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Künstliche Intelligenz

Selbst AMD und Intel haben den KI-Boom unterschätzt


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AMD-Chefin Lisa Su gibt zu, die Nachfrage nach Serverprozessoren falsch eingeschätzt zu haben. Das Unternehmen kann in den nächsten Monaten nicht so viele Epyc-CPUs liefern, wie Cloud-Hyperscaler für ihre KI-Rechenzentren kaufen würden. Zuvor stellte schon Intel manche Produktionslinien von Desktop- und Notebook- auf Serverprozessoren um. Offensichtlich haben sich beide Firmen verschätzt.

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Auf einer Analystenkonferenz sagte Su: „Ja, es gibt Versorgungsengpässe, aber das liegt wirklich daran, dass der Markt größer ist, als wir vor drei oder sechs Monaten prognostiziert hatten. Und so braucht es immer etwas Zeit, bis die Lieferkette mit den Anforderungen des Marktes Schritt halten kann. Ich kann sagen, dass wir aus Sicht der Versorgung sehr, sehr gut aufgestellt sind, um einen großen Teil dieser Nachfrage zu decken. Wir arbeiten weiterhin sehr eng mit unseren Partnern in der Lieferkette zusammen, um diese Kapazitäten im Laufe der Jahre 2026 und 2027 auszubauen.“

Vor allem die nächste Epyc-Generation mit Zen-6-Architektur (Codename Venice) soll gefragt sein. Deren Produktion fährt der verantwortliche Chipauftragsfertiger TSMC im zweiten Halbjahr 2026 hoch. „Jeder unserer Großkunden will Venice haben, sobald er verfügbar ist“, betonte Su das hohe Interesse.

Die Fehleinschätzung kann mehrere Gründe haben. Zum einen bauen Cloud-Hyperscaler wie Amazon, Google, Meta und Microsoft womöglich mehr Rechenzentren als gedacht. Zum anderen könnte die Nachfrage nach Venice besonders hoch sein, weil die Generation mit neuer 2-Nanometer-Fertigungstechnik (TSMC N2) besonders effizient wird und zudem flottes PCI Express 6.0 mitbringt.

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Für PC-Selbstbauer und Notebook-Käufer sind das potenziell schlechte Nachrichten. AMD priorisiert in der Zen-6-Generation offensichtlich Serverprozessoren. Für Desktop- und Notebook-Ableger gibt es noch keinen Termin. Eine Vorstellung könnte sich nach hinten ziehen, wenn Epyc-CPUs mehr von AMDs zugeteilter N2-Fertigungskapazität aufbrauchen – zumal AMD auch bei seinen kommenden KI-Beschleunigern der Instinct-MI400-Serie auf N2-Technik setzt. Da unter anderem Apple, Mediatek und Qualcomm großes Interesse an N2 haben, dürfte AMD kurzfristig wohl kaum zusätzliche Kapazität erhalten.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

Weitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen


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In einer weiteren Entlassungswelle sollen bis zu 1000 Disney-Mitarbeiter entlassen werden, wie das Wall Street Journal berichtet. Hauptsächlich betroffen seien die kürzlich zusammengelegten Marketing-Abteilungen.

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Auch Marvel plant laut IGN Personalkürzungen in fast allen Abteilungen, darunter Filmproduktion, Comics, Finanz- und Rechtsabteilungen. Am härtesten treffe es das Visual-Development-Team von Marvel: Künstler, Illustratoren, Designer und andere Spezialisten des Visual Development Teams, die an Filmen im Marvel Cinematic Universe gearbeitet haben. Marvel will diese Künstler laut IGN künftig nur noch auf Projektbasis anstellen. Ein kleines, internes Team soll diese steuern.

Die Entlassungen sollen unter anderem eine Konsequenz davon sein, dass Marvel insgesamt weniger produziere und durch die Integration von Marvel Entertainment in Marvel Studios effizienter geworden sei, berichtet das Unterhaltungsmagazin TheWrap.

Der neue Disney-Konzernchef Josh D’Amaro begründete demnach in einer Mitteilung an die Disney-Mitarbeiter die Entlassungen damit, dass das Unternehmen ihre Abläufe „straffen“ wolle, um eine „agilere und technologisch besser ausgestattete Belegschaft zu fördern“. Was das genau heißt, spezifizierte D’Amaro nicht. Mit den Arbeitsplatzkürzungen setzt er den Trend der Restrukturierung im Unternehmen seines Vorgängers Bob Iger fort. Seit Igers Übernahme im Jahr 2022 gab es insgesamt über 8000 Entlassungen bei Disney.

