Künstliche Intelligenz
Freitag: Haftstrafen für Spyware-Hersteller, HBO Max gegen Passwort-Weitergabe
In einem als „griechisches Watergate“ bekannt gewordenen Spionagefall schickt ein Gericht vier Angeklagte für mehrere Jahre hinter Gitter. Dabei handelt es sich um Führungskräfte von Intellexa, dessen Spyware Predator dazu genutzt wurde, Politiker, Journalisten, Wirtschaftsführer und hochrangige Militärs Griechenlands auszuspionieren. Derweil beginnt HBO Max die nächste Phase seines Vorgehens gegen Account-Sharing, obwohl die Zukunft des Streaming-Dienstes von Warner Bros. ungewiss ist, da der Medienkonzern verkauft werden soll. Nachdem HBO Max zuletzt weiter gewachsen ist, soll die Passwort-Weitergabe 2026 global bekämpft werden. Ein anderer Streaming-Dienst kämpft wohl mit rechtlichen Problemen. Zuerst fiel bei Disney+ im Premiumabo Dolby Vision weg, jetzt bietet der Streaming-Dienst selbst das HDR-Standardformat HDR10 nicht mehr. Eine offizielle Begründung fehlt bislang, aber Disney+ war zuvor in einem Patentrechtsstreit um dynamische HDR-Bilder unterlegen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Ein Gericht in Griechenland hat den Gründer von Intellexa, Tal Dilian, wegen illegaler Abhörpraktiken und Datenschutzverletzungen zu acht Jahren Haft verurteilt. Intellexa ist ein Firmenzusammenschluss mehrerer Spyware-Hersteller, der vor allem für die Spähsoftware Predator bekannt ist. Dilian, ein früherer israelischer Armeeoffizier, und drei weitere Führungskräfte von Intellexa standen wegen ihrer Rolle in einem 2022 aufgedeckten Abhörskandal vor Gericht. In dem ging es um das illegale Ausspionieren von Politikern, Journalisten, Wirtschaftsführern und hochrangigen Militärs mit der von Intellexa entwickelten Spyware Predator. Der Fall ist der erste dieser Art, der zu einer Gefängnisstrafe führt: Spyware-Hersteller in Griechenland nach Abhörskandal zu Haftstrafen verurteilt.
Der erst kürzlich auch in deutschsprachigen Ländern verfügbare Streaming-Dienst HBO Max will sein Vorgehen gegen die Weitergabe von Passwörtern verschärfen. Ähnlich wie die Konkurrenten Netflix und Disney+ sollen Nutzer aufgefordert werden, weitere (kostenpflichtige) User anzulegen. Entsprechende Maßnahmen hat nun auch HBO Max für 2026 angekündigt. Allerdings ist die Zukunft von HBO Max weiter unklar. Der Streaming-Dienst gehört zu Warner Bros. Discovery. Dieser Medienkonzern steht zum Verkauf und derzeit gibt es einen Bieterwettstreit zwischen Netflix und Paramount Skydance. Beide Bieter haben eigene Streaming-Dienste, sodass offen ist, ob Inhalte oder HBO Max nach der Übernahme komplett in den Dienst des übernehmenden Konzerns integriert werden: HBO Max geht stärker gegen Passwort-Weitergabe vor, jetzt auch weltweit.
Ein anderer Videostreamingdienst hat abermals die Leistungen seines Premiumabos reduziert. Bereits seit Ende vergangenen Jahres erhält man bei Disney+ in der höchsten Abostufe für 15,99 Euro pro Monat beziehungsweise 159 Euro pro Jahr keinen erhöhten Kontrastumfang im dynamischen Format Dolby Vision mehr, jetzt ist sogar die statische HDR-Variante HDR10 verschwunden. Somit unterscheidet sich das Premiumabo hinsichtlich der Bildqualität vom Standardabo nur noch dadurch, dass hier eine 4K- statt HD-Auflösung geboten wird und es eine Handvoll Inhalte im sogenannten „IMAX Enhanced“-Format mit einem erweiterten Seitenverhältnis von 1,90:1 gibt. Die Hintergründe sind bislang unklar, aber sie könnten einer Patentklage geschuldet sein: Jetzt ist sogar HDR weg bei Disney+.
