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GeForce Now „Install-to-Play“: Nvidia passt Nutzungsbedingungen nach Leser-Hinweis an


Nvidia passt zum 30. April die Nutzungsbedingungen des Game-Streaming-Dienstes GeForce Now an. Der Anpassung vorausgegangen war eine von ComputerBase an Nvidia herangetragene Beschwerde eines GeForce-Now-Nutzers, der die von Nvidia in den Tarifen Performance und Ultimate versprochenen Leistungen als nicht erfüllt ansah.

Um die Ansicht des Nutzers nachvollziehen zu können, müssen die letzten Anpassungen an den Nutzungsbedingungen von GeForce Now und das im August 2025 neu hinzugefügte Feature „Install-to-Play“ noch einmal zusammengefasst werden.

Was passiert nach 100 Stunden Spielzeit?

Seit 1. Januar 2025 gibt es auf GeForce Now für zahlende Neukunden in den Tarifen Performance und Ultimate ein monatliches 100-Stunden-Limit. Seit 1. Januar 2026 gilt das auch für Bestandskunden.

Wechsel in den Gratis-Tarif nach 100 Stunden

Ist das Limit erreicht, steht der Dienst nur noch mit den Leistungswerten des kostenlosen Tarifs zur Verfügung; es sei denn, man erwirbt weitere Stunden gegen Aufpreis.

Maximale Anzahl von Stunden pro Monat: Zahlende Mitglieder erhalten entsprechend ihrem Mitgliedschaftstarif eine maximale Anzahl von Premium-GFN-Nutzungsstunden pro Monat. Diese Begrenzung wird jeden Monat zurückgesetzt. Eine begrenzte Anzahl von nicht genutzten Stunden kann auf den Folgemonat übertragen werden. Einzelheiten zur monatlichen Begrenzung und zur möglichen Übertragung ungenutzter Stunden finden Sie in der Tabelle für Mitgliedschaftstarife. Wenn die maximale Anzahl von Stunden erreicht ist, können die Mitglieder mit den Funktionseigenschaften für eine kostenlose Mitgliedschaft weiterspielen oder zusätzliche Stunden kaufen.

Maximal mit „den Funktionseigenschaften für eine kostenlose Mitgliedschaft “ weiterspielen zu können, bedeutet zum Beispiel, dass man pro Session auf eine Stunde, Full HD, 60 FPS und Rasterizer-Grafik limitiert ist. Auch Features wie HDR und 5.1-Audio stehen nicht zur Verfügung, wie die aktuelle Tarifübersicht, auf die Bedingungen für die GeForce NOW-Mitgliedschaft verweist, verdeutlicht:

GeForce Now: Tarifübersicht Stand 29. April 2026
GeForce Now: Tarifübersicht Stand 29. April 2026

Seit August 2025 fiel darüber hinaus (damals noch ausschließlich für Neukunden) noch ein weiteres Feature weg, das es zuvor noch gar nicht gab: Install-to-Play.

Auch Install-to-Play fiel weg

„Install-to-Play“ erlaubt in den Tarifen Performance und Ultimate die Installation von Spielen auf GeForce Now, die zwar schon vom Publisher für den Dienst freigegeben, aber noch nicht offiziell durch Nvidia hinzugefügt wurden. Über 2.200 Spiele lassen sich über Install-to-Play seitdem ebenfalls über GeForce Now nutzen.

Install-to-Play erweitert Steam um 2.200 Spiele
Install-to-Play erweitert Steam um 2.200 Spiele (Bild: Nvidia)

Einziger Haken: Anders als bei der offiziellen Freigabe durch Nvidia belegen diese Spiele einen getrennten Speicher auf dem System in der Cloud, den Nvidia in einer kostenlosen Variante mit 100 GB festlegt. Das Spiel und der Speicherstand bleiben zudem nur während der aktiven Session erhalten.

Aber auch dafür gab es eine Lösung: Kostenpflichtige Speichererweiterungen auf 200 GB, 500 GB oder gar 1 TB – mit persistenter Daten- und damit auch Speicherstandvorhaltung.

