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Gemini App endlich auch für Mac
Googles Gemini App kommt auf den Mac und ermöglicht per Shortcut Antworten, Screen Sharing und Bildgenerierung mit Nano Banana. Dazu können mehr Google User die Personal Intelligence nutzen und Google launcht neue Modelloptionen für die Content-Optimierung.
Apple User können sich jetzt über die umfassenden Fähigkeiten von Googles KI Gemini freuen, direkt auf dem Mac. Nach dem Test einer dedizierten Mac App in den vergangenen Monaten und dem Roll-out einer ganz neuen Windows Desktop Google App mit integriertem AI Mode kommt ab sofort die Gemini App für Mac. Die User können damit zahlreiche KI-Fähigkeiten von Google nutzen, sogar Bilder mit Nano Banana erstellen lassen und Antworten basierend auf diversen Dateien erhalten. Allerdings gibt es eine Einschränkung bei der Nutzung.
Derweil liefert Google noch weitere Updates aus dem eigenen KI-Kosmos und erweitert unter anderem den Zugang zur Personal Intelligence, während neue Modelle und Features für bessere AI-Inhalte im Audio- und Videobereich sorgen.
Konkurrenz für ChatGPT und Claude:
Gemini arbeitet an Mac App

Was die Google Gemini App für Mac kann und wer Zugriff hat
Die Gemini Mac App steht jetzt weltweit zum kostenfreien Download bereit. Nutzen können sie allerdings nur User mit macOS 15 oder höher. Besonders nützlich dürfte für die Nutzer:innen indes der Tastenkombinations-Shortcut sein, mit dem die Fähigkeiten Geminis direkt auf dem Desktop zur Verfügung stehen. Das erinnert an die schnelle Aufruffunktion der neuen Google Desktop App für Windows, die User jetzt ebenfalls als Support auf ihrem Desktop einsetzen können. Dort klicken User auf Alt und das Leerzeichen, auf dem Mac tippen sie auf Option und die Leertaste, um Gemini unmittelbar aufzurufen.
Sobald die Gemini App aktiv ist, kann sie Antworten zu deinen Fragen basierend auf unterschiedlichen Inhalten liefern. Das können eigene Dateien und Daten, aber auch Code-Elemente sein. Du kannst zudem einzelne Tabs per Screen Sharing teilen, um dir von Gemini Hilfestellung zu Prozessen im geteilten Fenster geben zu lassen. So kannst du Unterstützung bei Reports, Präsentationen, der Recherche oder anderen Alltagsaufgaben erhalten, die nur einen Klick entfernt ist.
Zur Optimierung deiner Visuals kannst du die Gemini App auf dem Mac ebenfalls einsetzen, um mithilfe von Nano Banana 2 Bilder oder mit Googles KI-Videomodell Veo 3.1 Videos zu kreieren, ohne den Workspace auf dem Desktop verlassen zu müssen.

Alt + Space und alles fragen:
Neue Google Windows App weltweit zu nutzen

Noch mehr KI-Power für User weltweit: Veo denkt YouTube-Videos neu, Gemini 3.1 Flash TTS ist da und Personal Intelligence erweitert
Mit Googles Veo-Modell können YouTube Creator neuerdings zum Beispiel Shorts, die für die KI-Bearbeitung freigegeben und qualifiziert sind, für eigene KI-Videos nutzen. Dabei können sie bis zu zwei Fotoreferenzen aus den Videos nutzen, um neue acht Sekunden lange Clips zu erstellen. Das bedeutet mehr KI-Video-Content vonseiten der Creator, die die Videos mithilfe von KI rekontextualisieren, und mehr Aufmerksamkeit für die Original-Creator. Denn deren Videos werden bei der Übernahme mit passender Attribution versehen.
Im Audiokontext wiederum stellt Google mit Gemini 3.1 Flash TTS ein brandneues Text-to-Speech-Modell vor. Das Modell enthält unter anderem sogenannte Audio-Tags, die wie eine Art Regieanweisung direkt im Text Vorgaben für Geschwindigkeit, Tonalität und die Art der Aussprache weitergeben können.
User können zudem Szenenvorgaben einstellen, Audioprofile für KI-Speaker erstellen und die Parameter als Gemini API Code exportieren, um sie in verschiedenen Projekten nutzen zu können. Das Modell ist via Google Vids und als Preview in der Gemini API verfügbar.
Gemini 3.1 Flash TTS is rolling out in Google Vids and is available today in preview via the Gemini API and in @GoogleAIStudio.
Whether you’re creating a pitch deck or recording a passion project, transform your scripts into studio-quality narration: https://t.co/MG2YIQwKb6
— Google AI (@GoogleAI) April 15, 2026
Gemini 3.1 Flash TTS unterstützt über 70 Sprachen, darunter zum Beispiel auch Arabisch. In den arabischen Ländern ist unterdessen Googles Personal Intelligence angekommen. User können damit im AI Mode ihre Google-Konten verknüpfen und dann Gmail, Google Photos und andere Dienste einbinden, um hochpersonalisierte Antworten in der Suche zu erhalten, die persönliche Kontexte aus diesen Google Apps miteinbeziehen. Nach dem Roll-out-Start im März in den USA und Indien war zunächst nicht klar, wann die Option in weitere Regionen kommt.