Der Winter ist hierzulande fast vorbei, aber das nächste Schneeschaufeln kommt bestimmt. Das New Yorker Robotikunternehmen Reflex Robotics hat sich etwas Besonderes ausgedacht, um der weißen Pracht Herr zu werden, und kurzerhand seinem teilhumanoiden Reflex Robot eine Schneeschaufel in seine Roboterhände gedrückt. Der Reflex Robot ist eigentlich dafür konzipiert, um in der Logistik zu arbeiten. Der Roboter besteht aus einer beweglichen Basis mit vier Rollen. An einem Mast ist ein humanoider Oberkörper mit Kopf und Armen beweglich angebracht. Das Unternehmen hat ihn nun so modifiziert, dass er mit seinen beiden hochbeweglichen Armen eine Schneeschaufel bedienen und das Office-Gelände des Unternehmens teilweise von Schnee befreien kann: Lagerroboter greift zur Schneeschaufel für Schneeräumung.
Ein flexibler Mobilfunkvertrag, jederzeit kündbar, klingt nach maximaler Freiheit. Doch wenn der Provider die Kündigung erst verspätet akzeptiert und die Rufnummernportierung blockiert, wird es für Kunden schnell frustrierend. Für die Kündigung selbst wird ausschließlich der Weg per E-Mail empfohlen, um diese dauerhaft und beweissicher zu dokumentieren. Doch die Rufnummernmitnahme bereitet Kunden oft Kopfzerbrechen, dabei ist sie im Telekommunikationsgesetz eindeutig geregelt. Im c’t-Verbraucherschutz-Podcast besprechen wir, was „jederzeit monatlich kündbar“ wirklich bedeutet und wann die Rufnummernportierung scheitern kann. Wir klären zudem die wichtigsten Rechte beim Anbieterwechsel bei Vorsicht, Kunde: Rufnummer sichern beim Providerwechsel.
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Auch noch wichtig:
- Der Bootsbau könnte vereinfacht werden, indem ganze Bootsrümpfe im 3D-Druckverfahren ausgedruckt werden. Mit genauer Vorbereitung klappt das auch: Caracol 3D-druckt in einem Stück 6-m-Katamaran in 160 Stunden.
- Teurere Geräte, sinkende Verkäufe, weniger Einstiegsmodelle: Die Speicherkrise soll den PC- und Smartphonemarkt 2026 richtig hart treffen. Wegen Speicherknappheit erwarten Marktforscher das Ende günstiger Notebooks.
- Angreifer nutzen eine kritische Schwachstelle in Cisco Catalyst SD-WAN Controller aus. Cisco patcht noch weitere Produkte wie Nexus 9000: Angreifer dringen seit drei Jahren über Cisco-Sicherheitslücke in Netzwerke ein.
- Eigentlich gilt es als sicher, dass der Mond auch in seiner Frühzeit kein starkes Magnetfeld hatte. Dem haben aber Proben widersprochen. Jetzt ist klar, warum: Rätsel aus Apollo-Programm zum Mond mit einst starkem Magnetfeld gelöst.
- Apple plant nach glaubwürdigen Berichten erstmals MacBooks mit Touch – wahrscheinlich bereits im Herbst. Was das für die macOS-UI bedeutet: Wie sich Apple die neue Oberfläche für Touchscreen-MacBooks vorstellt.
- Microsoft kündigt an, dass die Authenticator-App Jailbreaks und Rootzugang erkennen soll. Entra-Zugänge sollen dann gelöscht werden: Microsoft Authenticator stellt Funktion bei erkanntem Jailbreak/Root-Zugriff ein.
- Wovon sollen Menschen in künftigen Kolonien auf dem Mond oder dem Mars leben? Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass dort in den Böden Pflanzen gedeihen können: Forscher verwandeln Mond- und Marsregolith in fruchtbaren Boden.
- Im npm-Ökosystem kursiert eine neue Malware, die Anmeldedaten und CI-Secrets stiehlt und sich selbstständig weiterverbreitet: Lieferketten-Wurm mit eigenem MCP-Server verbreitet sich über GitHub.
- Immer mehr Konzerne arbeiten an KI-Rechenzentren im All. Ein Gartner-Analyst listet auf, warum das unrealistisch ist und welche Folgen das Rennen haben könnte: Analyse zerpflückt Pläne für Rechenzentren im All als „Höhepunkt des Wahnsinns“.
