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Ecovacs Winbot W3 Omni im Test: Fensterputzroboter wäscht sein Wischtuch selbst


Der Ecovacs Winbot W3 Omni bringt als erster Fensterputzroboter eine integrierte Waschmaschine für das Wischtuch mit.

Ecovacs setzt beim neuen Winbot W3 Omni auf ein komplett überarbeitetes Stationskonzept. Die bekannte kofferartige Basis dient nicht mehr nur als Akku, Aufbewahrung und Sicherungsanker – sie ist jetzt auch eine Waschmaschine für das Wischtuch. Damit entfällt das lästige Auswaschen per Hand zwischen den Fenstern.

Der Preis für diesen Komfortgewinn: Die Station hat sich im Gewicht gegenüber dem Vorgänger W2S Omni (Testbericht) verdoppelt und der Roboter hängt nun an einem Haken außen am Koffer statt geschützt im Inneren. Dazu ruft Ecovacs mit 699 Euro einen deutlich höheren Startpreis auf. Ob die neue Waschfunktion und die bewährten Kantenschrubber den Aufpreis rechtfertigen, klären wir im Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Ecovacs Winbot W3 Omni?

Der Roboter selbst misst 270 × 270 × 76 mm und wiegt 2,1 kg. Er ist in Weiß, Silber und Schwarz gehalten. Die Verarbeitung ist insgesamt solide, wenngleich Details wie die Kantenstoßsensoren etwas hochwertiger ausfallen könnten. Das Wischtuch sitzt auf einem Kunststoffrahmen, der per Klippmechanismus auf den Roboter gesetzt wird. Zum Lösen zieht man an vier Ösen. Das funktioniert unkompliziert. Unter einer Gummikappe sitzt der interne Wassertank mit 80 ml Fassungsvermögen. An den Seiten befinden sich zwei Sprühöffnungen, über die der Roboter Reinigungsflüssigkeit als feinen Nebel direkt auf die Scheibe sprüht – wie schon bei den Vorgängern.

Die kofferartige Station fällt deutlich größer und schwerer aus als beim Vorgänger. Ohne Wasser und Roboter wiegt sie rund 10 kg, mit Roboter und befüllten Tanks erreicht das Gesamtpaket etwa 14 bis 15 kg. Das ist eine Verdopplung gegenüber dem Vorgänger W2S Omni, dessen Station mit Roboter knapp 7 kg wiegt. Da man die Station zum jeweiligen Fenster tragen muss, ist das spürbar unangenehm.

Optisch wirkt die Station weniger aufgeräumt als bei den Vorgängern. Dass der Roboter nun an einem Haken außen am Koffer statt geschützt im Inneren hängt, fühlt sich wackelig an. Der Vorgang des Einhakens ist nicht immer eingängig – wir setzen ihn im Test mehrfach daneben. Zudem ist der Roboter so exponierter und kann beim Transport leichter herunterfallen oder irgendwo hängen bleiben. Es wirkt, als hätte der Hersteller erst nach dem Abschluss des Designprozesses bemerkt, dass der Roboter noch einen Platz benötigt – und die Aufbewahrung des Roboters erst nachträglich hinzugefügt, nachdem die Wascheinheit den bisherigen Platz im Inneren eingenommen hat.

Einrichtung: Wie schnell ist der Ecovacs Winbot W3 Omni betriebsbereit?

Die Inbetriebnahme gelingt ohne große Hürden: Station aufstellen, das 5,5 m lange Stromkabel anschließen und den Frischwassertank auffüllen. Das Verbindungskabel zwischen Roboter und Station dient nicht nur als Sicherungsseil, sondern auch gleichzeitig als Stromversorgung, da der Roboter seinen Strom über die Station bezieht. Diese enthält einen Akku, womit man am Fenster unabhängig von Steckdosen bleibt. Ein Saugnapf am Unterboden der Station fixiert diese zusätzlich.

Die App ist für den Betrieb nicht zwingend nötig. Wer sie nutzen will, scannt den QR-Code auf der Unterseite des Geräts und verbindet sich über die Ecovacs-Home-App. Der Roboter kommuniziert dann mit der App über eine Bluetooth-Verbindung, die bei Abruf der Geräteseite aufgebaut wird. Diese ist jedoch nicht so flott, Eingaben kommen teils verzögert an und manchmal schlägt der Ladevorgang im ersten Anlauf auch fehl.

