Apps & Mobile Entwicklung
Dragon’s Dogma 2: Neuer Performance-Patch, DLC und Port für die Switch 2

Lange Funkstille und ein scheinbarer Patch-Stopp haben nichts zu sagen, denn das Action-Rollenspiel Dragon’s Dogma 2 bekommt trotz alledem einen Port auf die Switch 2 und überraschend einen DLC. Auf dem Weg dorthin folgen weitere Updates, die auch an der unoptimierten Technik schrauben sollen. Im Herbst geht es los.
Chaos, Scheitern, unvorhergesehene Ereignisse und Entscheidungen stehen im Mittelpunkt von Dragon’s Dogma 2 und zwar so sehr, dass es nur einen einzigen Speicherstand gibt. Das erzeugt spannende Momente und echtes Abenteuer. Nur die Performance ist, gerade auf dem PC, nicht unbedingt perfekt, zeigte unter anderem der Technik-Test auf ComputerBase auf.
Das ändert sich demnächst. Für den August kündigt Capcom ein Update mit Performance-Verbesserungen an. Die sind logisch: Wer auf die Switch 2 portiert, muss mit schwacher Hardware umgehen können. Auch am Speichersystem soll gearbeitet werden, welches zusätzliche Speicherslots erhält. Dazu kommen kleinere Verbesserungen in vielen Bereichen des Spiels.
Den Spielkomfort verbessert seit gestern darüber hinaus in vielen Aspekten ein erster großer Patch, darunter die Schnellreise oder das Nutzerinterface. Insgesamt verspricht das Spiel durch die Änderungen etwas zugänglicher zu werden und – hoffentlich – technisch in ordentlichen Zustand zu kommen.
DLC bringt Schnee
Am 9. Oktober erscheint die Erweiterung „Dark Arisen“ parallel zur Switch-2-Version, die das Spiel plus Erweiterung enthält. Auf dem PC wird es sowohl die Komplettversion „Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen“ als auch den DLC im Einzelkauf geben. Das Basisspiel, kündigt Capcom an, wird ab dem 24. Juni dauerhaft im Preis reduziert. Aktuell kostet es gut 65 Euro.
Dark Arisen erweitert das Gameplay um verschneite Gebiete im Norden der Karte. Dort harrt das menschenleere, seit langem verlassene Königreich Vermund neuen Entdeckern. Zu entdecken gibt es dort besonders mächtige Gegner und „Relikte“, extrem starke Ausrüstungsgegenstände. Diese lassen sich außerdem in 12 Challenge-Dungeons finden, die auch in der bereits bekannten Welt verteilt werden. Neue Frisuren und Tattoos für das Alter Ego und seine Begleiter, die sogenannten Vasallen, sind ebenfalls Teil des DLCs.
Apps & Mobile Entwicklung
SoftMaker Office 2026: Kostenlose Open-Beta der deutschen Microsoft-Office-Alternative verfügbar

SoftMaker Office 2026 steht ab sofort als öffentliche Beta für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Die neue Version der Nürnberger Office-Suite bietet ein überarbeitetes Design, einen optimierten Darkmode und eine verbesserte Kompatibilität mit Microsoft-Office-Dateien.
SoftMaker Office ist eine kommerzielle Alternative zu Microsoft Office, die mit TextMaker, Presentations und PlanMaker gegen Word, PowerPoint und Excel antritt. Das deutsche Unternehmen SoftMaker hat nun SoftMaker Office 2026 sowie die neue Abo-Variante SoftMaker NX vorgestellt. Und noch bis zum 31. Juli läuft eine kostenlose Open-Beta der kommenden Office-Suite.
Die Neuerungen in TextMaker, Presentations und PlanMaker
Die Nürnberger haben das Textverarbeitungsprogramm TextMaker in SoftMaker Office 2026 um eine verbesserte Gliederungsansicht erweitert, wodurch Überschriften einfacher verschoben werden können. Zudem können Anmerkungen jetzt beantwortet oder als „erledigt“ gekennzeichnet werden und die Grammatik- und Stilprüfung wurde erweitert. Auch praktisch: Markdown-Dateien aus Obsidian und Co. können nun importiert und exportiert werden.
Die Präsentationssoftware Presentations zeigt PDF-Grafiken jetzt aufgrund eines Vektor-Imports schärfer als zuvor an, es gibt einen Textmarker und QR-Codes können einfach auf Folien eingefügt werden. Ferner können neue KI-Werkzeuge für die Zusammenfassung oder das Erstellen von Präsentationen sowie die Erzeugung von KI-generierten Abbildungen genutzt werden.