- US-Präsident Trump ändert den E-Auto-Kurs – und der Vielmarkenkonzern Stellantis spürt die Folgen. Der neue Chef will gegensteuern: Opel-Mutter Stellantis fährt 22 Milliarden Euro Minus ein.
- Über die Plattform rentahuman.ai können KI-Agenten Menschen mit Aufgaben in der physischen Welt beauftragen. Ist das logische Arbeitsteilung oder Nonsense? Das ist rentahuman.ai: Wenn KI wen braucht, der das Gras anfasst.
- Selbst T-Shirts in DTF-Technik zu bedrucken, ergibt hervorragende Ergebnisse, ist aber wartungsintensiv. xTool verspricht eine einfach funktionierende Lösung: T-Shirt-Drucker von xTool im Test.
(fds)
Künstliche Intelligenz
Nutzer können KI-Anfragen bald in Chrome speichern für schnelle erneute Nutzung
Google führt mit „Skills“ eine neue Browser-Funktion für KI-Nutzer in Chrome ein. Anwender können damit oft genutzte KI-Anfragen direkt im Browser speichern, um diese schnell und einfach erneut abzurufen, statt diese nochmals eintippen zu müssen. Damit werden nützliche KI-Befehle in Chrome zu 1-Klick-Tools, wie Google es nennt. Zunächst wird diese Funktion im englischsprachigen Chrome eingeführt, weitere Sprachen dürften folgen.
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Letzten Herbst hatte Google sein KI-Modell Gemini in Chrome integriert, wodurch dieser zum KI-Browser wurde. Auch dies war zunächst auf die USA und englischsprachige Anfragen beschränkt. Damit bekommt Chrome eine Seitenleiste, in der Gemini etwa angewiesen werden kann, Texte zusammenzufassen oder Daten zu vergleichen. Das ist sogar über mehrere Tabs hinweg möglich, denn Gemini weiß, welche Tabs geöffnet sind und hat Zugriff auf diese Inhalte.
Erweiterung von Gemini in Chrome
Diese Fähigkeit macht sich auch die neue KI-Funktion zunutze, denn eines der von Google genannten Beispiele für Skills ist der Vergleich von Produktdaten beim Shopping in mehreren Tabs. Zudem hätten Tester der Funktion oft nachgefragte KI-Prompts zur Berechnung von Protein-Makronährstoffen in Rezepten und die Suche nach wichtigen Informationen in längeren Dokumenten als Skills abgespeichert, weil sie diese Anfragen oft verwenden würden.
„Bisher bedeutete das Wiederholen einer KI-Aufgabe, etwa die Abfrage von Zutatenaustausch für ein veganes Rezept, dass man dieselbe Eingabeaufforderung auf jeder neuen Seite erneut eingeben musste“, schreibt Chrome-Produktmanagerin Hafsah Ismail im Google-Blogbeitrag. „Um dies zu vereinfachen, führen wir die Funktion Skills in Chrome ein. Damit können Sie Ihre hilfreichsten KI-Abfragen speichern, wiederverwenden und mit einem einzigen Klick ausführen.“
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Skills-Beispiele direkt von Google
Die Speicherung von KI-Prompts erfolgt direkt im Chat-Fenster, sodass auch vergangene KI-Anfragen aus dem Verlauf noch zur schnellen Wiederverwendung gespeichert werden können. Um gespeicherte KI-Befehle erneut abzurufen, genügt ein Schrägstrich (/) oder ein Klick auf das Plus-Symbol, so Google. Gespeicherte Skills sollen jederzeit geändert werden können. Wenn Nutzer ihr Google-Konto in Chrome verwenden, werden die gespeicherten KI-Prompts auch auf anderen Systemen abrufbar sein.

(Bild: Google)
Google stellt bereits eine Reihe von Skills zur Verfügung, die Nutzer ausprobieren und auch für eigene Zwecke anpassen können. Dazu gehören KI-Befehle zur Modifizierung von Rezepten durch Vorschläge für proteinreiche Alternativen, zur Hilfe bei der Auswahl von Geschenken, zur Anpassung von Texten auf das Vokabular und Sprachmuster einer Figur oder zur Dramatisierung einer Geschichte, etwa im Stil einer Filmvorschau.
