Apps & Mobile Entwicklung
GeForce RTX 50 Super: Seasonics Netzteil-Rechner untermauert GPU-Gerüchte

Erneut gibt es ein – wenn auch kleines – Lebenszeichen zum Blackwell-Refresh: Seasonics Netzteil-Rechner stellt jetzt neben der GeForce RTX 5070 Super und der RTX 5070 Ti Super auch die kolportierte RTX 5080 Super zur Wahl. In der Vergangenheit waren solche Rechner zur PC-Konfiguration schon häufiger für Leaks verantwortlich.
Seasonic nennt plötzlich auch die RTX 5080 Super
Der einst für den Herbst 2025 erwartete Super-Refresh einiger Nvidia-Grafikkarten der RTX-50-Generation wurde über Monate hinweg immer weiter verschoben und Anfang des Jahres schließlich auf Eis gelegt. Er soll diesen Herbst aber doch noch erfolgen, so ist es zumindest seit einigen Wochen wieder vermehrt aufkommenden Gerüchten zu entnehmen.
Untermauert werden diese jetzt von Seasonic: Der Netzteil-Rechner des Herstellers stellt neuerdings die bisher nicht erschienene, aber im Kontext einer Super-Neuauflage immer wieder umrissene GeForce RTX 5080 Super zur Auswahl, wie zunächst VideoCardz berichtet hat. Demnach liegt die Leistungsaufnahme der Grafikkarte bei 415 Watt, was zu bisherigen Gerüchten passt. Bei der herkömmlichen RTX 5080 sind es hingegen 360 Watt TDP.
Ebenfalls genannt werden mit der GeForce RTX 5070 Super und der RTX 5070 Ti Super zwei der drei weiteren, bisher spekulierten Super-Grafikkarten. Diese beiden Modelle listet der Netzteil-Rechner allerdings sogar schon seit Ende September 2025 – ein Garant für eine zeitige Verfügbarkeit ist die jetzt aufgetauchte RTX 5080 Super also definitiv nicht. Nichtsdestoweniger wird Seasonic die kolportierte Grafikkarte mutmaßlich nicht ohne Grund nachgetragen haben.
Gleiche Leistung, mehr Speicher, irgendwann
Mit dem Super-Refresh soll Nvidia insbesondere oder gar nur am Grafikspeicher ansetzen: Gleiche Leistung, aber mehr VRAM, so lassen sich die bisherigen Gerüchte zusammenfassen. Nur bei der GeForce RTX 5070 Super soll es marginal mehr Ausführungseinheiten geben: 50 statt 48 Streaming-Multiprocessors. Bei den stärkeren drei Super-Modellen haben sich die Informationen seit inzwischen beinahe einem Jahr stark verdichtet, wohingegen bei der RTX 5060 Super noch einige Details offen sind. Generell stellt sich aber weiterhin bei allen Refresh-Grafikkarten die Frage, wann mit einem Marktstart zu rechnen ist – und ob überhaupt.
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Speicherkrise: Günstigere Smartphones geraten unter Druck

Die stark gestiegenen Preise für DRAM- und NAND-Speicher verändern nach Einschätzung von Analystenhaus Omdia auch den Smartphone-Markt. Besonders Geräte für weniger als 400 US-Dollar geraten unter Druck, während teurere Modelle vergleichsweise stabil bleiben sollen.
Speicher frisst einen Teil der Gerätekosten
Wie die Marktforscher in einer aktuellen Analyse erklären, hat sich der Anteil der Speicherkosten an den gesamten Materialkosten eines Smartphones zuletzt deutlich erhöht. Zwischen dem dritten Quartal 2025 und dem ersten Quartal 2026 habe sich der Kostenanteil von DRAM und NAND bei Geräten unterhalb der Marke von 400 US-Dollar nahezu verdoppelt.
Im ersten Quartal 2026 entfielen demnach bereits fast 60 Prozent der gesamten Materialkosten günstiger Smartphones auf den Speicher. Bei Geräten für weniger als 99 US-Dollar lag der Anteil sogar bei mehr als 64 Prozent.
Für die Hersteller wird es damit zunehmend schwieriger, steigende Speicherpreise an anderer Stelle auszugleichen. Zwar lassen sich beispielsweise bei Displays, Sensoren oder Funkmodulen Kosten reduzieren, günstige Smartphones seien jedoch bereits mit einer sehr knapp kalkulierten Kostenstruktur entwickelt worden.
