Künstliche Intelligenz
Disney setzt auf Freizeitpark-Chef D’Amaro als neuen Boss
Der US-Entertainmentriese Walt Disney hat sich für einen Nachfolger für Konzernchef Bog Iger entschieden. Der Freizeitpark-Spartenchef Josh D’Amaro wird den Staffelstab von Iger mit der Hauptversammlung am 18. März übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mit der Berufung des Managers endet eine dreijährige Suche nach einer geeigneten Nachfolge für Iger. D’Amaro leitet mit den Themenparks den seit 2020 gewinnträchtigsten Geschäftszweig des Konzerns, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören. Iger wird noch beratend bis zum Jahresende für Walt Disney aktiv sein.
Disney hatte den langjährigen Konzernlenker Iger 2022 zurück an die Spitze des Unternehmens geholt. Der Manager übernahm das Ruder in einem schwierigen Moment für Disney und auch die gesamte Unterhaltungsbranche. Der Konzern musste der gesunkenen Ausgabebereitschaft der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation Rechnung tragen. Zugleich sinken die Erlöse im Kabel-TV mit Sendern wie ABC in den USA. Zudem fuhr das Streaming-Geschäft damals trotz starken Wachstums Verluste ein.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test – JBL vor Samsung und Teufel
Testsieger
JBL Bar 1300MK2
29 Lautsprecher, 2470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling. Ob das der JBL Bar 1300MK2 gelingt, zeigt der Test.
- Räumlichkeit bei Dolby-Atmos-Material beeindruckend
- Bass druckvoll und präzise, Dialogverständlichkeit hervorragend
- Flexibel, dank abnehmbaren Rears mit Akku
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
29 Lautsprecher, 2470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling. Ob das der JBL Bar 1300MK2 gelingt, zeigt der Test.
Kabelloser Surround-Sound ohne Kompromisse: Die JBL Bar 1300MK2 kommt mit zwei Akku-Lautsprechern, die sich in Sekunden abnehmen und hinten im Raum platzieren lassen. Gemeinsam mit der Soundbar und dem externen Subwoofer entsteht so ein 11.1.4-System mit 29 Lautsprechern und 2470 Watt Gesamtleistung. Was die Soundbar abseits des imposanten Zahlenwerks bietet und ob sie klanglich überzeugt, klären wir im Test.
Bilder: Soundbar JBL Bar 1300MK2
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Mit der App JBL One lässt sich die Bar 1300MK2 bequem einrichten und konfigurieren. Trotz der vielen Funktionen ist die App übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Die JBL Bar 1300MK2 lässt sich unter Home Assistant als Medienabspielgerät nutzen. Somit kann sie als Soundausgabe für die eigene Musiksammlung dienen.
Die JBL Bar 1300MK2 lässt sich unter Home Assistant als Medienabspielgerät nutzen. Somit kann sie als Soundausgabe für die eigene Musiksammlung dienen.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
JBL Bar 1300MK2: 29 Lautsprecher, 2.470 Watt und abnehmbare Akku-Rears versprechen echtes 11.1.4-Kino-Feeling.
Design und Ausstattung: 11.1.4-Kanal-System mit abnehmbaren Surround-Speakern
Die JBL Bar 1300MK2 ist ein 11.1.4-Kanal-System mit einer Gesamtausgangsleistung von 2470 Watt. Elf Kanäle auf Ohrhöhe, ein Subwoofer-Kanal und vier Höhenkanäle sollen für dreidimensionalen Klang sorgen, wobei die hohe Leistung auch größere Räume klanglich auszufüllen vermag.
In der Soundbar arbeiten acht Racetrack-Treiber für Mitten und Bässe, sieben Hochtöner sowie vier nach oben abstrahlende Treiber für Atmos-Effekte. Die ovalen Racetrack-Treiber bieten bei kompakter Bauweise eine größere Membranfläche als herkömmliche runde Treiber. Jeder der beiden separaten Surround-Lautsprecher enthält zwei Racetrack-Treiber, einen Vollbereichstreiber und einen weiteren nach oben abstrahlenden Treiber. Der Subwoofer ist schließlich mit zwei 200-Millimeter-Treibern bestückt, die für tiefen, druckvollen Bass sorgen sollen.