Agentische Befehle nur mit Bestätigung
Google verspricht, die für Gemini in Chrome verwendeten Schutzmaßnahmen hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz auch für Skills zu nutzen. KI-Anfragen, die zu Aktionen wie einem neuen Kalendereintrag oder dem Versand einer E-Mail führen, lässt sich der Browser deshalb vom Anwender explizit bestätigen.
Skills für Gemini in Chrome wird derzeit in den USA für Nutzer von Windows, Mac und ChromeOS ausgerollt, die als Browser-Sprache US-Englisch eingestellt haben. Zu weiteren Sprachversionen und Ländern macht Google bislang keine Angaben.
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(fds)
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Blue Origin baut System zur Gewinnung von Sauerstoff aus Regolith
Sauerstoff aus Mondstaub: Das US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin hat nach eigenen Angaben eine Technik entwickelt, um aus dem Regolith Sauerstoff zu gewinnen. Damit könnten künftig Mondbewohner Atemluft oder Raketentreibstoff herstellen.
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Air Pioneer heißt das Gerät, das das von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegründete Blue Origin entwickelt hat. Es ist modular aufgebaut und besteht aus zwei Komponenten: einem Reaktor und einem Reinigungssystem. Das System arbeitet mit Elektrolyse. Das bedeutet, es spaltet das Material mithilfe von elektrischem Strom in seine Bestandteile. Zum Betrieb benötigt es etwa ein Megawatt.
Im ersten Schritt wird der Sand im Reaktor bei einer Temperatur von etwa 1600 Grad Celsius geschmolzen. Der Strom wird dann durch die Schmelze geleitet, wodurch Sauerstoff sowie weitere Gase freigesetzt werden. Die Gase werden durch das Reinigungssystem geleitet und in medizinischen Sauerstoff und Treibstoffsauerstoff gewandelt, teilte Blue Origin über den Kurznachrichtendienst X mit. So werde aus Mondstaub Atemluft.
Regolith hat nützliche Bestandteile und schlechte Eigenschaften
Regolith ist ein sehr feiner, scharfkantiger Sand, der der Raumfahrtindustrie Kopfzerbrechen bereitet: Er ist elektrostatisch und haftet an allem, was eine elektrische Ladung hat. Zudem ist er sehr abrasiv und beschädigt alles, womit er in Kontakt kommt.
Der Sand besteht zu einem großen Anteil aus Oxiden, vor allem Silizium- und Aluminiumoxid. Sauerstoff macht dabei knapp die Hälfte des Regoliths aus. Daneben enthält er auch weitere Stoffe wie Eisen.
Bei der Elektrolyse wandert der negativ geladene Sauerstoff zu der einen, die die positiv geladenen Teilchen wie Metalle oder Silizium zu der anderen Elektrode. Letztere lassen sich mit dem Air Pioneer ebenfalls gewinnen, etwa um aus dem Silizium Solarzellen herzustellen. Die Idee, Sauerstoff aus Regolith zu gewinnen, ist schon einige Jahre alt: Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus etwa versuchte sich daran.
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„Weniger Masse von der Erde zu transportieren, senkt die Kosten für eine Mondbasis“, schreibt Blue Origin in einem weiteren X-Posting. „Um eine kostengünstige und nachhaltige Präsenz auf dem Mond zu errichten, müssen wir lernen, Vorhandenes zu nutzen.“
(wpl)
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Neue Demo des Flipper One: Tech-Gadget hat DisplayPort und Ethernet-Buchse
Es gibt neue Lebenszeichen vom Flipper One. Nachdem Entwickler Pavel Zhovner zuletzt aufgrund der explodierenden Speicherpreise Zweifel an der Umsetzbarkeit seines Projekts geäußert hatte, zeigt er nun im Video einen funktionierenden Prototyp.
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Anders als das Vorgänger-Gadget Flipper Zero (der mittlerweile einige Nachahmer gefunden hat) ist der Flipper One ein vollständiger Linux-PC, der, so Zhovner, zur Not auch als Ersatz für einen Desktop-PC dienen kann. Dazu unterstützt der Flipper One DisplayPort und Ethernet – letzteres sogar über einen fest eingebauten Port. Der „One“ ist also kein Nachfolger, sondern ein eigenständiges Gerät mit breiterem Anwendungsfeld.