Smartphones unter 400 US-Dollar brechen ein
Die Folgen sollen sich 2026 deutlich in den Verkaufszahlen zeigen. Omdia erwartet, dass die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im laufenden Jahr insgesamt um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgehen.
Verantwortlich dafür sei vor allem das Segment mit Preisen von höchstens 400 US-Dollar. Hier rechnen die Marktforscher mit einem Rückgang von mehr als 22 Prozent. Zu den Herstellern, die aufgrund der steigenden Kosten bereits ihre Verkaufspreise erhöhen müssen, zählt Omdia unter anderem Transsion, Oppo, vivo, Honor und Xiaomi.
Gerade Käufer günstiger Smartphones reagieren der Analyse zufolge jedoch empfindlich auf Preissteigerungen. Gleichzeitig würden einige Modelle durch die höheren Speicherkosten für Hersteller zunehmend unrentabel. Smartphone-Anbieter ziehen sich Omdia zufolge deshalb bereits schrittweise aus den besonders günstigen Marktsegmenten zurück.
Teurere Smartphones entwickeln sich gegen den Trend
Ein anderes Bild zeigt sich bei Geräten oberhalb von 400 US-Dollar. Für dieses Segment erwartet Omdia 2026 ein Wachstum der Auslieferungen um 5,7 Prozent.
Neben der geringeren Preissensibilität der Käufer spielt dabei auch eine Verschiebung der Herstellerstrategie eine Rolle. Anbieter konzentrieren sich stärker auf Mittel- und Oberklassemodelle. Gleichzeitig sorgen steigende Verkaufspreise dafür, dass mehr Geräte überhaupt in die Kategorie oberhalb von 400 US-Dollar fallen.
Bei teureren Smartphones haben Hersteller zudem mehr Möglichkeiten, Kosten an anderer Stelle zu reduzieren. So können beispielsweise günstigere Displaytechniken oder kleinere Kamerasensoren zum Einsatz kommen. Auch der Einsatz einer älteren Prozessorplattform kann laut Omdia die entsprechenden Kosten um rund 30 bis 40 Prozent reduzieren. Die steigenden DRAM- und NAND-Preise könnten den Smartphone-Markt damit weiter auseinanderziehen.
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Balkonkraftwerke: CCC findet Sicherheitslücken in Wechselrichtern von Hoymiles
Der Chaos Computer Club (CCC) warnt vor gefährlichen Sicherheitslücken, die die Wechselrichter für Solaranlagen von Hoymiles betreffen. Die angeblich geheimen Schlüssel zur Steuerung der Anlagen sollen komplett ungeschützt zugänglich sein. Hoymiles habe bisher nicht auf Hinweise durch den CCC reagiert und stelle sich taub.
Anlagen lassen sich abschalten und zerstören
Demnach hat ein Sicherheitsforscher in Zusammenarbeit mit dem CCC die Sicherheitslücken in den Wechselrichtern für Balkon- und Dachsolaranlagen des chinesischen Unternehmens Hoymiles entdeckt. Die Lücken sollen es mit einfachsten Mitteln möglich machen, PV-Anlagen im Vorbeifahren abzuschalten oder sogar dauerhaft physisch zu zerstören.
Der Hersteller reagierte auf Hinweise auf die Sicherheitslücken irritiert bis gar nicht, so der CCC. Die Aufsichtsbehörden halten die allgemeinen Risiken für gering, da die potentiell von einer Ausnutzung der Schwachstellen ausgelösten Einbrüche von Gigawatt Leistung problemlos von den Netzbetreibern aufgefangen werden könnten.
Den Nutzern von Hoymiles-Wechselrichtern ist damit allerdings nicht geholfen, denn wenn niemand reagiert, besteht weiterhin das Risiko, dass die eigene Anlage jederzeit fremdkontrolliert, umkonfiguriert, abgeschaltet oder mit Schadsoftware bespielt wird. Hoymiles selbst gibt für Europa einen Marktanteil von 20 Prozent an, ist also kein unbedeutendes Unternehmen auf dem hiesigen Solar-Markt.