Inzwischen hat Google den Roll-out in arabischen Ländern angekündigt, für AI Ultra, Pro und Plus Subscriber. Überdies verkündete der Threads Account von Google jüngst, dass die Personal Intelligence in der Gemini App jetzt für noch mehr User weltweit kommt – für Gemini in Chrome folgt im Laufe der Woche der erweiterte Roll-out. Welche Regionen genau ab wann zugreifen können, ist nicht angegeben. User sollten in ihren Einstellungen prüfen, ob sie die Option schon haben. Die Verfügbarkeit für Free User soll bald folgen.
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RECOMMERCE: Retouren als Rohstoff: Wie Händler aus dem Rücksendeproblem ein Geschäftsmodell machen
Jede Rücksendung ist ein Kostenfaktor – das war lange die dominante Perspektive im E-Commerce. Doch der Blick hat sich gewandelt: Re-Commerce, also der strukturierte Wiederverkauf von Retouren und Gebrauchtware, wächst zum eigenständigen Geschäftsmodell heran. Mit einem deutschen Marktvolumen von fast zehn Milliarden Euro und zweistelligen Wachstumsraten ist das Thema längst im Mainstream angekommen. Was Händler jetzt wissen müssen – und welche Strategien den Unterschied machen.
Jede Retoure erzählt eine kleine Geschichte. Ein Produkt, das bestellt wurde, Erwartungen geweckt hat – und am Ende doch zurückgeht. Für Händler war dieser Moment lange das Ende der Geschichte: ein Rückläufer, der geprüft, einsortiert oder abgeschrieben wird. Ein Prozess, der vor allem Kosten verursacht und Wert vernichtet. Doch diese Perspektive hat sich verschoben. Heute endet die Geschichte nicht mehr mit der Retoure. Produkte werden aufbereitet, erneut angeboten und finden neue Käufer:innen. Aus einem vermeintlichen Schluss wächst ein Markt mit eigener Dynamik – und der Chance, einen Kostenfaktor in ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu verwandeln.
Auch die Zahlen belegen die Dynamik: Laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) lag der Umsatz mit online gehandelten Gebrauchtwaren in Deutschland 2024 bei rund 9,9 Milliarden Euro. Für 2025 verzeichnet der Verband ein Umsatzwachstum von 21,8 Prozent im gewerblichen Onlinehandel auf Re-Commerce-Plattformen.
Secondhand als rationale Entscheidung – nicht als Notlösung
„Das Potenzial des Re-Commerce beruht darauf, gebrauchte Produkte in großer Auswahl als nachhaltige Alternative zu günstigen Preisen anbieten zu können“, erklärt Georg Wittmann, CEO von ibi research. Gleichzeitig eröffnet das Segment neue Marktchancen: „Durch die niedrigeren Preise im Re-Commerce können Handelsunternehmen oftmals neue Zielgruppen für hochpreisigere Produkte erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit im aktuell besonders gefragten Niedrigpreissegment – zum Beispiel Temu oder Shein – stärken.“
Damit verändert sich auch die Rolle von Re-Commerce im Geschäftsmodell. Der Fokus liegt nicht mehr nur auf Nachhaltigkeit, sondern ebenso auf Reichweite, Preispunkten und zusätzlichem Absatz.
Vom Einmalkauf zur langfristigen Kundenbeziehung
Re-Commerce greift tiefer in den Handel ein als ein bloßer Wiederverkaufskanal. Klassische E-Commerce-Modelle enden mit dem Kauf. Re-Commerce dagegen setzt an einem anderen Punkt an: Der Produktlebenszyklus wird verlängert, und mit ihm entstehen neue Kontaktpunkte zwischen Marke und Kundschaft.
Immer mehr Anbieter integrieren deshalb Rückkaufprogramme, Trade-In-Modelle oder eigene Secondhand-Bereiche in ihre Customer Journey. Die Kundschaft gibt Produkte zurück, erhält eine Gutschrift und bleibt im Ökosystem der Marke. Apple kauft gebrauchte Geräte zurück und führt sie nach der Aufbereitung wieder dem Verkauf zu. Zalando integriert Retouren und Secondhand mit „Pre-Owned“ direkt in das eigene Sortiment, während IKEA mit „Buy Back“ auf Rücknahme im stationären Handel und die erneute Platzierung im Store setzt. Genau darin liegt der strategische Wert: Aus einem einmaligen Kauf wird eine langfristigere Beziehung, in der Händler nicht nur verkaufen, sondern auch Rücknahme, Aufbereitung und Wiedervermarktung steuern.
Die Analyse der Deutschen Post zeigt, dass genau hier ein zentraler Hebel liegt: Re-Commerce schafft zusätzliche Umsatzpotenziale und verlängert die Kundenbeziehung über den Erstkauf hinaus. Der Wiederverkauf wird so nicht zur Randnotiz, sondern zu einem eigenständigen Baustein im Geschäftsmodell.
