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Epub- und PDF-Format: Amazon beginnt, DRM-freie E-Books zu kennzeichnen


Epub- und PDF-Format: Amazon beginnt, DRM-freie E-Books zu kennzeichnen

Bild: Amazon

Amazon hat zu Jahresbeginn eine regelrechte Kehrtwende vollzogen und bietet digitale Bücher nun auch im Epub- und PDF-Format sowie ohne DRM an. Inzwischen hat das Unternehmen zudem damit begonnen, entsprechende Titel im Sortiment sichtbar und nachvollziehbar zu kennzeichnen – zumindest in den USA.

Amazon geht zumindest kleinen Schritt auf Kunden zu

Dieser Schritt steht im deutlichen Kontrast zu den Veränderungen, die Kunden bei Amazon im Bereich digitaler Bücher in jüngerer Zeit hinnehmen mussten. So stellte das Unternehmen im Februar des vergangenen Jahres zunächst den Download von E-Books ein, bevor im September ein neues DRM-System eingeführt wurde. Vor rund einem Monat folgten schließlich Berichte, wonach Amazon sein DRM-System sogar ohne Firmware-Update auf Kindle-Readern weiter verschärft habe.

Vor diesem Hintergrund wirkt ein Bericht von Good e-Reader beinahe wie ein Entgegenkommen des Unternehmens. Demnach hat Amazon damit begonnen, digitale Bücher im Epub- und PDF-Format ohne digitales Rechte-Management entsprechend zu kennzeichnen. Derzeit scheint diese Praxis jedoch ausschließlich auf die USA beschränkt zu sein, zumindest konnten Stichproben der Redaktion im deutschsprachigen Angebot keine entsprechenden Hinweise zutage fördern.

DRM-freie Bücher ab sofort mit entsprechendem Hinweis

Entsprechende Titel sind neuerdings mit dem Zusatz „At the Publisher’s request, this title is being sold without Digital Rights Management Software (DRM) applied“ versehen. Darüber hinaus findet sich an anderer Stelle in den Produktdetails ein weiterer Hinweis, der ebenfalls auf das fehlende DRM-System aufmerksam macht. So wird bei diesen Büchern angegeben, dass die gleichzeitige Nutzung auf mehreren Geräten unbegrenzt möglich ist, ein Umstand, der üblicherweise durch DRM eingeschränkt wird. Laut Bericht ist die Zahl entsprechender Titel bislang noch gering und beschränkt sich auf wenige Verlage oder Plattformen, es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass weitere Anbieter folgen werden.

DRM-freie Bücher bislang nur auf wenige Formate beschränkt

Seit Ende des vergangenen Jahres liegt die Entscheidung bei Autoren und Verlagen, ob E-Books ohne Kopierschutz angeboten werden sollen. In diesem Fall stehen die Titel allerdings ausschließlich im Epub- oder PDF-Format zur Verfügung. Ob Amazon sein restriktives DRM auch für die eigenen Formate AZW beziehungsweise KFX entsprechend anpassen wird, ist bislang nicht bekannt.



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Samsung Galaxy Book 6 Pro mit Panther-Lake-X7 überzeugt


Samsung Galaxy Book 6 Pro mit Panther-Lake-X7 überzeugt

Im Samsung Galaxy Book 6 Pro steckt der zweitschnellste Intel-Panther-Lake-Prozessor und zeigt, was er kann, wenn das Notebook mitspielt. Denn in 16 Zoll kann sich der Core Ultra X7 358H leise voll ausleben und sorgt so für ein sehr gut ausbalanciertes Produkt. Auch sonst kann das Notebook im Komplettpaket überzeugen.

Auch Samsung geht in diesem Jahr in die Vollen und hat das im Januar zur CES vorgestellte Galaxy Book 6 im März auf den Markt gebracht. Los geht es ab 1.049 Euro, die Varianten Pro und Ultra kosten allerdings deutlich mehr. ComputerBase konnte nach dem Ersteindruck vor einigen Wochen das mittlere Modell nun einem ausführlichen Test unterziehen: das Samsung Galaxy Book 6 Pro in der 16-Zoll-Variante mit Intel Core Ultra X7 358H.

Ultra vs. Pro vs. „Normal“

Zuvor jedoch die Einordnung der Modelle in ihren drei Klassen. Die Ultra-Version mit zusätzlicher diskreter GPU packt Samsung nur in ein 16-Zoll-Gehäuse, die beiden Varianten darunter, die nur auf Panther Lakes integrierte Arc-Grafik setzen, gibt es alternativ in 16 oder 14 Zoll.

