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Europa sagt USA den Kampf an


Grönland kaufen, die Ukraine vertrösten – Trumps Unberechenbarkeit entlarvt Europas größte Schwäche: die totale digitale Knechtschaft. Lest hier, warum die transatlantische Nabelschnur zum Sicherheitsrisiko geworden ist und wie wir uns jetzt aus der Abhängigkeit der US-Techkonzerne befreien.

Stellen wir uns für einen Moment vor, die transatlantische Freundschaft wäre nicht nur ein romantisches Überbleibsel des letzten Jahrhunderts, sondern eine verlässliche Konstante. Ein schöner Gedanke, aber ein falscher. In Washington ordnet ein erratischer Donald Trump die Weltpolitik nach Gutsherrenart und ordnet sie via Social-Media-Dekret neu, während er gleichzeitig sein Land in den Bürgerkrieg manövriert. Europa wirkt währenddessen ohnmächtig, und starrt wie ein Kaninchen auf die Schlange. Wir haben uns in eine digitale Knechtschaft manövriert, die ihresgleichen sucht.

Ändert sich das jetzt? Zumindest hat das Wall Street Journal lesenswert darauf hingewiesen, dass in der EU jetzt aufgeregte Betriebsamkeit herrscht.

Das Silicon Valley gehorcht Trump

Es ist ein bizarres Schauspiel: Da sind auf der einen Seite die US-Tech-Giganten, jene vermeintlichen Weltverbesserer aus dem Silicon Valley, die bei der ersten Regung aus dem Weißen Haus prophylaktisch Knie fallen. Sie buhlen um die Gunst eines Mannes, dessen einzige Konstante seine Unberechenbarkeit ist, und erklären ihm ihre bedingungslose Loyalität. Und wir? Wir sitzen in Brüssel, Berlin und Paris und hoffen inständig, dass der Stecker, an dem unsere gesamte Verwaltung, unsere Wirtschaft und unsere Privatleben hängen, nicht zum Spielball einer nächtlichen Laune wird. Wir sind exakt ein einziges Präsidenten-Dekret von einer Katastrophe entfernt.

Diese Arschkriecherei der Konzerne (pardon my french) illustriert nur zu deutlich: Wenn es hart auf hart kommt, zählt nicht der Datenschutz in Dortmund-Scharnhorst, sondern der Aktienkurs an der Nasdaq und der Frieden mit dem Möchtegern-König. Unsere Abhängigkeit von Microsoft, Google und Apple ist keine Bequemlichkeit mehr – sie ist eine strategische Bankrotterklärung. Es ist Zeit, die digitale Nabelschnur zu kappen, bevor uns in Übersee einfach der Sauerstoff abgedreht wird. Es ist der letzte verzweifelte Akt der Selbstbehauptung eines Kontinents, der verlernt hat, technologisch auf eigenen Beinen zu stehen.

In meiner Analyse lege ich die Finger in die Wunde: Wir werfen einen Blick auf die Risiken – von rechtlichen Sackgassen bis zur Marktdominanz –, entlarven die Schein-Lösungen der US-Anbieter und zeigen, wie Europa bereits jetzt das Fundament für echte digitale Freiheit legt.

Das Kernproblem: Wir hängen am Tropf

Die Abhängigkeit von US-Technologie ist keine abstrakte Sorge, sondern eine reale Gefahr für unsere Wirtschaft und Souveränität. Ein Blick auf die Zahlen ist ernüchternd: Über 80 Prozent unserer digitalen Produkte kommen von außerhalb der EU. Im Cloud-Sektor kontrollieren US-Anbieter sogar satte 83 Prozent des Marktes. Das erstickt nicht nur heimische Innovationen, sondern macht uns erpressbar.

Dazu kommt noch der rechtliche Dauer-Clinch: Unsere DSGVO prallt frontal auf den US „CLOUD Act“. Letzterer zwingt US-Firmen dazu, Daten herauszugeben – egal, wo auf der Welt sie liegen. Verträge mit Kunden zählen da wenig, das US-Bundesgesetz sticht alles. Wie ernst die Lage ist, zeigte sich im Juli 2025: Vor dem französischen Senat konnte der Chefanwalt von Microsoft Frankreich nicht ausschließen, dass Daten ohne Zustimmung an US-Behörden fließen.