Mit SoftMaker Office 2026 verkleinert die Tabellenkalkulation PlanMaker zudem den Funktionsabstand zu Microsoft Excel. Demnach beherrscht PlanMaker in der Open-Beta-Version nun dynamische Arrays, wodurch eine Formel mehrere Ergebnisse ausgeben kann, die auf Nachbar-Zeilen übertragen werden und sich automatisch auf dem aktuellen Stand halten. Eine vergleichbare Funktion ist bereits aus Excel 365 bekannt.
Design-Änderungen und KI-Funktionen
Das Ribbon-Design der neuen SoftMaker-Office-Versionen 2026 und NX hat eine Überarbeitung erfahren, wodurch nun eine schärfere Darstellung der Bedienoberfläche bei höheren Zoomstufen der Bildschirmskalierung erreicht werden soll. Zudem gibt es neue Farbthemen, einen sichtbar dunkleren Darkmode, neue Kontextmenüs und ein überarbeitetes Druck-Dialogfenster inklusive Druckvorschau.
Im Jahr 2026 darf natürlich auch eine direkt in die Office-Suite eingebaute KI nicht fehlen und auch SoftMaker Office 2026 macht hier keine Ausnahme. So ist ChatGPT nun in die Programme integriert, wodurch KI-generierte Bilder erstellt oder vorhandene Abbildungen umgestaltet werden können. Ferner gibt es nun eine textbasierte Chatfunktion, die „Mit der KI reden“ heißt.
Die Preise von SoftMaker Office im Überblick
Für die Teilnahme an der offenen Beta wird ein kostenloser Produktschlüssel benötigt, der nach Angabe der E-Mail-Adresse im SoftMaker-Shop angefordert werden kann. Wer hingegen schon SoftMaker Office NX nutzt, kann die Beta-Versionen für Windows, macOS und Linux direkt herunterladen.
Die Abos von SoftMaker Office NX gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten, NX Home zum Preis von 29,99 Euro pro Jahr und NX Universal für 49,90 Euro pro Jahr. Demgegenüber ist auch eine Einmallizenz für bis zu 5 Computer erhältlich, die beim Vorgänger SoftMaker Office Professional 2024 zum Preis von 139,95 Euro erworben werden kann, was voraussichtlich auch für die 2026-Version gelten wird.
Apps & Mobile Entwicklung
Mehr Packaging: Amkor baut in Südkorea die Kapazitäten aus

Moderne Chips sind ohne Tests und Packaging nicht einsatzbereit. OSAT-Firmen wie Amkor bauen deshalb die Kapazität weiter aus. In Südkorea wächst die Nachfrage auch durch Samsung und SK Hynix stark an, denn ihre eigenen Kapazitäten reichen bei weitem nicht aus. Aber auch TSMC und Intel spielen wohl eine Rolle.
Amkor ist einer der größten Anbieter von OSAT – outsourced semiconductor assembly and test. Sie verarbeiten also die Chips, die aus den Werken der großen Halbleiterhersteller kommen weiter, testen sie und packen sie in das gewünschte Format.
Amkor hat zuletzt die Zeichen der Zeit erkannt und arbeitet so mit nahezu allen namhaften Herstellern zusammen, auch was die Nutzung ihrer Technologie angeht. So sind sie außerhalb von Intel das erste Unternehmen, das Intels proprietäre EMIB-Technologie verpacken kann. Dafür wurden und werden Anlagen in Südkorea als erste aufgerüstet, nun soll die Kapazität im Land für rund 1 Billion Won, umgerechnet 650 Millionen US-Dollar, weiter ausgebaut werden. Amkor betreibt dort aktuell bereits drei Einrichtungen für das Testen und Packaging, in Bupyeong, Gwangju und Songdo, die Anlagen K3, K4 und K5. K5 fungiert dabei gleichzeitig als Global R&D Center – genau hier wurde die EMIB-Integration voran gebracht. Das Unternehmen erklärte zuletzt, in Südkorea die Kapazität in den Jahren 2025 und 2026 um rund 20 Prozent zu steigern.
Amkor ist aber nicht nur auf Intel zugegangen, der viel größere Spieler und nun auch bald noch engerer Partner ist TSMC. Nur wenige Kilometer entfernt von TSMCs Fab 21 in Arizona, USA, entsteht Amkors größter Neubau in mehreren Abschnitten. Dort soll im Idealfall ab Ende 2027/Anfang 2028 ein Chip aus TSMCs Fabrik weiter verarbeitet werden können – also noch bevor TSMCs eigener Packaging-Komplex in den USA einsatzbereit ist. Erst dann könnte die Produktionskette Made in the USA halbwegs geschlossen werden, bisher gehen quasi alle Chips von TSMC in den USA letztlich noch einmal zurück nach Asien.
