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Elin Manon › PAGE online


PAGE gefällt …: Illustrationen von Elin Manon aus Cornwall, die in leuchtenden Farben von der mystischen Schönheit Südenglands erzählt, von Wäldern und Geistern und einen in ihrem neuesten Buch auf eine Nachtwanderung mitnimmt. English version below.

Elin Manon › PAGE online

Name Elin Manon

Location Cornwall, UK

Web elin-manon.com
Instagram @elin_manon_illustration

Start Ich bin seit meiner Kindheit ein kreativer Mensch und dank der Unterstützung meiner Familie habe ich meine Liebe zur Kunst und Kreativität nie aufgegeben und mein Studium an der Falmouth University in Cornwall 2020 mit einem Bachelor in Illustration abgeschlossen. Seitdem bin ich als freiberufliche Illustratorin tätig und habe das Vergnügen, mit vielen wunderbaren Kunden an einer Reihe von Projekten zu arbeiten, vor allem an illustrierten Kinderbüchern und Buchumschlägen.

Stil Ich kann gar nicht genau sagen, was ich als meinen »Stil« beschreiben sollte und wehre mich auch immer etwas dagegen, in irgendeine eine Schublade gesteckt zu werden. Da Landschaften und Geschichten über das Land eine große Inspiration für meinen kreativen Prozess sind, könnte man »Geschichtenerzählen« oder »Geschichten vom Land« vielleicht als eine Art »Stil« betrachten?

Lieblingsmotive Da ich sehr von der Natur selbst inspiriert bin, dominieren Erdtöne meine Farbpalette. Außerdem mag ich es, winzige Details in meine Bilder einzubauen, die der Betrachter entdecken kann. Oft sind das kleine Figuren oder alte Steine und winzige Ausschnitte aus Mustern, um bei den Betrachter:innen das Gefühl zu erzeugen, dass sie von dem, was sie sehen, umhüllt sind und dass sie klein sind und sanft darin gehalten werden.

Technik Für meine Auftragsarbeiten und den Großteil meines Portfolios arbeite ich digital und nutze Procreate. Das ist bei Aufträgen mit engen Terminvorgaben oder vielen Änderungen äußerst hilfreich, da es so viel weniger zeit braucht, alle erforderlichen Änderungen vornehmen als, wenn ich alles von Hand gemalt hätte. In meinen Bildern schichte ich viele Texturen und Details übereinander, um ein Gefühl von Tiefe und Komplexität zu erzeugen. Das ist die Grundlage aller meiner Illustrationen. Danach füge ich spezifischere Details mit unterschiedlicher Deckkraft hinzu, um ein Gefühl von Zeitlosigkeit und Vergänglichkeit zu erzeugen. Ich habe auch immer ein persönliches Skizzenbuch dabei, das ich auf Spaziergängen oder wo auch immer ich an diesem Tag hingehe, mitnehme, und manchmal werden einige dieser Skizzen zu einer kolorierten Arbeit. Wenn ich zwischen den Projekten Zeit habe, beschäftige ich mich neben dem Malen auch gerne mit Linolschnitten und Drucken.

Inspiration Meine Arbeit ist von der Natur inspiriert, von Ökologie, Folklore und Anthropologie. Die Leidenschaft für das Geschichtenerzählen und die Achtung und der Schutz der Natur ist ein ständiger Antrieb meiner Arbeit und meines kreativen Prozesses.

Kunden Dazu zählen unter anderem Hachette, Quarto, Elliot and Thompson, Bonnier Books, Post Wave Press, Google, Gwasg Carreg Gwalch, Lost Art Press, Resurgence und Ecologist