Samsung Galaxy Book 6 Pro ist (fast) All-in Samsung

Samsung-Notebooks nutzen in der neuen Generation einmal mehr vieles, was im eigenen Haus produziert wird. So stammt unter anderem der verlötete LPDDR5X-9600 von Samsung selbst, natürlich auch die 1-TByte-SSD. Das hochauflösende und mit 120 Hz angesteuerte OLED ist aber genau so aus dem Hause Samsung wie auch der verbaute 78-Wh-Akku, den eine andere Abteilung, aber letztlich immer noch Samsung produziert. Bekanntlich ist der Mischkonzern riesig, sodass viele Einzelteile eines Notebooks quasi „in house“ abgedeckt werden können.

All-In von Samsung
All-In von Samsung

Samsung Galaxy Book 6 Pro im Einsatz

Die Qualität des Notebooks weiß durchweg zu überzeugen. Das Gehäuse fühlt sich hochwertig an, es erinnert dabei stark an Apples MacBook Air und Pro. Unterschiede gibt es aber im Detail: So sind die Lautsprecher beispielsweise hier bei der Tastatur tiefer eingefasst, bei den MacBooks sitzen sie außen im Rahmen. Das kann bei der Nutzung etwas irritieren, denn neben den letzten Tasten links und rechts denkt man in den ersten Stunden stets, es würde etwas fehlen, und das provoziert mitunter sogar Vertipper – man denkt, der Buchstabe sei dort, ist er aber nicht. Wie üblich ist so etwas aber schnell Gewohnheitssache.

Samsung Galaxy Book 6 Pro mit Intel Core Ultra X7 358H
Samsung Galaxy Book 6 Pro mit Intel Core Ultra X7 358H

Überzeugen kann das große Display. 16 Zoll groß als AMOLED mit 2.880 × 1.800 Bildpunkten und 120 Hz lassen kaum Wünsche offen. Das gilt auch für das haptische Touchpad. Dieses ist supergroß und funktioniert auch gut, allerdings ist die Voreinstellung in Windows nicht für jeden direkt das Richtige. Mit ein wenig Feintuning kann aber auch das optimiert werden.

Ein wenig knapp bemessen sind jedoch die Anschlüsse des nicht gerade günstigen Modells, de facto gibt es nur USB und HDMI, dazu immerhin noch einen Klinkenanschluss. Alles in allem ist es aber Jammern auf ganz hohem Niveau, denn im Gesamtpaket gefällt das Notebook.

Samsung Galaxy Book 6 Pro mit Intel Core Ultra X7 358H



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Mehrere Gigawatt Rechenleistung: Anthropic baut Part­ner­schaft mit Google und Broadcom aus


Mehrere Gigawatt Rechenleistung: Anthropic baut Part­ner­schaft mit Google und Broadcom aus

Bild: Anthropic

Anthropic sucht weiterhin nach Wegen, die eigenen Kapazitätsengpässe zu beheben. Dazu hat das Unternehmen nun eine Partnerschaft mit Google und Broadcom angekündigt, die mehrere Gigawatt an TPU-Kapazität ermöglichen soll. Davon könnten auch Drittanbieter-Agenten profitieren, die zuletzt noch blockiert worden waren.

Knappe Kapazitäten führen zum Ausschluss von externen Agenten

Diese Engpässe waren von Kunden von Claude Code oder Cowork insbesondere zu Stoßzeiten bemerkt und kritisiert worden, weshalb sich Anthropic zu dem Schritt gezwungen sah, seine KI-Dienste für Drittanbieter-Tools wie OpenClaw zu sperren. Laut Claude-Code-Entwickler Boris Cherny seien Anthropics Kapazitäten nicht auf den Ansturm solcher Drittanbieter-Tools ausgelegt.

Mehr Rechenleistung in den USA ab nächstem Jahr

Mit der nun mit den Konzerngrößen Google und Broadcom geschlossenen Partnerschaft soll diesem Engpass entgegengewirkt werden. Die unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, voraussichtlich ab 2027 mehrere „Gigawatt TPU-Kapazitäten der nächsten Generation“ aufzubauen, wie Anthropic in einem veröffentlichten Blog-Beitrag erklärt. Mit dieser Maßnahme soll zu diesem Zeitpunkt der Ausbau der eigenen Recheninfrastruktur beginnen, um die weltweit gestiegene Nachfrage nach KI-Diensten des Unternehmens bedienen zu können. „Wir bauen die Kapazitäten auf, die erforderlich sind, um dem exponentiellen Wachstum unserer Kundenbasis gerecht zu werden, so Krishna Rao, CFO bei Anthropic, im Beitrag.

Der Großteil der neuen Kapazitäten soll in den Vereinigten Staaten entstehen und damit die im November 2025 angekündigten Investitionen von 50 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der amerikanischen Recheninfrastruktur unterstützen. Anthropic will dabei weiterhin auf eine hohe Diversität setzen, bei der verschiedene KI-Hardware wie AWS Trainium, Google TPU und NVIDIA-GPU zum Einsatz kommen, sodass für unterschiedliche Anforderungen die jeweils passende Technologie genutzt wird. Diese Vielfalt an Plattformen soll nicht nur die Leistung steigern, sondern auch die Ausfallsicherheit erhöhen, insbesondere für Kunden, die bei kritischen Anwendungen auf Claude angewiesen sind.

