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Radeon RX 9070 GRE: Die China-Version mit 12 GB kommt weltweit auf den Markt


Nach rund einem Jahr hat AMD die Radeon RX 9070 GRE (Test eines Import-Modells) nun auch für den Rest der Welt angekündigt. Überraschungen gibt es dabei nicht, denn die Grafikkarte entspricht komplett der chinesischen Variante. Auch die 12 GB VRAM bleiben.

Die „China-GRE“ wird jetzt 1:1 zur weltweiten GRE

549 US-Dollar vor Steuern soll die Radeon RX 9070 GRE kosten, einen Euro-Preis gibt es noch nicht. Die offizielle US-Dollar-Preisempfehlung liegt damit auf demselben Niveau wie die der Radeon RX 9070 und könnte bedeuten, dass dieses Modell und damit auch die Radeon RX 9070 XT in Kürze teurer werden wird.

Muss es aber nicht. Denn in den USA liegen die beiden bisher verfügbaren RX 9070 seit Monaten weit über dem UVP, in Deutschland sieht es anders aus. Wie sich die GRE in Bezug auf den Marktpreis platziert und was das für die Preise der anderen beiden 9070 in Deutschland bedeutet, bleibt abzuwarten.

Die AMD Radeon RX 9070 GRE ist ab sofort weltweit verfügbar
Die AMD Radeon RX 9070 GRE ist ab sofort weltweit verfügbar (Bild: AMD)

Die RX 9070 GRE im Überblick

Für das Geld bekommt der Käufer einen 12 GB großen Speicher. 16 GB bleiben damit der Radeon RX 9070 XT, Radeon RX 9070 und Radeon RX 9060 XT vorbehalten, was das Portfolio etwas durcheinander bringt. Technisch wären bei der Radeon RX 9070 GRE auch 24 GB bei ansonsten gleichen Spezifikationen möglich, das hätte das Portfolio aber genauso durcheinander geworfen und wäre in Anbetracht der aktuellen Marktsituation auch nicht wirtschaftlich umsetzbar gewesen.

„Dieselben Spezifikationen“ laufen in diesem Fall auf 48 Compute Units hinaus. Die Radeon RX 9070 XT setzt bei derselben Navi-48-GPU auf 64 CUs, 25 Prozent sind also abgeschaltet. Der offizielle GPU-Takt beträgt 2.790 MHz. Der 12 GB große GDDR6-Speicher arbeitet mit 18 Gbps und ist mittels eines 192-Bit-Interface an die GPU angebunden. Die maximale Leistungsaufnahme beträgt 220 Watt.

Benchmarks: So schnell ist die RX 9070 GRE

AMD spricht bei der „neuen“ Grafikkarte von durchschnittlich 22 Prozent mehr Performance in WQHD im Vergleich zur GeForce RTX 5060 Ti, den Vergleich zur RTX 5070 zieht AMD nicht. Kein Wunder, sie ist schneller.

Die AMD Radeon RX 9070 GRE ist ab sofort weltweit verfügbar
Die AMD Radeon RX 9070 GRE ist ab sofort weltweit verfügbar (Bild: AMD)

Das ist exakt der Wert, den ComputerBase in Rasterizer-Spielen vor knapp elf Monaten gemessen hatte (siehe: Radeon RX 9070 GRE (China) im Test: Der perfekte Lückenfüller?). AMD bezieht sich zwar auf einen Durchschnitt von Rasterizer- und Raytracing-Spielen, doch schwanken die Ergebnisse je nach Spieleauswahl.

Achillesferse 12 GB

Wie im CB-Funk-Podcast #171: 007 First Light ohne FSR 4, die RX 9070 GRE und Sony vs. PC besprochen, sind die 22 Prozent aber der Best Case. Denn schon in WQHD fällt die Leistung ab, wenn Raytracing zum Einsatz kommt – in den 1%-Frametimes nochmals deutlicher als in den Durchschnitts-FPS. Der Grund sind die 12 GB VRAM, die – wie bei der RTX 5070 – schon in WQHD kein sicheres Polster für alle Einstellungen mehr sind. So liegt die RX 9070 GRE mit Raytracing bei den 1%-Percentil-FPS dann auch nur noch 8 Prozent vor der RTX 5060 Ti 16 GB.

