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Google erweitert AirDrop Support bei Android
Dateien vom Android-Handy direkt aufs iPhone schicken und umgekehrt: Google will den iOS-Android-Dateiaustausch über Quick Share schon bald für mehr User ermöglichen. EU-Vorgaben erleichtern die Öffnung, doch wie Apple langfristig reagiert, ist noch offen.
Der bislang umständliche Dateiaustausch zwischen iPhones und Google Smartphones dürfte bald der Vergangenheit angehören. Denn Google will den plattformübergreifenden Austausch über Quick Share sehr bald für noch mehr Nutzer:innen verfügbar machen.
Einige Pixel User können Dateien bereits seit Ende November vergangenen Jahres ohne Umwege mit iPhone Usern austauschen. Jetzt kündigte Google an, die AirDrop-Interoperabilität über Quick Share auf mehr Smartphones zu bringen und den Austausch zwischen Android und Apple Usern komfortabler zu machen. Das berichtete unter anderem der auf Google spezialisierte Publisher 9to5Google.
Ein kleines Tech-Wunder:
Android erhält AirDrop-Unterstützung

Nach Pixel 10 folgt der Rest: Quick Share wird breiter verfügbar
Auf einer Presseveranstaltung in Taipeh erklärte Eric Kay, Vice President of Engineering im Android Team von Google, dass die AirDrop-Kompatibilität erfolgreich getestet sei und noch 2026 auf viele weitere Android Smartphones komme. Konkrete Modelle nannte Google zwar nicht, stellte aber klar, dass man sicherlich über die Pixel-Reihe hinausgehen wolle.
Im November 2025 hatte Google mit der Pixel 10-Serie erstmals ermöglicht, Dateien direkt mit iPhones, iPads und Macs auszutauschen. Der Transfer läuft lokal, verschlüsselt und ohne zwischengeschaltete Server. Apple-Geräte müssen dafür lediglich kurzzeitig „für alle sichtbar“ sein und tauchen dann ganz normal in Quick Share auf. Auch die Android-Geräte tauchen als Gegenüber im AirDrop-Kontext bei Apple auf.
Warum das Komfort-Feature genau jetzt kommt
Die Ausweitung der AirDrop-Unterstützung kommt nicht aus dem Nichts. Die fehlende Interoperabilität zwischen Android und iOS gilt seit Jahren als Schwachstelle im Zusammenspiel der beiden dominierenden Smartphone-Ökosysteme. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck auf geschlossene Plattformen. Mit dem Digital Markets Act (DMA) verpflichtet die EU große Tech-Unternehmen wie Apple dazu, zentrale Schnittstellen zu öffnen und den Wechsel zwischen Systemen zu erleichtern. Die EU-Kommission wertet den verbesserten Datentransfer zwischen iPhone und Android daher auch als großen Erfolg dieser Regulierung, die Nutzer:innen mehr Wahlfreiheit und Portabilität verschaffen soll. Ähnliches ist bereits verpflichtenden Vereinheitlichung von USB-C-Ladekabeln in der EU passiert. Seit Herbst 2024 lassen sich Smartphones und viele weitere Geräte mit einem einheitlichen Ladekabel aufladen. Das soll Verbraucher:innen entlasten und Elektroschrott reduzieren.
Eric Kay deutete in diesem Kontext außerdem an, dass Google über die Ausweitung von Quick Share hinaus daran arbeitet, den Gerätewechsel insgesamt einfacher zu machen. Perspektivisch sollen Nutzer:innen beim Umstieg möglichst alle Daten und Inhalte behalten können – selbst dann, wenn sie das Betriebssystem wechseln. Interoperabilität wird damit nicht mehr nur als Komfortfunktion verstanden, sondern als grundlegende Voraussetzung für digitale Souveränität. Wie entscheidend der regulatorische Hebel dabei ist, erklärt auch der Tech-Creator Andru Edwards in einem Threads Post.
Er betont, dass Google durch die regulatorischen Vorgaben der EU Interoperabilität umsetzen kann, ohne auf eine aktive Freigabe durch Apple angewiesen zu sein. Ob und wie dauerhaft Apple diese Öffnung mitträgt, bleibt allerdings offen. Derweil hat Google außerdem ein neues Discover Core Update ausgerollt, das neu justiert, welche Inhalte Nutzer:innen in der Discover-Ansicht sehen und damit die Spielräume für Reichweite und Sichtbarkeit erneut verändert.
Google rollt February 2026 Discover Core Update aus
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Generative KI vervielfacht Inhalte — und damit auch das Risiko für Inkonsistenz. Arbeiten Teams unabhängig voneinander, zerfällt die Marke in Varianten. Ein zentrales Designsystem sorgt dafür, dass KI-Outputs dennoch konsistent bleiben. Wie das gelingt, erklärt Katrin Kolossa, Geschäftsführerin von Sapera Studios.
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Neue Plattform „Football Nation“: Pepsi stellt Fußballfans in den Mittelpunkt
Mehr Cola für die Fans: Mit Pepsi Football Nation“ will der Getränkeriese seine Fußballaktivitäten stärken
Pepsi startet „Football Nation“ – eine Plattform, die laut Konzern die Fußballkultur „von Rio bis London“ in den Alltag bringen soll. Nicht, dass Fans dafür ausgerechnet eine Limonade bräuchten. Vielleicht geht es also doch eher um etwas anderes.
Um die Markenaktivierung abseits des Spielfelds, wie der Hersteller verlauten lässt. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass Pepsi sein internationales Fußballengagement neu aufstellt und sämtliche Aktivitäten unter einer globalen Plattform zusammenführt. „Pepsi Football Nation“ heißt das Konzept, das der Konzern gestern in London vorgestellt hat. Er will sein Verständnis dafür zeigen, dass er weiß, wie sich Fußball jenseits der 90 Minuten anfühlt – im Alltag, in Ritualen, in Gesprächen und in der Fankultur. In dem Ökosystem aus Inhalten, Partnerschaften und Markenpräsenz möchte Pepsi seinen Stellenwert untermauern.
Konkret will der Konzern mit digitalen Formaten, Social-Media-Serien und Creators arbeiten, die auf Fan-Humor, Alltagsrituale und Vereinskultur setzen. Hinzu kommen Inhalte, die von Stadiongesängen inspiriert sind, sowie Kooperationen mit Influencern, die „echte Fan-Stimmen“ transportieren sollen. Auch im Handel soll die Plattform sichtbar werden – über Verpackungen und Instore-Aktivierungen, die den Spieltag in alltägliche Konsummomente verlängern.
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