Agent:in

English version below

Elin Manon, Illustration Glencoe – Travelling towards Glances and Fort William in the highlands of Scotland
Glencoe Travelling towards Glances and Fort William in the highlands of Scotland, you journey through the most incredible landscape of mountains soaring dramatically to either side of you. A wild and rocky terrain, the wind whistles round you as you stand, a mere speck, gazing up at the ancient faces of the mountainside. You feel as if you’re in another place, another time, pre-historic as you weave stories through the valley, along the stream, burying the deep beneath the stone before throwing them to the wind.
Elin Manon, Illustration Hwch Du Gwta, The tail-less black sow and the headless lady in white, two spirits seen during Nos Calan Gaeaf in`Wales, wandering the countryside and appearing behind the flames of the bonfire
Hwch Du Gwta The tail-less black sow and the headless lady in white, two spirits seen during Nos Calan Gaeaf in `Wales, wandering the countryside and appearing behind the flames of the bonfire. They wait, to capture whoever may remain around the dying light of the fire.
Elin Manon, Buch-Illustration Nachtwanderung
»Nachtwanderung« von Alica Hemming gerade im Laurence King Verlag erschienen © Anja Müller Fotografie für LKV
Elin Manon, Illustration Old CrockernIf you travel across the moors of Dartmoor towards HayTor, you may meet Old Crockern, the guardian spirit of Dartmoor who is said to ride a skeleton horse. He protects the land, and punishes those of greedy nature.
Old Crockern If you travel across the moors of Dartmoor towards HayTor, you may meet Old Crockern, the guardian spirit of Dartmoor who is said to ride a skeleton horse. He protects the land, and punishes those of greedy nature.

 

 

Name Elin Manon

Location Cornwall, UK

Web adress elin-manon.com
Instagram @elin_manon_illustration

Start I’ve been a creative individual since I was a child, and with the encouragement of family I pursued my love and study of art and creativity on through to university, where I graduated from Falmouth University (Cornwall, UK) with a BA in Illustration in 2020. Since then I have made a career from being a freelance illustrator, and have had the pleasure of working with many wonderful clients on a range of projects, predominantly working on illustrated children’s books and book covers.

Style I don’t really know exactly what to label my ‘style’ as, and I’ve always been a little resistant at trying to put it into any sort of box. I guess as landscape and stories of the land are big inspirations behind my creative process, perhaps ‘storytelling’ or ‘land stories’ could be considered a kind of ‘style’?

Favourite motifs As I’m heavily inspired by the natural environment, earth colours and tones are the predominant colour palette which can be seen throughout my work. I enjoy including smaller details in my imagery for the viewer to find, often small figures or ancient standing stones and tiny details of pattern, to create a sense that the viewer is enveloped within what they see before
them, and that they are small and held gently within it.

Technique For my commission work and majority of my portfolio I work digitally using the software Procreate. This has been hugely helpful when working on commissions with tight deadlines or many amendments, as it allows me to make any changes needed in a shorter space of time than if I were to paint everything by hand. To create my images I layer up many textures and details, to create a sense of depth and complexity. This creates the base for all of my illustrations, after which I then begin to add more specific details at varying opacities in an effort to evoke a sense of timelessness and transience. I do also carry a personal sketchbook with me which I will take on walks or wherever I may be going that day, and sometimes some of those sketches make their way into becoming a final colourised piece. I do also enjoy carving and printing with lino, as well as painting, when I have the time between projects.

Inspiration My work is inspired by the natural world, ecology, folklore and anthropology. A passion for storytelling and the celebration and protection of ournatural world has been a constant drive within my work and creative process.

Clients Some of my clients include; Hachette, Quarto, Elliot and Thompson, Bonnier Books, Post Wave Press, Google, Gwasg Carreg Gwalch, Lost Art Press, Resurgence and Ecologist

Agent No agent





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»Wer Menschen führt, muss sich mit sich selbst auseinandersetzen« › PAGE online


Was macht Marken heute wirklich relevant? Cultural Trendscout Isabelle Rogat spricht über Marken in der Gen Z, Trendforschung, moderne Führung und Kreativität – und erklärt, warum das Timing so wichtig ist.

»Wer Menschen führt, muss sich mit sich selbst auseinandersetzen« › PAGE onlineBild: Frieda Maelle

Isabelle, du giltst als Trend- und Markenexpertin, besonders mit Blick auf die Gen Z. Was macht für dich eine starke Marke in dieser Generation aus?

Isabelle Rogat: Eine starke Marke ist heute keine reine Sendermarke mehr. Gerade für die Gen Z geht es viel stärker um Austausch und Beziehung. Marken müssen bereit sein, in Interaktion zu treten – und auch Feedback anzunehmen, das vielleicht nicht immer bequem ist. Das heißt auch, klassische Vorstellungen von Corporate Identity oder Markenführung ein Stück weit zu öffnen und organischer zu denken.

