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Dieser neue Ecovacs-Roboter reinigt da, wo andere nicht hinkommen
Wenn es um Saugroboter geht, gehört Ecovacs längst zur Spitze des Marktes. Jetzt überträgt der Hersteller seine Erfahrung erstmals auf ein neues Einsatzgebiet: den Pool. Mit dem ULTRAMARINE P1 bekommen Poolbesitzer schon für unter 550 Euro Unterstützung bei der Reinigung.
Der Ecovacs ULTRAMARINE P1 ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich und startet zu einer UVP von 549 Euro. Damit positioniert sich das Modell im Vergleich eher im günstigeren Segment – überraschend für eine etablierte Marke wie Ecovacs. Doch nicht nur der Preis macht ihn spannend: Auch technisch hat der Poolroboter einiges zu bieten. Alles, was Ihr über den neuen Helfer wissen solltet, erfahrt Ihr hier.
Ecovacs ULTRAMARINE P1: Leistung, Filter und Navigation des Poolroboters
Zunächst ist der Ecovacs ULTRAMARINE P1 mit 18 m³/h Leistung wirklich stark. Dadurch soll er zusammen mit dem zweistufigen Filtersystem sowohl grobe als auch feine Verschmutzungen effektiv aus dem Wasser entfernen können. Um auch Schmutz von Böden und Wänden zu lösen, verfügt der Roboter zudem über vier Bürstenrollen. Gut zu wissen: Der Poolroboter wurde so gebaut, dass er eine lange Zeit euer treuer Helfer sein kann. Ein 10-stufiges System schützt die Technik vor Wasser, Rost und sonstigem Verschleiß.
Darüber hinaus ist Ecovacs‘ erster Poolreinigungsroboter mit einem cleveren Navigationssystem ausgestattet. Position und Bewegung werden permanent bestimmt, damit der Roboter die effizienteste Route finden kann. Mit einer Aufladung kann er dabei bis zu drei Stunden am Stück arbeiten. Laut Ecovacs kann er somit Pools mit bis zu 180 Quadratmeter Grundfläche reinigen. Der ULTRAMARINE P1 kann somit nicht nur Standard-Privatpools saubermachen, sondern auch größere Schwimmbecken.
Steuerung, Reinigungsmodi und Preis
Die Steuerung geht denkbar einfach per App. Insgesamt könnt ihr hier zwischen je drei Reinigungsmodi und Leistungsstufen auswählen. Praktisch: Es lassen sich auch Zeitpläne einstellen mit Uhrzeiten, zu denen der Roboter von selbst auf Putzfahrt geht. Je nachdem, welcher Bereich am schmutzigsten ist, könnt ihr entweder nur den Boden oder die Wände samt Wasserlinie reinigen lassen. Oder den gesamten Pool in einem Rutsch. Der Androide benötigt kein Kabel und kann alle möglichen Oberflächen reinigen – von Fiberglas bis Stein. Außerdem kommt er mit sämtlichen Poolformen zurecht, ob oval, rechteckig oder ungleichmäßig geformt.
Ab sofort ist der Ecovacs ULTRAMARINE P1 im Handel erhältlich und kostet 549 Euro (UVP). Bei Amazon ist er aktuell vorrätig und in sechs bis sieben Tagen versandfertig. In einigen anderen Shops ist er bereits ausverkauft.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Steam Machine: Valve macht FSR 4 offiziell

Valve hat heute mit der neuen Version von Proton Experimental FSR 4 für die Steam Machine ausgeliefert. Die nötige DLL ist nun Teil der Kompatibilitätsschicht und findet sich auch im Programmverzeichnis. Erste Berichte bestätigen die Funktion mit RX-7000-Karten. RDNA 4 ist wohl (noch) außen vor.
Das Warten hat ein Ende
Nach der Veröffentlichung der Steam Machine und AMDs Portierung von FSR 4 für RDNA 3 (Test) war es nur eine Frage der Zeit, bis FSR 4 offiziell für die Steam Machine erscheint.
