Apps & Mobile Entwicklung
Linux-Distribution: NixOS 26.05 erscheint mit mehr als 20.000 neuen Paketen

Die auf dem Nix-Packetmanager basierende Linux-Distribution NixOS 26.05 ist verfügbar. Unter den insgesamt 20.442 neuen Paketen sind die Desktop-Umgebungen KDE Plasma 6.6 und Gnome 50. Zudem wird nun standardmäßig systemd für den Startvorgang genutzt.
NixOS gilt als Sonderfall unter den Linux-Distributionen, denn die komplette Systemkonfiguration wird mittels Konfigurationsdateien festgehalten. Das ermöglicht die exakte Reproduzierbarkeit eines Systems. Und jetzt steht NixOS 26.05 „Yarara“ zum Download bereit, das eine ganze Reihe an Änderungen umfasst.
Die Neuerungen von NixOS 26.05 im Überblick
NixOS 26.05 wird mit frischen Versionen von Desktop-Umgebungen in Form von KDE Plasma 6.6.5 und Gnome 50 „Tokyo“ ausgeliefert. Darüber hinaus steht die GNU Compiler Collection GCC in Version 15 zur Verfügung, während LLVM weiterhin bei Version 21 bleibt. Und: Mit dem aktuellen Release von NixOS wechselt die Linux-Distribution erstmals zu systemd für den Betriebssystemstart, während die vorherige Implementierung mit Skripten zu einem späteren Zeitpunkt vollständig entfernt werden soll.
Zudem bietet die jüngste Veröffentlichung von NixOS in Form der Plattform Nixpkgs zusammengenommen 20.442 neue Pakete, während 20.641 bereits vorhandene Pakete aktualisiert wurden und 17.532 veraltete Pakete entfernt wurden, wie es im NixOS Blog heißt. NixOS umfasst ferner 1547 Konfigurationsoptionen und 85 neue Module, während 355 Konfigurationsoptionen und 25 veraltete Module entfernt wurden. Zudem wird das aktuelle NixOS-Release für sieben Monate Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen erhalten.
Nix-Paketsammlung für Intel-Macs wird eingestellt
Die Unterstützung der Nix-Paketsammlung Nixpkgs für Intel-Macs wird in Zukunft jedoch eingestellt. Demnach ist Nixpkgs 26.05 die letzte Version, die noch x86_64-darwin unterstützt, wobei der Support davon noch bis Ende 2026 bestehen bleibt. Als Gründe nennen die Entwickler fehlende Zeitressourcen und Begrenzungen der Build-Infrastruktur.
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Warhammer 40,000: Space Marine 2: Das sind die Pläne für Jahr 3, neue Klasse und fünf Patches

Warhammer 40,000: Space Marine 2 wird im dritten Jahr des Third-Person-Shooters eine neue Klasse und insgesamt fünf Updates erhalten. Eine komplette Roadmap folgt zu einem späteren Zeitpunkt, wie die Entwickler erklären.
Anfang September 2024 erschien der Koop-Shooter Warhammer 40,000: Space Marine 2 der World-War-Z-Macher von Saber Interactive und Publisher Focus Entertainment. Jetzt gibt es im Rahmen eines Blogbeitrages einen Ausblick auf das ab September 2026 bereits dritte laufende Jahr des Spiels und zusätzlich dazu eine Zusammenfassung des kürzlich veröffentlichten Patch 13.
Erste Details zu den Plänen für Jahr 3
Das wohl Interessantes vorweg: Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2027 wird Warhammer 40,000: Space Marine 2 eine neue Klasse erhalten. Die Entwickler können dazu zwar noch nicht ins Detail gehen, es soll sich aber um eine von den Spielern regelmäßig nachgefragte Klasse handeln. Das Spiel erhielt zuletzt im Februar dieses Jahres im Rahmen von Patch 12 eine neue Klasse, den Techmarine.