Ein Punkt, den ich immer wieder sehe, ist das Thema Timing. Erfolgreiche Marken schaffen es, sehr nah an kulturellen Themen zu sein und in Echtzeit darauf zu reagieren. Manchmal können da schon ein paar Tage zu spät sein. Gleichzeitig dürfen Marken aber nicht jedem Trend blind hinterherlaufen. Entscheidend bleibt eine klare Markenidentität, die Orientierung gibt – nach innen wie nach außen.

Und dann spielt natürlich auch Identity Signaling eine große Rolle. Das betrifft nicht nur die Gen Z. Marken müssen beantworten können, wofür sie stehen und warum Menschen sie freiwillig nach außen tragen möchten. Diese Perspektive geht im starken Fokus auf Performance und Business-Ziele leider oft verloren, ist aber zentral für echte Identifikation.

Wie entstehen Trends überhaupt – und was bedeutet das für Marken?

Trends folgen keinem festen Plan, aber sie bewegen sich häufig in Zyklen. Viele Dinge kommen in Wellen zurück – oft mit einem starken Hoch und einem ebenso starken Abflachen danach. Wer Trends verstehen will, muss diese Wiederholungen und Gegenbewegungen mitdenken. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Nur ein sehr kleiner Teil der Menschen greift Trends extrem früh auf und prägt damit ein aspiratives Bild. Der Großteil wartet ab, bis sich etwas etabliert. Deshalb ist nicht jeder Trend automatisch relevant für jede Marke.

Social Media spielt vor allem bei der Verbreitung eine große Rolle. In Nischen können sich Bewegungen sehr schnell verstärken, bleiben außerhalb dieser Räume aber oft unsichtbar. Trendarbeit ist deshalb für mich weniger Bauchgefühl als vielmehr eine Kombination aus Daten, Research und Beobachtung. Ich arbeite mit Search- und Trend-Tools, Social-Media-Signalen von Plattformen wie TikTok oder Instagram, aber auch im Austausch mit Journalist:innen, Creators und KI-Tools.

»Ich sammle Beobachtungen sehr systematisch – visuell, in Listen oder Datenbanken. Denn am Ende ist Trendforschung vor allem eines: Mustererkennung.«

Je nach Thema hilft es außerdem enorm, Trends vor Ort zu beobachten – etwa auf Events – oder tief in digitale Communities wie Reddit einzutauchen. Manche Entwicklungen sind stark physisch geprägt, andere entstehen fast ausschließlich online.

Was mir besonders wichtig ist, ist der Aufbau einer eigenen Datenbasis. Ich sammle Beobachtungen sehr systematisch – visuell, in Listen oder Datenbanken. Denn am Ende ist Trendforschung vor allem eines: Mustererkennung.

Welche Muster beobachtest du aktuell, die 2026 prägend werden könnten?

Es gibt viele spannende Entwicklungen, aber nur wenige, die wirklich universell sind. Sehr deutlich sehe ich aktuell das wachsende Bedürfnis nach Offline-Erlebnissen und echtem Austausch. Als Gegentrend zu KI, Social Media und permanenter Digitalität entsteht eine neue Sehnsucht nach Real-Life-Momenten – zum Beispiel in Form von Offline-Events, Hosting-Kultur, kleinen Community-Treffen oder auch ganz bewusst handyfreien Abenden mit Freunden.

Parallel dazu beobachte ich eine spannende Gegenbewegung im Umgang mit Wissen. Einerseits nimmt Anti-Intellectualism zu, andererseits gibt es einen starken Hype um Hyper-Intellectualism – etwa rund um Substack oder sogenannte Intellectual Influencer, die Lesen, Lernen und Denken wieder aufwerten.

Und dann gibt es diese nostalgische Erzählung, dass »2026 das neue 2016« werden könnte – modisch, kulturell und emotional. Ob sich das wirklich bewahrheitet oder eher ein kollektives Wunschbild bleibt, verfolge ich gerade sehr aufmerksam.

Was bedeuten diese Entwicklungen konkret für Marken – jenseits kurzfristiger Hypes?

Wichtig ist weniger der einzelne Trend als die Fähigkeit, ihn sinnvoll auf die eigene Marke zu übertragen. Marken müssen ihren »Transfer-Muskel« trainieren: schnell zu erkennen, ob ein Thema wirklich zum eigenen Kern passt – oder sich bewusst dagegen zu entscheiden. Nicht jeder Trend braucht eine Markenreaktion.