Die nach oben abstrahlenden Treiber sind für die Wiedergabe von Höhenkanälen vorgesehen. Ein 3D-Klangerlebnis entsteht jedoch nur, wenn das Quellmaterial entsprechende Inhalte wie Dolby Atmos oder DTS:X liefert. Bei herkömmlichen Formaten kann der integrierte Dolby Surround Upmixer den Klang zumindest räumlich erweitern.
JBL stattet seine Soundbar mit mehreren hauseigenen Technologien aus: Multibeam 3.0 erzeugt eine breitere Klangbühne und kommt auch Hörplätzen abseits der zentralen Position zugute. Pure Voice 2.0 hebt Dialoge bei Bedarf an, wenn sie von Effekten überlagert werden – in der App wird diese Funktion allerdings lapidar nur mit „Switch“ bezeichnet. AI Sound Boost optimiert schließlich die Dynamik, um die Treiber effizienter auszusteuern.
Für die Anpassung an die Raumakustik sorgt eine Sound-Kalibrierung. Über die CALIBR-Taste auf der Fernbedienung lässt sich eine zweistufige Kalibrierung durchführen: Zuerst wird der Hörbereich, anschließend die Position der hinteren Lautsprecher eingemessen. Alternativ erledigt man das bequem über die App. Vorbildlich: Für die Nutzung der JBL One App ist keine Registrierung erforderlich.
Das Gehäuse in mattem Schwarz mit abgerundeten Seiten und feinem Metallgitter an der Front wirkt dezent und edel. Die magnetisch an der Soundbar gehaltenen Satelliten lassen sich sauber lösen; die mitgelieferten Abdeckkappen verdecken die Anschlussstellen auch im getrennten Zustand optisch ansprechend. Die Verarbeitung ist einwandfrei.
Abnehmbare Surround-Lautsprecher
Die hinteren Lautsprecher lassen sich mechanisch von der Soundbar lösen und arbeiten dann kabellos über ihren integrierten Akku. JBL gibt die Akkulaufzeit mit bis zu zehn Stunden an, was wir im Test bestätigen konnten. Wer die Surround-Speaker also für einen Filmabend nutzen möchte, muss sie nicht täglich aufladen. Nach der Nutzung werden sie einfach wieder an der Soundbar angedockt und laden dort automatisch nach. Anders als bei den meisten Konkurrenzmodellen entfallen separate Netzkabel hinter dem Hörplatz – so viel Flexibilität bietet sonst niemand.
Doch die abnehmbaren Lautsprecher können mehr als nur Surround-Sound: Über eine Taste wechseln sie in den Bluetooth-Modus und fungieren dann als eigenständige Lautsprecher. Wer beide miteinander koppelt, erhält ein Stereo-System für Musik zwischendurch.
Die JBL One App hält zwei weitere Betriebsarten bereit. Der Modus Audio Broadcasting leitet das Signal der Soundbar an die abnehmbaren Lautsprecher weiter – praktisch, wenn man etwa in der Küche weiterhören möchte, während im Wohnzimmer der Fernseher läuft. Die Nacht-Hörfunktion hingegen schaltet Soundbar und Subwoofer stumm und begrenzt die Ausgabe auf die abnehmbaren Lautsprecher. Das schont nachts die Nachbarn, klanglich ist diese Betriebsart allerdings ein deutlicher Rückschritt und eher als Notlösung zu betrachten.
Anschlüsse und Konnektivität
Für den Anschluss von Zuspielern stehen drei HDMI-Eingänge zur Verfügung, hinzu kommt ein HDMI-Ausgang mit eARC. Die Eingänge unterstützen HDCP 2.3 sowie den Passthrough von HDR10+ und Dolby Vision. Dank der drei Anschlüsse lassen sich mehrere Quellen wie Blu-ray-Player, Streaming-Gerät oder Spielekonsole dauerhaft anschließen, ein externer Umschalter entfällt.
Eine Einschränkung gibt es für Gamer: Die HDMI-Eingänge verarbeiten 4K-Signale mit HDR, jedoch nur mit maximal 60 Hertz. Konsolen wie die Playstation 5 oder Xbox Series X, die Spiele mit 120 Hertz darstellen können, sollten daher direkt am Fernseher angeschlossen werden. Der Ton wird dann per eARC an die Soundbar weitergeleitet.