Ferner wird es während des Jahr 3 von Warhammer 40,000: Space Marine 2 insgesamt fünf große Updates in Form der Patches 15, 16, 17, 18 und 19 geben. Die Entwickler von Saber Interactive versprechen, besonderen Wert auf Fehlerbehebungen und die Benutzererfahrung zu legen, „um das Spiel flüssiger, stabiler und spaßiger für alle zu gestalten“, wie es im aktuellen Community-Update heißt.
Zudem wird es auch andere kostenlose Inhalte innerhalb des dritten Jahres des Third-Person-Shooters geben. So dürfen sich Spieler unter anderem auf frische Missionen und neue Waffen freuen, aber auch ein Season Pass wird wieder mit dabei sein. Die vollständige Roadmap von Jahr 3 wird Saber Interactive zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, wenn das nächste Anniversary Update erscheint.
Rückschau auf Patch 13
Vor etwas weniger als zwei Wochen ist darüber hinaus der Patch 13 für Space Marine 2 erschienen. Die wichtigsten Inhalte des jüngsten Updates umfassen die neue Operation „Purgation“, in der eine Mechanicus-Einrichtung in den Kadaku-Sümpfen wiedererlangt werden muss sowie einen Kampfsimulator, in dem individuell trainiert werden kann.
Zusätzlich können Loadouts und Perks jetzt einfach während einer Spielsession getauscht werden und dank „Weargear 2.0“ können nun unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände wie Sensorantennen oder Umhänge gleichzeitig getragen werden. Darüber hinaus hat der Siege-Modus neue Funktionen wie wöchentliche Auszeichnungen, Missions-Modifikatoren und neue Bossgegner-Typen erhalten.
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Predator Atlas 8 im Hands-on: Acer setzt im Gaming-Handheld auf Intel Arc G3 (Extreme)
Der Intel Arc G3 (Extreme) sorgt dafür, dass Handheld-Hersteller nicht mehr auf zweckentfremdete Notebook-Chips für ihre Produkte setzen müssen. Die Kombination aus kleinerer CPU und größerer GPU verbaut Acer als einer der ersten Anbieter im Predator Atlas 8, das der Hersteller zur Computex zeigt, bevor es im 3. Quartal kommt.
Predator Atlas 8 kommt im 3. Quartal
Der Predator Atlas 8 ist ein Gaming-Handheld der 8-Zoll-Klasse und soll voraussichtlich im dritten Quartal auf den Markt kommen. Zur Computex 2026 in Taiwan konnte Acer auf Nachfrage noch keine Preise nennen, diese sollen zur Verfügbarkeit nachgereicht werden. Angesichts exorbitant hoher Speicherpreise und jüngster Preissteigerungen etwa beim Steam Deck muss aber von deutlich mehr ausgegangen werden, als in dieser Geräteklasse üblicherweise von den Herstellern aufgerufen wurde.
Intel Arc G3 und Arc G3 Extreme
Acer bietet den Handheld sowohl mit Intel Arc G3 als auch dem größeren Arc G3 Extreme an. Die Unterschiede sind im leicht angepassten maximalen CPU-Takt, in erster Linie aber in der größeren Arc B390 statt B370 mit dann 12 statt 10 Xe-Cores zu finden. Die Chips unterscheiden sich außerdem in der von 8 bis 30 Watt respektive 35 Watt reichenden Max Turbo Power, die damit niedriger als bei den Notebook-Varianten von Panther Lake ausfällt. Mit Meteor Lake und Panther Lake kamen bei den Herstellern noch zweckentfremdete Notebook-Chips zum Einsatz.
