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GeForce Now hat Geburtstag: Zum Sechsjährigen gibt es neue Plattformen und Spiele
GeForce Now feiert diese Wochen seinen sechsten Geburtstag. Nvidia macht den Februar zum Jubiläums-Monat und kündigt neue Spiele sowie weitere Möglichkeiten an, GeForce Now (GFN) auf noch mehr Endgeräten zu nutzen. Ziel des Unternehmens sei es, „RTX-Power auf jeden Bildschirm im Haus zu bringen.“
Jede Menge Plattformen
Getreu dem Motto „But can it run Crysis GFN?“ wurden in den letzten Jahren immer neue Plattformen zur Kompatibilitätsliste hinzugefügt. Der letzte große Neuzugang ist erst wenige Tage alt, es gibt nun einen offiziellen GFN-Client für Linux, wenn auch zurzeit nur als Beta-Version mit noch ein paar Einschränkungen. Darüber, welche Plattformen als nächstes unterstützt werden, schweigt sich Nvidia in dem letzten Blog-Post zwar noch aus, kündigt aber an, dass neue Plattformen folgen sollen. Möglich wäre, dass der Windows-on-Arm-Client den Beta-Status verlässt, wobei dies keine wirklich neue Plattform wäre. Alles Weitere wird sich im Verlauf des Februars zeigen.
Abseits weiterer Plattformen gibt es mittlerweile bereits etliche Möglichkeiten, GeForce Now auf diversen Endgeräten zu nutzen. Neben Windows, Mac und jetzt auch Linux, werden Android und iOS/iPadOS unterstützt. Hinzu kommen die meisten gängigen Handhelds wie das Steam Deck, Asus ROG Ally, Lenovo Legion Go und das MSI Claw. Auf dem Razer Edge sowie dem Logitech G Cloud ist GFN sogar ab Werk vorinstalliert. Unterstützt werden auch die VR-Brillen Apple Vision Pro, Meta Quest und Pico 4 (Ultra). Außerdem kann GFN über das hauseigene Shield TV sowie Google Chromecast genutzt werden, des Weiteren auf Android-TVs und es gibt eine native App für Fernseher von LG und Samsung.
Neue Spiele im Februar
Der Februar startet mit zehn neuen Spielen, insgesamt sollen es 24 diesen Monat werden. Es geht los mit:
- Indika (Xbox, Game Pass)
- Menace (Steam, Xbox, Game Pass; RTX-5080-ready)
- World of Warcraft: Burning Crusade Classic Anniversary Edition (Battle.net)
- PUBG: Blindspot (Steam; RTX-5080-ready)
- Carmageddon: Rogue Shift (Steam; RTX-5080-ready)
- Delta Force (Steam)
- Fallout Shelter (Steam)
- Little Nightmares Enhanced Edition (Steam, Xbox, Game Pass)
- Roadcraft (Xbox, Game Pass)
- Wildgate (Epic)
Zusätzlich wird HumanitZ ebenfalls ab dieser Woche RTX-5080-ready sein.
Im laufenden Februar erscheinen außerdem noch diese Spiele auf GeForce Now:
- Disciples: Domination (Steam, 12. Februar)
- Reanimal (Steam, 13. Februar)
- Kingdom Come Deliverance (Xbox, Game Pass, 13. Februar)
- Avatar: Frontiers of Pandora (Xbox, Game Pass, 17. Februar)
- Norse: Oath of Blood (Steam, 17. Februar)
- Star Trek: Voyager – Across the Unknown (Steam, 18. Februar)
- Styx: Blades of Greed (Steam, 19. Februar)
- Ys X: Proud Nordics (Steam, 20. Februar)
- Resident Evil: Requiem (Steam, 26. Februar)
- Arc Raiders (Xbox)
- Devour (Steam)
- Torque Drift 2 (Steam)
- Trine 3: The Artefacts of Power (Epic)
- Trine 4: The Nightmare Prince (Epic)
Des Weiteren wurde angekündigt, dass der im März erscheinende Anno-117-Konkurrent Nova Roma pünktlich zum Release auch auf GeForce Now verfügbar sein wird.