Install-to-Play. GFN hat eine „Install-to-Play“-Funktion, mit der berechtigte Mitglieder mit einem Monatsabonnement bestimmte von GFN nicht vorinstallierte Spiele direkt im GFN-Cloudspeicher für Spiele installieren können. Da sich die Kompatibilität eines Spiels mit dieser Funktion jederzeit ändern kann, gibt es keine Garantie für die Funktionsfähigkeit. Die Nutzer dürfen diesen Speicher nicht auf andere Weise nutzen oder versuchen, seine beabsichtigte Funktionalität – nämlich die Speicherung von Spielen zum Streamen auf GFN – zu erweitern oder zu umgehen. Manche berechtigten kostenpflichtigen Abonnements bieten Speicher für eine Session mit der Option zum Zukauf von dauerhaftem Speicher. Bei Spielen, die keine Cloudspeicherung unterstützen, besteht ohne den Kauf von dauerhaftem Speicher ein viel höheres Risiko des Verlusts von Spielständen, wenn diese Spiele aus dem Speicher entfernt werden. Außer im Rahmen der im Spiel verfügbaren Cloudspeicherung können Speicherinhalte (wie Spielstände) weder übertragen noch heruntergeladen werden.

Doch weder die in Performance oder Ultimate gratis verfügbaren flüchtigen 100 GB, noch zugekaufte 200 GB, 500 GB oder 1 TB Install-to-Play-Kapazitäten standen Kunden bis dato zur Verfügung, wenn sie das 100-Stunden-Limit ausgeschöpft hatten. Weil das Feature nicht im Gratis-Tarif verfügbar ist, war es das selbst bei separater Buchung größerer Speicherkontingente dann auch in den großen Tarifen nicht mehr.

Nvidias Tarifübersicht und die Bedingungen für die GeForce NOW-Mitgliedschaft legen nahe, dass auch die Install-to-Play-Funktion wegfällt, auch ComputerBase-Leser „Christian“ sah sich in diesem Punkt aber getäuscht – und kann jetzt aufatmen.

Nvidia bessert bei Install-to-Play nach

Denn Nvidia bessert in diesem Punkt nach: Nutzer der Tarife Performance und Ultimate können in Zukunft auch nach Ablauf ihres Premium-Stunden-Kontingents weiter auf die gebuchte Install-to-Play-Funktion (100 GB gratis, oder größere bezahlte Kontingente) zugreifen und damit aus einer Anzahl von über 4.000 statt „nur“ 2.000 Titeln wählen, wenn auch mit den schwächeren Leistungsmerkmalen des Gratis-Tarifs. Die Anpassung soll am Donnerstagnachmittag erfolgen.

Premium‑GeForce‑NOW‑Mitglieder, die das monatliche Spielzeitlimit von 100 Stunden erreichen, behalten im Rahmen ihrer aktiven Mitgliedschaft weiterhin Zugriff auf ihre Install‑to‑Play‑Titel, ohne zusätzliche Stunden oder Speicher erwerben zu müssen. Diese Titel werden mit derselben Nutzererfahrung ausgeführt, die auch kostenlose Nutzer erhalten (Free Membership tier); der Zugriff auf eigene und unterstützte Spiele bleibt jedoch weiterhin möglich.

Nvidia informiert über die Anpassung

ComputerBase dankt ComputerBase-Leser „Christian“ für seinen „Hilferuf“, der nach dem Austausch von ComputerBase mit Nvidia am 30. April zur Anpassung der Nutzungsbedingungen führen wird.



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SpaceCraft: Weltraum-MMO aus Frankreich hebt im Early Access ab


Das zuvor für Northgard bekannte Indie-Studio Shiro Gamesa aus Frankreich hat SpaceCraft auf Steam in den Early Access entlassen. Die Online-Weltraumsandbox kombiniert Erkundung, Ressourcenabbau, Produktion, Handel und Unternehmens­management in einer persistenten Galaxie. Zum Start gibt es 10 Prozent Rabatt.