Ein Test folgt in Kürze

Die Radeon RX 9070 GRE soll ab sofort erhältlich sein. ComputerBase wird die Grafikkarte in Kürze auch noch einmal testen. Sie muss sich dann im Gegensatz zur Import-Version im vergangenen Jahr auch im neuen Grafikkarten-Testparcours 2026 gegen die Konkurrenzmodelle von Nvidia stellen.

AMD Radeon RX 9000 – Die Spezifikationen

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AMD unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

Billboard März 2026



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Dell: Neues XPS 13 nimmt es für 699 USD mit dem MacBook Neo auf


Dell will es mit dem MacBook Neo aufnehmen und schickt dafür das neue XPS 13 ins Rennen, das in den USA für 699 US-Dollar vor Steuern geplant ist. Schüler und Studenten erhalten es mit 599 US-Dollar zum Preis des Apple-Notebooks. Dell will mit dem XPS 13 aber das bessere Gesamtpaket und mehr Upgrade-Optionen bieten.

In den USA mit „Back to School“-Rabatt

Die Neuauflage des XPS 13 soll im weiteren Verlauf des Sommers auf den Markt kommen. Wann das Notebook nach Deutschland kommen und was es kosten wird, dazu hat sich Dell noch nicht geäußert. Auch zum „Back to School“-Rabatt für Schüler und Studenten auch in Deutschland sind noch keine Details bekannt.

Dennoch: Das XPS 13 soll deutlich günstiger als die bereits verfügbaren Neuauflagen von XPS 14 (Test) und XPS 16 ausfallen. Dabei soll der Rotstift laut Hersteller aber nicht in zu vielen Bereichen angesetzt worden sein. Dell selbst propagiert das neue XPS 13 als besseres Notebook im Vergleich zum MacBook Neo.

Dell XPS 13 (DX13260) (Bild: Dell)

Kleiner und leichter als das MacBook Neo

Analog zu Apple setzt auch Dell beim günstigeren Modell weiterhin auf eine Aluminiumkonstruktion. Das XPS 13 misst 296,9 × 200,66 × 12,7 mm und wiegt 1 kg. Zum Vergleich: Beim MacBook Neo sind es 297,5 × 206,4 × 12,7 mm und etwas schwerere 1,23 kg. Das Chassis stellt bei Dell immer zweimal USB-C zur Verfügung, die Technologie dahinter kommt aber in zwei Ausführungen: USB-C 3.2 oder Thunderbolt 4.

Wildcat Lake und Panther Lake

Abhängig ist dieser Aspekt von der Wahl des Prozessors. Das Basismodell des XPS 13 kommt mit dem Intel Core 5 320 alias Wildcat Lake und bietet „nur“ USB-C. Mit dem größeren Intel Core Ultra 7 355 kommt das Notebook hingegen mit Thunderbolt 4.

Bis zu 32 GB RAM und bis zu 1-TB-SSD

Welche CPU gewählt wird, hat auch Auswirkungen auf RAM und SSD. In beiden Punkten sieht sich Dell besser als Apple aufgestellt, weil sich der Hersteller mit mehr Optionen brüstet. Das MacBook Neo ist maximal mit 8 GB RAM und 512-GB-SSD verfügbar. Dell stellt im Basismodell 8 GB oder 16 GB LPDDR5X-7467 im Single-Channel-Betrieb, bei der größeren CPU auch 16 GB oder 32 GB LPDDR5X-7467 im Dual-Channel-Modus zur Auswahl. Die SSD ist zum Start immer 512 GB groß, optional ist beim Core Ultra 7 355 eine 1-TB-SSD. Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine kleinere 256-GB-SSD folgen.