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EliteBook 6 G2q: HPs 28-Stunden-Langläufer setzt auf Qualcomms neue SoCs
Mit dem EliteBook 6 G2q hat HP zur Imagine in New York ein Notebook mit Qualcomm Snapdragon X2 unterhalb des auf der CES präsentierten EliteBook X G2 vorgestellt. Zum mutmaßlich niedrigeren Preis sind Parallelen zum größeren X-Modell zahlreich vorhanden.
HP EliteBook 6 G2 mit q, i und a
Die volle Bezeichnung der neuen Qualcomm-Snapdragon-X2-Variante lautet „HP EliteBook 6 G2q Next Gen AI PC“. Wie beim größeren Modell X G2 gibt es mit „HP EliteBook 6 G2i 14” Notebook Next Gen AI PC“ und „HP EliteBook 6 G2a 14” Notebook Next Gen AI PC“ auch noch zwei Schwestermodelle.
Der kleine Unterschied in der Bezeichnung ist dabei durchaus relevant: q steht für Snapdragon-X2-Chips von Qualcomm, i für Intel- und a natürlich für AMD-Prozessoren. Die Intel- und AMD-Varianten sind dabei auch als 16-Zoll-Modelle verfügbar, die Qualcomm-Version hingegen nicht. Dafür ist sie neu, während die anderen Plattformen im Kern auf einer G1-Serie basieren.
Das EliteBook 6 G2q im Überblick
Die Konfigurationsmöglichkeiten des neuen EliteBook 6 G2q sind umfassend. Los geht es beim kleinen Sechs-Kern-Qualcomm-Chip (Snapdragon X2 Plus, X2P‑64‑100), 16 GByte verlötetem LPDDR5X-8533 und einer 256 GByte großen SSD.
Diese Basiskonfiguration lässt sich über zehn (Snapdragon X2 Plus, X2P‑42‑100) auch auf zwölf Kerne (Snapdragon X2 Elite, X2E‑80‑100) ausbauen, der RAM in den Konfigurationen von 16, 24, 32 und auch 64 GByte mit bis zu LPDDR5X-9600 beschleunigen. Die SSD wiederum kann auf bis zu 2 TB ab Werk wachsen, Windows 11 Pro ist auf dieser stets vorinstalliert.
Viel Auswahl beim Display
Wahlfreiheit gibt es auch beim verbauten 14-Zoll-Display. Die Basisversion bietet als LCD nur 62,5 Prozent Abdeckung des sRBG-Raums und geringe 300 Nits, zieht dafür aber entsprechend wenig Energie. Diesen Bildschirm gibt es auch als Touch-Version.
Weitere Optionen umfassen den Wechsel zu OLED oder auch WLED mit deutlich besserer Farbbraumabdeckung und bis zu 800 Nits Helligkeit. In fünf von sechs Varianten bleibt die Auflösung aber bei 1.900 × 1.200 Bildpunkten, was auf 14 Zoll für viele Nutzer genug und zudem akkuschonend ist. Nur eine Option bietet 2.560 × 1.600 Pixel bei zudem 120 Hz als WLED-Version mit 400 Nits und hoher Abdeckung der Farbräume. Viele Display-Optionen erinnern an das EliteBook X G2q/i/a.
Zur weiteren Ausstattung gehört ein Qualcomm-WLAN-Chip und eine Full-HD-Kamera mit 5 Megapixeln. Als Anschlüsse gibt es zwei Mal USB-A, zwei Mal USB-C mit bis zu 40 Gbps inklusive USB Power Delivery und DisplayPort-2.1-Funktionalität, auch HDMI 2.1 ist als vollständiger Anschluss, LAN als klappbarer Port sowie eine Kopfhörerbuchse verbaut. Optional gibt es noch einen Nano-SIM-Slot und einen Smartcard-Reader.