Zugriff über Seriennummer – die der Inverter selbst verrät
Was Hobbybastler einerseits freut, erweist sich nun andererseits als Sicherheitslücke: Auf die Daten der Hoymiles-Wechselrichter lässt sich relativ einfach zugreifen, da diese für die Cloud-Anbindung über proprietäre, aber ungeschützte Protokolle übertragen werden. So kann man über zahlreiche Open-Source-Projekte auf diese Daten zugreifen und nicht nur Statistiken auslesen und ein Dashboard bauen, sondern auch den Wechselrichter steuern und Firmware-Updates einspielen. Ab Werk ist die Seriennummer der Schlüssel für diese Steuerung.
Ohne physischen Zugriff auf den Wechselrichter sollte man diese Seriennummer nicht kennen, also auch keinen Zugriff auf den Inverter haben – so die Theorie. Doch Sicherheitsforscher Hunz hat ein nicht-dokumentiertes Feature in der Firmware entdeckt, in der über einen Rundruf alle Hoymiles in der Gegend entdeckt werden können, so der CCC. Als Teil des Antwort-Pakets auf einen solchen Rundruf überträgt der Hoymiles-Wechselrichter auch seine Seriennummer unverschlüsselt an den potenziellen Angreifer. Der eigentlich geheime Schlüssel ist durch diese Übertragung bekannt und die Anlage, sofern sie nicht geschützt wurde, lässt sich übernehmen und steuern.
CCC macht Schwachstelle öffentlich, da Hoymiles schweigt
Nachdem der Hersteller Hoymiles im Rahmen des Disclosure-Prozesses nach Angaben des CCC nicht reagierte, geschweige denn einen Patch veröffentlicht hat, habe man sich gezwungen gesehen, die Schwachstellen öffentlich zu machen und Lösungsvorschläge anzubieten, so der CCC.
Betreiber einer PV-Anlage von Hoymiles sollten bis auf weiteres davon ausgehen, dass diese derzeit von jedem mit einem günstigen Funkmodul aus Funkreichweite ferngesteuert werden kann. Als Minimalhürde für Angreifer sollten die Betreiber mit originaler DTU (Data Transfer Unit) von Hoymiles schnell ein Passwort setzen, auch wenn dies nach aktuellem Wissensstand nicht gegen alle Angriffsvektoren schützt – beispielsweise die Installation einer Fremd-Firmware.
Open-Source-Patch möglich?
Der CCC ruft die Entwickler der OpenDTU-Community und andere Sicherheitsforscher dazu auf, gemeinsam an einer nachhaltigen Lösung zu arbeiten: Ziel sei zum Beispiel ein Open-Source-Patch oder eine alternative Firmware für die RF-Module, die Kryptographie (etwa AES) anstelle von unverschlüsselten Seriennummern nutze. Da Hoymiles proprietäre Protokolle nutzt, sei dies auch ein Reverse-Engineering-Projekt, so der CCC. Zudem sollen Firmware-Updates von Hoymiles von der Community kritisch untersucht werden, damit Open-Source-Projekte wie OpenDTU nicht ausgesperrt werden.
Forderungen an Politik und Hoymiles
Dirk Engling, Sprecher des CCC, fordert von Regulierungsbehörden und Politik: „Schluss mit dem Wilden Westen im IoT. Dieser Fall ist ein praktisches Lehrstück dafür, warum ‚Kritische Infrastruktur‘ nicht erst bei großen Kraftwerken beginnt, sondern bereits im Vorgarten. Wenn Tausende Anlagen per Rundruf abgeschaltet werden können, ist das ein systemisches Risiko.“
Der CCC fordert deshalb Mindeststandards für die IT-Sicherheit von Einspeisegeräten. Ein Gerät, das ohne Authentifizierung Firmware-Updates via Funk akzeptiert, dürfe keine Marktzulassung in der EU erhalten.
Von Hoymiles erwartet der CCC eine sofortige Reaktion und einen Zeitplan für Patches.
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Steam Machine: „Red Line of Death“ kein Hardware-, sondern ein BIOS-Thema

Ein Reddit-Nutzer berichtete kürzlich von einer Steam Machine, die eine sogenannte „Red Line of Death“ als Hinweis auf einen GPU-Fehler anzeigte. Doch allein das Trennen des Wohnzimmer-PC vom Strom über Nacht ließ die PC-Konsole auferstehen. Valve hat sich inzwischen ebenfalls zu Wort gemeldet und empfiehlt einen CMOS-Reset.