Weltraum-Sandbox mit Marktwirtschaft

Im Sci-Fi-MMO SpaceCraft erkunden Spieler eine Galaxie mit mehreren Sektoren, Hunderten Sternensystemen und Tausenden Planeten. Die Reise führt durch Asteroidenfelder, verlassene Raumstationen und Wracks, wobei zwischen Planeten­oberflächen und Weltraum nahtlos ohne Ladebildschirme gewechselt werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf dem Sammeln und Verarbeiten von Ressourcen. Rohstoffe werden auf Planeten oder im All abgebaut und anschließend zu Materialien, Komponenten und Schiffsteilen weiterverarbeitet.

SpaceCraft (Bild: Shiro Games)

Darüber hinaus erlaubt das Spiel auch den Kauf und Verkauf von Bauplänen, die Annahme von Aufträgen und Missionen sowie die Spezialisierung auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder wie Erkundung, Wissenschaft oder Technologie. Die Preise innerhalb der Wirtschaft sollen sich dynamisch durch Angebot und Nachfrage verändern, sodass eine von Spielern geprägte Wirtschaft entsteht.

Modulare Raumschiffe und automatisierte Basen

Eine zentrale Rolle spielt außerdem der Bau eigener Raumschiffe. Statt vorgefertigter Modelle setzt SpaceCraft auf ein modulares System, bei dem Schiffe aus einzelnen Bauteilen zusammengesetzt werden – Bethesdas Starfield lässt grüßen. Triebwerke, Frachträume, Solarpaneele, Bergbaulaser und weitere Komponenten beeinflussen sowohl die Optik als auch die Eigenschaften der Konstruktionen, darunter etwas das Flughverhalten oder das mögliche Einsatzgebiet.

Neben den Raumschiffen dürfen Spieler auch eigene Basen auf Planeten errichten. Dort werden Rohstoffe verarbeitet, Bauteile gefertigt und Lager aufgebaut. Produktions­abläufe lassen sich zunehmend automatisieren, sodass ganze Liefer- und Fertigungsketten entstehen können; an dieser Stelle gibt es einen Hauch Satisfactory. Langfristig sollen Drohnen und Frachtschiffe den Transport zwischen verschiedenen Standorten übernehmen und komplexe interplanetare Logistiknetzwerke ermöglichen.

Unternehmen und Spielerwirtschaft

Für größere Vorhaben können sich Spieler zu Unternehmen zusammenschließen. Innerhalb dieser Organisationen sollen Aufgaben verteilt, Produktions­standorte koordiniert und umfangreiche Industrie- und Handels­netzwerke aufgebaut werden können. Laut Shiro Games soll die Entwicklung der Galaxie maßgeblich von den Spielern geprägt werden. Neben Handel und Produktion stehen deshalb auch soziale Strukturen und die Zusammenarbeit größerer Gruppen im Mittelpunkt.

SpaceCraft (Bild: Shiro Games)

Erste Eindrücke bescheinigen SpaceCraft vor allem beim modularen Schiffsbau und den Produktions­ketten großes Potenzial. Die Möglichkeit, eigene Schiffe frei zu konstruieren und Basen zu automatisieren, gilt als eine der größten Stärken des Spiels. Noch offen bleibt hingegen, ob sich die persistente Online-Galaxie langfristig mit ausreichend Spielern füllen kann. PvP-Inhalte und Raumschiffkämpfe befinden sich derzeit noch in Entwicklung und sind zum Early-Access-Start nicht enthalten.

Mindestens sechs Monate Early Access

Apropos: Die Entwickler rechnen mit einer Early-Access-Phase von mindestens sechs Monaten. Während dieser Zeit sollen zusätzliche Inhalte und Funktionen hinzukommen, wie eine Roadmap veranschaulicht. Geplant sind unter anderem weitere Sektoren, neue Planetentypen, zusätzliche Möglichkeiten zur Erkundung des Universums sowie neue soziale Funktionen rund um die Unternehmens­systeme.