In „slim“ oder „ultra slim“ verfügbar
Das neue EliteBook 6 G2q wird in zwei unterschiedlichen Chassis angeboten, was auch Auswirkungen auf die verbaute zusätzliche Hardware hat. Während Länge und Breite mit 315 mm × 222 mm gleich bleiben, ist die „Ultra Slim“-Variante maximal 17,2 mm hoch, bei der regulären Version sind es 19,4 mm. Nur die dickere Variante des 1,36 Kilogramm schweren Notebooks kann aber beispielsweise einen NFC-Controllerchip oder 5G via X72 von Qualcomm anbieten.
Verfügbarkeit ab Juli
Das große Problem der neuen Qualcomm Snapdargon X2 ist seit der Vorstellung im September 2025 die Verfügbarkeit, auch die Ankündigung erster Notebooks im Januar hat daran nichts geändert: Die zur CES 2026 vorgestellten Produkte sucht man ebenfalls noch vergebens.
Dass das HP EliteBook 6 G2q also erst ab Juli verfügbar wird, überrascht in dem Zusammenhang nicht. Aber immerhin gibt es jetzt ein konkretes Datum. Weil Snapdragon X Gen 1 im Juni 2024 erschienen war, sind zwischen beiden Generationen am Ende wirklich zwei Jahre ins Land gestrichen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York unter NDA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und drei Hotelübernachtungen wurden von HP getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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HP Z8 Fury G6i: Workstation mit bis zu vier RTX PRO 6000 und 86-Kern-Xeon

Mit der Workstation Z8 Fury G6i kehrt HP in diesem Jahr zurück auf den Markt der ausgewachsenen Desktop-Workstation-PCs. Bis zu vier Nvidia RTX PRO 6000 Max-Q mit je 96 GB GDDR7 können in dem Rechner an einem Intel Xeon der 600er-Serie betrieben werden. Mit separatem Seiten-Panel ist Platz für noch größere Grafikkarten.
HP bietet wieder ausgewachsene Workstations an
Zuletzt umfasste HPs Desktop-PC-Workstation Portfolio im Wesentlichen vergleichsweise kompakte bis sehr kompakte Systeme mit iGPU oder maximal einer dedizierten Grafikkarte in den Serien Z1 und Z2 (Tower/Mini). Nur in der Z4-Serie konnten auch zwei Grafikkarten von Nvidia parallel betrieben werden. Die neue Serie HP Z8 Fury G6i geht jetzt in die Vollen.
Bis zu 4 × RTX Pro 6000 und 86-Kern-Xeon
Maximal bis zu vier Nvidia RTX Pro 6000 Max-Q mit jeweils 96 GB GDDR7 können in dem System auf Intel-Xeon-600-Basis (Details) mit jeweils PCIe 5.0 x16 betrieben werden – nur die RTX Pro 6000 ohne Zusatz Max-Q ist in Nvidias Portfolio aktuell noch schneller. Sie wird ebenfalls in der Z8 Fury G6i angeboten, dann allerdings nur einzeln verbaut.
Alternativ stehen Konfigurationen mit vier RTX Pro 5000, RTX Pro 4500 oder RTX Pro 4000 zur Wahl. Für China gibt es die Option auf dreimal Nvidia A800.
Auch bei den Intel Xeon 600 „Granite Rapids“ gibt es auf Wunsch das Topmodell, den Xeon 698X mit 86 Kernen (172 Threads).
Weitere Merkmale
Die Stromversorgung erfolgt über ein oder zwei 1.700-Watt-Netzteile. Sind zwei Netzteile verbaut, können diese redundant oder in Kombination betrieben werden. Bei vier RTX Pro 6000 Max-Q unter Volllast verbleiben im redundanten Modus noch 500 Watt für die restlichen Komponenten (4 × 300 Watt für die Grafikkarten = 1.200 Watt). Die TDP des größten Xeon beträgt 350 Watt.
Bis zu 16 RDIMM-Module mit jeweils bis zu 128 GB Kapazität und damit 2 TB in Summe können konfiguriert werden. Die Plattform von Intel unterstützt sogar bis zu 256 GB große Module mit zusammen dann 4 TB Kapazität.
