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Künstliche Intelligenz

Farbe, Form, Fernweh: Die Bilder der Woche 5


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English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Sie zeigen, wie vielseitig Fotografie sein kann, wenn sie sich auf das Wesentliche konzentriert. Farbe wird zur Hauptdarstellerin, Form zum Erzähler. Die Architektur löst sich von ihrer Funktion, die Natur überrascht mit Humor und das Licht prägt Stimmung und Tiefe. Die Auswahl spielt mit Gegensätzen: hart und weich, ruhig und bewegt, reduziert und detailreich.

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Den Aufnahmen gemein ist der bewusste Blick. Perspektive, Licht und Bildaufbau sind klar gewählt und lenken die Aufmerksamkeit gezielt. Mal öffnet sich der Raum in die Weite, mal verdichtet er sich zur Fläche. Technik dient hier nicht dem Effekt, sondern der Idee. So entsteht eine Bildstrecke, die zeigt, wie Fotografie Geschichten leise, präzise und eindrucksvoll erzählt.



Blutrot

(Bild: Karsten Gieselmann)

Ein Treppenhaus wird zur Farbfläche. Sattes Rot dominiert das Bild und füllt es nahezu vollständig aus. Geländer, Wände und Stufen verschmelzen zu einer abstrakten Form, wobei die Linien und Kanten jedoch klar erkennbar bleiben. Das Treppenhaus verliert seine Funktion und wird selbst zum abstrakten Bild. Hier verwandelt sich die Architektur in eine Studie über Farbe, Fläche und Perspektive.



(Flug)Hafen

(Bild: Martin Ruopp)

Ein Passagierflugzeug setzt zum Landeanflug an. Vor einem dramatischen Abendhimmel erscheint es als dunkle Silhouette: Rot-, Orange- und Violetttöne ziehen sich in horizontalen Schichten durch das Bild. Unten leuchtet die Landebahn und gibt dem Motiv so Tiefe und Richtung. Das Bild lebt vom starken Kontrast. Himmel und Technik stehen sich gegenüber. Farbe trifft auf Form. Bewegung trifft auf Ruhe.

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Frankfurt Main

(Bild: Forstwirt)

Drei Frankfurter Hochhäuser ragen in den Himmel. Die Schwarz-Weiß-Umsetzung reduziert das Bild auf Form, Licht und Kontrast. Die Monumentalität der Architektur wird durch die Kamera, die von unten nach oben blickt, verstärkt. Hier treffen helle Fassaden auf einen schwarzen Himmel, während die Fensterreihen strenge Raster bilden. Ein feiner Kondensstreifen schneidet diagonal durch den Bildraum und bringt etwas Bewegung in die strenge Komposition.



Berlin bei Nacht

(Bild: Lula)

Über einer ruhigen Wohngegend leuchtet der Himmel in Grün, Gelb und tiefem Rot. Wie ein farbiger Vorhang spannt sich das Polarlicht über die Stadt. Die Straßenlaternen setzen warme Lichtakzente und geben dem Vordergrund Halt. Die Komposition lebt vom Kontrast. Das breite Panorama öffnet den Blick nach oben, während der niedrige Horizont das Schauspiel am Himmel betont. Die punktförmigen Lichtquellen strukturieren die Fläche und leiten den Blick durch das Bild.



Kopfschmuck, zufällig

(Bild: lewski)

Ein Haubenzwergfischer sitzt auf einem schmalen Halm. Über seinem Kopf breitet sich ein Büschel feiner Grashalme aus, das wie eine filigrane Krone wirkt. Die kräftigen Farben des Vogels – Blau, Orange und Rot – stechen klar hervor und setzen einen starken Kontrast zum weichen Grün des Hintergrunds. Die geringe Schärfentiefe trennt Motiv und Hintergrund sauber voneinander. So wird der Blick auf Kopf und Schnabel gelenkt. Das Bild spielt mit Humor und Präzision, denn die Natur schafft hier ihr eigenes Schmuckstück.