SpaceCraft – die Inhalte zum Early-Access-Release
SpaceCraft – die Inhalte zum Early-Access-Release (Bild: Shiro Games)

Die zentralen Spielmechaniken seien aber bereits zum Early-Access-Start vollständig implementiert. Weitere Arbeiten sollen sich auf neue Inhalte, Optimierungen, Balancing sowie Verbesserungen der Serverstabilität und der CPU-Leistung konzentrieren. Die Community soll über Discord, die Steam-Foren sowie Umfragen und Events aktiv in die Entwicklung eingebunden werden.

Zum Start rabattiert

SpaceCraft kostet auf Steam regulär 29,99 Euro. Zum Early-Access-Start gewähren die Entwickler noch bis zum 25. Juni 2026 einen Rabatt von 10 Prozent, wodurch der Preis auf 26,99 Euro sinkt. Für die Zukunft plant Shiro Games zur fortlaufenden Finanzierung einen kosmetischen Ingame-Shop mit Skins, Effekten und weiteren Anpassungs­möglichkeiten. Sämtliche angebotenen Inhalte sollen laut Entwickler aber keinen Einfluss auf das Gameplay haben. Zudem weisen die Entwickler darauf hin, dass der Verkaufspreis zur Veröffentlichung der Version 1.0 voraussichtlich steigen wird, was im Early-Access-Konzept durchaus üblich ist.

Systemanforderungen für Space Craft

Bekannt durch Northgard und Dune: Spice Wars

Shiro Games wurde im Jahr 2012 in Bordeaux gegründet und machte sich unter anderem mit dem Wikinger-Strategiespiel Northgard einen Namen. Später folgten Titel wie Dune: Spice Wars und das Rollenspiel Wartales. Mit SpaceCraft folgt auf Fantasy, Sci-Fi und Fantasy nun wieder Sci-Fi.



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Hinweis von Amazon: Wie es zur Sperre von Mythos 5 und Fable 5 kam


Überraschend und kurzfristig musste Anthropic die neuen Top-Modelle Fable 5 und Mythos 5 aufgrund einer Anordnung der Trump-Administration sperren. Wie Politico berichtet, kam der ursprüngliche Hinweis demnach aus den Reihen von Amazon – einem der größten Investoren von Anthropic.

Das berichtet Politico unter Verweis auf zwei Quellen aus dem Weißen Haus. Am Donnerstag – also zwei Tage nach der Veröffentlichung von Fable 5 und Mythos 5 – meldete sich demnach Amazons CEO Andy Jassy bei der US-Regierung. Er war besorgt, dass es möglich sei, die Sicherheitsmechanismen der neuen Top-Modelle zu umgehen.

Wie genau die Meldung zustande kam, ist aber strittig. Amazon erklärte auf Anfrage von Politico, das Weiße Haus habe um Feedback gebeten. Mindestens fünf weitere Unternehmen haben laut Axios ebenfalls auf mögliche Jailbreaks hingewiesen.

Anthropic musste Modelle binnen 90 Minuten sperren

Ab Freitagmorgen sorgten die Meldungen jedenfalls für hitzige Diskussionen innerhalb der US-Regierung. An den Gesprächen beteiligt waren unter anderem Finanzminister Scott Bessent, Cyber-Direktor Sean Cairncross und Handelsminister Howard Lutnick sowie Susie Wiles, Chief of Staff der Trump-Administration.

Nach dem Meeting wollte man Anthropic-Chef Dario Amodei erreichen, was allerdings einige Zeit in Anspruch nahm. Laut Regierungskreisen war er nicht sofort zu erreichen, weil er sich in einer Wellness-Auszeit befand. Anthropic bestreitet diese Darstellung. In der Mittagszeit war er demnach innerhalb von 75 Minuten am Telefon.

