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Apps & Mobile Entwicklung

Ecovacs Deebot T90 Pro Omni im Test


Ecovacs greift die Mittelklasse an, und wie! Denn der neue Deebot T90 Pro Omni bietet viele Oberklasse-Funktionen zu einem überraschenden Preis. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, zeigt der Test.

  • Gute Saugleistung, vor allem auf Teppichen
  • Flacher Saugroboter
  • Wischwalze sorgt für ein gutes Wischergebnis
  • Station mit Wartungsfunktionen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schwächen bei der Navigation

Foto: Saug-wisch-roboter Ecovacs ecovacs-deebot-t90-pro-omni

Mit dem T90 Pro Omni beweist Ecovacs, dass sie zu den besten Herstellern gehören, was die Teppichreinigung angeht.

Mit dem Deebot T90 Pro Omni bringt Ecovacs einen weiteren flachen Saugroboter mit Wischwalze auf den Markt. Nicht nur die effiziente Wischfunktion soll für Aufsehen sorgen, sondern auch der Preis des Saug- und Wischroboters.

Design und Verarbeitung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni

Auf den ersten Blick sieht der T90 Pro Omni wie jeder andere Ecovacs-Saugroboter aus. Weil Ecovacs auf einen klassischen Navigationsturm verzichtet, misst der Roboter gerade einmal 9,8 cm. Auf eine schwenkbare Seitenbürste verzichtet der Hersteller ebenfalls. Dafür gibt es aber wieder eine Wischwalze, die um satte 50 Prozent größer als beim Vorgänger ist. Sie kann intuitiv nach außen fahren, um etwa Ecken gründlich zu schrubben.

Rückseite des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Rückseite des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni

Auch bei der Station gibt es das gewohnte Bild. Sie misst 33,8 x 45,9 x 50 cm. Besonders hochwertig wird sie durch die neue Textur, die der Station einen luxuriösen Look verleiht. Im Dock stecken zwei Wassertanks, einer für sauberes Wasser und ein Schmutzwasserbehälter. Auf eine automatisierte Putzmittelzufuhr wird hier verzichtet. An Funktionen mangelt es der Station nicht. An Bord sind eine Absaugfunktion, sowie die Wäsche und Trocknung der Wischwalze.

Die Einrichtung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni geht in der Praxis zügig. Ihr benötigt lediglich das WLAN-Passwort und Eure Mailadresse für die Registrierung. Ihr könnt den QR-Code unter der Haube scannen, um den Roboter schneller in der App hinzuzufügen. Anschließend folgt Ihr den Einrichtungsschritten in der App, bis der T90 Pro Omni für die Kartierung startklar ist.

Ecovacs-Home-App im Detail

Ecovacs schafft es in der App, Übersichtlichkeit und viele Funktionen zu kombinieren. Alle Reinigungsfunktionen findet Ihr im Startmenü. Hier legt Ihr die Saugstufe und die Wasserdurchflussrate fest. Außerdem steuert Ihr die Wartungsfunktionen der Servicestation. Im Laufe der Reinigung seht Ihr laufend den Live-Standort des Roboters, um zu wissen, wo der Roboter bereits sein Unwesen getrieben hat. In den weiteren Einstellungen gibt es außerdem Möglichkeiten, die Navigation anzupassen. Gut ist zudem, dass Ihr auf einen Blick seht, wie lange sämtliche Einzelteile noch eingesetzt werden können.

Ein Screenshot aus der Ecovacs-Home-App
Ecovacs-Home-App

Saug- und Wischleistung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni

Satte 30.000 Pa integriert Ecovacs in den Saugroboter, der 799 Euro kostet. In dieser Preisklasse werdet Ihr keinen Saugroboter finden, der auch nur im Ansatz an diese Saugkraft rankommt. Zusätzlich gibt es wieder eine Spezialbürste, in der sich keine Tier- oder Menschenhaare verheddern. Das Resultat auf Hartböden kann sich sehen lassen. Hier lässt der Roboter nur an sehr wenigen Stellen Haferflocken liegen.