Dafür braucht es eine klare strategische Grundlage. Gute Marken wissen, wofür sie stehen, welche Tonalitäten zu ihnen passen und wie ihre Brand-Strategie auf Social übersetzt wird. Das konnte man zum Beispiel gut bei der Coldplay-Debatte letztes Jahr beobachten: Viele Marken sind aufgesprungen, aber gerade bei Marken, die eigentlich für Positivität stehen, stellte sich die Frage, ob das strategisch wirklich sinnvoll war – unabhängig davon, ob es Aufmerksamkeit gebracht hat.

Du bist Teil der Jury des German Brand Award. Worauf achtest du besonders?

Mir sind vor allem drei Dinge wichtig. Erstens: kulturelle Relevanz. Ich frage mich immer, ob eine Arbeit wirklich im Jetzt stattfindet – oder ob sie genauso gut vor zehn Jahren hätte entstehen können. Zweitens: Distinktivität und Mut. Viele Kampagnen fühlen sich heute leider sehr austauschbar an. Der dritte Punkt ist der psychologische Aspekt. Haben die Macher:innen die Menschen wirklich verstanden, mit denen sie sprechen? Gibt es einen echten Human Insight – oder bleibt es bei einer cleveren Oberfläche?

Followerzahlen oder reine Viralität spielen für mich eine untergeordnete Rolle. Relevanz kann auch in kleinen Zielgruppen entstehen. Und »viral gehen« lässt sich ohnehin nicht planen – echte Relevanz entsteht dann, wenn etwas den Zeitgeist trifft.

Last Call: Registration Deadline bis zum 27. Februar 2026

Du hast viele Auszeichnungen erhalten. Was bedeuten sie dir persönlich?

Für mich sind Auszeichnungen vor allem eine Form von Sichtbarkeit. Und Sichtbarkeit heißt, an Debatten teilnehmen zu können, Gedanken zu teilen und zu merken, dass bestimmte Perspektiven Resonanz finden. Im Grunde funktioniert das ähnlich wie bei Marken: Man bringt etwas in den öffentlichen Raum und hofft, dass es etwas auslöst.

Gleichzeitig finde ich solche Rankings spannend, weil sie wie ein Seismograph zeigen, wohin sich die Branche entwickelt. Welche Haltungen, Denkweisen und Profile gerade als relevant gelten – und wer langfristig prägt, wie Kommunikation und Werbung aussehen.

Du hast selbst Teams geführt und bist heute selbstständig. Was bedeutet gute Führung für dich?

Ich glaube nicht an den einen »richtigen« Führungsstil. Was ich bei gut funktionierenden Teams beobachte, ist eine Mischung aus Vulnerabilität und Klarheit. Führung heißt heute nicht mehr reine Autorität, sondern auch Menschlichkeit zuzulassen: Fragen zu stellen, Unsicherheiten zu zeigen und Hilfe anzunehmen.

Gleichzeitig bleibt Klarheit essenziell. Führung bedeutet, Orientierung zu geben, Verantwortung zu übernehmen und eine gemeinsame Richtung zu definieren. Gerade in kreativen Arbeitsumfeldern ist es wichtig, die eigene Rolle zu reflektieren. Nähe und Offenheit sind wertvoll – trotzdem hat Führung immer Wirkung auf andere.

Das erfordert viel Selbstarbeit. Gute Führung funktioniert nur, wenn man sich selbst kennt, die eigenen Werte reflektiert und weiß, wo die eigenen Grenzen liegen. Deshalb bin ich überzeugt: Wer Menschen führt, sollte sich intensiv mit sich selbst auseinandersetzen.

Schafft diese Art von Führung mehr Raum für Kreativität?

Absolut. Eine gesunde Fehlerkultur ist essenziell für Kreativität. Wenn Fehler sanktioniert werden, vermeiden Menschen Risiken – und Innovation bleibt aus. Kreativität braucht Sicherheit: das Gefühl, ausprobieren zu dürfen. Nicht nur Ergebnisse sollten belohnt werden, sondern auch der Mut, Dinge anzustoßen, Verantwortung zu übernehmen und neue Ideen einzubringen. Genau dort entsteht Raum für echte kreative Arbeit.