Zudem kann sich der W3 Omni auch per WLAN verbinden, nachdem der Vorgänger nur Bluetooth unterstützt hat. Die Verbindung wollte im Test allerdings nicht auf Anhieb gelingen, der Vorgang schlug bei der Ersteinrichtung fehl. Nach dem Abschluss der Einrichtung war die WLAN-Verbindung aber plötzlich doch aktiv. Dieses Problem sollte sich jedoch noch im Nachgang per Update lösen lassen. Neben den Einstellungen bietet die App auch eine Fernsteuerung: Wer will, kann den Roboter manuell über die Scheibe dirigieren, etwa um gezielt bestimmte Stellen anzufahren.

Direkt zum Teststart stand ein Software-Update bereit, dessen Installation über 20 Minuten dauerte. Über die App lassen sich Sprachansagen, Reinigungsintensität und die Anzahl der Bahnen einstellen. Vieles davon geht aber auch direkt über die Station: Sie verfügt erstmals über ein Farbdisplay mit zahlreichen Menüs. Hier lässt sich etwa die intensive Reinigung aktivieren, die Wischtuchwäsche starten oder die verbleibende Akkulaufzeit minutengenau und in Prozent ablesen – ein Fortschritt gegenüber der bisherigen LED-Leuchtanzeige mit fünf Punkten.

Navigation: Wie gut erkennt der Ecovacs Winbot W3 Omni Ecken & Kanten?

Der Ecovacs Winbot W3 Omni navigiert mit der WIN-SLAM-5.0-Technologie strukturiert und durchdacht über die Fensterscheibe. Er fährt gezielt seine Bahnen ab und lässt keine Stellen aus. Kanten erkennt er über Absturzsensoren zuverlässig, ein separater Sensor registriert auch rahmenlose Glasflächen. Am Ende der Reinigung kehrt der Roboter automatisch exakt zu dem Punkt zurück, an dem er aufgesetzt wurde.

Im Test gab es nur in einer Situation Probleme: Ein außen über dem Fenster angebrachter Rolladen irritierte den Roboter. Er fuhr dagegen und verweigerte den Dienst – wir mussten ihn händisch retten. In allen anderen Situationen funktionierte die Navigation einwandfrei und der Roboter fuhr zuverlässig zum Startpunkt zurück. Wer lieber selbst eingreift, kann den Roboter jederzeit per App-Fernsteuerung manuell über die Scheibe steuern. Die empfohlene Fensterfläche liegt bei bis zu 50 m², die Mindestglasdicke für den Einsatz beträgt 3 mm.

Reinigung: Wie gut wischt der Ecovacs Winbot W3 Omni?

Beim eigentlichen Fensterputzen schlägt sich der Ecovacs Winbot W3 Omni vergleichsweise stark. Er entfernt auch stärkere Verschmutzungen, wobei verkrusteter, fester Schmutz wie Vogelkot manuelle Vorarbeit erfordert, um Verschmieren zu vermeiden. Ganz streifenfrei arbeitet auch der W3 Omni nicht, die Fenster werden aber deutlich sauberer als vor dem Einsatz. Der Roboter verfügt über acht Reinigungsmodi – darunter Schnell-, Tiefen-, Gründlich-, Kanten-, Flecken-, Zonen- und Intensivreinigung. Im Schnellmodus schafft er einen Quadratmeter in gut eineinhalb Minuten (1:35).

Der Roboter sprüht seine Reinigungsflüssigkeit über zwei seitliche Sprühöffnungen als feinen Nebel direkt auf die Scheibe. Die Sprühmenge passt sich automatisch an, lässt sich aber auch manuell per App steuern. Der interne Wassertank fasst 80 ml. Ist er leer, warnt der Roboter. Im Lieferumfang befinden sich zwei Wischpads, ein Wischaufsatz sowie 230 ml Reinigungsmittel.

