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Fühl dich Bonbon: Warum Skilehrer immer eine Packung Ricola dabei haben sollten 


Ricola will sich nicht mehr nur Hustenbonbon sein, sondern ein alltäglicher Begleiter

Ricola hat aktuell in Europa die „Fühl dich Bonbon“-Kampagne am Start. In den Wochen der Skiklassiker schickt die Kultmarke eine Schweizer Adaption auf die Piste.

Pizza hat im Skikurs ausgedient. Jedenfalls, wenn es nach Ricola geht. Bei der Schweizer Kultmarke heißt es jetzt kurz und bündig: Bonbon – und los. Es ist eine kleine Schmunzelgeschichte, die Ricola gerade in der Schweiz erzählt, rund um die Wochen der Ski-Klassiker in Adelboden und Wengen. Ein Kinderskikurs und ein etwas frustrierter Skilehrer sind die Hauptakteure. In den ersten Sekunden des Spots wird deutlich, wie aus Demotivation Motivation entsteht. Mit Hilfe von Bonbons, in diesem Fall von Ricola. Das passiert nicht nur in Skikursen in der Schweiz, sondern auch in Österreich und in Bayern.

Das Familienunternehmen mit Sitz in Laufen bei Basel fügt damit der Grundidee der Europakampagne „Fühl dich Bonbon“ ein weiteres Kapitel hinzu. Es ist der nächste Schritt, um Ricola als Alltagsmarke zu positionieren. „Ricola ist häufig mit Husten und Heiserkeit konnotiert und damit insbesondere in den Wintermonaten stark top of mind“, sagt Sandra Payer, Head of Marketing Ricola Schweiz. Und weiter: „Ziel ist es, die Marke näher an das tägliche Leben unserer Konsumentinnen und Konsumenten zu bringen und dadurch breitere Verzehranlässe zu schaffen.“
Dass in der Kampagne noch Niels Hintermann auftaucht, gibt der Schweizer Version eine besondere Note. Der Speed-Spezialist ist nach seiner überstandenen Krebserkrankung wieder zurück im Ski-Weltcup und bringt der Kampagne zusätzliche Aufmerksamkeit.

Der TV-Spot ist Teil eines Gesamtpakets. Out of Home, Social Media, YouTube, digitale Touchpoints sowie Live-Erlebnisse mit der Marke bei den Ski-Weltcup-Rennen gehören ebenfalls dazu.

Sämtliche Assets verantwortet Jung von Matt. Die Agentur arbeitet seit über 20 Jahren mit Ricola zusammen und hatte 1998 den bis heute ikonischen Claim „Wer hat’s erfunden?“ entwickelt. „Die Werbung der Marke Ricola bleibt nicht zuletzt wegen ihres trockenen Schweizer Humors in den Köpfen der Leute“, sagt Dominique Magnusson, Creative Director bei Jung von Matt Limmat. „Genau diesen Ton wollten wir mit der aktuellen Kampagne wieder treffen.“



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Wie Werbung auf ChatGPT funktioniert


So kann eine Ad bei ChatGPT eingebunden sein, © OpenAI

User könne zudem entscheiden, wie ihre Daten genutzt werden. Sie können die Personalisierung ausschalten und die für Anzeigen genutzten Daten jederzeit löschen. Überdies gibt OpenAI immerzu eine Möglichkeit, keine Ads sehen zu müssen. Dazu müssten die User dann ein kostenpflichtiges Abonnement wie Plus oder Pro nutzen.

Für Werbetreibende und Brands bietet der Ad-Start auf ChatGPT nun ein neues Inventarfeld, das die bezahlte Sichtbarkeit fördern kann. OpenAI fokussiert auch diesen Faktor und stellt die Möglichkeit heraus, im Wettbewerb um Sichtbarkeit im GEO-Zeitalter mit Ads zu punkten.

Anzeigen können auch für kleine Unternehmen und aufstrebende Marken, die versuchen, sich im Wettbewerb zu behaupten, transformativ sein. KI-Tools gleichen das Spielfeld noch weiter aus und ermöglichen es allen, hochwertige Erlebnisse zu schaffen, die den Menschen helfen, Optionen zu entdecken, die sie sonst vielleicht nie gefunden hätten.

Problem Nummer eins für OpenAI: Google

OpenAIs Ankündigung zum Start von ChatGPT Ads kommt kurz nach Googles ersten Tests für Direct Offers erste Exklusiv-Deals im AI Mode. Passend zu Prompts mit Produktsuchen werden Usern dabei Produkte angezeigt, die im Merchant Center verknüpft sind und als Produkt-Listing in Erscheinung treten. Damit es aber zum Kauf kommt, können Brands bei diesen Produkten im Ad-Format konkrete Deals vorschlagen. Dabei können Advertiser in den Kampagneneinstellungen relevante Angebote angeben. Google und die Gemini-KI ermitteln dann je nach Suchkontext, welche Angebote ausgespielt werden. Die Ad wird mit dem Label „Sponsored deal“ markiert und gibt Usern einen Kaufanreiz, weil sie zum Beispiel einen rabattierten Preis erhalten können. Im Pilotprogramm fokussiert sich Google dabei auf Rabatte, künftig könnten aber noch andere Elemente wie kostenfreier Versand für diese neuen Ads hinzukommen.


