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Entrix erhält 43 Millionen – PAVE Space sammelt 40 Millionen ein – Bending Spoons kauft Tractive
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Entrix erhält 43 Millionen +++PAVE Space sammelt 40 Millionen ein +++ Incirt streicht 4,8 Millionen ein +++ afreshed bekommt Millionen +++ JUUZ erhält Millionensumme +++ myneva Group kauft GETECO +++ Bending Spoons kauft Tractive +++

Im #DealMonitor für den 26. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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INVESTMENTS
Entrix
+++ Die französische Großbank BNP Paribas (Solar Impulse Venture Fund), der Versicherungskonzern Allianz, der belgische Junction Growth Investors, der belgische Geldgeber Korys (Colruyt Family Office), der Berliner Venture Capitalist AENU, das Berliner Unicorn Enpal, der Hamburger Investor Abacon Capital und die Arvantis Group aus München investieren 43 Millionen Euro in Entrix. Das Münchner Startup, 2021 von Steffen Schülzchen gegründet, entwickelt „KI-basierte Lösungen für die optimierte Vermarktung von Batteriespeichern“. Dabei geht es um „Optimierungslösungen für große Batteriespeicher, für hybride Anlagen sowie virtuelle Kraftwerke (VPPs)“. Derzeit ist das Team in Deutschland, Polen, Italien, Spanien und Portugal aktiv. Bis Ende 2024 flossen bereits rund 22 Millionen in Entrix – unter anderem von Abacon, Kraftwerk.ventures, Pelion Green Future und Enpal. Arvantis rund um Alexander Samwer hält derzeit rund 26,5 % an Entrix. Auf Enpal entfallen 12,8 %. Junction Growth Investors ist mit 7,3 % an Bord. Mehr über Entrix
PAVE Space
+++ Der Berliner Investor Visionaries Club, Creandum aus Schweden, Lombard Odier Investment Managers (Genf), Atlantic Labs, Sistafund, b2venture, ACE Investment Partners, Ilavaska Vuillermoz Capital, Pareto und Motier Ventures investieren 40 Millionen US-Dollar (Seed-Investment) in PAVE Space. Das SpaceTech, 2023 von Julie Böhning und Jérémy Marciacq in Crissier (Schweiz) gegründet, entwickelt sogenannte Orbital transfer vehicles (OTVs), die Satelliten in weniger als 24 Stunden ins All transportieren sollen. „Today, rockets reliably get satellites to low Earth orbit. But getting them from there to their final operational orbit still takes 6 to 12 months – delaying operations and limiting what’s possible in space. We believe that has to change“, teilt das Team mit. Mehr über PAVE Space
Incirt
+++ Der finnische Early Stage-Investor Lifeline Ventures und Altinvestor High Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 4,8 Millionen Euro in Incirt. Das DeepTech-Unternehmen aus Aachen, 2022 von Oner Hanay, Erkan Bayram, Mohamed Saeed Elsayed, Sebastian Waters und Renato Negra gegründet, setzt auf „Halbleiter-IP Lösungen für den Einsatz in hochleistungsfähigen kabellosen Kommunikationssystemen“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team die „Kommerzialisierung seiner neuartigen Chiparchitektur“ vorantreiben. Lifeline Ventures hält nun 22,8 Prozent am Unternehmen. Mehr über Incirt
afreshed
+++ Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien investiert eine siebenstellige Summe in afreshed und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen – siehe brutkasten. Das Startup aus Linz, 2021 von Maximilian Welzenbach, Lukas Forsthuber und Bernhard Bocksrucker gegründet, rettet Lebensmittel. In den Boxen der Jungfirma befindet sich Bio-Obst und Gemüse, das aufgrund optischer Abweichungen nicht in den klassischen Handel gelangt. Das frische Kapital soll unter anderem in die Deutschland-Expansion fließen. Mehr über afreshed
JUUZ