In der Video-Demonstration, die wohl in Zhovners Büro stattfindet, zeigt er das kantige Gerät in Betrieb – das LC-Display leuchtet im Retro-Bernsteinstil des Vorgängers, das Gehäuse ist schwarz. Nach dem Anschluss an die Netzwerkdose in der Wand erhält der Flipper One IPv4- und IPv6-Adressen per DHCP und kann gemäß seinem Aufdruck als „Wifi Router“ fürs Smartphone dienen.

Flipper One in Betrieb als Ethernet-Adapter
(Bild: Telegram / Zhovner Hub)
Kabel-Ethernet am Smartphone
Doch das sei nicht der Sinn der Vorführung, erklärt Zhovners Stimme. Er wolle „niedrige Latenz“ und die „maximale Geschwindigkeit, die ein Ethernet-Kabel liefert“, so der Tüftler. Und schließt sein iPhone per USB-C-Kabel an den Flipper One an. Dieser emuliert über die USB-Schnittstelle seinerseits einen Ethernet-Adapter, der im Speedtest respektable 730 MBit/s abliefert.
Ob und wann der RK3576-basierte und mit Linux ausgestattete Flipper One erscheint, ist nach wie vor unklar – ebenso der Preis des Geräts.
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(generiert mit Whisper aus dem russischen Originalton des Videos mit Anpassungen durch die Redaktion)
[00:00.400 –> 00:11.860] Manchmal bastelt man einfach so rum und plötzlich entdeckt man einen Ethernet-Port in der Wand und denkt: „Verdammt, da muss es richtig cooles Internet geben, ich wünschte, ich könnte es von dort aus nutzen.“
[00:12.160 –> 00:14.780] Und alles, was man hat, ist sein Handy.
[00:15.400 –> 00:19.420] Wie schließt man sein Handy an diesen Ethernet-Port an? Wie bekommt man von dort aus Internet?
[00:20.180 –> 00:23.760] Kein Problem, Flipper One eilt zur Hilfe.
[00:23.760 –> 00:30.140] Also nehmen wir den Flipper und verbinden das Ethernet hier und da.
[00:31.180 –> 00:36.060] Hoppla! Mal sehen, was wir auf dem Bildschirm haben. Warten wir.
[00:38.560 –> 00:43.900] Hoppla! Wir haben eine IP-Adresse und sogar IPv6, eine richtige Adresse.
[00:44.760 –> 00:48.940] Jetzt könnten wir das Internet von hier aus einfach per WLAN verteilen, oder?
[00:48.940 –> 00:55.520] Aber das ist nicht so toll, denn wir würden alle Vorteile von Kabel-Ethernet verlieren.
[00:56.140 –> 01:00.180] Geringe Latenz, die volle Geschwindigkeit, die Kabel bietet.
[01:01.020 –> 01:12.000] Um diese Vorteile zu nutzen, können wir Flipper direkt über ein Ethernet- oder USB-Kabel mit dem Telefon verbinden.
[01:12.000 –> 01:15.780] Flipper kann nämlich einen Ethernet-Adapter emulieren.
[01:16.140 –> 01:19.660] Wenn ich es mit dem Telefon verbinde, wird Ethernet angezeigt.
[01:20.320 –> 01:23.600] Es emuliert also Ethernet über dieses USB-Kabel.
[01:24.080 –> 01:26.740] Und Sie sehen, dass WLAN auf meinem Telefon deaktiviert ist.
[01:27.900 –> 01:29.800] Flugmodus – keine Wirkung.
[01:30.500 –> 01:32.900] Gehen wir zu Speedtest.
[01:35.040 –> 01:36.460] Und testen wir die Geschwindigkeit.
[01:40.920 –> 01:41.520] Peng!
[01:42.000 –> 01:43.420] Nicht schlecht, oder?
[01:44.580 –> 01:47.260] Du kannst die Internetverbindung deines Computers auch auf die gleiche Weise teilen,
[01:48.620 –> 01:52.000] wenn du keinen USB-Ethernet-Adapter zur Hand hast.
[01:54.000 –> 01:55.240] Cool, finde ich.
(cku)
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