickelt die neue Produktfamilie mit. Doch Ive ist nur das prominenteste Beispiel für den Wechsel ehemaliger Apple-Mitarbeiter:innen zu OpenAI. Zahlreiche ehemalige Designer:innen und Ingenieur:innen, die an Produkten wie iPhone und Mac mitgewirkt haben, arbeiten inzwischen ebenfalls an der neuen Hardware-Familie. Laut der Klage des iPhone-Konzerns beschäftigt OpenAI inzwischen mehr als 400 ehemalige Apple-Mitarbeiter:innen – ein weiteres Beispiel für den zunehmend intensiven War for Talents in der KI-Branche. Nach Einschätzung von OpenAI soll vor allem die Expertise des LoveFrom Teams dazu beitragen, dass sich das erste Hardware-Produkt persönlicher anfühlt als bisherige Smart Speaker.
Zu den Schlüsselfiguren gehört Chief Hardware Officer Tang Tan, der bei Apple die Produktentwicklung des iPhones verantwortete. Bloomberg zufolge galt er dort als risikofreudiger Produktentwickler, der leistungsstarke Teams aufbaute, enge Beziehungen zu Zulieferer:innen pflegte und komplexe technische Herausforderungen lösen konnte. Neben Tang entwickelt auch Apples ehemalige Leiterin des Produktdesigns, Evans Hankey, den Smart Speaker und weitere künftige Hardware-Produkte von OpenAI. Erst im vergangenen Monat wechselte zudem Paul Meade zu OpenAI. Er verantwortete bei Apple unter anderem die Entwicklung der Vision Pro sowie künftiger Smart Glasses.
Trotz der personellen Überschneidungen hält OpenAI den geplanten Smart Speaker laut Bloomberg für nicht mit HomePod oder HomePod mini vergleichbar. Sowohl das Hardware-Konzept als auch das Audiosystem sollen sich deutlich von Apples Produkten unterscheiden. Entsprechend ist OpenAI überzeugt, dass das erste eigene Hardware-Produkt keine Geschäftsgeheimnisse des iPhone-Konzerns verletzt.
Apple räumt in der Klageschrift selbst ein, dass erst eine Beweisaufnahme klären müsse, ob OpenAI tatsächlich auf geschützte Technologien zurückgegriffen hat. OpenAI weist die Vorwürfe entschieden zurück. Das Unternehmen betont, kein Interesse an den Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen zu haben, sehe keine Belege, die die Klage stützen und verweist auf fairen Wettbewerb sowie die Freiheit, den Arbeitsplatz frei zu wählen. Stattdessen konzentriere es sich nach eigenen Angaben auf die Entwicklung innovativer Technologien, die Menschen weltweit befähigen sollen.
OpenAI plant eine ganze Produktfamilie KI-gestützter Hardware
Der Smart Speaker soll nur den Auftakt einer größeren Hardware-Offensive bilden. Auch mit Blick auf den erwarteten Börsengang in den kommenden Monaten dürfte der Erfolg der neuen Gerätesparte für OpenAI eine wichtige Rolle spielen. OpenAI arbeitet laut Bloomberg demnach an etwa fünf verschiedenen Geräten, darunter ein mobiles KI-Gerät, das eines Tages das Smartphone ersetzen könnte, und will den Smart Speaker noch in diesem Jahr vorstellen. Der Marktstart ist für 2027 geplant, könnte sich durch das laufende Gerichtsverfahren mit Apple jedoch verschieben.
Apple verfolgt ähnliche Pläne. Der iPhone-Konzern arbeitet an einer neuen Generation KI-gestützter Smart-Home-Geräte, darunter einer Smart-Home-Zentrale mit 7-Zoll-Display, Videotelefonie, Gesichtserkennung und Siri-Integration sowie einer Version mit Roboterarm, die sich selbstständig zum Gegenüber ausrichten kann. Hinzu kommen Pläne für ein intelligentes Sicherheitssystem für Privathaushalte.
Seit Monaten wird über OpenAIs erstes Hardware-Produkt spekuliert. Ob tatsächlich ein Smart Speaker den Anfang macht, wird sich erst mit der offiziellen Vorstellung zeigen. Sollte sich der Bloomberg-Bericht bewahrheiten, könnte das Warten auf erste Details für viele ChatGPT-Nutzer:innen jedoch noch in diesem Jahr ein Ende haben. Das erste OpenAI-Gerät dürfte zu den meistbeachteten Hardware-Neuheiten der kommenden Jahre zählen.
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Branding: Was WM-Trikots über internationale Markenführung verraten
Ein Fan mit dem mexikanischen Heimtrikot beim WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien (0:2)
Bei der Fußball-WM 2026 traten 48 Nationen in über hundert Trikots gegeneinander an. Jedes dieser Shirts muss ein Land erkennbar machen und doch sieht keines aus wie das andere. In seinem Gastbeitrag beleuchtet Steven Baumgaertner, Gründer von Cyber-Wear, warum die besten Trikots als Lehrstück für die Markenstrategie jeder globalen Brand gelten können.
Mexikos Heimtrikot trägt Muster, die an präkolumbische Architektur erinnern. Frankreichs Auswärtsshirt zitiert in seinem Hellblau-gr&uu
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Frauentennis: Warum Jung von Matt den Nachwuchs nicht nur auf dem Court sucht
Doppeldeutigkeit Begriffe und Momente aus dem Tennis spielen eine Rolle in der Kampagne für ein WTA-Turnier
Mit den MSC Hamburg Ladies Open kommt am Wochenende ein wichtiges Event des Tennissports nach Hamburg. Jung von Matt Sports und der Veranstalter MatchMaker Sports wollen das Turnier auch nutzen, um neue Fans für das Frauentennis zu gewinnen.
Das Anliegen ergibt Sinn: Denn das WTA-250-Turnier am Hamburger Rothenbaum dient damit gleich zwei Formen des Nachwuchses – dem auf dem Court und dem auf den Tribünen. Neben jungen Spielerinnen braucht der Sport schließlich auch neue Fans. Und um letztere zu erreichen, wurde die Kommunikationskampagne aufgesetzt, die im Kern über Digital-Out-of-Home-Flächen sowie in Social Media ausgespielt wird.
Zu sehen sind die Motive an hochfrequentierten Orten wie der Barclays Arena und dem Hamburger Flughafen.
Und sportlich kann das Turnier durchaus mit einigen bekannten Namen aufwarten. Unter anderem die Polin Maja Chwalinska, die Ungarin Panna Udvardy sowie die deutschen Spielerinnen Tamara Korpatsch, Tatjana Maria und Noma Noha Akugue sind angekündigt.
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