Künstliche Intelligenz
Ein Jahr im Volvo EX30: Ein Erfahrungsbericht
Als ich vor gut einem Jahr auf der Suche nach einem neuen Auto war, hatte ich klare Vorstellungen: kompakt sollte es sein, elektrisch sowieso, und vor allem sollte die Reichweite für meine regelmäßigen Fahrten zwischen Hannover und Bonn reichen. Nach Jahren mit einem Toyota Yaris war für mich klar: Ich will nicht plötzlich ein riesiges SUV fahren, sondern ein wendiges, modernes Auto, das alltagstauglich ist.
- seit Ende 2023 im Handel
- zwei Antrieb mit 200 und 315 kW
- zwei Batteriegrößen: 51 und 69 kWh
- Abmessungen: 4,23 m lang, 1,84 m breit, 1,55 m hoch, Radstand: 2,65 m
- Preis ab 38.490 Euro (Stand Februar 2026)
Um mir einen Überblick zu verschaffen, was technisch möglich ist, habe ich auch das Tesla Model 3 (Test) probegefahren – einfach, um zu sehen, wie weit die Technik bei den Assistenzsystemen, der Software und der Effizienz schon ist. Kaufen wollte ich den Tesla nie. Aber der Vergleich war spannend und hat mir gezeigt, was andere Hersteller im Hinblick auf Software und Reichweite bieten.
(Bild: Martin Franz / heise Medien )
Auch der Mini Countryman (Test) stand auf meiner Liste. Optisch fand ich ihn sehr ansprechend, und ich mochte das Konzept. Allerdings wollte ich unbedingt ein schwarzes Auto, und als ich den Mini Countryman dann in Schwarz gesehen habe, hatte ich sofort das Gefühl, in einen Leichenwagen zu steigen. Das ging für mich einfach gar nicht. So ist er letztlich aus meiner Auswahl gefallen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Ein Jahr im Volvo EX30: Ein Erfahrungsbericht“.
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Künstliche Intelligenz
c’t-Workshop: Observability für Kubernetes-Umgebungen aufbauen
Wer Kubernetes für Cloud-native Anwendungen nutzt, muss jederzeit wissen, was im System passiert. Observability macht das Verhalten laufender Systeme sichtbar und hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Doch wie sammelt man die relevanten Daten ein, speichert sie sinnvoll und leitet daraus die richtigen Schlüsse ab?
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Der Workshop Observability für Kubernetes-Umgebungen verbindet theoretisches Verständnis mit praxisnahen Übungen. Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen der Observability: Metriken, Logs und Distributed Traces. Anhand des Grafana-LGTM-Stacks – bestehend aus den vier Open-Source-Projekten Loki, Grafana, Tempo und Mimir – lernen die Teilnehmer, Betriebsdaten zu sammeln, zu visualisieren, Trends zu erkennen und Alarme einzurichten. So lässt sich der Ressourcenbedarf fundiert einschätzen und eine zuverlässige Betriebsüberwachung aufbauen.
Von der Datenerhebung bis zur Alarmierung
Der Workshop deckt den gesamten Observability-Workflow ab: Zunächst erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Grundlagen und den Grafana-LGTM-Stack. Anschließend sammeln sie mit Grafana Alloy Observability-Daten, nutzen vorhandene Datenquellen und erheben anwendungsspezifische Informationen. Darauf aufbauend erstellen sie Dashboards in Grafana, lernen Abfragen zu formulieren und richten Alarmierungskanäle mit passenden Schwellenwerten ein.
Die Teilnehmer lernen die Zusammenhänge kennen zwischen Metriken, Logs und Distributed Traces und wissen, wie sie Fehlverhalten gezielt erkennen und Ursachen eingrenzen. Außerdem erfahren sie, wie sich auf Basis etablierter Standards viele Daten automatisch erheben lassen, bevor ein manueller Eingriff nötig wird.
Erfahrener Trainer aus der Praxis
Durch den Workshop führt Nicholas Dille, Senior DevOps Engineer bei der Haufe Gruppe. Dort verantwortet er mit seinem Team die zentralen Dienste für die Softwareentwicklung und gibt intern Workshops und Vorträge. Er beschäftigt sich intensiv mit Kubernetes, Observability und CI/CD in heterogenen Umgebungen. Docker zeichnete ihn acht Jahre lang als Captain aus, Microsoft 13 Jahre lang als Most Valuable Professional.
Voraussetzungen und Anmeldung
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Der Workshop richtet sich an alle, die Kubernetes für den Betrieb Cloud-nativer Anwendungen einsetzen und ihre Fähigkeiten in Überwachung und Alarmierung vertiefen wollen. Der Umgang mit Kubernetes und das Deployment mit Standardwerkzeugen wie Helm sollten zum Alltag gehören. Erste Berührungspunkte mit der Erhebung und Auswertung von Metriken werden vorausgesetzt; Erfahrung mit Prometheus ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
- Datum: 30. April 2026
- Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
- Preis: 792,00 Euro (Frühbucherpreis bis 02. April 2026)
Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.