Umgesetzt wird das Ganze über Valves eigene Kompatibilitätsschicht Proton. Dazu liefert Steam die für FSR nötige amdxcffx64.dll von AMD mit dem Proton-Experimental-Paket aus.
Interessanterweise fand sich dafür kein Hinweis in den Patchnotes für Proton.
Offiziell bekannt wurde die Veröffentlichung daher über Pierre-Loup Griffais von Valve, welcher die Neuerung über seinen Bluesky-Account teilte.
Genaue Umsetzung innerhalb Protons noch unbekannt
Doch wie genau hat Valve das Ganze nun umgesetzt? Dazu machte Griffais noch keine näheren Angaben. Auch ob FSR 4 automatisch aktiviert wird oder eine Startoption nötig ist, bleibt offen.
Bisherige Umsetzungen wie in Proton-CachyOS oder Proton-GE luden die DLL von AMD-Servern herunter, speicherten sie zwischen und fügten sie für jedes Spiel im jeweiligen Wine-Präfix dem System32-Ordner hinzu. Insbesondere die bisherige Methode, um FSR 4 via FP16 auf RDNA-3-Grafikkarten zu aktivieren, erforderte besondere Startparameter.
In einem ersten (Kurz-)Test mit einer RX 9070 XT und Cyberpunk 2077 gelang die Aktivierung nicht. Auch zeigt sich beim Blick auf die mit Proton ausgelieferte DLL ein Unterschied zu der im AMD-Windows-Treiber enthaltenen amdxcffx64.dll. Valves Variante ist gut 13 MB größer. Auch ein Austausch der DLL führte nicht zur Funktion mit RDNA 4.
Erste Berichte bestätigen die Kompatibilität mit RDNA 3
Nutzer berichten im Netz bereits über ihre Erfahrungen mit Valves FSR-Umsetzung. Erste Berichte mit RX-7000-Karten bestätigen die Funktion des Upscalers. Die Umsetzung in Proton scheint daher vorerst an RDNA 3 gebunden zu sein.
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Halo: Campaign Evolved: Shooter-Remake will viel RAM, VRAM und SSD-Speicher

Am 23. Juli erscheint das Remake des ersten Halo für Xbox, PlayStation und den PC. Für letzteren gibt es jetzt die Systemanforderungen. Minimal sollte es eine GeForce RTX 2060 Super sein, in jedem Fall braucht es zudem 100 GB SSD-Speicher. Am liebsten hätte der Shooter außerdem 32 GB RAM und 16 GB VRAM.
Remake in der Unreal Engine 5
Rund 25 Jahre nach dem Original erhält Halo: Combat Evolved mit Halo: Campaign Evolved ein vollständiges Remake auf Basis der Unreal Engine 5. Der Klassiker wird von Grund auf neu aufgebaut und erscheint am 23. Juli 2026 für den PC, die Xbox Series X|S sowie erstmals auch für die PlayStation 5. Die Halo Studios versprechen, die Atmosphäre und den Stil des Originals möglichst originalgetreu zu bewahren, gleichzeitig aber moderne Technik wie dynamische Beleuchtung, überarbeitete Animationen, neue Vertonungen und ein Remaster des Soundtracks einzusetzen.
Was das für die Anforderungen der PC-Version bedeutet, konkretisieren die Systemanforderungen in vier Profilen. Für vier Kombinationen aus Grafik-Preset, Auflösung und Ziel-FPS listen die Entwickler passende Hardware. In jedem Fall werden 100 GB SSD-Speicher fällig. Ebenso braucht es minimal eine GeForce RTX 2060 Super oder eine Radeon RX 6600. Unter 8 GB VRAM geht nichts, empfohlen werden aber mindestens 12 GB. Wer mit Ultra-Einstellungen in UHD auf 120 FPS kommen will, braucht Leistung auf dem Niveau einer GeForce RTX 4080 – unklar ist aber, inwiefern den Systemanforderungen Upsampling zugrunde liegt.