Dell XPS 13 (DX13260) (Bild: Dell)

Dell verbaut das bessere Display

Währen Apple im MacBook Neo ein 13-Zoll-IPS-LCD mit LED-Backlight, 2.408 × 1.506 Pixeln (219 ppi), 60 Hz, 500 nits und 100 Prozent sRGB verbaut, setzt Dell auf 13,4 Zoll, IPS, 2.560 × 1.600 Pixel (225 ppi), 30 bis 120 Hz mit VRR, 500 nits (DisplayHDR 400) und 100 Prozent DCI-P3. Eine Anti-Glare-Beschichtung soll Reflexionen auf dem Touch-Display reduzieren. Für das Schutzglas vertraut Dell auf Gorilla Glass 3.

Die Tastatur des XPS 13 lässt sich beleuchten

Bei Dell kommt das Notebook stets mit beleuchteter Tastatur und biometrischer Anmeldung via Windows-Hello-Gesichtserkennung über die 2-MP-FHD-Webcam mit zusätzlichem Infrarotsensor. Bei Apple kostet die Touch-ID-Tastatur effektiv 100 Euro mehr, weil damit das SSD-Upgrade von 256 GB auf 512 GB einhergeht. Eine beleuchtete Tastatur erhält man beim MacBook Neo aber selbst nach dem Upgrade nicht. Im Gegensatz zum XPS 14 und XPS 16 kommt beim XPS 13 keine „spaltfreie“ Tastatur zum Einsatz, sondern ein klassisches Chiclet-Modell, außerdem ist das Touchpad nicht länger „rahmenlos“ ausgeführt. Das Glas-Touchpad unterstützt aber weiterhin Multi-Touch-Gesten unter Windows 11.

Dell XPS 13 (DX13260) (Bild: Dell)

17 Stunden Laufzeit mit Netflix-Streaming

In dem Chassis bringt Dell außerdem einen 52-Wh-Akku unter, der dem Hersteller zufolge für Laufzeiten von bis zu 17 Stunden ausgelegt ist. Die Angabe bezieht sich auf das Netflix-Streaming in 4K bei 250 nits Bildschirmhelligkeit. Apple wiederum gibt bis zu 16 Stunden für das Videostreaming und bis zu 11 Stunden für das drahtlose Surfen an.

Technische Daten des Dell XPS 13

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dell unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Linux-Distribution: NixOS 26.05 erscheint mit mehr als 20.000 neuen Paketen


Linux-Distribution: NixOS 26.05 erscheint mit mehr als 20.000 neuen Paketen

Bild: NixOS

Die auf dem Nix-Packetmanager basierende Linux-Distribution NixOS 26.05 ist verfügbar. Unter den insgesamt 20.442 neuen Paketen sind die Desktop-Umgebungen KDE Plasma 6.6 und Gnome 50. Zudem wird nun standardmäßig systemd für den Startvorgang genutzt.

NixOS gilt als Sonderfall unter den Linux-Distributionen, denn die komplette Systemkonfiguration wird mittels Konfigurationsdateien festgehalten. Das ermöglicht die exakte Reproduzierbarkeit eines Systems. Und jetzt steht NixOS 26.05 „Yarara“ zum Download bereit, das eine ganze Reihe an Änderungen umfasst.

Die Neuerungen von NixOS 26.05 im Überblick

NixOS 26.05 wird mit frischen Versionen von Desktop-Umgebungen in Form von KDE Plasma 6.6.5 und Gnome 50 „Tokyo“ ausgeliefert. Darüber hinaus steht die GNU Compiler Collection GCC in Version 15 zur Verfügung, während LLVM weiterhin bei Version 21 bleibt. Und: Mit dem aktuellen Release von NixOS wechselt die Linux-Distribution erstmals zu systemd für den Betriebssystemstart, während die vorherige Implementierung mit Skripten zu einem späteren Zeitpunkt vollständig entfernt werden soll.

Zudem bietet die jüngste Veröffentlichung von NixOS in Form der Plattform Nixpkgs zusammengenommen 20.442 neue Pakete, während 20.641 bereits vorhandene Pakete aktualisiert wurden und 17.532 veraltete Pakete entfernt wurden, wie es im NixOS Blog heißt. NixOS umfasst ferner 1547 Konfigurationsoptionen und 85 neue Module, während 355 Konfigurationsoptionen und 25 veraltete Module entfernt wurden. Zudem wird das aktuelle NixOS-Release für sieben Monate Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen erhalten.