Wie schon beim Vorgänger W2S Omni (Testbericht) gibt es zwei Kantenschrubber als Eckenbürsten. Diese kreisförmigen Kunststoffaufsätze fährt der Roboter aus einer zylindrischen Aufbewahrung aus und setzt sie auf die Scheibe. Er fährt dabei gezielt nah an den Fensterrahmen, um Dreck von den Kanten abzutragen. Das Ergebnis ist besser als ohne Schrubber, aber nicht perfekt – Rückstände bleiben zurück, auch wenn der Roboter einiges abträgt und die Schrubber sichtbar schmutzig werden. Befindet sich die zu reinigende Kante auf der gegenüberliegenden Seite, dreht sich der Roboter auf den Kopf.

Die integrierte Waschmaschine in der Station ist das eigentliche Highlight. Auf der Vorderseite der Station öffnet sich per Knopfdruck eine Klappe. Das Wischtuch wird mit seinem Kunststoffrahmen auf die Innenseite des Deckels gelegt. Im Gehäuse befinden sich vier dreigliedrige Bürsten, die sich parallel drehen und gegen das Wischtuch schrubben. Frischwasser aus dem oberen Tank benetzt das Tuch, das Schmutzwasser fließt in den separaten Schmutztank.

Die Ergebnisse überzeugen: Selbst intensive Verschmutzungen vom Fensterrahmen bekommt die Wascheinheit in einem Durchgang heraus. Eine Schnellreinigung dauert eine Minute, eine Vollreinigung eineinhalb Minuten. Der Reinigungsvorgang ist durch die rotierenden Bürstenarme in der Station allerdings vergleichsweise laut – sie erreicht laut Hersteller 63 dB(A).

Die Betriebslautstärke des Roboters selbst liegt bei 68 dB(A) – das ist hörbar, aber für einen Fensterputzroboter im üblichen Rahmen.

Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Ecovacs Winbot W3 Omni?

Der Roboter bezieht seinen Strom über das Verbindungskabel direkt aus der Station und deren Li-Ionen-Akku (21,9 V, 9000 mAh). Pro Akkuladung arbeitet der Roboter rund 130 Minuten. Das ist genug für mehrere große Fenster, und dabei ist man unabhängig von Steckdosen in der Nähe. Vollständig geladen ist der Akku in maximal 3 Stunden, währenddessen kann man – sofern eine Steckdose in der Nähe ist – den Fensterputzroboter auch weiter benutzen.

Die verbleibende Laufzeit lässt sich erstmals minutengenau und in Prozent über das Farbdisplay der Station ablesen. Das ist ein willkommener Fortschritt gegenüber der bisherigen LED-Anzeige mit fünf Punkten.

Preis: Was kostet der Ecovacs Winbot W3 Omni?

Der Ecovacs Winbot W3 Omni startet bei 699 Euro (UVP). Damit liegt er preislich abermals deutlich über dem Vorgänger W2S Omni (Testbericht). Angesichts der integrierten Waschstation und der technologischen Neuerungen ist der Aufpreis nachvollziehbar, für einen Fensterputzroboter aber eine Ansage. Wer auf die überarbeitete Station mit Waschfunktion verzichten kann, fährt mit dem Vorgänger günstiger.

Fazit

Der Ecovacs Winbot W3 Omni ist technologisch der derzeit fortschrittlichste Fensterputzroboter. Die integrierte Waschmaschine für das Wischtuch ist ein echter Komfortgewinn und liefert überzeugende Reinigungsergebnisse. Die Kantenschrubber verbessern die Reinigung an den Rändern, auch wenn sie nicht perfekt arbeiten. Die Navigation arbeitet strukturiert und zuverlässig, die Reinigungsleistung auf der Scheibe ist ordentlich – ganz streifenfrei wird es aber auch hier nicht. Mit 130 Minuten Akkulaufzeit, automatischer Sprühfunktion und manueller Fernsteuerung per App bietet der Roboter viel Komfort.

Die Umsetzung der Station überzeugt allerdings nicht in allen Punkten. Der Haken für den Roboter wirkt wie eine Notlösung, das Gewicht von bis zu 15 kg erschwert den Transport erheblich. Die Verbindung zur App ist über Bluetooth technologiebedingt nicht immer stabil und schnell, WLAN funktionierte im Test nicht von Beginn an problemfrei – das sollte sich allerdings per Softwareupdate lösen lassen. Wer damit leben kann und bereit ist, 699 Euro zu investieren, bekommt das aktuell umfassendste Gesamtpaket am Markt. Ob alle Features des W3 Omni aber für jedermann notwendig sind? Definitiv nicht.