(abr)
Künstliche Intelligenz
Adobe Firefly: KI-Werkzeug schneidet Videos
Adobe erweitert sein KI-Studio Firefly um das Schnellschnittwerkzeug Quick Cut. Es erzeugt per Texteingabe einen ersten Rohschnitt aus vorhandenem Videomaterial. Die Beta-Version ist ab sofort verfügbar.
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Die Startseite der Web-App von Adobe Firefly enthält ab sofort einen Eintrag „Video bearbeiten (Beta)“. Ein Klick darauf öffnet einen Online-Video-Editor, in dem man Videoprojekte in den Auflösungen 1080p und 720p erstellen kann.
KI strukturiert Material nach Beschreibung
Das Schnellschnittwerkzeug soll das zeitaufwendige Sichten und Strukturieren von Rohmaterial beschleunigen. Statt Video-Clips manuell zu ordnen, beschreiben Nutzer ihr Videoprojekt als Prompt, etwa ein Interview, eine Produktvorführung oder einen Veranstaltungsrückblick. Adobe empfiehlt den Schnellschnitt für kurze Formate für soziale Netzwerke.
Nutzer können außerdem im Prompt das Seitenverhältnis über ein Dropdown-Menü eingeben, die Länge des Videos bestimmen und auf Wunsch eine B-Roll-Spur hinzufügen. Die KI analysiert das Material und generiert eine erste Fassung des Videos.
Laut Adobe wandelt das Schnellschnittwerkzeug textliche Vorgaben direkt in eine bearbeitbare Zeitleiste um. Im Editor lässt sich die Rohfassung mit klassischen Videoschnittwerkzeugen ändern und verfeinern. Anschließend kann man sie als Videodatei herunterladen. Ein Export des Projekts nach Premiere Pro ist nicht möglich.

Der Online-Video-Editor enthält eine Schaltfläche „Schnellschnitt“, die eine Seitenleiste mit Promptfenster und weiteren Einstellungen öffnet.
Adobe baut Firefly zum KI-Studio aus
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Das Werkzeug ergänzt das Firefly-Angebot, das ursprünglich nur Bild- und Videoinhalte mithilfe generativer KI erzeugte, aber nicht bearbeitete oder arrangierte. Bilder lassen sich bereits bearbeiten. Mit dem Online-Editor samt Schnellschnitt macht Adobe einen weiteren Schritt, Firefly in eine Umgebung für KI-Anwendungen innerhalb der Creative Cloud zu erweitern.
Verfügbarkeit
Quick Cut steht ab sofort in der Beta-Phase innerhalb der Firefly-App bereit. Interessierte können sich noch bis zum 16. März 2026 im Web unter firefly.adobe.com anmelden.
(akr)
Künstliche Intelligenz
KI im Smartphone: Mehr als ein Drittel nutzt KI-Funktionen regelmäßig
Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge zählt Künstliche Intelligenz im Smartphone zu den größeren Wachstumsfeldern. Schon heute nutzt mehr als ein Drittel (38 Prozent) KI-Funktionen auf dem eigenen Smartphone regelmäßig, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent). Ein Comeback der „Dumbphones“, auch Feature-Phones genannt, erteilt die Umfrage eine Absage. Für die Umfrage wurden 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, davon gaben 861 an, ein Smartphone zu nutzen.
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KI im Smartphone wird immer wichtiger
Laut der Bitkom-Umfrage wird die Nutzung von KI-Anwendungen für Menschen in Deutschland immer selbstverständlicher: „KI ist dank Smartphone in der Hosentasche für jeden Menschen erreichbar“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Marcel de Groot. Wo genau überall KI drinsteckt, wissen 53 Prozent allerdings nicht im Detail, heißt es weiter. Denn: „Oft bemerken wir die KI auf unseren Handys gar nicht, weil sie im Hintergrund läuft. Für die ressourcenschonende Navigation oder zum Schutz vor Betrugsanrufen“, erklärt de Groot.
Bitkom prognostiziert, dass die regelmäßige Nutzung von KI-Funktionen auf dem Smartphone weiter ansteigen werde. Bei den derzeit genutzten KI-Funktionen geht es etwa um Bildbearbeitung, Suchmöglichkeiten in Bildern, aber auch Chatbots wie Gemini, ChatGPT und Perplexity sowie KI-Unterstützung beim Schreiben von Nachrichten oder um KI-Spamfilter, um betrügerische Anrufe zu blockieren, schreibt Bitkom.

„KI im Smartphone & die nächsten Wachstumsfelder“.