Inhaltlich ausgebaut
Inhaltlich bleibt die bekannte Kampagne erhalten, wird jedoch um drei neue Prequel-Missionen erweitert. Diese spielen vor den Ereignissen des Originals und rücken den Master Chief sowie Sergeant Johnson in den Mittelpunkt. Ergänzt wird das Remake zudem um Gameplay-Elemente aus späteren Halo-Teilen, darunter einsetzbare Energieschwerter, zusätzliche Flood-Varianten sowie weitere Komfortverbesserungen wie Fahrzeugdiebstahl und optionales Sprinten. Auch sind die sammelbaren Schädel aus der Anniversary Edition als Gameplay-Modifikatoren wieder mit dabei.
Für den Koop-Modus wurde die Kampagne umfassend angepasst. Online können bis zu vier Spieler plattformübergreifend gemeinsam spielen, auf Konsolen wird zusätzlich ein lokaler Splitscreen für zwei Spieler geboten. Um die größere Spielerzahl zu unterstützen, wurden einzelne Areale erweitert, Fahrzeuge angepasst und das Balancing überarbeitet. Ein beinahe halbstündiges Gameplay-Lieferung vermittelt einen Eindruck vom Spiel.
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Zufallsfund: Unangekündigte Lexar M7 SSD entspricht der NM790-Serie

Eine neue SSD-Serie von Lexar steht in den Startlöchern. Ohne offizielle Ankündigung haben Händler schon mit dem Verkauf der Lexar M7 SSD begonnen. Doch bei den Eckdaten der PCIe-4.0-SSD im M.2-Format herrschte noch Verwirrung. Die Informationslage ist dünn, doch inzwischen gibt es etwas Offizielles (siehe Update).
Durch Zufall ist ComputerBase bei der Recherche über die Lexar M7 „gestolpert“. Dieses Modell war der Redaktion bisher nicht bekannt und auch die Suche auf der Website des Herstellers blieb ohne Ergebnis. Augenscheinlich steht eine offizielle Vorstellung auch erst noch aus.
Lexar M7 wird schon verkauft
Das hindert Händler wie so oft nicht daran, das praktisch unbekannte Produkt schon einmal anzupreisen oder sogar schon zu verkaufen. Bei MediaMarkt und Saturn wird die neue SSD-Serie mit Speicherkapazitäten von 512 GB, 1 TB, 2 TB und 4 TB bereits zur Vorbestellung angeboten. Die Auslieferung soll ab dem 25. Juni 2026 beginnen. Das Modell mit 4 TB ist mit einem aktuell auf rund 360 Euro rabattierten Preis besonders interessant, allerdings kann dieses noch nicht bestellt werden und wird wohl erst später erhältlich sein.
Eine umbenannte NM790?
Mit den angegebenen Transferraten von bis zu 7.400 MB/s beim Lesen und 6.500 MB/s beim Schreiben und auch den eher ungewöhnlichen TBW-Werten (z.B 1.500 TB beim 2-TB-Modell) erinnert vieles an die schon länger erhältliche Lexar NM790 (Test). Dazu passt auch die Information, dass die SSD keinen eigenen DRAM-Cache besitzt und stattdessen auf „HMB 3.0“ setzt. Damit bewirbt Lexar eben auch die NM790.
Außerdem steht sogar in der Produktbeschreibung im Handel, dass die SSD zur Reihe NM790 zählt. Letztlich kann es sich dabei auch nur um einen Platzhalter handeln, sodass Daten von der NM790-Serie vorerst kopiert wurden, um die Zeilen nicht leer stehen zu lassen.
Die Redaktion hat Lexars PR-Agentur um nähere Informationen gebeten, die nach Büroschluss am Dienstag aber noch nicht vorlagen. Die Preise im Handel liegen aktuell bei rund 110 Euro* (512 GB), 150 Euro* (1 TB), 225 Euro* (2 TB) und 360 Euro* (4 TB, nicht lieferbar).
Update
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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