Die Zielgruppe für all die Ausbaumaßnahmen hatte Amkor kürzlich selbst noch einmal klar umrissen: das HPC-Geschäft wird der größte Wachstumstreiber sein und so langfristig vermutlich der Communications-Sparte beim Umsatz den Rang ablaufen.
Apps & Mobile Entwicklung
Presenter: Logitech Spotlight 2 bietet haptisches Feedback und Laser

Manche Produktkategorien haben deutlich längere Update-Zyklen: Logitech zeigt mehr als neun Jahre nach dem Spotlight (Test) den neuen Presenter Spotlight 2, der um haptisches Feedback, neue Funktionen zur Hervorhebungen und einen Laser ergänzt wurde. Der aus Aluminium gefertigte Logitech Spotlight 2 kostet 129,99 Euro.
Haptisches Feedback für Atemübungen und innere Ruhe
Presenter sind eine Produktkategorie von Logitech, die anders als Mäuse oder Tastaturen eher selten im Fokus steht. Jetzt sind sie mit dem Spotlight 2 mal wieder an der Reihe und kommen mit haptischem Feedback als die große Neuerung der zweiten Generation. Das haptische Feedback kommt beim Hervorheben von Folieninhalten zum Einsatz und soll Vortragende auch dabei unterstützen, sicher zu präsentieren, indem mit einer geführten Atemübung vor der Präsentation dafür gesorgt werden soll, die Atmung zu regulieren, Nervosität abzubauen und einen Moment der Ruhe zu schaffen.
Digitales Hervorheben von Folieninhalten
Das Hervorheben von Folieninhalten ist beim Spotlight 2 über zwei Wege möglich. Zum einen werden digitale Hervorhebungsfunktionen geboten, die sich aus „Spotlight“, „Squarelight“, „Magnify“ und „Annotate“ zusammensetzen. Das sind visuell verschiedenen Formen der Hervorhebung, bei denen genau genommen nicht der ausgewählte Bereich hervorgehoben, sondern der Bereich drumherum abgedunkelt wird, um den Effekt zu erzeugen. Der Bildschirm kann ja nicht heller gemacht werden.
Ein Laser zieht in den Presenter ein
Neu am Kopfende des Spotlight 2 ist ein Laser der Klasse 1, der dem Spotlight 1 noch fehlte. Damit lässt sich nun auch ganz klassisch und wie bei vielen Konkurrenzprodukten auf Bereiche der Präsentation zeigen. Das Feature kann auch bei hybriden Vorträgen sinnvoll sein, wenn nicht nur über einen Bildschirm vorgetragen wird, der das digitale Hervorheben darstellen kann.
Anpassungen via Logi Options+ App
Das digitale Hervorheben lässt sich über die drucksensitive Haupttaste des Spotlight 2 aktivieren, auf der im Regelfall der Daumen liegt. Auf der Vorderseite des Presenters finden sich auch Tasten, um eine Folie nach vorne oder hinten zu springen. Die seitliche Aktionstaste lässt sich über die Logi Options+ App mit Funktionen wie Start, leerer Bildschirm oder Stummschalten belegen.
Bluetooth oder USB-C, Windows oder macOS
Der Spotlight 2 lässt sich direkt via Bluetooth mit dem Gerät koppeln, auf dem die Präsentation läuft, alternativ kann der mitgelieferte Logi Bolt USB-C-Empfänger genutzt werden, der sich im unteren Ende des Presenters verstauen lässt. Der Spotlight 2 funktioniert mit PowerPoint, Google Slides und Keynote auf macOS und Windows. Logitech gibt die Reichweite mit bis zu 30 Metern und die Batterielaufzeit mit bis zu drei Monaten an. Eine Minute Ladezeit soll für bis zu drei Stunden Präsentationszeit reichen.
Spotlight 2 kostet so viel wie vor neun Jahren
Logitech bietet den zum Großteil aus Aluminium gefertigten Spotlight 2 ab sofort in den Farben Grafit und Sand an, ausgewählte Märkte sollen zusätzlich Light Lilac und Schwarz erhalten. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 129,99 Euro und damit auf demselben Niveau des Vorgängers von 2017.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Logitech unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop KRITIS: Zusätzliche Prüfverfahrenskompetenz für § 8a BSIG
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenOscars 2026: Was die heise‑Leser anders entschieden hätten
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed



