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Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone im Test: Saugroboter mit Hochdruckdüse


Ecovacs ist einer der Hersteller, die die Wischwalze auf dem Saugroboter-Markt etabliert haben. Nun bietet der Reinigungsexperte die nächste geniale Saugroboter-Innovation, die die Konkurrenz abkupfern könnte.

Das neue Flaggschiff fährt alles auf, was der Hersteller aktuell zu bieten hat. Darunter auch eine neue integrierte Sprühfunktion namens FocusJet, die es sonst in keinem anderen Saugroboter gibt. Schafft der Deebot X12 OmniCyclone den Sprung in die Saugroboter-Elite?

So richtet Ihr den Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone ein

Optisch sieht der Deebot X12 OmniCyclone aus wie sein Vorgänger. Er verfügt über eine ausfahrbare Seitenbürste und eine Wischwalze für die Nassreinigung. Genial: Die Walze fährt in Ecken intuitiv aus. Hinzu kommt erneut eine speziell konzipierte Hauptbürste, in der sich während des gesamten Testzeitraums keine Menschen- oder Tierhaare verheddert haben.

Leider misst der Ecovacs-Roboter 9,8 cm. Auch wenn es deutlich flachere Modelle auf dem Markt gibt, gibt es eine einfache Erklärung für die Bauhöhe des Deebot X12 OmniCyclone. Das liegt vor allem an der OZMO Roller Wischwalze. Denn alle Saug- und Wischroboter mit dieser Wischtechnik sind höher als Modelle mit Wischmopps.

Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone
Typischer Look: Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Bei der Station hat sich optisch ebenfalls wenig seit der vorherigen Generation geändert. Die Station misst 38 x 49,3 x 46,5 cm und verfügt über zwei Wassertanks, bestehend aus einem 3,5-Liter-Frischwassertank und einem 2,7-Liter-Schmutzwassertank. Darüber hinaus gibt es zwei Mini-Tanks für Putzmittel. Dass Ecovacs zwei Putzmittel-Flaschen in den Lieferumfang packt, ist nicht selbstverständlich. Es gibt zahlreiche Hersteller, die darauf verzichten.

Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone
Die Station des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Was die Reinigungsfunktionen angeht, fährt Ecovacs volle Geschütze auf. An Bord sind eine Absaugfunktion, die Wäsche sowie die Trocknung der Wischwalze. Außerdem wird für die Wäsche der Walze und vor der Nassreinigung der Wohnung jeweils eine Putzmittellösung dazugegeben. Auch um neue Staubbeutel müsst Ihr Euch nicht kümmern, da Ecovacs auf ein beutelloses Design setzt. Somit seht Ihr immer, ob Ihr den Staubbehälter leeren solltet oder nicht.

Funktionen der Ecovacs-Home-App

Für die Nutzung steht Euch die Ecovacs-Home-App zur Verfügung. Hier nehmt Ihr alle Anpassungen für den Roboter vor. Dort legt Ihr fest, wie stark gesaugt und gewischt werden soll. Zusätzlich passt Ihr an, wie der Roboter durch die Wohnung navigieren soll.

Screenshot aus der Ecovacs-Home-App
Reinigungseinstellungen für den Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Alle anderen Anpassungsmöglichkeiten finden sich in den weiteren Einstellungen. So könnt Ihr etwa festlegen, in welcher Häufigkeit die Wischwalze nach außen fahren soll, oder wie intensiv die Wartungsfunktionen der Station durchgeführt werden sollen.

So gut saugt und wischt der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone

Mit einer Saugkraft von 30.000 Pa kann er im Alltag vollends überzeugen. Er liebt Hartböden und glatte Oberflächen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er feine oder grobe Partikel aufsaugen soll. Den Eindruck bestätigt er schließlich auf Teppichen, wo er einzig bei feinem Sand nicht ganz an die Leistung auf dem Hartboden rankommt. Der Fairness halber ist aber auch zu erwähnen, dass das bei fast jedem Saugroboter der Fall ist. Ecovacs hat meiner Meinung nach in Sachen Teppichreinigung immer noch die Nase vorn auf dem Saugroboter-Markt.

Rückseite des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone
Rückseite des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Leider verzichtet Ecovacs auf eine mobile Seitenbürste. Das ist auch der Hauptgrund, warum die Eckenreinigung eine der Schwächen des Geräts ist. Der Deebot X12 OmniCyclone hat in der Praxis Probleme, wirklich alle Krümel aus Ecken herauszubekommen.

Fürs Wischen steht dem Roboter wie erwähnt eine 27 cm breite Wischwalze zur Verfügung, die im Alltag einen blitzblanken Boden hinterlässt. Bei leicht eingetrockneten Flecken benötigt der Roboter einige Durchgänge, kriegt Rückstände wie festen Senf dann aber doch weggeschrubbt. Hier hilft aber auch die Hochdruckdüse, die zur Vorbehandlung verdünnte Reinigungslösung auf den Fleck sprüht. Allerdings müsst Ihr vorher die Zone manuell festlegen, die behandelt werden soll.

Screenshot aus der Ecovacs-Home-App
So wird die Sprühfunktion in der App angezeigt Bildquelle: Thomas Kern / inside digital

Beeindruckend ist, dass sich der Roboter bei der Wischwalzen-Wäsche bis zu 13 Prozent Akku wiederholt. Damit eignet sich der Roboter auch für große Wohnungen. Des Weiteren ist der Ecovacs-Roboter ein Kletterkönig. Eine Stufe mit einer Höhe von bis zu 2,4 cm und mehrere Stufen bis zu 4 cm erklimmt er problemlos.

Navigation und Hinderniserkennung im Test

Bei der Navigation und der Hinderniserkennung zeigt er einige Schwächen. Vor allem die bekannten Saugroboter-Endgegner, Tisch- und Stuhlbeine setzen dem Roboter immer wieder zu. Eine Hilfe sind hier natürlich die No-Go-Zonen, die Ihr genau an solchen Stellen Eurer Wohnung einrichten könnt. Anders sieht das im restlichen Testzeitraum aus. Hier navigiert sich der Putzbot problemlos durch die Testfläche. Dabei hilft auch der zusätzliche Sensor, den Ecovacs an der Seite des Roboters anbringt.

Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone?

Der Deebot X12 OmniCyclone von Ecovacs gehört zu den interessantesten Saugrobotern auf dem Markt. Vor allem die neue Sprühfunktion ist bei diesem Modell einzigartig. Sie hilft dabei, auch hartnäckige Flecken beim Wischen zu entfernen, was den Ecovacs-Roboter zu einer der besten Optionen macht, wenn man besonders viel Wert aufs Wischen legt. Ansonsten überzeugt der Roboter auch beim Saugvorgang.

Aber der Roboter ist nicht fehlerfrei. Zum einen zeigt er einige Schwächen bei Tisch- und Stuhlbeinen. Hier solltet Ihr am besten Sperrzonen einrichten. Und zum anderen ist da noch die Leistung in Ecken. Auch in diesem Punkt kann das Gerät nicht mit den Großen mithalten. Eine ausfahrbare Seitenbürste würde dem Roboter hier enorm helfen. Preislich hält der Roboter mit den ganz Großen mit. Dieser liegt nach unverbindlicher Preisempfehlung bei 1.399 Euro. Zum Launch könnt Ihr 150 Euro sparen, sodass aktuell 1.249 Euro auf der Rechnung stehen.

Pros

  • Gute Saugleistung auf Teppichen
  • Keine Probleme mit Tier- und Menschenhaaren
  • Beutelloser Staubbehälter
  • Starke Wischleistung
  • Hochdruckdüse hilft bei eingetrockneten Flecken

Contras

  • Keine ausfahrbare Seitenbürste
  • Gelegentliche Patzer bei der Navigation




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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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Jubiläumsausgabe: Der AMD Ryzen 7 5800X3D kommt wohl wirklich bald zurück


Jubiläumsausgabe: Der AMD Ryzen 7 5800X3D kommt wohl wirklich bald zurück

Der Ryzen 7 5800X3D als erfolgreichste Gaming-CPU für den Sockel AM4 kommt zurück. Laut einem Hinweis aus verlässlicher Quelle plant AMD eine „Anniversary Edition“ anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Plattform um den Sockel AM4. Allerdings ist unklar für welche Märkte und in welcher Stückzahl das Comeback erscheint.

Aus Hoffnung wird Realität?

Das besagt eine Grafik, die den Anschein macht, aus AMDs Marketing-Abteilung zu stammen. veröffentlicht wurde diese vom für Leaks berüchtigten X-User @9550pro alias HXL. Laut der maschinellen Übersetzung der chinesischen Schriftzeichen soll die „10 Years AM4 Anniversary Edition“ des Ryzen 7 5800X3D im Laufe des zweiten Quartals erscheinen. Spätestens im Juni wäre es demnach soweit. Die Anfang Juni stattfindende Computex 2026 wäre sicher keine schlechte Bühne dafür, doch bleibt das vorerst Spekulation.

Auf Nachfrage von VideoCardz, worin die Unterschiede zum vorherigen Ryzen 7 5800X3D (Test) liegen, erklärte HXL, dass er mit diesem identisch sei. Es handelt sich also lediglich um eine Jubiläumsausgabe des beliebten Chips. Die Abbildung nennt auch die vertrauten Eckdaten von 8 Kernen, 16 Threads, 100 MB Cache (L1+L2+L3) und einen maximalen Boost-Takt von 4,5 GHz bei 105 Watt TDP.

AMD hatte „neue“ CPUs für AM4 angedeutet

Während es noch viele Prozessoren für den Sockel AM4 im Handel zu kaufen gibt, wurde der Ryzen 7 5800X3D zwischenzeitlich eingestellt. AMD hatte aber im Januar angedeutet, alte Produkte für AM4 zurückbringen zu wollen. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass die Preise für DDR5-Speicher sich derart verteuert haben, dass viele weiterhin den AM4 mit DDR4 vorziehen. Doch die für Spieler besonders interessanten X3D-Prozessoren mit zusätzlichem L3-Cache gibt es momentan nur für AM5.

Es bleibt allerdings abzuwarten, in welcher Stückzahl die Jubiläumsedition des Ryzen 7 5800X3D aufgelegt wird. Sollte diese limitiert sein, kommen eventuell nur wenige Spieler zum Zuge. Ebenso abzuwarten bleibt, ob das Modell eventuell nur für Asien bestimmt ist, da das durchgesickerte Marketing-Material eben auf chinesisch ist.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Metro 2039: Im Winter kehrt der Faschismus in Moskau zurück


Metro 2039: Im Winter kehrt der Faschismus in Moskau zurück

Bild: 4A Games

Die düsteren Metro-Shooter werden fortgesetzt. In Metro 2039, dem nächsten Teil der Reihe, kehren Spieler in das U-Bahn-Netz von Moskau zurück. Die Entwickler schlagen dabei neue Töne an: Der Shooter wirkt dunkler und düsterer als zuvor – und aktueller.

Metro 2039 basiert nur noch auf der Welt aus den Büchern von Dmitry Glukhovsky, der allerdings an der Geschichte weiter beteiligt ist. Die Überlebenden des Atomkrieges sind nun nicht mehr in Fraktionen verteilt, die entlang unterschiedlicher Ideologien im Wettstreit liegen. Stattdessen herrscht nun ein einziger „Führer“ in seinem „Novoreich“ über alle Überlebende. Bezüge zum Faschismus und dem Dritten Reich sind überdeutlich in Bild und Ton.

Düsteres Setting

Versprochen wird im Novoreich ein neues Leben, Bewohner werden mit Angst und Propaganda gefügig gehalten. Das wirkt im Jahr 2026 wieder brandaktuell und erlaubt zahlreiche Bezüge zu Entwicklungen und Ereignissen der Gegenwart. Hoffnung gibt es kaum noch, erklären die Entwickler, man wolle das Schlimmste zeigen, was die Menschheit zu bieten hat.

Horror-Elemente und Alpträume haben zumindest im Trailer eine deutlich größere Rolle, der Ton ist ein anderer. Geschichten sollen dabei sowohl die Überlebenden als auch eingefrorene Umgebungen der alten Welt erzählen – Räume, Orte, Plätze die einfach verlassen wurden. Das wirkt im Trailer bereits als Video bedrückend. Dargestellt wird die Welt wieder mit einer eigenen Engine. Bei deren Weiterentwicklung soll vor allem die Raytracing-Leistung verbessert worden sein.