Die Angst vor einem „digitalen Kill Switch“ – also der Abschaltung kritischer Infrastruktur durch Washington – ist damit kein Hollywood-Szenario mehr, sondern ein plausibles geopolitisches Druckmittel. Ein simpler Befehl könnte uns morgen handlungsunfähig machen.

Die US-Antwort: Souveränität als Marketing-Gag?

Um den Druck aus Brüssel zu mindern, präsentieren Microsoft, AWS und Google nun „souveräne“ Lösungen. Das bedeutet, dass unsere Daten auf deren Servern liegen, diese Server aber immerhin in Europa stehen. Auf diese Weise probiert es beispielsweise Google in München und Amazon in Brandenburg. Doch Vorsicht: Das ist oft mehr Schein als Sein. Kritiker nennen es „Sovereignty-Washing“.

Zwar gibt es technische Kontrollen und lokale Partner (wie Delos Cloud in Deutschland), aber an der rechtlichen Unterordnung unter US-Gesetze ändert das nichts. Am Ende sind diese Angebote vor allem taktische Manöver, um Marktanteile zu sichern, ohne die echte Kontrolle abzugeben. Europa muss sich entscheiden: Wollen wir Abhängigkeit mit neuem Etikett oder echte Alternativen?

Europas Aufbruch: Der Weg zum „Eurostack“

Europa wartet nicht mehr ab. Der politische Wille zur Emanzipation ist da: Anfang 2026 forderte das EU-Parlament mit einer riesigen Mehrheit technologische Souveränität. Der Trend geht klar zu „Buy European“.

Um nicht nur Regeln aufzustellen, sondern auch technologisch wieder in der ersten Liga mitzuspielen, plant die EU für Anfang 2026 den Cloud and AI Development Act (CADA). Während bisherige Gesetze vor allem vorschreiben, was KI nicht darf, soll der CADA die Ärmel hochkrempeln. Das Ziel: Der Aufbau echter europäischer „KI-Gigafactories“. Dabei geht es um massive Rechenpower und Cloud-Infrastrukturen unter EU-Kontrolle, damit wir unsere KI-Modelle nicht länger auf den Servern von Microsoft oder Google trainieren müssen. Er ist das industriepolitische Rückgrat für den „Eurostack“.

Infografik zum Cloud and AI Development Act
Der Cloud and AI Development Act (CADA) kurz erklärt. Bildquelle: nextpit / KI-generiert mit NotebookLM

Aber: Was nützt die Förderung lokaler Firmen, wenn diese kurz darauf von US-Giganten geschluckt werden? Die Übernahme des niederländischen Anbieters Solvinity durch Kyndryl Ende 2025 war ein Weckruf. Souveränität braucht nicht nur Aufträge, sondern auch Schutz vor Ausverkauf.

Digitalisierung im All? Hört dazu unbedingt in unseren überMORGEN-Podcast rein:

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Es gibt sie, die europäischen Lichtblicke

Gleichzeitig zeigen Open-Source-Projekte, dass es auch ohne Silicon Valley geht:

  • OpenDesk: Die vom deutschen Innenministerium vorangetriebene Alternative zu Microsoft 365. Sie nutzt Tools wie LibreOffice und Nextcloud und wird bereits erfolgreich eingesetzt – sogar beim Internationalen Strafgerichtshof.
  • Nextcloud: Diese Plattform beweist täglich bei Behörden in ganz Europa, dass sicheres Arbeiten in der eigenen Infrastruktur möglich ist.

Das Ziel ist ein „Eurostack“: Eine Industriepolitik, die auf drei Säulen ruht: „Buy European“ (Beschaffung priorisieren), „Build European“ (private Investitionen fördern) und „Fund European“ (gezielte öffentliche Finanzierung). Wir brauchen keine Abschottung, aber wir brauchen einen stabilen Marktanteil von 30 bis 40 Prozent, um nicht mehr am Tropf hängen zu müssen.

