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E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost im Test: Fette Reifen, starker Motor, großer Akku
Das faltbare E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost kombiniert dicke 20×4-Zoll-Reifen mit Drehmomentsensor, hydraulischen Bremsen und einem 648-Wh-Akku.
Engwe erweitert sein Portfolio an klappbaren E-Bikes um das EP-2 3.0 Boost – ein faltbares E-Fatbike mit Tiefeinsteiger-Rahmen aus Magnesiumlegierung. Das Rad kombiniert die Vorteile eines kompakten Klappfahrrads mit der Geländetauglichkeit breiter Fat-Reifen. Angetrieben wird es von einem starken 48-V-Nabenmotor mit 75 Nm Drehmoment und Drehmomentsensor für ein natürliches Fahrgefühl.
Der herausnehmbare 648-Wh-Akku soll laut Hersteller Reichweiten von bis zu 129 km ermöglichen. Dank der Schnellladetechnik mit dem beiliegenden 4-A-Ladegerät ist der Energiespeicher in etwa 3 bis 3,5 Stunden wieder voll. Hydraulische Doppelkolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben sorgen für sichere Verzögerung.
Eine Besonderheit ist die legale Boost-Funktion: Per Knopfdruck am Lenker aktiviert man eine sechste Unterstützungsstufe, die bei Steigungen oder beim Anfahren zusätzlichen Schub liefert.
Mit einem Gewicht von 32,3 kg gehört das EP-2 3.0 Boost allerdings zu den Schwergewichten unter den E-Klapprädern. Zum Vergleich: Das Engwe P20 (Testbericht) wiegt nur 18,5 kg, bietet dafür aber auch keine Fat-Reifen. Wie sich 1099 Euro (Rabattcode DELIAKOL50OFF) teure das EP-2 3.0 Boost in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.
Aufbau
Der Zusammenbau des Engwe EP-2 3.0 Boost dauert etwa eine Stunde – etwas länger als bei vielen anderen E-Klapprädern. Im Karton finden sich unter anderem Lenker mit Vorbau, Sattel samt Sattelstütze, Pedale, Räder, Schutzbleche, Gepäckträger, Front- und Rücklicht, Reflektoren, Klingel, Display sowie ein 4-A-Schnellladegerät. Werkzeug und eine einfache Luftpumpe liegen ebenfalls bei.
Die deutschsprachige Anleitung erklärt die Montage verständlich. Zuerst entfernt man die zahlreichen Kabelbinder und Schaumstoffpolster. Dann folgen Lenker und Vorbau, die mit L und R markierten Pedale, Räder, Schutzbleche, Seitenständer, Gepäckträger sowie die Beleuchtung. Viele Schrauben sind bereits vormontiert, Ersatzschrauben liegen reichlich bei. Vor der ersten Fahrt sollte man alle Verbindungen nachziehen und die Reifen aufpumpen.
Engwe EP-2 3.0 Boost Bilder
Optik
Optisch zeigt sich das EP-2 3.0 Boost als massives Tiefeinsteiger-Fatbike mit dem Akku unter dem Sattel. Der Rahmen mit Magnesiumlegierung ist in Mattschwarz oder Tannengrün erhältlich – letztere Variante gefällt uns besonders gut. Lack und Schweißnähte sind sauber verarbeitet und das Kabelmanagement vorbildlich gelöst. Die Katzenaugen wirken jedoch etwas aufgesetzt.
Die breiten 4-Zoll-Reifen und der 68 cm breite Lenker verleihen dem Rad einen robusten, modernen Look. Zusammengefaltet misst das EP-2 3.0 Boost kompakte 97 × 53 × 81 cm und lässt sich dank integriertem Standbügel problemlos abstellen.
Verarbeitung
Die Verarbeitung überzeugt angesichts des Preises. Der Rahmen wirkt stabil, die hydraulischen Bremsen und die Shimano‑Schaltung arbeiten zuverlässig. Positiv fallen die Metallpedale auf, wo sonst oft Kunststoff zum Einsatz kommt. Der hintere Gepäckträger ist für eine Zuladung von bis zu 15 kg ausgelegt.
