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Entwicklung & Code

Go-Entwickler nutzen oft KI-Tools – sind aber wenig begeistert


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das Team hinter Googles Programmiersprache Go hat die Community befragt, und es haben über 5000 Go-Developer geantwortet: Sie nutzen häufig KI-Tools für Informationssuche und Coding, sind mit diesen aber nur mittelmäßig zufrieden. Mit der Programmiersprache an sich sind die Go-Developer dagegen fast durchweg zufrieden: Das gaben 91 Prozent an.

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Die Freitextantworten geben Aufschlüsse über die Gründe der Beliebtheit. Hierbei nennt das Go-Team als repräsentative Antwort unter anderem, dass andere Sprachen zu komplex seien, Go dagegen vergleichsweise klein und einfach. Eine andere Antwort betont die gute Skalierbarkeit der Sprache, die sowohl für einzelne Programmierer als auch für große Teams geeignet sei. Weitere Antworten heben das Tooling, die Standard Library und das Go-Ökosystem positiv hervor.

Die Schwierigkeiten bei der Go-Entwicklung wurden ebenfalls abgefragt. Die Top 3 der frustrierendsten Aspekte sind „Sicherstellung, dass Go-Code Best Practices und Go-Idiomen folgt“, „Ein Feature, das ich in einer anderen Programmsprache schätze, ist nicht in Go vorhanden“ und „Auffinden vertrauenswürdiger Go-Module und -Pakete“. Auch die Dokumentation und das Testing von Go-Code sowie das Erlernen von Go-Modulen finden viele der Entwicklerinnen und Entwickler schwierig.


2025 Go Developer Survey: Diese Dinge führen zur Frustration mit Go. Die Teilnehmenden durften drei Antworten auswählen.

2025 Go Developer Survey: Diese Dinge führen zur Frustration mit Go. Die Teilnehmenden durften drei Antworten auswählen.

2025 Go Developer Survey: Diese Dinge führen zur Frustration mit Go. Die Teilnehmenden durften drei Antworten auswählen.

(Bild: Google)

Über die Hälfte der Befragten nutzt täglich KI-Tools, während 29 Prozent diese entweder nie verwenden oder nur wenige Male innerhalb des Monats vor der Umfrage genutzt haben. Die am häufigsten genutzten KI-Assistenten sind ChatGPT (45 Prozent), GitHub Copilot (31 Prozent), Claude Code (25 Prozent) und Gemini (20 Prozent). Direkt auf dem fünften Platz folgt jedoch bereits mit 17 Prozent: „Ich verwende keine KI-Assistenten oder -Agenten, wenn ich Go-Code schreibe“.

Die Einsatzzwecke von KI sind vielfältig und gehen über das Schreiben von Code hinaus. Beispielsweise lernen Entwickler damit neue Konzepte, suchen nach Informationen, nutzen KI für Testing und reviewen ihren selbst geschriebenen Code. Den Code anderer Personen möchte allerdings ein Drittel nicht mit KI-Unterstützung reviewen, und für das Deployment einer Software zur Produktion lehnen die Befragten KI mehrheitlich ab.

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2025 Go Developer Survey: Go-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen KI für vielfältige Anwendungsbereiche.

2025 Go Developer Survey: Go-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen KI für vielfältige Anwendungsbereiche.

2025 Go Developer Survey: Go-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen KI für vielfältige Anwendungsbereiche.

(Bild: Google)

Die Zufriedenheit mit den KI-Tools ist durchwachsen: Sehr zufrieden sind lediglich 13 Prozent, einigermaßen zufrieden („somewhat satisfied“) 42 Prozent. Unzufrieden sind 16 Prozent, sehr unzufrieden sieben Prozent. Die übrigen 22 Prozent sind neutral. Als Hauptproblem in Bezug auf KI-Entwicklertools gibt die Mehrheit nicht funktionierenden Code an, während knapp ein Drittel auch die Qualität des funktionierenden KI-generierten Codes bemängelt.

In diesem Jahr fragte das Go-Team auch danach, was – neben Go – die andere Lieblingssprache der Programmiererinnen und Programmierer ist. Dabei stehen bei ihnen Python, Rust, TypeScript, C und Java ganz oben. Das Go-Team sieht hier das Potenzial, spezialisierte Tutorials zu erstellen, zum Beispiel „Error Handling in Go für Java-Entwickler“. Auch könne ein Teil solcher Anleitungen in Code-Analyzer integriert und somit direkt innerhalb einer IDE verfügbar gemacht werden.