Über Isabelle:

Isabelle Rogat (bekannt als »Isi«) ist eine der führenden Stimmen in der deutschen Kreativ-Szene. Als Young Leader, die bereits mit 25 erste Teams führte besticht die Cultural Trendscoutin & angehende Autorin in der Branche mit pointierten Impulsen, Kolumnen & Keynotes in den Bereichen Zeitgeist, Next Gen Marketing & Feminismus.



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Badenova mit neuem Markenauftritt – Design Tagebuch


Der Energieversorger Badenova hat seinen Markenauftritt umfassend erneuert. Mit dem neuen Corporate Design mache das Unternehmen, wie es im Rahmen der Vorstellung heißt, die inhaltliche Transformation, weg vom klassischen Energieversorger, hin zur aktiven Gestalterin der Energie- und Wärmewende in der Region, sichtbar.

Badenova, 2001 durch die Fusion von sechs kommunalen Stadtwerken hervorgegangen, ist ein regionaler Energieversorger in Südbaden, Deutschland. Das Unternehmen versorgt Kunden zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald mit Strom, Gas, Wärme und Wasser, mit Fokus auf erneuerbare Energien und Klimaschutz.

Neue Badenova Marke im Einsatz, Quelle: Badenova
Neue Badenova Marke im Einsatz, Quelle: Badenova

Der bisherige Markenauftritt, im Jahr 2008 eingeführt, habe den heutigen digitalen Anforderungen und dem mittlerweile veränderten Selbstverständnis des Unternehmens nicht mehr entsprochen. Auf Basis von Marktforschungsergebnissen, die, bestätigt hätten, das Badenova oftmals vor allem als konservativ und traditionell wahrgenommen werde, wurde die Außendarstellung dahingehend überarbeitet, die für die Marke zentralen Aspekte Innovation, Wandel und Zukunftsgestaltung sichtbar und erlebbar zu machen.

Auszug der Pressemeldung

„Badenova hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert – vom klassischen Versorger zur aktiven Gestalterin der Energie- und Wärmewende“, sagt Hans-Martin Hellebrand, Vorstandsvorsitzender der Badenova. „Mit dem neuen Markenauftritt machen wir diesen Anspruch sichtbar und geben Orientierung in einem sich rasant wandelnden Energiemarkt.“ Grundlage für den neuen Markenauftritt ist das Zielbild von Badenova: „Für eine lebenswerte Zukunft gestalten wir die Energie- und Wärmewende. Mit der Region, für die Region.“

Das Corporate Design umfasst sämtliche visuellen Elemente der Marke, darunter Farben, Typografie, Bildsprache, Logos, Icons, Layouts sowie digitale Anwendungen. Statt TheSans fungiert als Hausschrift nun Lab Grotesque. Ziel ist ein einheitlicher, moderner und wiedererkennbarer Markenauftritt, so das Unternehmen. Der Markenauftritt sei mit Fokus auf Einzigartigkeit, Barrierefreiheit und Digitalisierung entwickelt worden.

Badenova Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Badenova, Bildmontage: dt
Badenova Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Badenova, Bildmontage: dt

Zentrales Element innerhalb des Corporate Designs bildet der geschwungene Anfangsbuchstabe „B“. Die als „Dynamic B“ bezeichnete Bildmarke stehe für Dynamik, Bewegung und Innovationsfähigkeit und verdeutliche den eigenen Anspruch, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren. Gleichzeitig lasse sich die Form als Anschnitt eines Rohres oder einer Leitung interpretieren und stelle damit einen klaren Bezug zu Energie- und Wärmenetzen her.

Die neue Farbwelt mit einem leuchtenden Blauton („Ocean Blue“) als Primärfarbe und einem Purpur-Rot („Berry“) als Sekundärfarbe verbinde Kontinuität mit einem klaren Aufbruch. Mit Blau, seit langem die Primärfarbe von Badenova, möchte die Marke Sicherheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen vermitteln.

Entstanden ist der neue Markenauftritt wie auch die begleitende Launch-Kampagne in Zusammenarbeit mit der Agentur Teufels (Rottweil).