Strategischer Ausweg aus dem Preiskampf
Der Aufstieg von Re-Commerce ist eng mit aktuellen Marktverwerfungen verbunden. Plattformen wie Temu oder Shein erhöhen den Preisdruck im Handel massiv. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Differenzierung jenseits des reinen Preiswettbewerbs. Re-Commerce bietet hier einen strategischen Ausweg: Händler können attraktive Preispunkte schaffen und zugleich zusätzliche Absatzkanäle für Retouren, Ausstellungsstücke oder aufbereitete Produkte aufbauen.
Dass dieses Modell skalierbar ist, zeigt refurbed: Der Marktplatz positioniert aufbereitete Elektronik gezielt zwischen Neuware und klassischem Gebrauchtmarkt und schafft so ein eigenständiges Preissegment. Re-Commerce wird damit nicht nur zum Nachhaltigkeitsthema, sondern zu einem eigenständigen Wachstumspfad.
„Wir sehen es an der Entwicklung unseres Marktplatzes, dass Refurbishment ein immenser Wachstumsmarkt ist“, sagt Kilian Kaminski, Co-Founder von refurbed. „Die Kunden sind bereit, ihr tradiertes Konsumverhalten zu verändern, auf mehr Nachhaltigkeit beim Konsum zu setzen, bewusst nicht neu zu kaufen, wenn sie Vertrauen in Qualität, Service und auch den Preis haben.“
Vertrauen: die härteste Währung im Gebrauchtwarenhandel
Ein Faktor bleibt entscheidend: Vertrauen. Laut bevh geben rund 49 Prozent der Nichtkäufer an, dass Unsicherheit über den Zustand gebrauchter Produkte der Hauptgrund für ihre Zurückhaltung ist. Für Händler bedeutet das: Transparenz, klare Qualitätsstandards und Garantien sind keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung. Wer Unsicherheit systematisch abbaut, kann Re-Commerce aus der Nische holen.
Dass Vertrauen bereits zum skalierbaren Erfolgsfaktor geworden ist, zeigt das Wachstum großer Anbieter: Re-Commerce-Pionier momox erzielte 2024 einen Umsatz von rund 377 Millionen Euro und gehört damit zu den größten Secondhand-Plattformen Europas. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Qualitätssicherung, Kommunikation und Service entlang der gesamten Customer Journey: Je klarer die Standards und je verlässlicher die Prozesse, desto eher wird aus Skepsis Akzeptanz – und aus einem gebrauchten Produkt ein selbstverständlicher Kauf.
Operativ komplex – aber skalierbar
Mit dem neuen Geschäftsmodell steigen auch die Anforderungen an Anbieter. Was zurückkommt, ist nicht automatisch wieder verkaufsfähig: Produkte müssen geprüft, klassifiziert und teilweise aufbereitet werden. Gleichzeitig geraten bestehende Logistikprozesse unter Druck, weil Rückläufer andere Abläufe erfordern als Neuware.
Erfolgreich sind vor allem Anbieter, die diese Prozesse skalieren und standardisieren können. Während sich im Bereich refurbished Elektronik standardisierte Prüfverfahren und klare Qualitätsstufen etabliert haben, erfordern Modeartikel eine differenzierte Zustandsbewertung und Möbel vor allem spezialisierte Logistik- und Aufbereitungsprozesse. Entscheidend ist dabei nicht nur die Wiedervermarktung selbst, sondern die Fähigkeit, den gesamten Prozess – vom Eingang über die Prüfung bis zur erneuten Ausspielung – kontrolliert abzubilden.
Vom Nebenkanal zur strategischen Kernfunktion
Die zentrale Frage für Händler lautet gegenwärtig nicht mehr, ob Re-Commerce relevant ist – sondern wie schnell und in welcher Form er integriert wird. „Da Re-Commerce schneller wächst als der klassische E-Commerce, wird der Wiederverkauf für viele Händler vom Nice-to-have zum echten Wettbewerbsfaktor“, so Claudia Frese.
Der Trend reicht dabei über den einzelnen Händler hinaus: „Global gesehen unterstützt Re-Commerce die Transformation zur Kreislaufwirtschaft, indem durch den Kauf gebrauchter Produkte lineare Konsummuster im Online-Handel durchbrochen werden“, erklärt Georg Wittmann von ibi research.
Re-Commerce steht damit nicht nur für ein neues Geschäftsmodell, sondern für eine grundsätzliche Verschiebung im Handel: weg vom einmaligen Verkauf, hin zur Organisation kompletter Produktlebenszyklen.
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Congstar zählt zu den Marken mit der höchsten Kundenzufriedenheit hierzulande
Über ihre Mobilfunkanbieter können sich die Deutschen offenbar größtenteils nicht beklagen. Zumindest schneiden Telekommunikationsmarken im aktuellen Kundenzufriedenheits-Ranking von Yougov und der Süddeutschen Zeitung besonders gut ab. Zwei internationale Automarken schaffen es ebenfalls in die Top Ten.
Der Spitzenreiter im vierten Kundenzufriedenheits-Ranking der internationalen Data und Analytics Group Yougov in Zusammenarbeit mit dem SZ I
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