Ein Kritikpunkt: Die elektrische Hupe ist in Deutschland nicht zugelassen. Bei einer Verkehrskontrolle droht ein geringes Bußgeld. Wir empfehlen unbedingt, eine klassische Klingel am Lenker nachzurüsten. Insgesamt bietet das EP-2 3.0 Boost typische chinesische Mittelklasse-Qualität – robust genug fürs Gelände, aber ohne Premium-Anspruch.
Lenker & Display
In der Mitte des Lenkers sitzt ein 3,5 Zoll großes, farbiges LCD. Es zeigt Geschwindigkeit, aktuelle Unterstützungsstufe, Akkustand in Prozent, gefahrene Distanz und Durchschnittsgeschwindigkeit. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt die Anzeige gut lesbar. Bei aktivierter Beleuchtung dimmt das Display automatisch.
Die Steuerung erfolgt über Tasten links am Lenker: Plus und Minus wählen zwischen fünf Unterstützungsstufen, eine separate und gut erreichbare Boost-Taste aktiviert die sechste Stufe für maximale Kraftentfaltung. Das Licht schaltet man per Tastendruck ein, die Schiebehilfe unterstützt bis 6 km/h. Die Handhabung ist insgesamt selbsterklärend.
Das Frontlicht liefert 30 Lux und lässt sich im Winkel verstellen. Die Reichweite beträgt etwa 10 Meter – ausreichend für die Stadt. Das Rücklicht verfügt über eine Bremslichtfunktion, die über einen Verzögerungssensor aktiviert wird. Schade: Eine automatische Dämmerungserkennung fehlt.
App
Die Engwe-App verlangt bei der Einrichtung viele Daten: Rahmen-ID, Seriennummer, Foto der Quittung, Bestellnummer und Bestelldatum. Der einzige echte Mehrwert ist das Aktivieren einer vierstelligen Entsperr-PIN. Einen GPS-Tracker wie beim Alleskönner Engwe Engine 3.0 Pro Boost (Testbericht) gibt es nicht.
Fahren
Der 48-V-Nabenmotor mit 75 Nm Drehmoment macht richtig Laune. Der Drehmomentsensor sorgt für eine natürliche Tretunterstützung – je stärker man in die Pedale tritt, desto mehr schiebt der Motor an. Das fühlt sich deutlich besser an als bei E-Bikes mit einfachem Trittfrequenzsensor, wo der Motor erst nach einer halben Pedalumdrehung reagiert.
Fünf Unterstützungsstufen stehen zur Wahl. Per Boost-Taste am Lenker schaltet man eine sechste Stufe hinzu, die bei Steigungen oder beim Anfahren an Ampeln zusätzliche Kraft liefert. Diese Funktion ist legal, da die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h eingehalten wird. Der Motor arbeitet erfreulich leise – ganz anders als beim lauten Fiido M1 Pro 2025 (Testbericht).
Die 4 Zoll breiten Reifen und die Federgabel mit 50 mm Federweg schlucken Unebenheiten souverän. Kopfsteinpflaster, Schotterwege und Wurzeln im Wald verlieren ihren Schrecken. Zwar kann das EP-2 3.0 Boost beim Federungskomfort nicht ganz mit dem vollgefederten Engwe Engine 3.0 Pro Boost (Testbericht) mithalten, bietet aber deutlich mehr Dämpfung als schmal bereifte Klappräder wie das Engwe P20 (Testbericht).
Die Lenkerhöhe lässt sich zwischen 126 und 135 cm verstellen, sodass Fahrer verschiedener Körpergrößen eine passende Position finden.
Die hydraulischen Doppelkolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben packen zuverlässig zu. Der Bremsweg ist kurz, die Dosierung gelingt problemlos. Anders als beim Fiido M1 Pro 2025 (Testbericht) mit seiner weichen Federgabel besteht keine Überschlagsgefahr bei starkem Bremsen.
Das Hauptmanko ist das hohe Gewicht von 32,3 kg. Treppen werden zur echten Herausforderung. Die 7-Gang-Shimano-Schaltung funktioniert zuverlässig, ist aber etwas kurz übersetzt.
Akku
Der herausnehmbare Akku bietet eine Kapazität von 648 Wh (48 V, 13,5 Ah) und nutzt moderne 21700-Zellen mit Batteriemanagementsystem.