(Bild: Bitkom)
Ferner gaben 64 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer an, bereits Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder den Google Assistant (mittlerweile Gemini) verwendet zu haben. Zudem nutzen 56 Prozent auf ihrem Smartphone Chatbots wie Gemini, ChatGPT oder Perplexity. Auch KI-Funktionen in der Kamera sind für viele Standard: 42 Prozent greifen laut Umfrage auf KI-Fotobearbeitung wie einen „magischen Radierer“ zurück. Auch in weiteren Bereichen helfe KI: So lassen sich 37 Prozent der Nutzer beim Schreiben von Nachrichten von KI-Vorschlägen unterstützen. Ein Fünftel (22 Prozent) nutzt KI für die Zusammenfassung langer Texte und Nachrichten. Laut Bitkom wären 33 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer dazu bereit, „für umfangreiche KI-Funktionen einen Aufpreis für ihr Gerät zu bezahlen.“
Die Befragten nannten noch weitere Funktionen, die sie künftig gern nutzen würden: So nannten etwa die Hälfte (49 Prozent) KI-Spamfilter, die unerwünschte oder betrügerische Anrufe verhindern sollen. 36 Prozent wünschen sich weitere Unterstützung beim Verfassen von Nachrichten. De Groot erklärt: „KI-Funktionen setzen sich dort durch, wo sie im Alltag entlasten. Beim schnellen Schreiben von Mails, bei der Suche nach Informationen oder beim Schutz vor betrügerischen Anrufen. Gute KI ist heute ein Qualitätsmerkmal für das moderne Smartphone“. Diesen Trend haben viele Smartphone-Hersteller wie Google, Samsung, aber auch kleinere Hersteller wie Nothing bereits erkannt.
Nutzer behalten ihre Smartphones länger
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Smartphones sind für einen Großteil der Befragten zwar wichtig – 87 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer können sich ein Leben ohne dieses Gerät nicht mehr vorstellen – jedoch schwächelt der Absatz etwas. Laut des Bitkom lag der Absatz in Deutschland im Jahr 2024 bei 20,5 Millionen Smartphones und im Jahr 2025 bei 19,6 Millionen. Für dieses Jahr prognostizieren die Branchenexperten einen Absatz von 18,8 Millionen. Verbraucher in Deutschland geben aktuell im Schnitt 646 Euro pro Smartphone aus und damit 19 Euro mehr als 2025.
Als Ursache für den leichten Rückgang identifiziert der Bitkom Kosten- und Nachhaltigkeitsgründe: Menschen nutzten ihre Smartphones länger als früher. So gab nahezu die Hälfte (45 Prozent) der Befragten an, ihr aktuelles Smartphone schon länger als zwei Jahre zu besitzen. Im Durchschnitt ist laut Bitkom ein selbst gekauftes, privat genutztes Smartphone aktuell 25 Monate alt. „Smartphones sind heute zunehmend länger in Gebrauch. Das ist ein Gewinn für den Geldbeutel und für die Umwelt. Voraussetzung sind robuste Geräte, Software-Updates, haltbare Akkus und die einfache Möglichkeit, Handys reparieren zu lassen“, erklärt de Groot.
Robustheit als Kaufkriterium
Nach Kriterien beim Kauf eines Smartphones gefragt, halten 97 Prozent ein robustes Bildschirmglas für wichtig. Auch Umweltaspekte spielen eine wachsende Rolle: Laut der Umfrage achten 92 Prozent auf Nachhaltigkeit, 82 Prozent auf Reparierbarkeit. Überdies zählen klassische Merkmale wie die Akkulaufzeit und der Speicherplatz (jeweils 92 Prozent) sowie die Kameraqualität (88 Prozent) weiterhin zu den wichtigsten Kaufargumenten. Auch KI-Funktionen sind für eine Mehrheit der Befragten (68 Prozent) ein wichtiges Kaufkriterium. Aber auch der Preis bleibt ein relevanter Faktor (85 Prozent).
Die Befragten gaben außerdem an, dass neben Marke und Bewertungen auch das Herkunftsland des Herstellers in die Kaufentscheidung einfließe (78 Prozent). Etwa die Hälfte würde zudem „grundsätzlich keine Smartphones von Herstellern mit Hauptsitz in China“ kaufen (49 Prozent), 35 Prozent schließen zudem Hersteller mit Hauptsitz in den USA aus.
Smartphones nerven aber auch
Smartphones sind aus dem Alltag zwar nicht mehr wegzudenken, jedoch sind sie nicht immer willkommen: So stimmten 62 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer der Aussage zu, dass es sie nervt, „wenn mein Partner oder meine Partnerin ständig auf das Smartphone schaut“. Zugleich sagten fast neun von zehn, dass sie sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen könnten.
57 Prozent gaben kritisch zu bedenken, dass sie zu häufig einen Moment nicht genössen, weil sie dabei aufs Smartphone schauten. Und 60 Prozent der Befragten räumten ein, dass sie sich unruhig fühlten, wenn sie längere Zeit keinen Zugriff auf ihr Smartphone hätten. „Wir sehen auch Schattenseiten“, sagte de Groot. „Wir dürfen vor lauter Smartphone nicht den Blick auf das echte Leben verlieren.“ Von einem „Dumbphone“-Comeback bei Jüngeren kann dagegen keine Rede sein: Unter den unter 30-Jährigen nutzen nur 2 Prozent ein herkömmliches Handy.
(afl)
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