Kommentar

Das bisherige visuelle Erscheinungsbild war, so mein persönlicher Eindruck, neutral, unscheinbar, auch ein Stück weit nichtssagend und ideenlos. Der in der Schriftart TheSans ausschließlich in Minuskeln gesetzten bisherigen Wortmarke im Neunziger-Jahre-Outfit mangelt es, charakteristisch für viele in Brotschriften gesetzten Typologos, an Eigenständigkeit, Wiedererkennung und Originalität. Die Wortmarke mag gut lesbar sein, ihre identitätsstiftende Qualität ist allerdings sehr gering: die in Lettern visualisierte Nüchternheit, könnte man sagen. Verständlich, dass eine Energiemarke dieses Bild in der heutigen dynamischen, hoch-emotionalisierten (Marken)Welt allzu gerne abschütteln möchte.

Ein wenig erinnert mich das Badenova-B von der Gestalt her an jenes B-Signet, welches die Umweltbank seit 2018 verwendet. Gemein ist beiden Zeichen ihr fehlender Stamm und ihre zum durchgehenden Band geformte Struktur. Die Idee ist nicht unähnlich. Ideen, und das ist außerhalb der Kreativbranche mitunter schwer nachzuvollziehen, entstehen in der Welt des Designs zuweilen parallel, unabhängig voneinander (Canton versus Erco). Entscheidend ist, dass in der Umsetzung ein ausreichend eigenständiges Zeichen entsteht, sodass im Zusammenspiel mit allen anderen Brand Assets (Farben, Typo, Raster, Bildsprache, Icons, etc.) ein differenzierendes zudem interessantes Markenprofil entsteht. Das scheint mir Kontext Energieunternehmen geglückt zu sein, trotz des im heutigen Markenkosmos häufig verwendeten Ultramarinblau.

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Was Kreativität für Paul Smith bedeutet, zeigt die neue MINI Kampagne › PAGE online


Wie das Design der neuen MINI Paul Smith Edition entstand, zeigt eine Kampagne von Jung von Matt. Sie lebt von dem Modemacher selbst, der auf seine unverwechselbare Art durch seine Designentscheidungen führt.

Was Kreativität für Paul Smith bedeutet, zeigt die neue MINI Kampagne › PAGE online

Paul Smith ist ein Phänomen. Fast 80 Jahre ist er mittlerweile alt und Großbritanniens erfolgreichster Modedesigner, dessen farbenfroher und ausgelassener Stil sich nicht nur durch seine Mode, sondern auch durch Accessoires, Möbel und zahlreiche andere Produkte zieht.

Er kollaboriert gerne, ob mir adidas, Leica, Braun oder The Rollings Stones – und jetzt erneut mit MINI.

1997 hatte er bereits einen gestreiften MINI gestaltet, 2021 einen MINI Electric. Jetzt erscheint die MINI Paul Smith Edition mit gleich drei verschiedenfarbigen Modellen und einer Ausstattung voller Details.

Wie er seinen Stil »classic with a twist«, der ihn berühmt macht, zeigt jetzt eine Kampagne, die Jung von Matt Zürich und Jung von Matt London entwickelt und produziert haben.

Und die hinter die Designentscheidungen des umtriebigen Kreativen blickt, der mit seiner ausgelassenen und gleichzeitig britischen Art und selbst »classic with a twist« natürlich höchstpersönlich durch die Kampagne führt.

Kampagne für designaffine Fahrer:innen

Jedes Detail sei eine Tür, die darauf wartet, geöffnet zu werden, sagt er, zeigt, wie er von Kuriositäten inspiriert wird wie einem (Glücks)-Hasen, den man an der neuen MINI Edition sieht, die vor allem natürlich mit seinen ikonischen Streifen versehen ist. Eher dezent und an überraschenden Stellen, in den Bezügen, aber auch am Dach.

Und dazu ist auf dem Fahrzeug zudem »Every day is a new beginning« zu lesen.

In drei Farben erscheint die Serie, in warmem »Inspired White«, in einem »Statement Grey«, das ihn an den Himmel bevor es regnet, erinnert und einem »Midnight Black« wie ein Smoking. Und dazu gibt es wahlweise ein Dach in Nottingham Green, wo Paul Smith 1946 geboren wurde.

Ein Memory Palace, eine »geführte Reise durch Paul Smiths Geist, bei der jeder Raum für ein ästhetisches Prinzip steht«, nennt JvM das Konzept der Kampagne, die sich an die designaffine Zielgruppe von MINI richtet.

Ausgespielt wird die Kampagne in Märkten wie Japan, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA.

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