Metalllüfter soll Luftdurchsatz erhöhen
Im Predator Atlas 8 lassen sich Intels Chips mit bis zu 24 GB LPDDR5X-7467 und bis zu 1 TB SSD-Speicher (PCIe Gen4) kombinieren. Zwei Lüfter führen die Abwärme ab, wobei Acer erstmals auch einen „Predator AeroBlade Metalllüfter“ verbaut. Dieser ermögliche aufgrund seiner Bauform mit 89 jeweils nur 0,1 mm dünnen Metallblättern einen höheren Luftdurchsatz im Vergleich zu klassischen Kunststofflösungen, argumentiert Acer. Einen zweiten Plastiklüfter findet sich aber ebenfalls in dem Handheld. Die thermische Architektur sei darauf ausgelegt, auch bei längeren Gaming-Sessions konstante Taktraten und stabile Temperaturen zu gewährleisten, sagt Acer.
Das Unternehmen macht zur Ankündigung noch keine Angaben zur Laufzeit, verbaut aber einen bis zu 80 Wh großen Akku. Diese Variante wiegt laut Acer „unter 810 g“, während eine Variante mit kleinerem 60-Wh-Akku auf „unter 770 g“ kommt. Der Predator Atlas 8 misst 299 × 127,4 × 28,5 mm bis maximal 58,37 mm.
Hall-Effect-Trigger mit zwei Modi
Zum Hands-on in Taiwan fiel der Redaktion auch die anpassbare Steuerung des Predator Atlas 8 auf. Gemeint sind die Hall-Effect-Trigger, die sich über zwei Schalter auf der Rückseite vom regulären Modus etwa für Rennspiele oder Flugsimulatoren in einen Micro‑Switch-Modus mit kürzerem Hub versetzen lassen, um in Shootern etwa eine Waffe schneller auszulösen. Verbaut sind außerdem zwei „Full-Size-Analogsticks“, Schultertasten, klassische „Face Buttons“ (A, B, X, Y), Macro-Buttons, ein PredatorSense-Button sowie ein Power-Button mit Fingerabdrucksensor.
8-Zoll-IPS-LCD mit 120 Hz und 500 nits
Die Bildausgabe erfolgt auf den eingangs erwähnten 8 Zoll im 16:10-Format. Das IPS-LCD-Panel bietet 1.920 × 1.200 Pixel und eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz mit VRR-Unterstützung. Außerdem deckt es 100 Prozent des sRGB-Farbraums ab und soll bis zu 500 nits hell werden. Gorilla Glass Victus schützt den Touch-Bildschirm, der außerdem 10-Punkt-Multi-Touch bietet.
Konnektivität stellt der Predator Atlas 8 über die Oberseite und drahtlos via Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 her. Zweimal Thunderbolt 4, ein UHS-II microSD-Kartenleser und 3,5-mm-Klinke bilden die Port-Auswahl des Handhelds, außerdem gibt es Stereo-Lautsprecher.
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Viren und Malware: Wie schützt ihr euch, wart ihr betroffen und wie kam es dazu?
Wie haltet ihr euer System frei von Malware? Nutzt ihr Software abseits des Windows Defenders? Und wart ihr schon mal betroffen? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um Viren, wie sie eventuell den Weg auf euren PC gefunden haben und wie ihr sicherstellt, dass das nicht (noch einmal) passiert.
Drittanbieter-Antiviren-Programme haben unter „Auskennern“ seit jeher keinen guten Ruf und mit dem Windows Defender bringt die größte Betriebssystem-Plattform auch eine eigene Sicherheitslösung mit sich. Den Windows Defender gibt es seit 2006, damals hielt er als öffentliche Beta Einzug in Windows XP. Heute ist es die am weitesten verbreitete Sicherheitssoftware weltweit. Vor zwei Jahren nutzen fast 75 Prozent der an der damaligen Sonntagsfrage teilnehmenden Community-Mitglieder den Windows Defender. Wie sieht es Mitte 2026 aus? Verlasst ihr euch ausschließlich auf die Lösung von Microsoft, oder wie haltet ihr euer System sauber?
Und falls es tatsächlich nicht nur der Defender ist: Gerne könnt ihr in den Kommentaren berichten, wieso ihr euch für ein anderes Virenschutzprogramm entschieden habt.