Darüber hinaus überrascht das Saugergebnis in Ecken. Denn auch ohne ausfahrbare Seitenbürste, gelangt der Roboter besser in die Ecken und weitere schwer erreichbare Stellen, als man das erwarten würde. Besonders gut gefällt mir, wie der Sauger um Tisch- und Stuhlbeine putzt, sofern er diese rechtzeitig erkennt, aber dazu mehr im Laufe des Testberichts.

Für den Wischvorgang setzt Ecovacs beim T90 Pro Omni auf eine Wischwalze. Und das zahlt sich im Alltag aus, denn die Leistung wirkt nicht wie von einem Saugroboter für unter 1.000 Euro. Erst kürzlich habe ich den Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Test) getestet und behauptet, dass jede Wischfunktion so sein sollte, wie bei diesem Roborock-Saugroboter. Die des T90 Pro Omni ist ähnlich, mit nur wenigen Unterschieden. Außerdem praktisch: Die Walze kann nach außen ausfahren. Damit bleiben selbst Ecken nicht vor der Rollwalze sicher.

Wischwalze des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Die Wischwalze des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni ist 50 Prozent größer als beim Vorgänger

Solide Navigation im Alltag – mit einem Haken

Hinsichtlich der Navigation zeigt der neue Ecovacs-Saugroboter Licht und Schatten. Denn in der Praxis zeigt er Probleme bei der Hinderniserkennung. Vor allem gegen Stuhl- oder Tischbeine fährt der T90 Pro Omni regelmäßig. Das überrascht, denn sobald es um Teppiche geht, funktioniert alles einwandfrei. Hier hebt der Roboter die Wischwalze rechtzeitig an, um Teppiche nicht zu befeuchten. Davon abgesehen, ist die Saugleistung auf sämtlichen Teppichen spitze. Ecovacs beweist einmal mehr, dass sie zur Elite gehören, was die Teppichreinigung angeht.

Während des gesamten Testzeitraums hatten wir nie das Gefühl, dass der Akkuverbrauch ein Schwachpunkt ist. Natürlich kommt es darauf an, wie viel Ihr dem Roboter „zu tun gebt“. Also wie viele Hindernisse der Roboter umkurven oder wie viele Türschwellen er meistern muss. Aber: Eine komplette Akkuladung reichte bei uns für eine 100-m²-Wohnung, und das bei den jeweils leistungsstärksten Modi wohlgemerkt.

Frontansicht des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Ecovacs Deebot T90 Pro Omni

Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Omni-Station, gibt es auch im Nachgang nichts für Euch zu tun. Denn die Station übernimmt die gesamte Wartung des Roboters. Hier setzen die Absaugfunktion sowie die Wäsche und Trocknung der Wischwalze ein.

Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni?

Ja, denn für eine UVP von 799 Euro werdet Ihr nur wenige Saugroboter mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Kommen dann Richtung Prime Day oder Black Friday noch ordentliche Rabatten dazu, lohnt sich der Kauf umso mehr. So oder so beweist Ecovacs mehrere Dinge. Zum einen bestätigen sie Ihr Ansehen in Bezug auf die Teppichreinigung. Hier sind sie im Saugroboter-Markt ganz vorn. Und zum anderen ist der T90 Pro Omni ein eindrucksvoller Beweis, dass auch Saugroboter unter der 1.000-Euro-Marke viel Leistung bieten.

Einzig bei der Navigation gibt es Schwächen. Ansonsten bietet Euch Ecovacs ein gutes Gesamtpaket mit dem T90 Pro Omni. Wie schon erwähnt kostet der Ecovacs Deebot T90 Pro Omni nach unverbindlicher Preisempfehlung 799 Euro.





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Samsung Odyssey G80HS: 6K-Monitor mit höchster Bildwiederholrate bepreist


Samsung Odyssey G80HS: 6K-Monitor mit höchster Bildwiederholrate bepreist

Bild: Samsung

Der zur CES 2026 vorgestellte 6K-Monitor Samsung Odyssey G8 (G80HS) wird jetzt zur Vorbestellung angeboten. Der Preis liegt bei 1.499 Euro. Das IPS-Display mit 32 Zoll liefert nativ 6.144 × 3.456 Pixel mit 165 Hz. Im alternativen Modus (Dual Mode) gibt es 3.072 × 1.728 Pixel mit 330 Hz.