Winter in Dresden

(Bild: Der Purist)

Das Foto zeigt Dresden als stillen Ort im Winter. Der Schnee bedeckt die historischen Fassaden etwas, sodass die barocke Architektur deutlicher hervortritt. Helle Schneeflächen kontrastieren mit den dunkleren Strukturen der Gebäude. Linien und Formen ordnen das Bild und leiten den Blick durch die winterliche Stadt bis zur Frauenkirche. Es ist ein klassischer Wintermoment mit architektonischem Fokus.



s c h w e b e b a l k e n

(Bild: Joachim Kiner)

Ein türkisfarbener Stahlträger zieht sich waagerecht durch das Bild. Dahinter liegt eine gewölbte, rote Fläche aus schwerem Stahl. Schrauben, Nieten und abgeplatzter Lack zeugen von Gebrauchsspuren. Das Licht betont die raue Materialität und hebt die Farben klar voneinander ab. Der starke Kontrast von Rot und Türkis erzeugt Spannung und Tiefe. Die Komposition lebt von einer strengen Ordnung, bei der der Balken das Bild fast exakt in zwei Hälften teilt. Alles ist präzise ausgerichtet und bewusst reduziert. So wird ein industrielles Detail zur abstrakten Studie.

Der Fotograf berichtet über sein Bild: „Das Foto zeigt im vergrößerten Ausschnitt (Seitenansicht) die durchgehende rote Vorderwalze einer Dampfwalze. Diese Vorderwalze wird über ihre Achse von einem hier nicht sichtbaren Rad- bzw. Walzenbügel gehalten. Vorderwalze und Walzenbügel wiederum sind in einen Abstreifbügel eingefasst, der im Straßenbau bei Teerarbeiten zum Einsatz kommt. Da in der Vergrößerung nur die grüne Seitenstange des Abstreifbügels zu sehen ist, scheint die gesamte Konstruktion zu schweben. So wird aus einer schwergewichtigen Baumaschine ein schwereloser, in knalligen Farben strahlender ‚s c h w e b e b a l k e n’.“


(vat)



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iPhone-Foldable: Drei Speichergrößen, mögliche Preise, RAM von Samsung


Im Herbst soll Apples neues iPhone-Foldable auf den Markt kommen. Nun gibt es neue Informationen zu Flash-Speicher, Tarifen und dem Lieferanten des RAM. Außerdem sollen Teile der Geräte in diesen Tagen in die Massenproduktion eintreten, heißt es. Zuletzt war berichtet worden, dass Apple bei dem ersten faltbaren iPhone wohl nicht auf eine Fensteroberfläche setzt, sondern alle Apps im Vollbildmodus ausführen will – wobei sich zwei im Splitscreen-Verfahren gleichzeitig anzeigen lassen sollen.

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Laut dem üblicherweise zuverlässigen Weibo-Leaker Instant Digital beginnt Samsung, von dem Apple erneut sein Display bezieht, in diesen Tagen mit der Massenfertigung der Komponente. Bis spätestens Mai soll diese in Stückzahlen vom Band laufen. Die Besonderheit bei dem flexiblen OLED soll sein, dass es sich dank Materialauswahl und einer speziellen Scharniermechanik nahezu faltenfrei darbietet, wenn es geöffnet ist. Andere Leaker behaupten, das Display sei „flacher als viele der aktuell erhältlichen Foldables“. Was dem Screen hingegen fehlt, ist ein Gesichtssensor für Face ID. Stattdessen plant Apple wohl, den Fingerabdrucksensor Touch ID fürs iPhone wiederzubeleben – allerdings in Form der Sleep/Wake-Taste, wie man das von mehreren iPads kennt.

Instant Digital behauptet weiterhin, die geplanten Speichergrößen und möglichen Preise für das Foldable zu kennen. Diese beginnen angeblich bei 256 GByte, gefolgt von 512 GByte und 1 TByte. Ein 2-TByte-Modell ist offenbar nicht vorgesehen. Instant Digital will auch Preise kennen: 15999, 17999 und 19999 Yuan. Das wären nach Direktumrechnung 2020 Euro, 2270 Euro beziehungsweise 2520 Euro. In Europa dürfte das Foldable wohl an der 3000-Euro-Marke kratzen. Zum Vergleich: Momentan zahlt man für Apples teuerstes iPhone, das 17 Pro Max mit 2 TByte, 2449 Euro.