Der 2025 Go Developer Survey fand vom 9. bis 30. September 2025 statt und ergab 5379 gültige Antworten. Von diesen arbeiten 87 Prozent als Entwicklerinnen und Entwickler. Die Befragten setzen Go vorrangig beruflich (82 Prozent) und privat beziehungsweise für Open-Source-Projekte (72 Prozent) ein, und ein Drittel hat bereits mehr als sechs Jahre Erfahrung mit Go vorzuweisen.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen finden sich auf dem Go-Blog. Die Rohdaten sollen im ersten Quartal dieses Jahres ebenfalls erscheinen. Allerdings werden darin nur die Antworten der Personen, die dieser Veröffentlichung zugestimmt haben (82 Prozent), enthalten sein.


(mai)



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Entwicklung & Code

KI-Agenten unter sich: Meta schluckt Moltbook-Plattform


Meta hat sich den Reddit-Klon der KI-Agenten einverleibt: Die Plattform Moltbook erregte vor einigen Wochen Aufsehen als Treffpunkt für KI-Agenten. Verschiedene Computer, auf denen die KI-Software OpenClaw installiert war, tauschten sich in dem Forum offenbar über ihre menschlichen Besitzer und ihre Erfahrungen aus. Jetzt hat Meta mit dem Portal auch die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr angeheuert und will sie künftig in seinen Meta Superintelligence Labs (MSL) beschäftigen. Den Kaufpreis hat das Unternehmen nicht bekanntgegeben.

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Was genau Meta sich von der Übernahme von Moltbook verspricht, ist unklar. Meta-CTO Andrew Bosworth sagte noch im Februar während einer Fragestunde auf Instagram, dass er es nicht besonders interessant finde, wenn auf Moltbook KI-Agenten menschenähnlich schreiben. Schließlich seien sie auf menschlichen Daten trainiert.

Moltbook sorgte primär dafür, dass OpenClaw einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde. Die eigentliche KI-Leistung ging aber von OpenClaw aus. Der Wrapper für KI-Modelle, der es ermöglicht, KI-Agenten über populäre Chat-Apps wie iMessage, Discord, Slack oder WhatsApp in natürlicher Sprache anzusprechen, war zuvor vor allem in der Tech-Community bekannt. OpenClaw-Erfinder Peter Steinberger wurde übrigens auch von der KI-Industrie übernommen – er schloss sich OpenAI an.

Beide Projekte – Moltbook und OpenClaw – haben gemeinsam, dass sie per Vibecoding entstanden sind. Die jeweiligen Entwickler haben dabei natürlichsprachliche Prompts eingesetzt, um von KI-Modellen Code generieren zu lassen – klassisches Programmierhandwerk war kaum gefragt.

Hinzu kommt, dass schnell Zweifel an der Authentizität der Beiträge auf Moltbook aufkamen. Sicherheitsforscher fanden heraus, dass es recht einfach möglich war, Tokens aus einer ungesicherten öffentlichen Datenbank zu laden, um sich damit als beliebiger Agent auszugeben. Für Furore sorgte etwa ein Post, der scheinbar zeigte, wie ein KI-Agent andere dazu anstiftete, eine geheime Sprache zu entwickeln, um sich ohne Wissen der Menschen zu organisieren. Dahinter steckte jedoch in Wirklichkeit ein Mensch.

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(mki)



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Entwicklung & Code

KI-Agenten werden am Arbeitsmarkt vorbei entwickelt


Die Entwicklung von KI-Agenten konzentriert sich stark auf Programmieraufgaben und bildet die Anforderungen des realen Arbeitsmarkts nur unzureichend ab. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Forschenden der Stanford University und der Carnegie Mellon University.

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Das Team um Zora Z. Wang hat für die auf arXiv veröffentlichte Untersuchung 43 gängige Benchmarks mit insgesamt 72.342 Aufgaben analysiert und diese auf 1.016 Berufe des US-Arbeitsmarkts abgebildet. Die Berufe stammen aus der Berufstaxonomie O*NET der US-Regierung, die berufliche Tätigkeiten unter anderem nach dem Arbeitsfeld und den verlangten Fähigkeiten klassifiziert.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Benchmarks testen KI-Agenten ganz überwiegend im Arbeitsfeld „Computer and Mathematical“ – eine Berufskategorie, die nur 7,6 Prozent der US-Beschäftigung ausmacht. Die Anforderungen hoch digitalisierter und wirtschaftlich bedeutender Felder wie Management, Recht, Architektur und Ingenieurwesen werden hingegen kaum abgedeckt.