Im Bereich der „6K“-Monitore bietet Samsung damit die bisher höchste Bildwiederholrate. Die 6.144 × 3.456 Pixel im 16:9-Format bieten auch der Dell UltraSharp U3224KBA und der LG UltraFine 32U990A, beide jedoch nur mit 60 Hz. Dells 52″-Thunderbolt Monitor nutzt eine niedrigere Auflösung von 6.144 × 2.560 im 21:9-Format mit 120 Hz.

Das „Fast IPS“-Panel des Samsung Odyssey G8 (G80HS) ist mit einer Reaktionszeit von 1 ms (GtG) spezifiziert und soll eine Helligkeit von 350 cd/m² erreichen. Das Kontrastverhältnis liegt mit 1.000:1 auf Standardniveau, Modelle mit „IPS Black“ schaffen doppelt so viel.

Samsung Odyssey G8 G80HS mit 6K-Auflösung und Dual-Mode (Bild: Samsung)

Dank Dual-Mode sollen Spieler die Wahl zwischen möglichst scharfer Darstellung bei 6K mit 165 Hz oder möglichst hoher Bildwiederholrate bei 3K mit 330 Hz haben. Gegen ein Bildzerreißen (Tearing) hilft die Unterstützung von AMD FreeSync und Nvidia G-Sync für den Abgleich der Bildrate von Grafikkarte und Monitor. Gaming-Features wie „Black Equalizer“ und „Virtual AIM Point“ werden geboten. Eine RGB-Beleuchtung am Heck sorgt für Ambiente.

Zu den Anschlüssen auf der Rückseite gehört der moderne DisplayPort 2.1, der laut TFT Central mit vollen 80 Gbit/s (UHBR20) arbeitet. Daneben liegen zweimal HDMI 2.1, ein 2-Fach-USB-Hub und ein Kopfhörerausgang. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Die typische Leistungsaufnahme gibt Samsung mit 33 Watt im Betrieb an.

Samsung Odyssey G8 G80HS mit 6K-Auflösung und Dual-Mode (Bild: Samsung)

Das Display lässt sich um 120 mm in der Höhe verstellen, neigen, sowie horizontal und vertikal schwenken. Eine andere Halterung lässt sich dank VESA-Vorrichtung in 100 × 100 mm ebenfalls nutzen. Samsung gewährt 2 Jahre Garantie.

Auf den Produktseiten* liefert Samsung weitere Informationen und bietet den Monitor für besagte 1.499 Euro zur Vorbestellung an. Der Versand soll allerdings „voraussichtlich“ erst ab dem 19. Juni 2026 erfolgen.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

Billboard März 2026



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Mehr Kontrolle für Nutzer: Windows Updates lassen sich künftig bis zu 35 Tage hinauszögern


Mehr Kontrolle für Nutzer: Windows Updates lassen sich künftig bis zu 35 Tage hinauszögern

Bild: Microsoft

Microsofts überarbeitetes Windows-Update-System erreicht das Insider Program. Tester im neuen Experimental-Kanal können mit einer Kalenderfunktion auswählen, wann ein Update installiert werden soll. Je nach Bedarf lässt sich die Installation künftig bis zu 35 Tage hinauszögern.

Dass Nutzer mehr Kontrolle erhalten sollen, ist bereits Mitte April durchgesickert. Nun nennt Microsoft die Details.

Update beliebig oft für 35 Tage aussetzen

Die 35 Tage sind demnach keine absolute Grenze. Bei Bedarf lässt sich die Update-Pause nochmals wiederholen, eine Grenze existiert nicht. Theoretisch lassen sich Windows Updates damit sogar unendlich hinauszögern.

Künftig sollen Nutzer zudem auch bei einem Neustart gezielt auswählen können, ob Windows 11 beim Neustart oder dem Herunterfahren ein Update einspielen soll. Wenn die Installation gewählt wurde, soll Windows 11 nach dem Neustart zudem schneller zu den zuvor geöffneten Apps zurückkehren.