Engwe gibt eine maximale Reichweite von bis zu 129 km an. Im Test erreichen wir bei gemischter Nutzung mit Stufe 3 und einem 85 kg schweren Fahrer realistische 70 bis 100 km – abhängig unter anderem von Gelände, Temperatur und Fahrweise.
Dank des beiliegenden 4-A-Ladegeräts ist der Akku in nur 3 bis 3,5 Stunden vollständig geladen. Zum Laden kann der Akku entnommen werden – praktisch, wenn das Rad im Keller steht.
Preis
Das Engwe EP-2 3.0 Boost kostet regulär 1199 Euro (Stand Januar 2026). Mit dem Rabattcode DELIAKOL50OFF sinkt sein Preis auf 1099 Euro.
Fazit
Das Engwe EP-2 3.0 Boost überzeugt als vielseitiges E-Klapprad für Stadt und Gelände zum moderaten Preis. Der Drehmomentsensor sorgt für ein natürliches Fahrgefühl, das bei vielen günstigen Konkurrenten fehlt. Die legale Boost-Funktion liefert bei Bedarf Extra-Schub, die hydraulischen Bremsen packen zuverlässig zu.
Besonders gefallen uns die hohe Reichweite von realistisch 70 bis 100 km und die Schnellladung in nur 3,5 Stunden. Die breiten Fat-Reifen und die Federgabel bieten auch auf unebenen Wegen hohen Komfort. Das Farbdisplay sieht prima aus, die Bedienung ist selbsterklärend.
Abstriche muss man beim Gewicht machen: Mit über 32 kg ist das EP-2 3.0 Boost kein Leichtgewicht. Treppen werden zur sportlichen Herausforderung. Die elektrische Hupe sollte man dringend meiden und eine klassische Klingel nachrüsten. Auch die App bietet wenig Mehrwert.
Wer ein robustes E-Klapprad mit Fat-Reifen und Drehmomentsensor sucht, findet im EP-2 3.0 Boost einen soliden Begleiter. Es bietet viel Ausstattung für sein Geld – typische Mittelklasse, aber keine Premium-Qualität.
Künstliche Intelligenz
Für fast eine halbe Milliarde US-Dollar: Teradata lässt Klage gegen SAP fallen
SAP hat einen jahrelangen Rechtsstreit mit dem Datenbank- und Analytics-Spezialisten Teradata aus den USA außergerichtlich beilegen können. Wie aus einer Mitteilung Teradatas an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, haben sich die Unternehmen auf einen Vergleich geeinigt, für den SAP 480 Millionen US-Dollar zahlt. Nach Abzug aller Gebühren und Aufwendungen für die seit 2018 währende Auseinandersetzung sollen davon vor Steuern zwischen 355 Millionen und 362 Millionen US-Dollar übrig bleiben, schätzt Teradata.
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Der nun beigelegte Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen geht ursprünglich auf eine Teradata-Klage aus dem Juni 2018 zurück, auf die weitere beiderseitige Klagen folgten. Teradata warf SAP vor, über Jahrzehnte geistiges Eigentum gestohlen und seine Marktmacht ausgenutzt zu haben. Den Anschuldigungen zufolge habe der deutsche Softwarekonzern ein 2006 gemeinsam gegründetes Joint-Venture dazu genutzt, Zugriff auf das geistige Eigentum von Teradata zu erhalten. SAPs Bündelung der HANA-Datenbank mit dem ERP-System S/4HANA sei zudem eine Benachteiligung anderer Anbieter und verstoße damit gegen US-Wettbewerbsrecht.
SAP hatte laut Gerichtsdokumenten 2019 mit einer Patentklage in den USA zurückgeschlagen. Teradata legte darauf 2020 mit einer zweiten Klage in den USA nach und SAP 2021 mit weiteren Patentverletzungsvorwürfen. Der Streit lief durch verschiedenen Instanzen, zuletzt scheitertete SAP am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten mit dem Antrag, Teradatas Klage wegen Verstoß gegen das US-Kartellrecht abzuweisen. Ein erneutes Gerichtsverfahren in der Sache war für April 2026 angesetzt.