Nix-Paketsammlung für Intel-Macs wird eingestellt

Die Unterstützung der Nix-Paketsammlung Nixpkgs für Intel-Macs wird in Zukunft jedoch eingestellt. Demnach ist Nixpkgs 26.05 die letzte Version, die noch x86_64-darwin unterstützt, wobei der Support davon noch bis Ende 2026 bestehen bleibt. Als Gründe nennen die Entwickler fehlende Zeitressourcen und Begrenzungen der Build-Infrastruktur.



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Warhammer 40,000: Space Marine 2: Das sind die Pläne für Jahr 3, neue Klasse und fünf Patches


Warhammer 40,000: Space Marine 2: Das sind die Pläne für Jahr 3, neue Klasse und fünf Patches

Bild: Saber Interactive/Steam

Warhammer 40,000: Space Marine 2 wird im dritten Jahr des Third-Person-Shooters eine neue Klasse und insgesamt fünf Updates erhalten. Eine komplette Roadmap folgt zu einem späteren Zeitpunkt, wie die Entwickler erklären.

Anfang September 2024 erschien der Koop-Shooter Warhammer 40,000: Space Marine 2 der World-War-Z-Macher von Saber Interactive und Publisher Focus Entertainment. Jetzt gibt es im Rahmen eines Blogbeitrages einen Ausblick auf das ab September 2026 bereits dritte laufende Jahr des Spiels und zusätzlich dazu eine Zusammenfassung des kürzlich veröffentlichten Patch 13.

Erste Details zu den Plänen für Jahr 3

Das wohl Interessantes vorweg: Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2027 wird Warhammer 40,000: Space Marine 2 eine neue Klasse erhalten. Die Entwickler können dazu zwar noch nicht ins Detail gehen, es soll sich aber um eine von den Spielern regelmäßig nachgefragte Klasse handeln. Das Spiel erhielt zuletzt im Februar dieses Jahres im Rahmen von Patch 12 eine neue Klasse, den Techmarine.

Ferner wird es während des Jahr 3 von Warhammer 40,000: Space Marine 2 insgesamt fünf große Updates in Form der Patches 15, 16, 17, 18 und 19 geben. Die Entwickler von Saber Interactive versprechen, besonderen Wert auf Fehlerbehebungen und die Benutzererfahrung zu legen, „um das Spiel flüssiger, stabiler und spaßiger für alle zu gestalten“, wie es im aktuellen Community-Update heißt.

Zudem wird es auch andere kostenlose Inhalte innerhalb des dritten Jahres des Third-Person-Shooters geben. So dürfen sich Spieler unter anderem auf frische Missionen und neue Waffen freuen, aber auch ein Season Pass wird wieder mit dabei sein. Die vollständige Roadmap von Jahr 3 wird Saber Interactive zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, wenn das nächste Anniversary Update erscheint.

Der kürzlich veröffentlichte Patch 13 umfasst die neue Operation "Purgation", in der ein Ritual in den Sümpfen gestoppt werden muss.
Der kürzlich veröffentlichte Patch 13 umfasst die neue Operation „Purgation“, in der ein Ritual in den Sümpfen gestoppt werden muss. (Bild: Saber Interactive)

Rückschau auf Patch 13

Vor etwas weniger als zwei Wochen ist darüber hinaus der Patch 13 für Space Marine 2 erschienen. Die wichtigsten Inhalte des jüngsten Updates umfassen die neue Operation „Purgation“, in der eine Mechanicus-Einrichtung in den Kadaku-Sümpfen wiedererlangt werden muss sowie einen Kampfsimulator, in dem individuell trainiert werden kann.

Zusätzlich können Loadouts und Perks jetzt einfach während einer Spielsession getauscht werden und dank „Weargear 2.0“ können nun unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände wie Sensorantennen oder Umhänge gleichzeitig getragen werden. Darüber hinaus hat der Siege-Modus neue Funktionen wie wöchentliche Auszeichnungen, Missions-Modifikatoren und neue Bossgegner-Typen erhalten.



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