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Google I/O: Das neue KI-Suchfeld markiert eine neue Search-Ära


Viele neue Agent- und Premiumfunktionen starten zunächst exklusiv für zahlende AI Pro- und Ultra-Abonnent:innen. Parallel baut Google die eigenen KI-Abos massiv aus und bündelt sie zunehmend mit Diensten wie YouTube Premium, Cloud-Speicher oder Workspace Features. Gleichzeitig verändert der Konzern die Abrechnungslogik hinter Gemini. Statt fester Prompt-Limits zählt künftig stärker die tatsächlich genutzte Rechenleistung. Damit macht Google deutlich, dass sich die KI-Strategie des Konzerns zunehmend um Monetarisierung dreht und der milliardenschwere Ausbau von Infrastruktur, Modellen und Agents künftig direkte Umsätze erzeugen soll.


Google bringt Gemini Intelligence und neuen AI Laptop

Google-Geräte, Gemini-Logo, Schriftzüge, dunkler Hintergrund
© Google via Canva

Google macht das Suchfeld zum persönlichen KI-Arbeitsbereich

Laut Google nutzen inzwischen bereits mehr als eine Milliarde Menschen monatlich den KI-Modus, die Zahl der Anfragen habe sich seit dem Start jedes Quartal verdoppelt. Jetzt hat Google Gemini 3.5 Flash weltweit standardmäßig für den KI-Modus der Suche aktiviert. Das neue Flash-Modell soll speziell bei agentischen Aufgaben, Programmierung und komplexen Workflows deutlich leistungsfähiger arbeiten und dabei die Geschwindigkeit der Flash-Serie mit verbesserten Reasoning-Fähigkeiten verbinden. Google spricht von „frontier intelligence with action“. Damit entwickelt sich die Suche immer stärker zu einem KI-Arbeitsbereich und entfernt sich zunehmend von der klassischen Suchmaschine, wie wir sie lange kannten.

Nutzer:innen sollen nicht mehr nur Informationen finden, sondern komplette Aufgaben direkt innerhalb der Suche erledigen können. Dafür experimentiert der Konzern mit personalisierten Dashboards, automatisch generierten Mini-Apps, interaktiven Grafiken, Simulationen und agentischen Funktionen direkt innerhalb der Suchergebnisse. Wer etwa einen Trainingsplan erstellt, einen Umzug organisiert oder eine Reise plant, soll dafür immer seltener externe Websites aufrufen müssen. Für viele Websites und Publisher dürfte das zur Folge haben, dass noch weniger Nutzer:innen überhaupt noch auf externe Seiten weiterklicken. Das neue intelligente Suchfeld wird ab sofort in allen Regionen mit KI-Modus ausgerollt, darunter auch Deutschland und weitere Länder in über 35 unterstützten Sprachen.

Künftig lassen sich innerhalb der Suche außerdem eigene KI-Agents erstellen, die dauerhaft im Hintergrund laufen und selbstständig Informationen sammeln. Die Informations-Agents analysieren Websites, News-Portale, Social Media oder Echtzeitdaten und informieren automatisch über relevante Entwicklungen wie Wohnungsangebote, Eventtickets oder Produkt-Releases. In bestimmten Bereichen sollen sie später sogar eigenständig Buchungen vorbereiten oder Unternehmen kontaktieren können. Die Funktionen starten zunächst im Sommer für Nutzer:innen der Google AI Pro- und Ultra-Abos. Funktionen rund um agentische Buchungen und lokale Services sollen zunächst in den USA verfügbar werden.

„Create anything from any input“: Google launhct Gemini Omni

Mit Nano Banana hatte Google vergangenes Jahr den KI-Hype rund um Bildgenerierung und Bildbearbeitung maßgeblich mitgeprägt. Wegen der hohen Nachfrage musste der Konzern die freien Nutzungslimits zeitweise sogar begrenzen. Jetzt folgt mit Gemini Omni Googles bislang ambitioniertestes multimodales KI-Modell für generative Medien. Nutzer:innen können Clips per Spracheingabe verändern, Szenen erweitern oder komplett neue Abläufe generieren.

Gemini Omni bringt multimodale KI-Funktionen für Text, Bilder, Audio und Video, © Google

Das erste Modell der Omni-Familie, Gemini Omni Flash, startet parallel ab sofort weltweit für Nutzer:innen der Google AI Plus-, Pro- und Ultra-Abos in der Gemini App sowie in Google Flow. Zusätzlich integriert Google das KI-Modell kostenlos in YouTube Shorts und YouTube Create. Entwickler:innen und Enterprise-Kund:innen sollen in den kommenden Wochen Zugriff über APIs erhalten.