Die Entlassungen fallen laut Aktien.News in eine wirtschaftlich herausfordernde Phase. Disney kämpfe mit schwächeren Gewinnen und wachsendem Wettbewerb im Streaming sowie rückläufigen Kino-Einspielergebnissen.

Der verschärfte Wettbewerb in der Unterhaltungsbranche führt immer wieder dazu, dass Unternehmen massiv Stellen streichen. Disney sorgte für Aufsehen, als der Konzern im Jahr 2023 rund 7000 Jobs strich. Laut dem Wall Street Journal sind in der Medienbranche weitere Entlassungswellen zu erwarten, wenn Paramount die Übernahme von Warner Bros. Discovery abschließt.

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(dahe)



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Künstliche Intelligenz

RWTH-Studie: Tankrabatt erreicht Bedürftige kaum und treibt die Nachfrage


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Die von der Bundesregierung angekündigte Senkung der Mineralölsteuer um 17 Cent pro Liter Benzin und Dieselkraftstoff aufgrund der Teuerungen beim Kraftstoff durch den Krieg im Iran dürfte dem Lehrstuhl für Energiesystemökonomik an der RWTH Aachen zufolge nicht zielgenau wirken. Besonders von den hohen Kraftstoffpreisen betroffene Haushalte werden durch den neuen Tankrabatt in geringerem Maße entlastet als überdurchschnittlich gut situierte Wirtschaftseinheiten.

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Die Wissenschaftler nutzen ökonomische Modelle und Simulationen auf Basis repräsentativer Mikrodaten, wie die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts, das Sozio-oekonomische Panel („SOEP“) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie das Deutsche Mobilitätspanel („MOP“) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) für eine „differenzierte Abbildung von Einkommenssituationen, Konsumstrukturen und Mobilitätsverhalten privater Haushalte in Deutschland“.

Aufgrund dieser Datenbasis und ihrer Annahmen können die Wissenschaftler abschätzen, dass lediglich 8,6 Prozent des monatlichen Entlastungsvolumens von 330 Millionen Euro sogenannte „energiearme Haushalte“ erreichen, jedoch über 90 Prozent Haushalte „ohne entsprechende Belastung“. Demnach liege die durchschnittliche Entlastung bei 10,70 Euro pro Monat und Haushalt. Die obere Einkommenshälfte spart im Schnitt 12,9 Euro, das unterste Dezil jedoch profitiert von der Entlastung mit 9,50 Euro absolut gerechnet weniger. Genau jene Haushalte aber müssen einen höheren Anteil ihres Einkommens für Kraftstoff aufwenden.

Als „energiearme Haushalte“ definiert die Studie solche mit einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 1430 Euro und monatlichen Kraftstoffausgaben von 150 Euro. Das seien über 2,2 Millionen Haushalte. Nicht-energiearme Haushalte haben in dieser Studie ein mittleres monatliches Nettoeinkommen von rund 3000 Euro bei Kraftstoffausgaben von rund 90 Euro. Verzerrungen in den Ergebnissen durch unterschiedliche Haushaltszusammensetzungen sollen durch Äquivalenzskalen für Haushaltseinkommen und Energieausgaben vermieden werden.

Dazu kommt ein unerwünschter Nachfrageeffekt durch den Tankrabatt, den die Studie auf rund 2 Prozent beziffert. Das wären umgerechnet 1,2 Liter pro Haushalt und Monat. Er würde dazu führen, dass die Preise an den Zapfsäulen weiter erhöht werden.

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Die Wissenschaftler der RWTH Aachen raten stattdessen zu gezielter Unterstützung bedürftiger Haushalte. Subventionen mit der Gießkanne wie der Tankrabatt seien ineffizient, da sie überwiegend nicht energiearme Haushalte entlasten. Zudem konterkariere der durch die direkte Subvention des Tankstellenkraftstoffs ausgelöste Nachfrageanstieg das eigentliche Ziel, die Belastung durch hohe Energiepreise zu reduzieren.

Die schwarz-rote Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hatte zusätzlich zum Tankrabatt eine Steuerbefreiung für Entlastungsprämien von bis zu 1000 Euro für abhängig Beschäftigte beschlossen, die von den Arbeitgebern ausgezahlt werden können. Die erste Lesung des Gesetzentwurfs fand am 15. April 2026 im Bundestag statt. Eine zwischenzeitlich vereinbarte Waffenruhe zwischen Iran und USA hat die Ölpreise um etwa 10 US-Dollar gesenkt, sie liegen aktuell noch rund 40 Prozent über Vorkriegsniveau.