Metro 2039 (Bild: 4A Games)

Metro 2039 solle aber kein „Freizeitpark der Postapokalypse“ sein. Im Gegenteil: Wiederholt wird, dass es um die „Kosten des Schweigens und Wegsehens, den Horror von Tyrannei und den Preis der Freiheit“ gehen solle. Davon sollen Spieler ein tieferes Verständnis entwickeln, sowohl rational als auch emotional – man solle fühlen, was das bedeutet. Aus einem machen die ukrainischen Entwickler keinen Hehl: Der russische Angriffskrieg habe nicht nur Auswirkungen auf jeden Einzelnen des Studios, sondern auch auf die Geschichte gehabt.

Noch dieses Jahr fertig

Lange bis zum Erscheinen müssen Spieler nicht mehr warten. Metro 2039 soll noch diesen Winter erscheinen. Entwickelt wird der Shooter für die Xbox Series S|X, PlayStation 5 und den PC, wo er auf Steam und im Epic Games Store erscheint.



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Schweres Sicherheitsleck?: Entwickler von GPU-Z gibt Entwarnung


Schweres Sicherheitsleck?: Entwickler von GPU-Z gibt Entwarnung

Nachdem ein Sicherheitsforscher auf eine angeblich schwere Sicherheitslücke im Tool GPU-Z hinwies, gibt der Entwickler Entwarnung. Einige Vorwürfe seien schlicht falsch, in anderen Punkten soll aber nachgebessert werden.

Der Vorwurf kam über X

Vor zwei Tagen hat @weezerOSINT alias Impulsive, der sich selbst als „Security Researcher“ bezeichnet, auf X für reichlich Wirbel gesorgt. Laut seiner Analyse könnten Angreifer das Tool GPU-Z durch eine Schwachstelle im Treiber Trixx.sys derart ausnutzen, dass sie die komplette Kontrolle über das System erlangen. Dafür benötige es nicht einmal Admin-Zugriff. „Ein GPU-Info-Tool mit den Schlüsseln zu deinem gesamten System“, schrieb Impulsive in seinem ersten Posting, das mittlerweile über 320.000 Aufrufe erlangt hat.

In einem weiteren Post heißt es: „Was kann ein Angreifer damit tun? Passwörter stehlen. Discord-Token. Browser-Sitzungen. Alles, was Windows im RAM speichert, ist direkt von der Hardware aus lesbar. Dein Antivirus sieht es nie, weil kein geschützter Prozess berührt wurde“. Entsprechend besorgt zeigten sich die Kommentatoren in dem sozialen Netzwerk.

Entwickler meldet sich zu Wort

ComputerBase hat mit dem Entwickler des Tools, „Wizzard“ von TechPowerUp, Kontakt aufgenommen und eine kurze Stellungnahme erhalten. Laut seiner Ansicht könne ein Standard-Nutzer keinen Treiberzugriff erhalten, denn es würden durchaus Administratorrechte dafür benötigt. Generell sei einiges von dem Bericht „falsch“, anderes wiederum erscheine „plausibel“. An der im vierten Beitrag von Impulsive vorgeschlagenen Lösung arbeite Wizzard wiederum bereits. Generell würde aber das Treibermodell von Windows an sich schon viele Sicherheitslücken aufweisen, so seine Meinung.

Ein neues Themenfeld für den Sicherheitsforscher

Derweil stellt der Finder der angeblichen Schwachstelle seine eigene Expertise im Grunde selbst in Frage, denn in einem weiteren Posting räumt er ein, vor 4 Monaten noch „nichts über BYOVD / Malware oder EDR“ gewusst zu haben. Es sei schön, „neue Dinge zu lernen“.

Es wird sich zeigen, ob bereits die nächste Version von GPU-Z einige Anpassungen in diese Richtung erhalten wird. Auf Github gab es einen Austausch zwischen beiden Parteien.

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  • GPU-Z

    5,0 Sterne

    GPU-Z ist ein kleines kostenloses Tool zur ausführlichen Analyse von Grafikkarten.





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