Optional ist für die neue Workstation das neue HP Max Side Panel verfügbar – ein linkes Seitenteil, das das Volumen des Towers um 15 Prozent anwachsen lässt und damit auch den Einsatz breiterer (Consumer-)Grafikkarten erlaubt.
Verfügbar ab April
Die neue HP Z8 Fury G6i Workstation soll ab April direkt über HP erhältlich sein. Preise sollen erst kurz vor dem Marktstart bekanntgegeben werden. Der Maximalausbau dürfte sich der 100.000-Euro-Marke annähern.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von HP im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in New York unter NDA erhalten. Die Kosten für Anreise, Abreise und Hotelübernachtung wurden von HP getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Samsung SSD 870 Evo 8 TB: Nach fünf Jahren gibt es den doppelten Speicherplatz

Vor gut fünf Jahren führte Samsung die SATA-SSD-Serie 870 Evo (Test) mit bis zu 4 TB Speicherplatz im 2,5″-Format ein. Völlig überraschend wird die Serie jetzt nach oben erweitert: Das neue Modell bietet satte 8 TB Speichervolumen und das in Zeiten, wo NAND-Flash doch eigentlich knapp geworden ist.
Ein überraschender Zufallsfund
Bei der täglichen Recherche ist ComputerBase über die neue Samsung 870 Evo 8 TB mit der Kennung MZ-77E8T0B gestolpert und war überrascht, denn Samsung hat ein solches Modell bisher nicht offiziell angekündigt. Auch auf den Webseiten von Samsung* wird die Serie weiterhin mit maximal 4 TB ausgewiesen. Denkbar ist, dass der Handel dem Hersteller zuvorgekommen ist.
Die 8-TB-SSD findet sich nämlich bei zahlreichen Händlern und ist zum Teil sogar schon direkt ab Lager erhältlich. Die Preise starten bei rund 1.300 Euro. Damit gibt es den doppelten Speicherplatz zum etwas mehr als doppelten Preis der 4-TB-Version, die derzeit ab rund 615 Euro zu haben ist.
Da weder Samsungs Produktseiten noch die öffentlichen Datenblätter zur Serie das 8-TB-Modell „kennen“, ist unklar, ob die im Preisvergleich genannten Spezifikationen stimmen oder schlicht vom 4-TB-Modell als Platzhalter übernommen wurden. Demnach wären die Speicherkapazität sowie die analog auf 4800 TB verdoppelten TBW (Total Bytes Written) der einzige Unterschied.
Ausgehend von den bisherigen Modellen der Serie würde Samsungs MKX-Controller mit 8 Kanälen zum Einsatz kommen. Beim NAND-Flash wäre TLC-NAND der sechsten Generation (V-NAND v6) gesetzt. Der DRAM-Cache wird weiterhin mit 4 GB LPDDR4 angegeben, würde sich demnach also nicht verdoppeln. Die Redaktion steht mit Samsungs Pressestelle in Kontakt, um offizielle Informationen zu erhalten.
Bisher bot Samsung für Verbraucher im 2,5″-Formfaktor mit SATA-Anschluss nur in der Serie 870 QVO (Test) mit QLC-Speicher ein Modell mit 8 TB an. Bei der 870 Evo ist wie erwähnt eigentlich TLC-Speicher gesetzt.
870 Evo ein absoluter Dauerbrenner
Auch wenn heute die NVMe-SSDs im M.2-Formfaktor das Zepter übernommen haben, ist die 870-Evo-Serie von Samsung seit über fünf Jahren sehr populär. Samsung selbst spricht sogar von der „beliebtesten SSD-Serie der Welt“, die im Januar 2021 in die Fußstapfen der erfolgreichen Vorgänger 860 Evo (Test) und 850 Evo (Test) trat.
- Samsung 870 Evo im Test: Der Klassenprimus mit MKX-Controller und TLC
Update
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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