Vor einigen Tagen tauchte der erste Bericht einer Steam Machine mit einem mutmaßlichen GPU-Fehler auf Reddit auf, was durch eine über eine rot pulsierende Linie über die vermeintlich rechte Hälfte der LED-Leiste angezeigt werden soll. Das Problem trat nach dem Spielen von No Man’s Sky für einige Minuten auf, gefolgt vom Einspielen eines nicht näher bezeichneten Updates, wahrscheinlich eines BIOS-Updates.
Kein Hardwarefehler trotz „Red Line of Death“?
Bereits in der Originalmeldung auf ComputerBase wiesen wir darauf hin, dass es sich hierbei um einen Anwenderbericht handelt, der zum Zeitpunkt der Artikelerstellung noch nicht offiziell von Valve bestätigt wurde. Aber jetzt hat sich der Reddit-User „me_hill“, der von der „Red Line of Death“ seiner Steam Machine berichtete, erneut zurückgemeldet: Er konnte das Problem lösen und die Steam Machine startet nun wieder ohne Einschränkungen. Dass er sich in der vergangenen Woche quasi überhastete zu Wort gemeldet hatte, tut ihm rückwirkend leid.
Eine Nacht stromlos half aus
Zuerst hatte der Nutzer nach dem Absenden seines Postings die Steam Machine zunächst für eine halbe Stunde vom Strom getrennt, was jedoch nicht zum Erfolg führte. Auch das Trennen vom Strom für mehrere Stunden sorgte nicht dafür, dass die „Red Line of Death“ verschwand. Doch als der Reddit-Nutzer seine Steam Machine erneut für eine Nacht vom Stromnetz trennte, startete die Steam Machine endlich wieder.
Valve-Mitarbeiter mit offizieller Problemlösung
Auch ein Valve-Mitarbeiter hat sich inzwischen über den Reddit-Account „SteamHWFeedback“ zu der „Red Line of Death“ zurückgemeldet und gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Problemlösung an die Hand:
- Zunächst muss die Steam Machine vom Stromnetz getrennt werden, woraufhin der Anschaltknopf auf der rechten unteren Seite an der Front mehrfach gedrückt werden muss. Anschließend muss das Stromkabel wieder angeschlossen werden.
- Wenn die LED des Anschaltknopfes danach weiß-pulsierend leuchtet, soll laut dem Valve-Mitarbeiter ein Support-Ticket auf Steam dazu angelegt werden oder der Mitarbeiter direkt angeschrieben werden.
- Anschließend muss der Anschaltknopf zunächst für ungefähr 6 Sekunden lang gedrückt und danach wieder losgelassen werden. Dabei sollte die LED des Power-Buttons kurz aufleuchten.
- Nun gilt es, einen CMOS-Reset durchzuführen: Nach den zuvor durchgeführten Schritten sollte die LED des Anschaltknopfes mehrere Farben im Wechsel anzeigen. Sobald die LED in grüner Farbe leuchtet, muss der Power-Button kurz gedrückt werden.
- Jetzt sollte die Steam Machine wieder statt der „Red Line of Death“ wieder regulär blau leuchten.
LED-Leuchtleiste in Steam Machine falsch eingebaut
Der Valve-Mitarbeiter merkt an, dass die Leuchtleiste der Steam Machine fälschlicherweise um 180 Grad gedreht eingebaut wurde. Somit handelte es sich bei dem ersten Bericht der „Red Line of Death“ gar nicht um einen GPU-Fehler, sondern um einen Fehler des Speichertrainings. Dieser Fehler wird nämlich durch eine rot-pulsierende Linie in der linken Hälfte der LED-Leiste signalisiert.
Demnach scheint beim betroffenen Reddit-Nutzer „me_hill“ ein BIOS-Update nicht vollständig durchgelaufen zu sein, was wiederum einen Fehler des Speichertrainings zur Folge hatte. Wird jedoch ein CMOS-Reset durchgeführt, stößt dies ein erneutes Durchlaufen des Speichertrainings an, was den Fehler der „Red Line of Death“ behebt.
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