+++ Der französische Consumer-Investor Five Seasons Ventures, G-FUND, und Business Angels investieren eine siebenstellige Summe in JUUZ. Das Startup aus Ettlingen, 2023 von Julius Widmayer und Valentin Hickel gegründet, bietet einen Protein-Drink an, der wie eine Limo daherkommt. Mehr über JUUZ
MERGERS & ACQUISITIONS
Bending Spoons – Tractive
+++ Die italienische Softwarefirma Bending Spoons, zu der Evernote, Meetup und WeTransfer gehören, übernimmt das erfolgreiche österreichische Haustier-Tracking-Grownup Tractive. „Bending Spoons provides the capital, scaling expertise, and AI infrastructure to ensure that Tractive remains at the cutting edge for decades. This partnership keeps our innovation heart in Europe while gaining the muscle of Bending Spoons at large“, teilt das Team zur Übernahme mit. Tractive, das im Segment GPS-Tracking für Hunde und Katzen unterwegs ist, wurde 2012 von Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth sowie Florian Gschwandtner und den anderen Machern der erfolgreichen Fitness-Firma Runtastic gegründet. Zuletzt verfügte Tractive über imposante 1,6 Millionen zahlende Abonnentinnen und Abonnenten. Im November 2025 wurden erste Verkaufsgerüchte öffentlich. Das Unternehmen wurde dabei mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Was Bending Spoons nun für Tractive auf den Tisch gelegt hat, ist bisher nicht bekannt. Bending Spoons übernahm zuletzt auch die beliebte Potsdamer Wander-App Komoot. Der Kaufpreis lag wohl bei knapp 300 Millionen Euro. Mehr über Tractive
myneva Group – GETECO
+++ Die Essener myneva Group, ein Softwareanbieter für den sozialen Sektor, übernimmt das Unternehmen GETECO, eine 1998 gegründete Softwarelösungen für soziale Einrichtungen. „Mit dieser Akquisition baut myneva ihre integrierte Plattform für Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe gezielt weiter aus und stärkt ihr Angebot für Komplexträger“, heißt es in einer Presseaussendung. Die myneva Group übernahm zuletzt bereits das Münchner Startup CareMates, das auf KI-basierte CRM-Lösungen für Anfragen- und Aufnahmeprozesse im Sozialwesen setzt. Mehr über myneva
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Foto (oben): azrael74
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Peter Thiel investiert in Kuh-Halsband – Startup jetzt zwei Milliarden wert
Peter Thiel investiert in smarte Kühe: Halter macht die Herde per App kontrollierbar – und ist jetzt fast 2 Milliarden Dollar wert.
Kühe hüten per App statt mit Zaun und Hund? Genau daran arbeitet das Startup Halter. Jetzt bekommen sie offenbar noch prominente Unterstützung. Laut Insidern steht eine neue Finanzierungsrunde an, die das Unternehmen mit über 2 Milliarden Dollar bewerten könnte. Angeführt werden soll das Ganze von Peter Thiels VC Founders Fund, berichtet Bloomberg.
So funktioniert das smarte Halsband
Halter entwickelt KI gestützte Halsbänder für Kühe, die im Prinzip einen virtuellen Zaun ersetzen. Landwirte können ihre Tiere per App tracken, Gesundheitsdaten checken und die Herde sogar aus der Ferne steuern. Aber wie geht das? Die Halsbänder senden Vibrationen und Tonsignale, auf die die Kühe reagieren, sodass sie sich ganz ohne physischen Zaun bewegen lassen. Die Geräte laufen mit Solarenergie und sind mit dem Smartphone der Farmer verbunden. Heißt: Weidemanagement funktioniert komplett remote.
Zuletzt hatte sich Halter im Juni 100 Millionen Dollar gesichert, damals bei einer Bewertung von rund einer Milliarde. Seitdem expandiert das Unternehmen weiter, vor allem in den USA. Neben dem Hauptsitz in Auckland gibt es inzwischen auch ein Office in Colorado.
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Ich war Speaker und wurde direkt wieder gebucht – das sind meine 3 Tipps
Mit welchen Strategien Mawave-CEO Jason Modemann als Speaker das Publikum für sich gewinnt, verrät er gegenüber Gründerszene. Das sind seine drei Tipps.