Expertise und Erfahrung – zählt das als Schutz?
Zweifelsohne kann jeder PC-Nutzer durch sein eigenes Verhalten dazu beitragen, dass das System von Viren oder Malware ferngehalten wird. Aber glaubt ihr, dass ihr damit absolut sicher seid?
Welche Schutzvorkehrungen trefft ihr noch?
Mit Secure Boot, dem Trusted Platform Module oder darauf aufsetzenden Windows-Security-Features soll es Schadsoftware heutzutage erschwert werden, ein System zu befallen oder Profit aus dem Befall zu ziehen.
Wie bei den in den letzten Jahren gehäuft auftretenden CPU-Sicherheitslücken (Meltdown, Spectre etc.) gelten diese Tools unter Privatanwendern allerdings oftmals als nicht für dieses Einsatzgebiet gedacht, zumal sie wie die Speicher-Integrität in Windows Leistung kosten können. Nutzt ihr diese Features oder habt ihr sie aktiviert und dafür im Zweifel sogar Anpassungen an Windows respektive der Installation vorgenommen, um das System so nutzen zu können?
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Secure Boot
Historie: 75,1 %
-
Trusted Platform Module (TPM)
Historie: 81,4 %
-
Windows Kernisolierung (Core Isolation)
Historie: 43,1 %
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Windows Speicher-Integrität (Memory Integrity, HVCI)
Historie: 36,6 %
-
BitLocker / Geräteverschlüsselung
-
Einen anderen (siehe Kommentare)
Historie: 5,0 %
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Ich weiß es nicht
Neu ist diesmal unter anderem die Frage, wie ihr unter Windows – falls ein entsprechender Rechner vorhanden ist – mit den Administratorrechten umgeht. Seid ihr permanent als Admin angemeldet, nutzt ihr verschiedene Konten oder packt ihr die Adminrechte nur im Fall der Fälle aus?
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Ich nutze dauerhaft und (eigentlich) ausschließlich dauerhaft das Administratorkonto.
-
Ich habe getrennte Admin- und Benutzerkonten und nutze beide regelmäßig.
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Ich arbeite mit einem Benutzerkonto und nutze Administratorrechte nur bei Bedarf.
Wart ihr schon einmal betroffen?
Und anschließend die Frage: Wie erfolgreich seid ihr bisher mit eurem persönlichen Schutzkonzept gefahren? Hat es euch trotzdem schon einmal oder gar wiederholt erwischt?
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Ja, wiederholt
Historie: 13,8 %
-
Ja, einmal
Historie: 33,1 %
-
Nein
Historie: 53,1 %
Vielleicht gab es bei euch einmal einen Malware-Vorfall, der liegt aber schon viele Jahr(zehnt)e zurück. Wie sah es hingegen in der jüngeren Vergangenheit aus; hattet in den vergangenen drei Jahren mit Viren zu kämpfen?
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Ja, leider nicht nur einmal.
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Ja, einmal.
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Das kann sein, ich bin mir da bei einer Sache nicht ganz sicher …
-
Nein – nicht, dass ich wüsste.
Im Allgemeinen sei abschließend gefragt: Falls ihr schon einmal von Viren respektive Malware befallen wart und euch noch daran erinnern könnt – wisst ihr noch, wie es dazu kam? Gerne könnt ihr den Kommentaren im Detail darauf eingehen, was euch zum Verhängnis wurde und wie ihr damit umgegangen seid.
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E-Mail oder Messenger (Phishing / Anhang)
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Unerwünschter „Beifang“ beim Software-Download
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Browser / Webseite
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Gecrackte Software
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USB-Stick oder anderer externer Datenträger
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Netzwerkfreigabe
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Das wüsste ich auch gern, ich habe das leider nie klären können.
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Ich war noch nie betroffen oder kann mich nicht mehr erinnern.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
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Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
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