Fazit: Handeln statt Hoffen

Die Zeit der naiven Technik-Gläubigkeit ist vorbei. Wer glaubt, digitale Infrastruktur sei bei einem Partner sicher, der im Vorbeigehen Grönland kaufen will wie eine sanierungsbedürftige Immobilie, der leidet unter gefährlicher Realitätsverweigerung. Trumps erratischer Kurs – von bizarren Gebietsansprüchen bis hin zum sicherheitspolitischen Eiertanz um die Ukraine – zeigt eines unmissverständlich: Verlässlichkeit ist in Washington zu einer Währung geworden, die nichts mehr wert ist.

Wenn die USA bereit sind, langjährige Verbündete und globale Sicherheitsgarantien für eine Schlagzeile oder einen persönlichen Deal zu opfern, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch der europäische Datenfluss dem MAGA-Kult geopfert wird. Wer sich heute noch freiwillig in diese Abhängigkeit begibt, darf sich morgen nicht wundern, wenn er als geopolitische Verhandlungsmasse aufwacht.

Damit ist klar: Digitale Souveränität ist kein Nischenthema für IT-Experten, sondern eine Überlebensfrage für unseren Kontinent. Der Weg in die Unabhängigkeit wird Geld kosten und Mut erfordern. Aber er ist alternativlos, wenn wir unsere Werte und unsere Handlungsfreiheit in einer digitalen Welt verteidigen wollen. Die Werkzeuge sind da – wir müssen sie jetzt konsequent nutzen.



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Sinken jetzt die Preise für Notebooks?


Mit einem Handy-Prozessor in einem Notebook-Gehäuse setzt Apple die Konkurrenz, aber auch Chip- und Software-Hersteller unter Druck: Welche Strategie ist die beste Antwort auf das neue MacBook Neo von Apple?

Apple schafft es immer wieder, seinen Produkten – im Vergleich zu konkurrierenden Angeboten – die Aura des Besonderen zu verleihen. Gerade unter Modebewussten und Kreativen genießt die Marke einen hohen Stellenwert. Aufgrund der hohen Preise, die für Smartphones und Tablets, aber auch Notebooks und Uhren verlangt werden, blieb jedoch stets genug Platz für die Konkurrenz. Selbst das günstige iPhone 17e ist mit mindestens 699 Euro noch so teuer, dass der preisliche Abstand zu Smartphones der Konkurrenz mit vergleichbarer Leistung groß bleibt.

Auch bei Notebooks galt bisher diese Marktordnung. Selbst einfache MacBooks kosteten deutlich mehr als günstige PC-Notebooks. Mit der Vorstellung des MacBook Neo stellt Apple diese bisherige Marktaufteilung jedoch in Frage – und hat die Branche damit in Aufruhr versetzt, wie Nick Wu, Finanzvorstand (CFO) bei Asus, auf einer Investorenkonferenz durchblicken ließ.

Antwortet Microsoft mit einem abgespeckten Surface Laptop?

Demnach suchen nicht nur die Hersteller von Notebooks nach Möglichkeiten, um besser mit dem billigsten Apple-Notebook zu konkurrieren. Selbst die Chiphersteller AMD, Intel und auch Qualcomm suchen offenbar nach Strategien, wie sie dem neuen Billig-MacBook entgegentreten können. Schließlich könnte der niedrige Preis dazu führen, dass Apple signifikante Marktanteile hinzugewinnt und damit auch die Chipverkäufe von AMD, Intel und Qualcomm sinken.

Wu rechnet daher mit dem einen oder anderen Nachahmer – es wäre nicht das erste Mal. Interessenten könnten sich also unter Umständen auf ein wachsendes Angebot gut verarbeiteter Notebooks freuen, die mit begrenzter Ausstattung, aber vergleichsweise niedrigen Preisen aufwarten.

Ein Kandidat hierfür wäre etwa Microsoft, das sich bei seinen Surface-Notebooks bereits am Design der MacBooks orientiert. Allerdings steht sich der Konzern (und andere Hersteller) dabei mit seinem aktuellen Betriebssystem selbst im Weg. Windows 11 wirkt auf einfachen PC-Systemen schnell etwas träge. Leistungsstarke Chips dürften den Endkundenpreis ohne satte Rabatte jedoch schnell über kritische Preispunkte treiben.