Jason Modemann ist Gründer und CEO von Mawave und hält regelmäßig Vorträge. Wie er das Publikum für sich begeistert und was seine Tipps sind, um als Speaker erneut gebucht zu werden.
Ich habe vor Kurzem ein Speaking vor Marketern aus Agenturen und Unternehmen gehalten. Nach dem Vortrag kam jemand aus dem Publikum auf mich zu und meinte: „Das war so gut, kannst du das auch nochmal bei uns im Unternehmen halten?“
Dieses Feedback bekomme ich nicht zum ersten Mal. Auch meine Masterclass auf der OMR in Hamburg war letztes Jahr unter den Top Ten der bestbewerteten Sessions. Und ich habe mich irgendwann gefragt, woran das eigentlich liegt. Denn irgendwas scheine ich da ja richtigzumachen.
Folgende Dinge beherzige ich, um meine Audience mitzureißen:
1. Der erste und letzte Eindruck
Vor jedem Auftritt überlege mir ganz genau, wie ich auf die Bühne gehe und wie ich wieder runtergehe. Denn der Anfang eines Speakings entscheidet, ob dir jemand zuhört. Und das Ende entscheidet, was hängen bleibt. Wenn es losgeht, alle Augen auf dich gerichtet sind und du dann unsicher bist, verlierst du sofort Aufmerksamkeit. Und ohne Abschluss verpufft selbst ein guter Vortrag. Deshalb habe ich beides immer klar im Kopf. Das heißt natürlich nicht, dass ich mir eine Choreo zurechtgelegt habe oder das Wording komplett auswendig gelernt habe. Aber ich habe mir schon sehr genau überlegt, was ich rüberbringen möchte.
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2. Crowd Control
Viele Speaker ziehen einfach ihr Ding durch. Ich versuche eher zu lesen, was im Raum passiert. Schauen die Leute noch nach vorne oder gehen die ersten schon ans Handy? Je nachdem passe ich an: mehr Energie, mehr Tempo, vielleicht auch mal bewusst langsamer werden.
Ich versuche außerdem, immer wieder Blickkontakt zu halten und das Publikum aktiv mitzunehmen und einzubinden – sei es durch eine Frage, bei der die Leute die Hand heben müssen oder Ähnliches. Wenn ich das mache, rede ich am Ende nicht nur gegen eine Wand. Und das macht sowohl mir als auch den Zuhörern mehr Spaß.
3. Value First
Ich glaube, viele versuchen bei einem Vortrag zu viel für sich selbst rauszuholen und verlieren dabei das Wichtigste aus dem Blick: das Publikum. Ich gehe deshalb nicht auf die Bühne, um möglichst viele eigene Cases unterzubringen oder subtil meine Services zu verkaufen. Das merken die Leute sofort … und dann bist du meist abgestempelt.
Mir ist wichtiger, dass die Zuhörer wirklich etwas aus meinen Vorträgen mitnehmen und ich einen echten Mehrwert liefern kann. Zum Beispiel Tipps, die hängen bleiben oder Best Practices, die sie direkt in ihrem eigenen Business anwenden können. Wenn das Speaking gut ist, kommen die Anfragen danach von allein. Und wenn nicht, ist es auch okay.
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Mein Fazit: Man muss nicht unbedingt ein geborener Speaker sein und kein großes Sprechtraining hinter sich haben, um einen guten Vortrag zu halten und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Schon kleine Kniffe machen einen enormen Unterschied.
Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“
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Revolut setzt auf Indien: 40 Prozent aller Mitarbeiter sollen dort arbeiten
Diese Zahlen sind fast schon revolut-ionär: Nik Storonsky, CEO und Gründer des Fintechs Revolut, hat am Dienstag seinen Jahresbericht vorgelegt – und der kann sich sehen lassen. Bei einem Konzernumsatz von 5,3 Milliarden Euro erzielt das Unternehmen einen Gewinn von zwei Milliarden Euro. Die Gewinnmarge liegt bei 38 Prozent. Zum Vergleich: US-Giganten wie Google, Meta oder Microsoft kommen im Schnitt auf 20 bis 30 Prozent. Warum ist Revolut so profitabel – und ist das nachhaltig?
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