Für die Netzwerkanbindung stehen WLAN nach Wi-Fi-6-Standard und ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Eine kabelgebundene Verbindung arbeitet grundsätzlich zuverlässiger als jede Funkverbindung. Im Test zeigte sich: In einem komplexen WLAN-Set-up mit zwei Routern und vier Netzen (jeweils 2,4 und 5 Gigahertz) kam es häufiger zu Verbindungsabbrüchen. Erst der Wechsel auf Ethernet schaffte Abhilfe – wer maximale Stabilität beim Streaming wünscht, sollte auf das Kabel setzen.
Als weitere Audioeingänge stehen ein optischer Digitaleingang sowie Bluetooth bereit. Für letztere wird der Codec AAC genutzt, der immerhin eine bessere Qualität bietet als SBC. Ein USB-Anschluss ist ebenfalls vorhanden, in Deutschland dient dieser jedoch ausschließlich für Service-Zwecke wie Firmware-Updates. Die Wiedergabe von Musik via USB wird nicht unterstützt.
Netzwerk-Funktionen und Streaming
In puncto Streaming-Dienste zeigt sich die JBL Bar 1300MK2 gut aufgestellt. Unterstützt werden AirPlay, Google Cast, Spotify Connect, Tidal, Qobuz, Amazon Music (inklusive Dolby-Atmos-Titel), Napster, iHeart Radio, Calm Radio und Tunein. Auch Roon Ready ist die Soundbar, ebenso kompatibel zu DLNA-basierten Diensten. So lässt sich die Soundbar etwa als Medienabspielgerät auch unter Home Assistant nutzen.
Für die Nutzung in mehreren Räumen lässt sich die Soundbar über AirPlay, Google Cast und Roon mit anderen kompatiblen Lautsprechern im selben Netzwerk gruppieren und synchron bespielen.
Die JBL One App übernimmt dabei nicht nur die Ersteinrichtung, sondern auch die Klanganpassung per Equalizer, Firmware-Updates und die Personalisierung der programmierbaren Taste (Moment) auf der Fernbedienung. Software-Updates werden automatisch über das Heimnetzwerk eingespielt, sofern die Soundbar mit dem Internet verbunden ist.
App, Bedienung und Einrichtung
Zur Steuerung der Soundbar liegen zwei Wege bereit: die Fernbedienung und die JBL One App. Die Fernbedienung bietet direkte Zugriffe auf Bass-Pegel, Surround-Pegel und die Intensität des Dolby-Atmos-Effekts. Mit der CALIBR-Taste startet man die Klangkalibrierung, die mit einem Herzsymbol gekennzeichnete Moment-Taste ermöglicht schnellen Zugriff auf personalisierte Einstellungen.
Die JBL One App kommt immer dann ins Spiel, wenn man die integrierten Streaming-Dienste nutzen möchte. Ferner bietet sie zahlreiche Hilfestellungen, etwa zur Verwendung der abnehmbaren Rear-Lautsprecher als eigenständige Bluetooth-Lautsprecher in anderen Räumen. Trotz der Vielzahl an Funktionen wirkt die App übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.
Praktisch: Über die App lässt sich die Moment-Taste auf der Fernbedienung mit einem bestimmten Streaming-Dienst belegen, sodass man für den Musikstart nicht erst die App öffnen muss. Auch wer Musik nur für eine begrenzte Zeit hören möchte, kann dies in der App festlegen und mit der Favoriten-Taste koppeln – zur Auswahl stehen 15, 30, 45 und 60 Minuten.
Für die Anbindung an die TV-Fernbedienung bietet die Soundbar eine IR-Lernfunktion. Sie programmiert die wichtigsten Befehle wie Lautstärke und Stummschaltung, was vor allem dann relevant ist, wenn der Fernseher HDMI-CEC nicht unterstützt.
Die Leistungsaufnahme im vernetzten Standby liegt unter zwei Watt. Ein noch sparsamerer Tiefschlaf-Modus senkt den Verbrauch weiter, bringt im Test aber einen Nachteil mit sich: Ist diese Betriebsart aktiviert, startet die Soundbar nicht mehr automatisch, wenn der Fernseher eingeschaltet wird.