Mehr zum Thema Tankrabatt


(fpi)



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Merz und Lula eröffnen Hannover Messe 2026: Zwischen KI-Zuversicht und Reformdruck


Die weltweit wichtigste Industriemesse mit mehr als 3.000 Ausstellern ist in Hannover gestartet. Diesjähriges Partnerland der Hannover Messe ist Brasilien, entsprechend eröffnete sie Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Sonntagabend. Prägend sind in diesem Jahr die Themen KI und Robotik, die für Industrie und Gesellschaft große Chancen bieten, aber auch der Bereich Rüstung. Die Messe ist für Fachbesucher sowie Interessierte noch bis zum 24. April geöffnet.

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Brasiliens Präsident Lula bei der Eröffnung der Hannover Messe: Ein Plädoyer für Erneuerbare Energien.

(Bild: Martin Fischer / heise medien)

Auf der Eröffnungsveranstaltung im Hannover Congress Centrum hat der brasilianische Präsident Lula da Silva hervorgehoben, wie wichtig erneuerbare Energien für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum sind: „Brasilien kann der Europäischen Union dabei helfen, die Energiekosten zu senken und ihre Industrie zu dekarbonisieren“.

Brasilien hat zwar einen enormen Anteil erneuerbarer Energien am Strommix, nämlich rund 90 Prozent. Allerdings hat Brasilien im Vergleich zu Deutschland auch geografische Gegebenheiten, die ebendies begünstigen. So ist das riesige Land geprägt von großen, aus dem Amazonas-Regenwald gespeisten Strömen, deren Wasserkraftwerke einen tragenden Teil der Stromerzeugung ausmachen.

Wasserkraft steht dabei in Brasilien auch schon seit Jahrzehnten in der Kritik – so haben etwa große Staudämme negative Auswirkungen auf Ökosysteme und auch indigene Gemeinschaften. Dies ließ der brasilianische Präsident in seiner Rede allerdings unerwähnt. Vor dem Veranstaltungsort fanden sich einige Demonstranten, die etwa auf die Rechte indigener Völker hinwiesen.



Der aufgestaute Strom Rio São Francisco im brasilianischen Nordosten; Grenzregion Alagoas/Sergipe. Wasserkraft fordert in Brasilien auch einen ökologischen Preis.

(Bild: Martin Fischer)

Bundeskanzler Merz thematisierte in seiner Rede vor Industrievertretern die aktuelle Energiekrise, die auf dem Konflikt um die Straße von Hormus beruht. Merz kündigte an, den Nationalen Sicherheitsrat „zeitnah“ zu Beratungen über die Energiekrise einzuberufen. „Die deutsche Wirtschaft und die Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass die Versorgung mit zentralen Produkten wie etwa Diesel, Benzin, Flugbenzin gesichert bleibt“, so Merz. Konkrete Maßnahmen führte der Bundeskanzler in seiner Rede allerdings nicht aus. Er verwies lediglich auf „alle verfügbaren Instrumente“, die im Bedarfsfall zum Einsatz kommen könnten.

Merz hob die Bedeutung von Brasilien für Deutschland hervor, ebenso die Wichtigkeit des Mercosur-Abkommens. Deutschland und Brasilien wollen in Handel, Rüstung, Digitalisierung und Forschung enger zusammenarbeiten.



Bundeskanzler Merz versuchte, Zuversicht zu verströmen.

(Bild: Martin Fischer / heise medien)

Die deutsche Industrie hofft derweil auf spürbare Reformen. Der Präsident der Elektro- und Digitalindustrie Gunther Kegel rief die Politik zum Handeln auf und forderte wirksame Reformen und weniger Bürokratie. Accenture-Chefin Julie Sweet dagegen hob gegenüber den versammelten Industriechefs die Bedeutung von Eigeninnovation hervor: „Ich würde Sie bitten, sich selber folgende Frage zu stellen. Eine Frage, die ich mir selber oft stelle und auch im Führungsteam immer wieder auf die Tagesordnung setze. Fragen Sie sich, was Sie in ihrem Unternehmen oder Ihrer Verwaltung heute getan haben, was sich völlig von dem vor 12 Monaten unterscheidet.“


(mfi)



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