Mit besserer Ausstattung punkten

Bei Asus scheint man daher eher über die Ausstattungsmerkmale angreifen zu wollen. Denn nicht nur der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte beim MacBook Neo nicht sonderlich groß. Gerade wenn KI-Anwendungen eine größere Rolle spielen und lokal betrieben werden sollen, ist das wenig. Auch der Datenspeicher dürfte mit einem Fassungsvermögen von 256 Gigabyte schnell an seine Grenzen stoßen. Zumal ein Aufrüsten des Speichers kaum möglich sein dürfte. Zudem könnte die auf zwei USB-C-Ports reduzierte Auswahl an Anschlüssen produktiven Nutzern Probleme bereiten.

Eines hat Apple jedenfalls geschafft: Trotz der nach wie vor angespannten Lage bei der Produktion von Speicherchips, die zuletzt für branchenweite Preissteigerungen gesorgt hat, können Interessenten an einem neuen Notebook künftig vor allem im unteren Preisbereich auf bessere Angebote hoffen.



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IDC-Prognose von -11,3%: PC-Markt durch Speicherkrise und Konflikte vor dem Absturz


IDC-Prognose von -11,3%: PC-Markt durch Speicherkrise und Konflikte vor dem Absturz

Bild: Nvidia

Monatlich werden die Prognosen für den PC-Markt nach unten korrigiert. Aus 2,4 Prozent Rückgang als Vorhersage für das Jahr 2026 sind in der aktualisierten Form nun bereits 11,3 Prozent geworden. Da die Speicherkrise aber wohl bis ins nächste Jahr reichen wird, sind die weiteren Aussichten auch alles andere als rosig.

Die letzten Zahlen zum Smartphone-Markt hatten bereits ähnliche Töne anklingen lassen: Mit einem erwarteten Rückgang von 12,9 Prozent spielen die mobilen Geräte in einer ähnlichen Liga wie nun auch die PC-Systeme. Ein Rückgang von 11,3 Prozent bei diesen und 7,6 Prozent bei Tablets stellt zudem aber nur die Momentaufnahme von Anfang März dar, als der Konflikt um den Iran noch nicht eskaliert war. Die Tendenz ist mit jetzigem Wissen deshalb bereits vermutlich noch etwas düsterer geworden.

Prognosen zum PC- und Tablet-Verkauf
Prognosen zum PC- und Tablet-Verkauf (Bild: IDC)

Die hohen Preise für DRAM und NAND sind dabei ein großer Faktor, aber auch viele weitere Elemente, die in der ganzen Industrie zu steigenden Kosten führen. Komponenten sind an vielen Stellen knapp, die Lager mitunter leer, die Preise entsprechend hoch. Ein Preistreiber sei auch die Unsicherheit und die Frage, wann es denn wieder besser wird. Diese fehlende Planbarkeit führt am Ende erst einmal zu weiterer Unsicherheit.

So wie Anfang 2025 wird es wohl auf Jahre nicht (wenn überhaupt noch einmal) wieder werden

Letztlich kann genau darauf aktuell auch kein Analyst eine Antwort geben. Die Krise setzte extrem schnell ein und überraschte nahezu alle, keine Vorhersage ging vor einem Jahr auch nur ansatzweise in diese Richtung. Der eingängige Tenor ist deshalb auch bei IDC, dass 2027 wohl noch ein tiefes Tal bleibt, es eventuell ab 2028 besser wird – so zumindest die Hoffnung. Zurück auf ein Niveau von Anfang 2025 wird es aber wohl lange nicht mehr, wenn überhaupt noch einmal in den nächsten Jahr gehen. Stattdessen werden sich Kunden auf lange Zeit mit höheren Preisen in dem Bereich und vielen anderen abfinden müssen.



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iPhone Fold überrascht: Dieses nützliche Feature fehlt


Apples faltbares iPhone soll im Herbst erscheinen. Nun gibt es neue Details zu Hard- und Software. Viele Nutzer werden jedoch vor allem ein Feature vermissen, das Apples Smartphone seit Jahren besonders macht.