Zu diesem Zeitpunkt starteten dann die entscheidenden Gespräche, in denen Amodei der US-Regierung versichern wollte, dass es sich um ein Missverständnis handele. Er erklärte demnach das, was Anthropic auch im Blog-Beitrag mitteilte: Es handele sich nicht um einen allgemeinen Jailbreak, sondern nur um eine partielle Schwachstelle, mit der sich bestimmte Cyber-Sicherheitsfähigkeiten freischalten lassen. Die würden aber nicht die Fähigkeiten von bereits veröffentlichten Modellen übertreffen.

Die Hinweisgeber sind laut den Berichten hingegen besorgt, dass sich die Sicherheitsvorkehrungen von Fable 5 umgehen lassen. Damit wäre de facto das Mythos-Modell auf dem Markt, das in der Lage ist, Sicherheitslücken im bislang nicht bekanntem Ausmaß zu entdecken.

Aufgrund der Fähigkeiten erhalten bislang nur ausgewählte Organisationen einen Zugang zu Mythos. Den hatte Anthropic gemeinsam mit dem Start von Fable 5 nochmals ausgeweitet.

Die Exportkontrollen-Anordnung, die Anthropic schriftlich übermittelt wurde, beinhalte dann die Aufforderung, sowohl Fable 5 als auch Mythos 5 binnen 90 Minuten für ausländische Staatsbürger zu sperren. Unterschieden wurde dabei nicht nur zwischen den USA und dem Rest der Welt. Die Anordnung betraf auch ausländische Nutzer, die sich innerhalb der USA aufhalten. Weil Anthropic diese Trennung nicht so schnell umsetzen konnte, wurde der Zugang für sämtliche Nutzer blockiert.

Konsequenzen des Vorfalls sind schwer abzuschätzen

Interessant wird nun, welche Konsequenzen dieser Beschluss für die weitere KI-Regulierung hat. Eine Quelle aus dem Weißen Haus sagte gegenüber Axios, es sei nun de facto ein Lizenzierungsregime etabliert. Weil die Anordnung im Rahmen einer Exportkontrolle erlassen wurde, müsste Anthropic einen Antrag stellen.

Interessant ist zudem, dass die Trump-Administration erst Anfang des Monats eine Executive Order erlassen hatte. Diese sieht vor, dass die US-Administration neue Modelle erst testen kann, bevor diese freigegeben werden. Es handelt sich laut Axios um eine freiwillige Regelung; KI-Entwickler sind also nicht verpflichtet, neue Modelle prüfen zu lassen. Und ein Lizenzsystem sollte explizit vermieden werden.

Anthropic war laut US-Regierung „übertrieben selbstsicher“

Wie Axios berichtet, war die US-Regierung laut Quellen aus dem Weißen Haus unzufrieden, wie Anthropic Fable 5 veröffentlichte. Die Rede ist von einem „Mangel an Ernsthaftigkeit“ im Umgang mit der Schwachstelle. Wäre diese direkt behoben worden oder der Zugang pausiert, wäre es zu keiner Anordnung gekommen. Anthropic-Mitarbeiter waren demnach „übermäßig selbstsicher“.

Dieser Vorwurf liest sich auch aus einer Stellungnahme des Investors David Sacks heraus, der in der Trump-Administration als KI- und Krypto-Berater tätig ist. Er hoffe, dass Anthropic die Schwachstellen bald beseitige. In diesem Fall könne die Exportkontrollanordnung wieder aufgehoben werden und Fable 5 allgemein verfügbar sein. In dem Kontext merkte er an, dass Anthropics Vorgehen nicht zu dem Fokus auf Sicherheit passt, den das Unternehmen ansonsten regelmäßig als Maßstab bezeichnet.



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HP- und Dell-Geräte im Fokus: Juni-Update für Windows 11 kann Boot-Probleme verursachen


Das Juni-Update für Windows (KB5094126) scheint auf einigen Systemen diverse Probleme zu verursachen. Windows Latest berichtet von Hinweisen, die von Boot-Problemen bis zur fehlerhaften Datei-Explorer-Synchronisation reichen. Betroffen sind demnach vor allem HP- und Dell-Geräte.