(axk)
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DxO PureRaw 6: Fototool reduziert Bildrauschen und entfernt Staubflecken
Der französische Softwarehersteller DxO Labs hat sein Hilfstool PureRaw in Version 6 vorgestellt. Es dient als Vorstufe für Raw-Entwickler wie Adobe Lightroom Classic oder Capture One. PureRaw kombiniert Rauschminderung mit Demosaicing, also der Konversion diskreter Rot-, Grün- und Blauwerte in RGB-Pixel. DxO Labs setzt dafür auf Methoden mit maschinellem Lernen.
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Im Fotografieworkflow konvertiert es kameraspezifische Raw-Fotos in lineare DNG-Dateien (digitale Negative), ein universelles Raw-Format, und korrigiert dabei über DxO-eigene Methoden Bildrauschen und Objektivfehler. DAS Unternehmen vermisst dazu Kamera-Objektiv-Kombinationen in seinem Labor, um möglichst gute Korrekturprofile zu erstellen.
Rauschminderung für Bayer-Sensoren
Der Rauschminderungsalgorithmus DeepPrime XD3 (Extra Details) war bisher nur für Fujifilm-Sensoren mit X-Trans-Muster verfügbar. In PureRaw 6 verarbeitet er auch Raw-Dateien der von nahezu allen anderen Kameraherstellern bevorzugten Bayer-Sensoren.
DeepPrime bewährt sich vor allem bei Aufnahmen mit hohen ISO-Werten, etwa jenseits von ISO 25.600. Die Software erstellt einen KI-gestützten Vorschlag, der das sonst übliche Einstellen von Stärke- und Schwellenwertreglern erspart.
Ausgabe als komprimiertes DNG
Neben sehr speicherhungrigen DNG-Dateien gibt PureRaw 6 auch hochauflösende, aber komprimierte DNG-Dateien aus. DNG-Dateien sind in der Regel doppelt so groß wie die ursprünglichen Raw-Dateien. Die komprimierten Dateien sind hingegen kleiner als die Originale. Die „High Fidelity“-Kompression ist verlustbehaftet, soll aber laut DxO nicht wesentlich zulasten der Bildqualität gehen. Außer DNG und komprimiertem DNG stehen auch TIFF und JPEG als Ausgabeformate zur Wahl.
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KI-gestützte Staubentfernung
Über künstliche Intelligenz retuschiert PureRaw in Version 6 Staubflecken von verdreckten Sensoren. Das geschieht automatisch, erspart Nutzern also repetitive und ermüdende Detailarbeit. Die Stapelverarbeitung soll dabei schneller arbeiten als in der Vorgängerversion.
Preise und Verfügbarkeit
DxO PureRaw 6 steht laut Hersteller ab sofort für Windows und macOS als eigenständiges Programm sowie als Plug-in für Adobe Lightroom Classic und Photoshop zur Verfügung. In der Adobe-Bildbearbeitung lässt es sich als nichtdestruktiver Smart-Filter anwenden. Das Programm kostet 129,99 Euro. Ein Upgrade von Version 4 oder 5 ist für 79,99 Euro erhältlich.
(akr)
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Mittwoch: Milliarden-Investitionen in Ookla-Übernahme sowie Pinterest-Aktien
Accenture übernimmt mit Ookla einen Spezialisten für Netzwerkanalyse und -intelligenz, der vorrangig für seine Dienste Speedtest und Downdetector bekannt ist. Mit dem Kauf der Connectivity-Sparte des Medienhauses Ziff Davis setzt der IT-Dienstleister seine strategische Expansion fort und erweitert das eigene Portfolio. Noch keine Übernahme, aber eine stärkere Beteiligung ist, dass der Hedgefonds Elliott seinen Anteil an Pinterest vergrößert. Damit wird Elliott zum größten Aktionär der Online-Pinnwand. Pinterest will das Kapital für den milliardenschweren Rückkauf von Aktien verwenden, was diese sofort beflügelt. Derweil hat Google angekündigt, den eigenen Webbrowser ab September zweiwöchentlich durch neue Versionen zu aktualisieren. Chrome soll dadurch schneller Leistungsverbesserungen und neue Funktionen bekommen. Auch Fehler sollen damit zügiger behoben werden. Bislang gibt es alle vier Wochen neue Chrome-Versionen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Der IT-Dienstleister Accenture übernimmt Ookla, einen Spezialisten für Netzwerkanalyse und -intelligenz, und zahlt dafür dem US-amerikanischen Medienunternehmen Ziff Davis 1,2 Milliarden US-Dollar in bar. Ookla, mit Hauptsitz in Seattle, betreibt Marken wie Speedtest, Downdetector, Ekahau und RootMetrics und bietet Dienstleistungen wie Netzwerkoptimierung und Störungserkennung für Festnetz-, Mobilfunk- und WLAN-Netze an. Der weltweite 5G-Ausbau und die gestiegene Bandbreitennachfrage sorgten zuletzt für gute Geschäftszahlen. Ookla gehört zur Connectivity-Sparte von Ziff Davis, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 231 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Das entspricht etwa 16 Prozent des Gesamtumsatzes von Ziff Davis: Accenture übernimmt Netzwerkanalyse-Spezialisten Ookla in Milliarden-Deal.