Abmessungen und Wandmontage
Mit einer Breite von 1404 Millimetern inklusive der angedockten Surround-Lautsprecher überragt die Soundbar selbst einen 55-Zoll-Fernseher deutlich. Steht dieser in einem Regal oder einer Wandnische, muss die JBL Bar davor platziert werden – was klanglich sogar von Vorteil ist: Die seitlich und schräg nach vorn abstrahlenden Treiber können sich so ungehindert entfalten, was dem 3D-Klangerlebnis zugutekommt.
Die Basiseinheit ohne die abnehmbaren Lautsprecher misst 1030 × 58 × 136 Millimeter, die Surrounds selbst kommen einzeln auf 202 × 58 × 136 Millimeter (je 1,3 Kilogramm). Der Subwoofer bringt es auf 315 × 277 × 275 Millimeter und wiegt stattliche 12 Kilogramm. Die Bauhöhe von 58 Millimetern ist für die Platzierung vor einem Fernseher ausgelegt, ohne das Bild zu verdecken.
Für die Wandmontage liegen Montageset und eine Bohrschablone bei. Soundbar und abnehmbare Lautsprecher lassen sich gemeinsam oder getrennt an der Wand befestigen. Wird nur die Soundbar montiert, decken mitgelieferte Seitenkappen die offenen Enden nach dem Abnehmen der Surrounds ab.
Soundbar und Subwoofer sind ab Werk gekoppelt. Sollte die Verbindung dennoch einmal unterbrochen sein, lässt sie sich über eine Taste auf der Subwoofer-Rückseite und die Fernbedienung jederzeit erneuern.
Klangtest
Die JBL Bar 1300MK2 kann ihre außergewöhnliche technische Ausstattung in der Praxis voll entfalten – vorausgesetzt, sie wird mit dem passenden Format gefüttert und die Rear-Lautsprecher sind korrekt hinter der Hörposition platziert. Bei Dolby-Atmos-Material entsteht dann eine beeindruckende Räumlichkeit, die fast an Kinoatmosphäre heranreicht. Der Bass spielt spektakulär auf, ohne unangenehm zu wummern. Wer es dennoch druckvoller mag, regelt den Pegel per Fernbedienung oder App auf Maximum – sollte dann aber womöglich bald mit Nachbarbeschwerden rechnen.
Für die Musikwiedergabe empfehlen wir, die Rear-Lautsprecher an der Soundbar zu belassen. Das sorgt für eine breitere Bühnenabbildung, was uns im Test am besten gefallen hat. Allerdings spielt die JBL Bar 1300MK2 nicht ganz so detailreich und präzise wie eine KEF Xio auf. Letztere ist allerdings deutlich teurer und bringt weder Subwoofer noch Rear-Lautsprecher mit – weshalb sie bei Filmen in puncto Räumlichkeit hinter der JBL zurückbleibt.
Auch bei alltäglichem TV-Genuss überzeugt die Soundbar. Ob Nachrichten oder Tatort – selbst mit einfachem Dolby Digital kommen Soundeffekte gut zur Geltung, und die Sprachverständlichkeit ist hervorragend. Erfreulich: Selbst bei aktivierter Dialogverstärkung über die Switch-Option in der App leidet der Klang nicht.
Die Leistung der JBL Bar 1300MK2 reicht locker aus, um eine größere Party zu beschallen.
| Kanäle | 11.1.4 | 7.1.4 | 7.1 | 5.1 |
| Breite (cm) | 140,4 | 120,3 | 116,3 | 94 |
| Breite o. SLS (cm) | 103 | 85,4 | 85,4 | – |
| Tiefe (cm) | 13,6 | 12,8 | 12,8 | 10,4 |
| Höhe (cm) | 5,8 | 5,2 | 5,2 | 5,05 |
| Dolby Atmos | ja | ja | ja | ja |
| Kanäle | 11.1.4 | 7.1.4 | 7.1 | 5.1 |
| Leistung (Gesamt) | 2470 W | 960 W | 780 W | 750 W |
| Leistung (Soundbar) | 950 W | 500 W | 400 W | 450 W |
| Leistung Subwoofer | 1200 W | 300 W | 300 W | 300 W |
| Leistung Surround | 2x 160 W | 2x 80 W | 2x 40 W | – |
| WLAN | 802.11 a/b/g/n/ac/ax | 802.11 a/b/g/n/ac/ax | 802.11 a/b/g/n/ac/ax | 802.11 a/b/g/n/ac/ax |
| Ethernet | ja | ja | ja | nein |
| HDMI eARC | ja | ja | ja | ja |
| HDMI-Eingang | 3 | 3 | 1 | 1 |
Preis
Qualität kostet, so ist es auch bei der JBL Bar 1300MK2, die regulär für 1499 Euro angeboten wird. Aktuell ist sie im Handel kaum günstiger. Wer mit einem etwas schwächeren Bass und geringfügig schlechterer Räumlichkeit zufrieden ist, kann auch zur JBL Bar 1000MK2 (Testbericht) greifen, die aktuell für 949 Euro erhältlich ist.
Fazit
Die JBL Bar 1300MK2 ist eine außergewöhnliche Soundbar, die primär durch ihr cleveres Konzept und ihre klangliche Wucht beeindruckt. Die abnehmbaren, kabellosen Akku-Rear-Lautsprecher sind kein Gimmick, sondern ein durchdachtes Feature, das maximale Flexibilität bietet – vom klassischen Surround-Set-up bis hin zur Nutzung als eigenständige Bluetooth-Boxen in anderen Räumen. Klanglich spielt das System in der Oberliga: Der Bass ist druckvoll und präzise, die Räumlichkeit bei Dolby-Atmos-Material beeindruckend und die Dialogverständlichkeit hervorragend.
Für wen lohnt sich die JBL? In erster Linie für alle, die ein kompromissloses Heimkino-Erlebnis suchen und die Flexibilität der abnehmbaren Lautsprecher zu schätzen wissen. Die Leistung reicht locker aus, um auch größere Räume oder Partys zu beschallen.
Bei einem aktuellen Preis von 1369 Euro ist die Konkurrenz jedoch nicht weit:
- Samsung HW-Q990F (Testbericht): Für deutlich unter 800 Euro bekommt man hier ein exzellentes Gesamtpaket. Sie kann in puncto Räumlichkeit mit der JBL mithalten und bietet ebenfalls vollwertige Rear-Lautsprecher. Wer primär ein rundum überzeugendes Surround-System zu einem fairen Preis sucht, ist mit der Samsung möglicherweise besser beraten – auch wenn ihr Bass nicht ganz so brachial ausfällt.
- KEF XIO (Testbericht): Für 2249 Euro zielt die Soundbar ohne Subwoofer auf eine gänzlich andere Zielgruppe ab. Sie spielt detailreicher und präziser auf, was Musikliebhaber zu schätzen wissen. Für ein maximal immersives Filmerlebnis mit tiefem Bass und echtem Surround-Sound muss man zusätzlich investieren.
Die Entscheidung hängt also davon ab, was einem wichtiger ist: das flexible Gesamtpaket mit Kino-Feeling (JBL), das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis (Samsung) oder die audiophile Präzision bei der Musikwiedergabe (KEF).
Künstliche Intelligenz
1 Terawatt an KI-Chips – Elon Musk will größte Chipfabrik bauen
In der texanischen Haupstadt Austin hat Elon Musk am Samstag sein Projekt „Terafab“ angekündigt. Unter diesem Namen soll die größte voll integrierte Chipfabrik der Welt entstehen. Sie soll vorwiegend KI-Beschleuniger für Training und Inferencing herstellen, aber auch Solarzellen und Speicherbausteine. In der Terafab sollen auch die für die Belichtung von Halbleitern nötigen Masken selbst gefertigt werden und die fertigen Chips in Gehäuse gesetzt werden, das so gennannte „packaging“.
Weiterlesen nach der Anzeige
Elon Musk verspricht sich von diesem integrierten Ansatz eine „um eine Größenordnung bessere“ Geschwindigkeit bei der Entwicklung der Chips. Sie sollen vollständig im selben Gebäude hergestellt und getestet werden. Sind Verbesserungen nötig, sollen neue Masken gefertigt werden, und der Prozess beginnt von vorne. Musk sagte, dass seines Wissens nach niemand in der Halbleiterindustrie diesen Ansatz verfolge.
In seinem knapp halbstündigen Vortrag, der bei X gestreamt wurde, machte Musk keinerlei Angaben zu den dafür nötigen Basistechnologien oder Zulieferern für Material oder die Maschinen, welche die Chips herstellen sollen. Firmen wie ASML, Weltmarktführer bei EUV-Lithographie, oder Trumpf, welche die Laser für diese Belichter herstellen, wurden nicht genannt. Auch Zeitpläne oder den Kostenrahmen ließ der Unternehmer offen.
2-Nanometer-Technik, Partner unbekannt
Aus früheren Äußerungen von Musk ist nur bekannt, dass die Terafab 2 Nanometer kleine Strukturen auf den Chips erreichen soll. In diesen, bei verschiedenen Prozessen schlecht vergleichbaren, Dimensionen arbeitet derzeit auch Fertigungs-Technologieführer TSMC. Üblicherweise dauert die Entwicklung von derartigen Prozessen mehrere Jahre, wenn ein Unternehmen entsprechende Erfahrung, Personal und Maschinen besitzt.
Die Fabrik, die von Tesla, SpaceX und xAI gemeinsam betrieben werden soll, ist laut einem Renderbild in der Nähe des Tesla-Hauptquartiers bei Austin geplant. Auch zur Energieversorgung oder der Größe der Fläche machte Musk keine Angaben. Gleiches gilt für mögliche Partner. Der Unternehmer hatte jedoch früher angedeutet, dass seine Halbleiterfertigung mit Intel zusammenarbeiten könnte. Auch dieses Unternehmen, oder das auch in Austin ansässige AMD, erwähnte Musk nicht.
Nötig ist die eigene Halbleiterfertigung für die drei Musk-Unternehmen dem Vortrag zufolge nicht nur für die bisherigen Produkte von SpaceX, xAI und Tesla. In der ersten Hälfte seiner Ausführungen betonte Musk wieder einmal seine Vision von einem Leben der Menschheit im All. Um das zu erreichen, bräuchte man demnach ein Mehrfaches der Rechenleistung für Künstliche Intelligenz, die bisher auf der Erde zur Verfügung steht. Die bräuchte aber auch ein mehrfaches an Energie.
Weiterlesen nach der Anzeige

Musks Vision: Optimus baut Raketen und Satelliten, und die stellen im All mehr KI-Rechenleistung als auf der gesamten Erde zur Verfügung.
(Bild: SpaceX, Screenshot: heise medien)
1 Terawatt Rechenleistung im All als Ziel
Folglich sollen die künftigen Rechenzentren vorwiegend mit Satelliten im All realisiert werden. Musk zeigte dazu Rendergrafiken eines „AI Sat Mini“ genannten Satelliten, dessen ausgefaltete Solarzellen das aktuelle Starship V3 von SpaceX überragen. Dieses ist rund 124 Meter hoch. Um 1 Terawatt Rechenleistung im All zu ermöglichen – das ist ein Ziel der Terafab – sollen die Satelliten von einem nochmals größeren Starship V4 von rund 140 Metern befördert werden. Dessen Nutzlast soll bei 200 Tonnen liegen.
Einer der AI Sat Mini soll eine Leistungsaufnahme von rund 100 Kilowatt bereitstellen. Dass die Frage der Kühlung von solchen Systemen im All ungeklärt sei, bezeichnete Musk als „bizarre Debatte“. SpaceX wisse durch die zehntausenden Starlink-Satelliten, wie man solche Geräte kühle. Andere KI-Unternehmer sehen das anders. Sam Altman von OpenAI nannte vor einem Monat die Idee von Rechenzentren im All „lächerlich“ – vor allem wegen der Kosten des Transports und der fehlenden Reparaturmöglichkeiten von orbitalen Systemen.
Milliarden humanoide Roboter
Die in der Terafab hergestellten Chips sollen auch auf der Erde in konkreten Produkten zum Einsatz kommen, auch denen der Musk-Firmen. Der Unternehmer nannte als ein boomendes Segment mehrfach humanoide Roboter wie das System „Optimus“ von Tesla. Diese würden bald mehrfach häufiger hergestellt werden als Autos: „Ich schätze, die Produktion humanoider Roboter wird irgendwo zwischen einer und zehn Milliarden Einheiten pro Jahr liegen, das ist also eine ganze Menge.“
Lesen Sie auch
(nie)
Künstliche Intelligenz
Vorbeiflug an Erde 2029: Mehrere Landungsmissionen auf Apophis geplant
Gleich drei Landungssonden sollen auf dem Asteroiden Apophis aufsetzen, wenn dieser 2029 sehr nah an der Erde vorbeifliegt. Sowohl die Europäische Weltraumagentur ESA als auch das private US-Unternehmen ExLabs nehmen Kurs auf den Himmelskörper.
Weiterlesen nach der Anzeige
Apophis wird im April 2029 mit einem Abstand von nur 32.000 Kilometern an der Erde vorbeifliegen. Zunächst bestand sogar eine geringe Chance, dass der Himmelskörper auf der Erde einschlagen könnte, nach weiteren Untersuchungen ist das aber für die kommenden 100 Jahre ausgeschlossen.
Untersuchungen während Erdvorbeiflugs
Die ESA will unter anderem untersuchen, wie sich der Asteroid bei seinem Vorbeiflug an der Erde verformt und wie seine Flugbahn beeinflusst werden könnte, sollte Apophis in der Zukunft doch eine Bedrohung für die Erde werde. Die zugehörige ESA-Mission Ramses (Rapid Apophis Mission for Space Safety) muss im April 2028 starten, damit die Sonde im Februar 2029 bei Apophis eintreffen kann, also zwei Monate vor der größten Annäherung. Wie Patrick Michel, Astrophysiker an der Universität der Côte d’Azur und einer der Projektverantwortlichen für Ramses, dem Wissenschaftsportal New Scientist jetzt bestätigte, wird Ramses auch eine Landungssonde zu Apophis schicken. Dies solle zeitlich einige Tage vor dem Vorbeiflug an der Erde erfolgen. Die Sonde wird ein Seismometer an Bord haben, um mögliche Erdrutsche auf dem Asteroiden zu verzeichnen, welche die Anziehungskraft der Erde auslösen könnte.
Etwa eine Woche nach dem Vorbeiflug an der Erde soll dann eine Landungssonde der japanischen Privatuniversität Chiba Institute of Technology aufsetzen. Zudem soll eine weitere Landungssonde eines unbekannten Auftraggebers Kurs auf Apophis nehmen, über die nichts weiter bekannt ist. Beide werden von der privaten US-Raumfahrtfirma ExLabs zu Apophis transportiert, deren Mission hierfür ebenfalls 2028 starten soll. In der Zeit vor dem Erdvorbeiflug dürfte es daher eng um den Asteroiden mit einem Durchmesser von 375 Metern werden. „Wir müssen uns gut miteinander abstimmen“, sagt Michel. „Die Welt wird zuschauen und wir wollen es nicht vermasseln.“
Weiterlesen nach der Anzeige
Apophis wurde 2004 entdeckt und nach einem der wichtigsten Antagonisten in der damals aktuellen Fernsehserie Stargate SG-1 benannt. Dieser stellt den gleichnamigen altägyptischen Gott dar. Weil anfangs eine Wahrscheinlichkeit von immerhin 2,7 Prozent für einen Einschlag auf der Erde im Jahr 2029 ermittelt wurde, erregte der Himmelskörper viel Aufmerksamkeit. Dank zusätzlicher Daten wurde dieser Einschlag ausgeschlossen, das konnte später auch für die Vorbeiflüge in den Jahren 2036 und 2069 nachgereicht werden. Erschwert wurden die Prognosen dadurch, dass nicht genau genug ermittelt werden konnte, inwieweit Apophis jeweils durch seine Annäherungen an die Erde abgelenkt werden wird. Der Asteroid hat einen Durchmesser von 375 Metern, eine Kollision hätte deshalb katastrophale Folgen.
(nen)
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 3 WochenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 1 MonatCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Künstliche Intelligenzvor 1 Monat
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenAumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenÜber 220 m³ Fläche: Neuer Satellit von AST SpaceMobile ist noch größer
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