Direct Offers:

Google bringt personalisierte AI Mode Ads

Smartphone Mockup mit AI Mode und Angebots-Pop-up für Teppich, blau-violetter Hintergrund
© Google via Canva

Mit dieser Konkurrenz muss es OpenAI erstmal aufnehmen. Immerhin ist Google der Online-Werbeprimus. Und nicht nur das. Google droht auch, mit Gemini OpenAIs ChatGPT in die Schranken zu weisen. Die Alphabet-Tochter hat bei der Entwicklung der eigenen KI-Modelle und -Tools enorm aufgeholt, nachdem das Unternehmen im Zuge von OpenAIs ChatGPT-Erfolg Ende 2022 einen Code Red ausgerufen hatte. Genau diese Reaktion folgte vor einigen Monaten bei OpenAI, weil Google mit Gemini 3 ein führendes KI-Modell in petto hatte, das durch die unmittelbare Integration in zahlreichen Diensten und Plattformen den Konkurrenzdruck auf ChatGPT massiv erhöhte. Inzwischen hat Google sogar Gemini 3 Flash als neues Supermodell vorgestellt, das trotz leistungsfähiger Alternativen wie GPT-5.2, Grok 4.1 und Anthropic Sonnet 4.5 für viele User den Ton angibt. Dafür sorgen auch populäre Tools wie Nano Banana Plus und Co.

Im Herbst 2025 überholte Gemini ChatGPT bereits in den App Store Charts. Dabei bleibt OpenAIs Vorzeigelösung noch die Nummer eins der meistbesuchten KI-Seiten. Daten von Similarweb zeigten im Dezember 2025 aber erstmals einen Rückgang beim Traffic in Bezug auf die zwei Vormonate. Den rund 5,5 Milliarden Visits im Monat stehen bei Gemini nur 1,7 Milliarden gegenüber. Aber Gemini konnte Year Over Year 564 Prozent mehr Traffic verzeichnen, ChatGPT nur rund 50 Prozent mehr. Google holt auf und hat den Vorteil, dass Gemini die weltgrößte Suche mit dem AI Mode und Co. unterstützt, in Gmail – jetzt mit eigenen AI Overviews –, YouTube und anderen Diensten mit Milliarden Usern integriert ist. Gemini liefert die Basis für ganz neue KI-Videomöglichkeiten mit Veo 3.1 wie ready-made 9:16-Videos und konsistente Charaktere, bringt Google Agent Skills (für die Entwicklungsumgebung Antigravity) und Auto Browse (als Test fürs selbstständige Browsing bei Chrome) für das agentische Zeitalter und lässt dich mit der Personal Intelligence jetzt sogar Apps verknüpfen und deine AI-Assistenz hyperpersonalisieren.

Mehr noch: Googles Gemini wird zur Basis-KI für Apples Siri und damit umfassend auf iPhones integriert. Im Herbst 2025 gab es 650 Millionen monatlich aktive Gemini User in der App. Das dürften schon jetzt deutlich mehr sein, bald mag die Zahl immens steigen.

Problem Nummer zwei für OpenAI: Der finanzielle Druck

OpenAI muss sich aber nicht allein gegen Google – auch andere Konkurrenzunternehmen wie Perplexity, Meta, Anthropic und Co. – behaupten, sondern ebenso auf den finanziellen Druck reagieren, der aus der enormen Entwicklung hochleistungsfähiger KI-Modelle und -Tools erwächst. Die Ausgaben häufen sich, weil die Kosten für die KI-Entwicklung enorm sind, die Einkünfte für Abonnements aber kaum eine Refinanzierung ermöglichen. The Economist erwartet ein Make-or-Break-Year 2026. Passend zur Thematik hat OpenAIs CFO Sarah Friar einen Post auf der offiziellen Website geteilt, in dem sie die stark wachsenden Umsätze thematisiert. Demnach hat OpenAI 2025 rund 20 Milliarden US-Dollar Annual Recurring Revenue generiert und damit mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr. Friar meint:

[…] Stronger models unlock better products and broader adoption of the OpenAI platform. Adoption drives revenue, and revenue funds the next wave of compute and innovation. The cycle compounds.

Compute und ARR wurden bei OpenAI zuletzt deutlich skaliert, © OpenAI
Compute und ARR wurden bei OpenAI zuletzt deutlich skaliert, © OpenAI

Allerdings darf man diesen Wert nicht mit den tatsächlichen finanziellen Verhältnissen im Bereich Umsatz und Verlustgeschäft gleichsetzen. Das Unternehmen macht Milliardenverluste, erwartet bis 2030 jedoch Umsätze von hunderten Milliarden US-Dollar. Dahin muss das Unternehmen aber erst kommen, ohne unter dem finanziellen Druck, der durch die steigenden Compute-Herausforderungen für ChatGPT entsteht, zu zerbrechen. Es stellt sich die Frage, ob die Ads als Geschäftsmodell schnell für Einnahmeströme sorgen – oder ob sie etwas zu spät kommen.

SISTRIX CEO Johannes Beus hat frühzeitig über die Entwicklung berichtet und fragt sich, ob das Unternehmen damit tatsächlich einen signifikanten Umsatz-Boost generieren kann. Perplexity zum Beispiel ist es mit den eigenen Ads noch nicht gelungen.

Außerdem haben Google, Apple, Meta und Co. riesige Einnahmeströme aus dem Hardware- und Software- sowie Werbegeschäft. OpenAI hinkt hinterher, trotz relevanter Kooperationen mit anderen Tech-Größen und der Popularität bei Usern. Womöglich könnten die Hardware-Entwicklungen mit Designikone Jony Ive weiterhelfen. Die sind aber noch nicht da. Erstmal heißt es, Marken und Advertiser vom Werben bei ChatGPT zu überzeugen und die User zugleich nicht zu sehr zu verschrecken. Denn sonst wandern diese womöglich zu Gemini ab; eine Gefahr, die für OpenAI ohnehin omnipräsent ist.


OpenAIs erstes KI-Gadget:
Ein Stift von Ex-Apple-Designer Jony Ive?

OpenAI Branding
Das neue OpenAI Branding vor Fotografie, © OpenAI





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