Googles Gemini Omni startet weltweit:
KI-Videoediting direkt im Chat

Gemini Omni mit großem Schriftzug vor einer abstrakten Sonnenblumenstruktur als Symbol für Googles neues multimodales KI-Modell.
© Google

XR-Brillen, Shopping Agents und Spark: Weitere wichtige Updates der Google I/O 2026

Neben Search und Gemini Omni hat Google auf der I/O 2026 zahlreiche weitere KI-Neuerungen vorgestellt. Die wichtigsten Updates im Überblick:

  • Die Gemini App erhält eine neue Designsprache und weitere agentische Funktionen.
  • Der neue universelle Einkaufswagen soll Preise beobachten, Produkte vergleichen und Nutzer:innen künftig aktiv beim Kaufprozess unterstützen.
  • Gemeinsam mit Gentle Monster und Warby Parker entwickelt Google neue Android XR-Brillen, die Navigation, Nachrichten und Gemini-Funktionen direkt ins Sichtfeld bringen sollen.
  • Mit Antigravity 2.0 baut Google seine Entwickler:innenplattform zu einem System für autonome KI-Agents aus. Ziel ist es, komplette Aufgabenketten automatisiert ausführen zu können.
  • Mit Gemini Spark startet Google einen persönlichen KI-Agent, der dauerhaft in der Cloud läuft, eigenständig Aufgaben ausführt und später direkt in Chrome sowie Android integriert werden soll.
  • Die neue Funktion „Personal Intelligence“ verbindet Gmail, Google Fotos und künftig auch Google Kalender direkt mit dem KI-Modus der Suche. Deutschsprachige Regionen sind zum Start allerdings noch ausgenommen.
  • Unter dem Namen Gemini for Science erweitert Google die KI-Offensive außerdem auf wissenschaftliche Forschung und Analyseprozesse. Neue Science Skills in Antigravity sowie experimentelle Tools auf Basis von Co-Scientist, AlphaEvolve, Empirical Research Assistance und NotebookLM sollen wichtige Prozesse wissenschaftlicher Arbeit automatisieren und beschleunigen.

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Süßwaren statt Health: Stühlerücken im Marketing von Fisherman’s Friend


Dirk Hohnberg übernimmt eine neue Rolle

Bei Fisherman’s Friend gibt es einen Wechsel auf den Top-Marketing-Positionen. Dirk Hohnberg, den der Süßwarenhandelsriese CFB Brands Mitte 2021 als Marketing Director für Fisherman’s Friend holte, übernimmt eine neue Rolle – bei einem anderen Unternehmen, aber für dieselbe Marke. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Nach fünf Jahren heißt es für Dirk Hohnberg Abschied nehmen. Der Manager, der Mitte 2021 von Edgewell Personal Care zum Düss

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Aufnahme in Segmenten möglich: Neuer Video-Editor für X


Auf X ist eine neue Art der Videoproduktion verfügbar. Auch neue Tools sind in Planung. Erst kommt der neue Editor für iOS, dann auch für Android.

User von X können sich ab sofort auf ein neues Feature freuen. Videos können jetzt in Segmenten aufgenommen werden und Green-Screen-Effekte sind außerdem für Fotos, Videos oder Beiträge möglich. Auch Untertitel im eigenen Design und in mehreren Sprachen sind beliebig einfügbar. Das Unternehmen spricht von einem „new way to create videos“. Weitere Tools seien auch schon in Planung.


Du kannst auf X jetzt direkt per Video auf Beiträge reagieren

Smartphone mit der neuen X-Funktion „React with Video“. Auf dem Bildschirm reagiert eine Nutzerin per Green-Screen-Video auf einen SpaceX-Beitrag. Das Feature ermöglicht Videoantworten direkt auf Beiträge.
© Nikita Bier via X

Weitere Infos zum Video-Editor vom Head of Product

Nikita Bier, Head of Product bei X, betont, dass viele den neuen Video-Editor herbeigesehnt haben. Der Video-Editor soll noch um viele Funktionen erweitert werden, denn es sei eine der wichtigsten Ziele von X, dass Creator originellen Content erstellen können, der belohnt werden soll. Daher kommen schon jetzt die neuen Produktionsoptionen für iOS, im Laufe des Monats sollen sie ebenso für Android bereitgestellt werden.

Bier reagiert aber auch nochmal auf den Vorwurf der TikTokification von X und hebt hervor, dass Beiträge mit Videos bereits die Hälfte aller Beiträge auf X ausmachen. Zudem soll mit dem neuen Video-Editor die Chance gegeben sein, dass Videos auf X Originalvideos sein werden, die es auf anderen Plattformen nicht gibt. So soll die Plattform als Anlaufstelle für noch mehr Creator und Brands – idealerweise auch Werbekund:innen – fungieren.

X – inzwischen unter der Führung von dem in SpaceXAI umbenannten xAI – erweitert die Interaktionsmöglichkeiten im eigenen Social-Media-Kosmos umfassend und hat kürzlich zum Beispiel den XChat endlich auch für Android gelauncht.


XChat startet auf Android:

Kann Elon Musk WhatsApp gefährlich werden?

X hat die Standalone App XChat nach dem iOS-Start auch für Android veröffentlicht. Die Messaging App bietet unter anderem Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats, Sprach- und Videoanrufe sowie den Versand großer Dateien und soll langfristig mit WhatsApp, Telegram und Signal konkurrieren.
© X via Canva

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Bevorzugter Zugang zu Konzerten: Commerzbank kooperiert mit Ticket-Verkäufer Eventim


Werbemotiv für die neue Kooperation

Die Commerzbank lockt ihre Kund:innen mit attraktiven Konditionen für Konzerte. Damit will der Finanzdienstleister – ähnlich wie der Konkurrent Postbank – erinnerungswürdige Momente schaffen und davon profitieren.

Nun wirbt auch die Commerzbank und deren Schwesterunternehmen Comdirect mit Konzertzugängen. Die Schwesterbanken starten gemeinsam mit Visa und E

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