Samsung soll außerdem ein weiterer wichtiger Lieferant für das iPhone-Foldable sein: Laut einem Bericht des südkoreanischen Wirtschaftsblattes The Bell wird die RAM-Abteilung des Konzerns 12 GByte große LPDDR5X-Module für die Geräte liefern, die bereits im iPhone 17 Pro und iPhone Air stecken. Die Module stecken üblicherweise direkt im SoC, dessen Chiptechnik wie üblich von TSMC kommt.

Die Preise für solche Module haben sich mehr als verdoppelt, ob Apple durch Großeinkäufe und langfristige Verträge profitiert, bleibt abzuwarten. Ob auch Micron und SK Hynix für das Foldable RAM liefern, ist unklar, The Bell prognostiziert nur Samsung als Lieferant. Damit wäre Apple bei seinem ersten faltbaren iPhone praktisch doppelt von Samsung abhängig.

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(bsc)



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Benzinpreise: Union plant dauerhafte Neuregelung


Der Krieg in Nahost schlägt auf die internationalen Märkte durch, und das kommt auch an den Zapfsäulen an. Die Koalition plant schnelle Gegenmaßnahmen, und zwar nicht nur befristet. Die geplanten Neuregelungen an den Tankstellen wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Kriegs sollen aus Sicht der Union nicht nur vorübergehend in der akuten Krise gelten. Die Lösung werde dann auch von Dauer sein, sagte Unions-Fraktionsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) in Berlin. Damit biete sich die Chance, dass es für die Verbraucher zu einer besseren Preisentwicklung komme und natürlich auch zu mehr Transparenz.

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Die schwarz-rote Koalition plant ein Maßnahmenpaket angesichts der jüngsten Preissprünge für Diesel und Benzin. Künftig sollen Tankstellen demnach nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Das geht auf ein Vorbild Österreichs zurück, das sein Modell aber verschärft hat und nur noch drei Anhebungen pro Woche zulässt. Geplant sind außerdem größere Möglichkeiten für das Bundeskartellamt.

Die Gesetzespläne sollen in dieser Woche im Bundestag beschlossen werden, wie Bilger mitteilte. Angestrebt wird dann, dass sich am Freitag kommender Woche der Bundesrat abschließend damit befasst. Der CDU-Politiker sagte, es handele sich jetzt um erste kurzfristige Maßnahmen. Er sage aber auch: „Wenn die Krise anhält, dann werden wir auch über andere Maßnahmen noch sprechen, ohne dass wir uns da jetzt schon festlegen wollen oder können.“

Mehr zum Benzinpreis


(mfz)



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Fujifilm Instax Mini Evo Cinema im Test: Sofortbildkamera, die auch Video kann


Ein gedrucktes Sofortbild, das per QR-Code einen Videoclip öffnet – mit der Instax Mini Evo Cinema versucht Fujifilm, analoge Erinnerungsfotos und digitale Kurzvideos miteinander zu verknüpfen. Mit diesem Modell erweitert Fujifilm seine Serie von Hybrid-Sofortbildkameras um ein ungewöhnliches Konzept: Die Mini Evo Cinema nimmt auch kurze Videoclips auf. Nutzer können sowohl Bilder als auch Videos aufnehmen und beides direkt als Sofortbild ausgeben. Der Clou: Auf Wunsch druckt die Kamera einen QR-Code auf das Foto. Über diesen lässt sich der dazugehörige Clip später auf dem Smartphone abrufen.

Die Sofortbildkamera richtet sich ganz klar an Retro-Fans und Kreative, die gerne experimentieren und eine außergewöhnliche Kamera besitzen möchten. In unserem Test zeigt sich Fujifilms neue Instax nicht als fotografisches Werkzeug, sondern vielmehr als spielerisches Gadget mit starken Vintage-Vibes – irgendwo zwischen Kamera, Videotagebuch und Sofortbilddrucker. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 380 Euro positioniert Fujifilm die Kamera als Spitzenmodell der Instax-Evo-Reihe.

Wir haben uns angesehen, wie praktikabel die Videofunktion ist, wie gut die Kamera tatsächlich fotografiert und ob der hohe Preis für diese ungewöhnliche Idee gerechtfertigt ist.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Fujifilm Instax Mini Evo Cinema im Test: Sofortbildkamera, die auch Video kann“.
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