Wie angekündigt lässt sich zudem das Nachladen von Updates im Installationsprozess überspringen. Ebenso bessert Microsoft nochmals bei den Update-Namen nach, damit sich etwa Treiber-Updates besser zuordnen lassen. Zudem soll der Update-Prozess im Hintergrund generell optimiert werden, sodass Nutzer möglichst wenig davon mitbekommen.

Update-Unterbrechungen als „major pain points“

Weniger Ablenkung im Windows-Alltag ist das Leitthema, unter das Microsoft diese Änderungen bei den Updates stellt. Erstaunlich ist der Schritt ohnehin. Es wirkte in den letzten Jahren nicht so, als wollte Microsoft nochmals bei den Pflicht-Updates ansetzen.

Nun aber der Wandel – zumindest ein Stück weit. Denn Microsoft empfiehlt nach wie vor dringend, Updates möglichst schnell einzuspielen. Dass Nutzer bis dato zu oft von Update-Installationen unterbrochen werden, bezeichnet der Konzern als eines der zentralen Ärgernisse – im englischen Blog-Beitrag spricht man konkret von „major pain points“. Diese will Microsoft mit der Runderneuerung von Windows 11 aber generell ausmerzen.

Hintergründe zur Runderneuerung von Windows 11



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Anthropic Claude Code: Bugcrawl-Funktion soll Fehler im Coding-Assis­tenten erken­nen


Anthropic testet offenbar eine neue Funktion namens „Bugcrawl“ für Claude Code, die Entwickler dabei unterstützen soll, ihren Quellcode gezielt auf Fehler zu analysieren und passende Korrekturvorschläge zu erhalten. Wann das Werkzeug offiziell verfügbar sein wird, ist derzeit noch unklar.

Funktionsumfang sinnvoll erweitert

Wie das üblicherweise gut informierte Portal TestingCatalog berichtet, lässt sich das neue Tool über einen Eintrag in der linken Navigationsleiste aufrufen. Nach der Auswahl erscheint innerhalb der Anwendung eine eigene Oberfläche zur Wahl des gewünschten Repositorys, ergänzt durch den Hinweis, dass die Analyse eine hohe Anzahl an Tokens verbraucht. Anthropic empfiehlt daher, zunächst mit kleineren Projekten zu beginnen und die Nutzung schrittweise auf größere Code-Basen auszuweiten. Der deutliche Warnhinweis deutet darauf hin, dass der Agent umfangreiche Prozesse im Hintergrund ausführt.

Die Funktion fügt sich dabei nahtlos in die in den vergangenen Monaten eingeführten Erweiterungen wie Claude Code Security vom Februar und Claude Code Review aus dem März ein, wobei beide bereits auf Multi-Agenten-Analysen von Code setzen. Bugcrawl würde diese Entwicklung konsequent fortsetzen, indem der Fokus stärker auf allgemeiner Code-Qualität und Korrektheit gelegt wird und damit eine Lücke zwischen Sicherheitsprüfungen und klassischen Review-Prozessen auf Pull-Request-Ebene schließt.

„Bugcrawl“ für Claude Code soll Entwickler bei der Fehlersuche unterstützen
„Bugcrawl“ für Claude Code soll Entwickler bei der Fehlersuche unterstützen (Bild: TestingCatalog)

Allgemeine Fehler sollen im Vordergrund stehen

Den Einschätzungen von TestingCatalog zufolge dürfte Bugcrawl in erster Linie darauf ausgelegt sein, generische Fehler im Code zu identifizieren und konkrete Verbesserungsvorschläge zu liefern. Der in Claude Code for Enterprises integrierte Bereich „Sicherheit“ konzentriert sich hingegen gezielt auf das Aufspüren von Schwachstellen im Quellcode. Sollte Anthropic diesen Ansatz weiter ausbauen, ließe sich das Konzept perspektivisch auch auf umfassende End-to-End-Tests übertragen: Dabei könnte Claude eine lokale Instanz der Anwendung starten, typische Nutzerabläufe durchspielen und mögliche Regressionen automatisch melden.

Als primäre Zielgruppe dürften Entwicklerteams im Team- und Enterprise-Umfeld gelten. Bis zu einer breiten Veröffentlichung könnte jedoch noch einige Zeit vergehen, da die Funktion bislang nicht in produktiven Builds enthalten ist.



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