Bereits im Jahr 2019 präsentierte Samsung das erste Galaxy Fold. Mehr als sieben Jahre später soll Apple nun angeblich geplant haben, ein eigenes Foldable vorzustellen. Im kommenden September soll das bislang als „iPhone Fold“ bezeichnete faltbare Smartphone erscheinen. Doch neben der reinen Hardware muss Apple natürlich auch die Software an das neue Format anpassen. Vor allem im Hinblick auf das große Innendisplay, das ungefähr den Dimensionen eines iPad mini ähneln soll, ist Entwicklungsarbeit nötig. Nun nennt Bloombergs Mark Gurman neue Details zu Hard- und Software.

iPhone Fold: iOS ist gekommen, um zu bleiben

Auf den ersten Blick dürften einige Apple-Fans erwartet haben, dass der iPhone-Hersteller ganz einfach bei Nutzung des großen inneren Displays auf die von iPadOS bekannten Features zurückgreifen wird. Das wird laut Gurman aber nicht der Fall sein. Die neue Oberfläche, die Apple mit iPadOS 26 eingeführt hat und eine Darstellung mehrerer App-Fenster erlaubt, soll es im faltbaren Smartphone nicht geben.

iPad-Apps sollen auf dem iPhone ebenfalls nicht laufen. Es soll aber möglich sein, zwei iPhone-Apps nebeneinander zu öffnen. Damit ähnelt es den Features von Samsung, Google und anderen Anbietern von Foldables.

Beim Design der eigenen Apps arbeitet Apple an einigen Anpassungen. Das Layout der Anwendungen wird laut Gurman um eine Seitenleiste auf der linken Seite des Displays erweitert. iPad-Nutzer kennen dieses Design bereits von vielen Tablet-Apps. Dritt-Anbieter können dieses Layout in ihren Apps ebenfalls nutzen. Das Design erinnert in vielerlei Hinsicht an ein iPad mini, das im Querformat benutzt wird.

Die Hardware von Apples erstem Foldable

Gurman nennt neben den Software-Details aber auch technische Daten des iPhone Fold. So soll Apple in der Entwicklungsphase festgestellt haben, dass zwei der wichtigsten Schwächen faltbarer Smartphones mit dem internen Display zu tun haben: Es ist häufig zu schmal und besitzt eine sichtbare Falte in der Mitte.

Über beides wurde bereits in der Vergangenheit diskutiert. Frühere Berichte besagen, dass Apple in Kooperation mit Samsung Display einen neuen Weg gefunden hat, um die Falte deutlich zu reduzieren. Gurman bezeichnet diese Lösung als nicht perfekt, aber dennoch gut genug, um dem Unternehmen möglicherweise einen Marketing-Vorteil zu verschaffen.

iPhone Fold: Abschied von Face ID

Im äußeren Display soll außerdem nur ein einzelner Hole-Punch für die Selfie-Kamera vorhanden sein. Die pillenförmige Aussparung, wie wir sie vom aktuellen iPhone kennen, wäre damit Geschichte.

Das bringt uns gleichzeitig zu der Änderung, die für viele Diskussionen sorgen wird: Face ID soll nicht länger vorhanden sein. Stattdessen setzt Apple beim kommenden Smartphone wieder auf Touch ID in der Seitentaste. Der Grund ist das zu dünne Gehäuse. Die Software-Features der Dynamic Island sind aber weiterhin mit an Bord.

Für die Kamera im inneren Display kommt ebenfalls ein ausgestanztes Loch zum Einsatz. Apple soll während der Entwicklung auch eine Kamera unter dem Display getestet haben, doch die Qualität war in diesem Fall nicht gut genug.

Auf der Rückseite des iPhone Fold sollen laut Gurman nur zwei Kameras zu finden sein. Die beiden aktuellen Pro-Modelle nutzen hingegen drei Sensoren. Unter anderem aufgrund des großen internen Displays, das bessere Produktivitäts-Features ermöglicht, sieht Apple das Foldable dennoch als neues High-End-Modell oberhalb des Pro Max. Dies zeigt sich auch im erwarteten Preis von rund 2.000 US-Dollar.



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