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Leaker: MagSafe könnte aus dem iPhone fliegen


Apple soll intern erwogen haben, seine seit 2020 verwendete magnetische Lade- und Zubehörtechnik MagSafe für das iPhone einzustellen. Das behauptet der üblicherweise zuverlässige Leaker Instant Digital aus China. In einem Posting auf dem Kurznachrichtendienst Weibo schreibt er, es habe „eine große Kontroverse“ gegeben, ob MagSafe weiterhin eingesetzt werden sollte. Apple habe auch Pläne gehabt, MagSafe auf das iPad zu holen, dann aber nicht umgesetzt. Mittlerweile sei aber unklar, ob sich die – durchaus erfolgreiche – Technik noch lohne.

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Der Grund: Die notwendigen Magneten sind, obwohl Apple zunehmend auf Recycling setzt, für den Konzern sehr teuer. Intern hat sich laut Instant Digital nun die Stimmung gedreht, die bei Einführung von MagSafe im Jahr 2020 mit dem iPhone 12 noch „sehr aggressiv” in Sachen Expansion gewesen sei. Zwischenzeitlich hatte Apple mit dem iPhone 16e MagSafe mit eher fadenscheinigen Begründungen weggelassen. Mit dem in diesem Jahr erschienenen iPhone 17e kehrte die Technologie aber auch in das Einsteiger- und Firmenkunden-Modell zurück.

Unbeliebt ist die Technik keineswegs, Apple hatte durch das Weglassen im 16e viel Kritik abbekommen. Zudem gibt es, wie auch Instant Digital einräumt, ein großes Ökosystem – von Ladepads und Ladepucks über zahllose Hüllen, magnetisches Zubehör wie Karteneinschübe, spezielle Taschen oder sogar Lampen und vieles mehr. Zudem ist der Ladevorgang via MagSafe (beziehungsweise Qi2, das MagSafe-Technik mit Apples Einverständnis nutzt) simpler, da sich das iPhone stets korrekt auf der Ladefläche ausrichtet. So sind dann auch höhere Ladeleistungen möglich. Klar ist aber auch: So schnell wie mittels Kabel ist das drahtlose Laden aufgrund der Verluste durch die verwendeten Spulen nicht, zudem kann die Erwärmung des iPhone den Akku belasten.

Apple-intern soll es laut Instant Digital nun die Debatte geben, ob sich die Magnete angesichts des vorhandenen Ökosystems noch lohnen oder nicht. Beim iPhone 16e waren Hüllenhersteller – wenn auch nicht Apple selbst – in die Bresche gesprungen und hatten die notwendigen Magneten schlicht ins Case integriert.

Unklar bleibt, wie Apple das Thema MagSafe beim für Herbst geplanten iPhone Fold umsetzt, denn dieses Falt-Handy ist im aufgeklappten Zustand wohl dünner als jedes iPhone zuvor. Es ist denkbar, dass hier schlicht der Platz fehlt. Allerdings steckt MagSafe auch im iPhone Air.

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(bsc)



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US-Zölle belasten Volkswagen, Prognose für das erste Vierteljahr wird verfehlt


Volkswagen ist im ersten Quartal in einem schwierigen Umfeld bei der Profitabilität weiter unter Druck geraten. Vor allem Kosten für die US-Einfuhrzölle belasteten. Die operative Marge lag bei 3,3 Prozent, rund 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert, wie der Dax-Konzern heute in Wolfsburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 3,7 Prozent gerechnet. Die Aktie rutschte kurz nach dem Handelsstart um rund zwei Prozent ab auf ein Tief seit April 2025. Gebremst wurde der Abstieg durch einen starken Barmittelzufluss und einen seit letztem Quartal 2025 dank gebremster Ausgaben verbesserten Cashflow. Im ersten Quartal lag dieser bei der Autoproduktion bei knapp zwei Milliarden Euro netto.