Nicht ganz so viel lässt sich der aktivistische Investor Elliott den Kauf von Pinterest-Aktien kosten, nämlich nur eine Milliarde Dollar. Doch damit wird der Hedgefonds zum größten Aktionär der Social-Media-Plattform. Mit dem frischen Kapital soll nach Angaben von Pinterest ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar finanziert werden. Das entspricht fast einem Drittel der Marktkapitalisierung des Unternehmens. Der schwächelnde Aktienkurs von Pinterest verzeichnete nach Bekanntwerden der Pläne starke Kursgewinne. Elliott hielt bereits eine 4,8-prozentige Beteiligung an Pinterest im Wert von gut 725 Millionen US-Dollar. Doch jetzt zahlt Investor Elliott eine Milliarde US-Dollar für Pinterest.
Kostenlos ist dagegen Chrome, aber trotzdem wird Google neue Versionen seines Webbrowsers ab September öfter herausgeben. Bislang erscheint Chrome alle vier Wochen in einer neuen Version, dieser Zyklus wird künftig auf zwei Wochen reduziert. Dadurch soll der Browser schneller neue Funktionen sowie Fehlerkorrekturen erhalten und auch die Leistung soll in kürzeren Abständen verbessert werden. Der neue Versionszyklus betrifft Chrome für PCs, Android sowie iOS und beginnt mit der Version 153 von Chrome, die für den 8. September 2026 geplant ist. Zunächst ausgenommen von diesem kürzeren Versionszyklus sind die Enterprise-Version von Chrome mit erweiterter Stabilität für den Einsatz in Unternehmen sowie Chromebooks: Google verkürzt Versionszyklus des Chrome-Browsers von vier auf zwei Wochen.
Amazon hat bestätigt, dass die Störungen bei der Cloud-Tochter AWS auf Drohneneinschläge zurückgehen. Gleich zwei verschiedene Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten seien direkt von Drohnen getroffen worden, teilte der Konzern mit. Eine weitere Anlage in Bahrain sei durch einen Drohneneinschlag in der Nähe beeinträchtigt worden. Die Treffer hätten „strukturelle Schäden“ zur Folge, zudem sei die Stromversorgung beeinträchtigt. Die Bekämpfung von Bränden habe teilweise Wasserschäden nach sich gezogen. Zwar arbeite man daran, die volle Verfügbarkeit der Technik schnellstmöglich wiederherzustellen, doch „angesichts der physischen Schäden“ wird die Reparatur dauern: Zwei AWS-Rechenzentren direkt von Drohnen getroffen.
Erfolgreicher Jungfernflug für Dart AE: Das Hyperschallflugzeug des australischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Hypersonix Launch Systems hat seinen ersten Flug absolviert. Dabei erreichte Dart mehr als fünffache Schallgeschwindigkeit. Eine Trägerrakete brachte das Fluggerät in die obere Atmosphäre und setzte es dort aus. Dort startete Dart sein Scramjet-Triebwerk und flog dann aus eigener Kraft mit einer Geschwindigkeit von mehr als Mach 5 weiter, bevor das Fluggerät in den Atlantik stürzte. Das Besondere an Dart ist, dass sowohl das Fluggerät selbst als auch das Triebwerk mit 3D-Druckverfahren aufgebaut werden. Das Triebwerk ist wiederverwendbar und wird mit Wasserstoff betrieben: 3D-gedrucktes Fluggerät Dart fliegt Hyperschallgeschwindigkeit.
Auch noch wichtig:
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(fds)
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