Bei den getesteten Fähigkeiten zeigt sich ein vergleichbares Muster: Enge Aktivitäten wie „Getting Information“ und „Working with Computers“ sind überrepräsentiert, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Beschäftigung ausmachen. Die für viele Berufe zentrale Kategorie „Interacting with Others“ fehlt in den Benchmarks fast vollständig.

Insgesamt decken die 43 untersuchten Benchmarks 56,5 Prozent der Arbeitsfeld-Taxonomie und 85,4 Prozent der Fähigkeiten-Taxonomie ab. Am breitesten aufgestellt ist der Benchmark GDPval mit 47,8 Prozent Domänen- und 58,5 Prozent Fähigkeiten-Abdeckung.

Die Analyse zeigt auch, dass KI-Agenten bei steigender Aufgabenkomplexität deutlich an ihre Grenzen stoßen – besonders bei Aufgaben aus den Kategorien Informationsverarbeitung und zwischenmenschliche Interaktion. Das steht in Einklang mit anderen aktuellen Ergebnissen: Der Benchmark LiveAgentBench etwa ergab, dass Agenten mit Werkzeugzugriff nur 24 Prozent von 104 praxisnahen Aufgaben lösen konnten, während Menschen auf 69 Prozent kamen.

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Die Forschenden leiten aus ihren Ergebnissen drei Prinzipien für künftige Benchmarks ab: Diese sollten eine breitere Abdeckung realer Berufsdomänen und Fähigkeiten bieten, realistischere und komplexere Aufgabenstellungen umfassen und feingranulare Bewertungskriterien nutzen. Ohne eine solche Neuausrichtung bestehe das Risiko, dass die KI-Agenten-Entwicklung an den wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Einsatzgebieten vorbeiläuft.


(odi)



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Entwicklung & Code

Bericht: KI-Coding-Tools verursachten Ausfälle bei Amazon


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Der Gebrauch von KI-Coding-Tools soll bei Amazon zu Ausfällen seiner E-Commerce-Plattform geführt haben. Laut einem Bericht wurde deshalb ein bislang freiwilliges wöchentliches Meeting umgewidmet, an dem alle beteiligten Entwickler teilnehmen müssen. Ein erstes Ergebnis: Künftig sollen KI-assistierte Code-Änderungen nur noch nach Prüfung durch erfahrene Kräfte freigegeben werden.

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Anfang März soll es zu knapp sechsstündigen Ausfällen auf Amazon.com und in der Shopping-App gekommen sein. Kunden konnten dem Bericht zufolge keine Käufe tätigen, ihre Daten oder Preise abrufen. Als Ursache wurde offiziell eine fehlerhafte Software-Aktualisierung genannt.

Internen Unterlagen zufolge hätten KI-generierte Änderungen die Probleme ausgelöst, berichtet die Financial Times unter Berufung auf nicht genannte Quellen im Unternehmen. Es fehlten Best Practices und Sicherheitsmechanismen für den Gebrauch der generativen KI. Einzelne Fehler hätten deshalb zu weitreichenden Folgeschäden geführt. Bereits vor knapp anderthalb Jahren war öffentlich geworden, dass Amazon von Softwareentwicklern inzwischen erwartet, dass sie KI für viele Programmieraufgaben verwenden.

Neben der Einkaufsseite soll auch Amazons Cloud-Sparte AWS in mindestens zwei Fällen Probleme durch KI-Coding-Assistenten verzeichnet haben. Im Dezember etwa habe das Amazon-eigene KI-Tool „Kiro“ eigenständig eine Produktionsumgebung gelöscht und sie neu erstellt. Folge sei ein 13-stündiger Ausfall eines Kostenkalkulators für AWS-Kunden gewesen. Amazon selbst habe nur von einem sehr kleinen Problem gesprochen, das nur einen einzelnen Dienst in Teilen Chinas betraf.

Intern soll es Diskussionen geben, ob nicht auch der Stellenabbau bei Amazon in die Probleme hineinwirkt. Amazon hatte sich von 16.000 Mitarbeitern getrennt. Seither sei die Zahl kritischer Probleme gestiegen, berichten Entwickler laut der FT. Amazon selbst bestreitet einen Zusammenhang. Auch die ergriffenen Maßnahmen seien „normaler Geschäftsbetrieb“ und Teil kontinuierlicher Verbesserungen.


(mki)



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