Bei den Boot-Problemen können die Nutzer entweder einen Black Screen of Death (BSOD) mit dem Fehlercode 0xc0430001 erhalten oder im BitLocker-Wiederherstellungsmodus landen. Dem Bericht von Windows Latest zufolge sind in erster Linie HP- und Dell-Geräte betroffen, die im Unternehmensbereich eingesetzt werden. Eine Quelle für die Hinweise ist demnach eine Person, die in einer Firma Hunderte von HP-Geräten verwaltet.

Im Fokus steht demnach das EliteBook 840 G10, Meldungen zu den Problemen gibt es zusätzlich noch bei den folgenden Modellen: HP ProBook 460 G11 / HP 460 G11, HP Engage One Pro 15.6 G2 AiO POS, HP ZBook, Dell Precision und Dell Precision 7530. Auf diesen Geräten können die Fehler auftreten, müssen aber nicht.

Microsoft hat die Fehler noch nicht offiziell bestätigt. Meldungen über Probleme finden sich auch auf Reddit und im Feedback-Hub von Microsoft.

Microsoft nicht allein Schuld

Der Fehler entsteht demnach aus einem Zusammenspiel des Juni-Updates sowie der BIOS- beziehungsweise EFI-Systempartition. KB5094126 berührt dem Bericht nach offenbar Secure-Boot-Dateien, Zertifikate, den Boot-Manager oder EFI-Inhalte. Wenn die EFI-Partition nun lediglich 100 MB statt 500 MB oder 1 GB hat, kann Windows die nötigen Dateien nicht schreiben.

HP-Geräte sind demnach besonders anfällig, weil HP BIOS- oder Firmware-Wiederherstellungsdateien auf der EFI-Partition speichert. Begrenzter Speicherplatz wird damit zusätzlich belegt.

Bei Windows Latest wird vermutet, dass veraltete BIOS-Versionen einer der Gründe sind, wenn die Fehler auftreten. Sollte das der Fall sein, empfiehlt sich also, die BIOS-Version zu prüfen und falls nötig zu aktualisieren.

Secure-Boot-Zertifikate scheinen aber auch eine Rolle zu spielen. Sofern Nutzer in einer BitLocker-Schleife stecken bleiben, ist eine Option, für die Installation kurzzeitig Secure Boot zu deaktivieren. Ebenso sollten betroffene Nutzer prüfen, ob ausreichend Platz auf der EFI-Partition vorhanden ist.

OneDrive-Ordner lassen sich nicht mehr über Datei-Explorer öffnen

Ebenfalls Probleme werden bei der OneDrive-Integration in den Datei-Explorer beobachtet, heißt es im Bericht von Windows Latest. Wenn Nutzer betroffen sind, lässt sich der OneDrive-Ordner nach der Installation des Updates nicht mehr über die Sidebar im Datei-Explorer oder das Symbol in der Taskleiste öffnen. Wenn direkt in das Verzeichnis gesprungen wird, indem der Nutzer etwa C:\Users\username angibt, lassen sich die entsprechenden Ordner noch öffnen.

Fehlermeldungen gibt es auch für weitere Cloud-Anbieter wie Dropbox oder iCloud. Im Fokus steht aber OneDrive.

Weitere Fehler betreffen noch die Word-Integration in einige Geschäftskunden-Apps. Weder diese noch andere Bugs hat Microsoft bislang offiziell bestätigt.

Juni-Update schließt über 200 Sicherheitslücken

Das Juni-Update sorgte für Aufsehen. Für alle Nutzer freigeschaltet wurden damit neue Funktionen wie der CPU-Boost für schnellere Apps-Starts und Shared Audio. Im Rahmen des Patchdays wurden zudem über 200 Sicherheitslücken geschlossen. Dazu zählen 33 kritische und 5 Zero-Day-Bugs.



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