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Den eigenen Zahlen zufolge generierte Volkswagen vor Sondereffekten eine operative Marge von 4,3 Prozent. Darin sind Umbaukosten von 0,8 Milliarden Euro ausgeklammert, inklusive 0,5 Milliarden für das Produktionsende des Elektroautos VW ID.4 in den USA. Der restliche Betrag sind Kosten für Sparprogramme in der Gruppe mit den Massenmarken des Konzerns und bei der Nutzfahrzeugholding Traton. Der VW-Konzern entwickelt derzeit ein weiteres großes Sparprogramm zur Kostensenkung, um im Wettbewerb mit chinesischen Anbietern bestehen zu können und Belastungen an anderer Stelle entgegenzuwirken.

Das operative Ergebnis ging zu Jahresbeginn insgesamt um gut 14 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro zurück, der Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich rutschte das Ergebnis nach Steuern um gut 28 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro ab. „Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfte Regulatorik und ein harter Wettbewerb sorgen für Gegenwind“, sagte Konzernchef Oliver Blume in der heutigen Mitteilung. Allein die US-Einfuhrzölle kosteten dem Konzern weitere 0,6 Milliarden Euro. Sie hatten schon im vergangenen Jahr Milliarden verschlungen.

Der VW-Konzern leidet insgesamt unter schwachen Verkaufszahlen, besonders in China und den USA. Weltweit fiel die Zahl der Auslieferungen im Konzern in den Monaten Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Vor allem in China und Nordamerika gingen die Auslieferungen zurück. Zuwächse in Europa konnten das nicht ausgleichen.

Das Konzernergebnis wird auch durch die schwachen Zahlen der Porsche AG heruntergezogen. Von Januar bis März ging dort der Gewinn nach Steuern um fast ein Viertel zurück. Volkswagens Lkw-Tochter Traton mit den Marken MAN und Scania hatte wegen hoher Sondereffekte bereits einen deutlichen Gewinneinbruch gemeldet.

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(fpi)



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ADAC-Pannenstatistik: E-Autos sind zuverlässiger als Verbrenner


Elektroautos fahren mit großem Abstand zuverlässiger als gleich alte Verbrenner. Das geht aus der aktuellen Pannenstatistik des ADAC hervor. Vergleicht man ab 2020 zugelassene Autos, kamen dem Verkehrsclub zufolge vergangenes Jahr auf 1000 Elektroautos 6,5 Pannenfälle. Bei Verbrennern waren es 12,5 – also fast doppelt so viele.

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Damit bestätigt sich ein Trend, der bereits in den vergangenen Jahren zu sehen war. Der Grund dafür liegt in der Konstruktion: In einem Elektroauto sind laut ADAC deutlich weniger verschleißanfällige Teile verbaut. Zudem können Elektroautofahrer (oder ihre Werkstätten) keine Wartungsfehler begehen, wie sie für Autos mit Verbrennungsantrieben typisch sind. So kann bei Elektroautos beispielsweise nicht vergessen werden, den Ölstand zu kontrollieren, nach dem Kühlwasser- oder Batteriesäurestand zu sehen. Bizarrerweise ist auch bei Elektroautos die traditionelle 12-Volt-Blei-Säure-Batterie eine der häufigsten Pannenursachen.

Typische Fehlerquellen beim Verbrenner seien etwa Elemente des Antriebsstrangs oder das Kraftstoffsystem. Dass nur Autos ab 2020 verglichen wurden, begründet der ADAC damit, dass es sehr viel weniger alte Elektroautos gibt, was Vergleiche verzerren würde.

Insgesamt hat sich bei älteren Autos die Anfälligkeit in den vergangenen zehn Jahren praktisch halbiert. Hatte der ADAC für zehn Jahre alte Autos im Jahr 2015 noch eine Pannenwahrscheinlichkeit von 6,5 Prozent ermittelt, lag sie vergangenes Jahr nur noch bei 3,1 Prozent. Bei fünf Jahre alten Autos sank sie von 3,6 Prozent auf 2,1 Prozent. Die mit Abstand häufigste Pannenursache war die Starterbatterie, die für 45,4 Prozent der Fälle verantwortlich war. Dahinter folgt der Motorbereich mit 21,8 Prozent.

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(fpi)



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