Anthropic will breit aufgestellt bleiben

Amazon soll trotz der neu geschlossenen Partnerschaft weiterhin sowohl primärer Cloud-Anbieter als auch Trainingspartner von Anthropic bleiben, zugleich soll die enge Zusammenarbeit mit AWS am Projekt Rainier fortgeführt werden. Claude soll dabei allerdings weiterhin das einzige wegweisende KI-Modell bleiben, das Kunden auf allen drei der weltweit größten Cloud-Plattformen zur Verfügung steht: Amazon Web Services (Bedrock), Google Cloud (Vertex AI) und Microsoft Azure (Foundry).

Erfolg fordert Maßnahmen

Diese Investitionen gelten auch als notwendig, da sich der Zustrom neuer Kunden im Jahr 2026 weiter beschleunigt hat. Der Run-Rate-Umsatz von Anthropic – eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den aktuellen Umsatz eines Unternehmens auf ein volles Jahr hochrechnet – lag Ende 2025 bei rund 9 Milliarden US-Dollar und soll im laufenden Jahr auf 30 Milliarden US-Dollar ansteigen. Mit der Finanzierungsrunde im Februar 2026 hatte Anthropic mitgeteilt, dass rund 500 Geschäftskunden jeweils mehr als eine Million US-Dollar pro Jahr ausgeben; mittlerweile hat sich diese Zahl innerhalb von weniger als zwei Monaten auf 1.000 verdoppelt.



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Mehr EUV-Systeme von ASML: SK Hynix zahlt Premium-Preise für extra schnelle Lieferung


Mehr EUV-Systeme von ASML: SK Hynix zahlt Premium-Preise für extra schnelle Lieferung

Bild: ASML

Die Bestellung in Milliardenhöhe von SK Hynix bei ASML vor wenigen Tagen und dabei anvisierten Lieferzeiten nur bis Ende 2027 warf einige Fragen auf, wie das denn umgesetzt werden kann. Ein Teil der Fragestellung wird wohl durch höhere Preise beantwortet werden.

Ende März kündigte SK Hynix offiziell an, für 6,913 Milliarden Euro bei ASML EUV-Systeme zu kaufen. Vor allem der dabei anvisierte Zeitraum überraschte, ist er doch ein ziemlich kurzer. Denn pro Jahr baut ASML nicht einmal 50 EUV-Systeme – zuletzt waren es im Jahr 2024 44 Systeme und 2025 48 Systeme – deren Stückpreis zuletzt jedoch deutlich angestiegen sein soll. Es waren vor einigen Jahren wohl zum Auftakt nur 140 Millionen Euro pro System, dann 160 Millionen, 180 Millionen und nun sollen es wohl 200 Millionen Euro und mehr sein.

EUV-Scanner werden immer besser

Der höhere Preis begründet sich dabei aber nicht nur in den gestiegenen Materialkosten und sonstigen Veränderungen im Markt, sondern vor allem auch in der Aufwertung der Maschinen. Ein modernster Twinscan NXE:3800E, wie das Flaggschiff der EUV-Systeme heißt, belichtet heutzutage viel mehr Wafer als die ersten Systeme dieser Baureihe. Die Produktivität wurde zuletzt auf über 220 Wafer pro Stunde gesteigert, ein NXE:3400C aus dem Jahr 2020 schaffte kaum 135 Wafer die Stunde.

Wie üblich bei ASML können die Systeme auch im Einsatz aufgewertet werden, in Zukunft soll die Produktivität weiter steigen (und vermutlich auch der Preis).

EUV-Systeme
EUV-Systeme (Bild: ASML)

Südkoreanische Medien berichten, dass der Preis pro System nun sogar bei umgerechnet 230 Millionen Euro liegen könnte. Hinzu kommt nun angesichts des sehr kurzen Zeitfensters der Lieferungen, dass SK Hynix wohl einen Aufschlag von 15 bis 20 Prozent zahlen könnte, was zum Teil jedoch damit verrechnet wird, dass es bei Großbestellungen gewisse Rabatte gibt. So etwas ist in der Halbleiterindustrie nichts außergewöhnliches, auch die Chip-Hersteller verkaufen gern Premium-Slots in der Fertigung zu höheren Preisen – der Kunde bekommt dafür seine Produkte früher.

High-NA-EUV in der Erprobung

Am Ende wird damit gerechnet, dass SK Hynix wohl rund 20 EUV-Systeme abnehmen wird. High-NA-EUV-Scanner sollen letztlich kein Bestandteil dieser Bestellung sein, einen davon nutzt SK Hynix in der aktuellen Ausbaustufe bereits in der Erprobung.



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