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Künstliche Intelligenz

Google: KI-Systeme blockten 2025 1,75 Millionen schädliche Apps


Google hat im vergangenen Jahr 1,75 Millionen Apps einkassiert, bevor sie im Play Store erscheinen konnten. Das teilte der Konzern in einem Blogbeitrag mit. Die Zahl liegt deutlich unter den Werten der Vorjahre: 2024 waren es noch 2,36 Millionen Apps, 2023 waren es 2,28 Millionen gewesen. Die niedrigere Zahl begründet Google mit erfolgreichen Präventivmaßnahmen.

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Gleichzeitig sperrte Google mehr als 80.000 Entwicklerkonten, die versucht hatten, schädliche Anwendungen zu veröffentlichen. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Rückgang: 2024 hatte Google noch 158.000 Konten gesperrt, 2023 sogar 333.000.

Den Rückgang blockierter Apps führt Google auf proaktive Schutzmaßnahmen zurück. Entwickler müssen sich mittlerweile verifizieren lassen, bevor sie Apps einreichen können. Zudem nimmt Google nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Sicherheitschecks pro App vor – sowohl vor der Veröffentlichung als auch danach.

Eine zentrale Rolle spielt der Einsatz generativer KI-Modelle im Prüfprozess. Diese helfen menschlichen Prüfern dabei, komplexe Schadsoftware-Muster schneller zu erkennen. Die mehrschichtigen, KI-gestützten Schutzmechanismen hätten eine abschreckende Wirkung auf Angreifer, betont Google. Wer schädliche Apps einreichen wolle, müsse mittlerweile deutlich höhere Hürden überwinden.

Während die Zahl blockierter Play-Store-Apps sinkt, steigt die Bedrohung durch Sideloading: Google Play Protect hat 2025 mehr als 27 Millionen schädliche Apps außerhalb des offiziellen Stores erkannt und Nutzer gewarnt oder die Installation blockiert. 2024 waren es noch 13 Millionen, 2023 lediglich 5 Millionen gewesen. Der Schutzdienst scannt täglich mehr als 350 Milliarden Android-Apps auf Geräten weltweit.

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Die stark gestiegene Zahl externer Malware passt zu Googles Plänen, das Sideloading unverifizierter Apps ab Herbst 2026 aufwändiger zu gestalten. Wie gefährlich Schadsoftware im Play Store sein kann, zeigte etwa der Fall der Anatsa-Malware: Im August 2025 wurden 77 Apps mit 19 Millionen Installationen entdeckt, die Banking-Trojaner enthielten.

Google hat im Jahr 2025 außerdem mehr als 255.000 Apps daran gehindert, übermäßigen Zugriff auf sensible Nutzerdaten zu erhalten. Im Vorjahr waren es noch 1,3 Millionen Apps gewesen – der Rückgang deutet darauf hin, dass Entwickler die Datenschutzrichtlinien zunehmend beachten.

Gegen manipulierte Bewertungen ging Google ebenfalls vor: 160 Millionen Spam-Bewertungen und -Rezensionen wurden blockiert. Review Bombing, bei dem Apps durch koordinierte Negativbewertungen geschädigt werden, führt im Schnitt zu einem Rückgang um 0,5 Sterne. Solche Angriffe könnten das Vertrauen von Nutzern zerstören und das Wachstum von Entwicklern behindern, warnt Google.

Um Entwickler bei der Einhaltung der Richtlinien zu unterstützen, hat Google neue Tools eingeführt. Play Policy Insights ist nun in Android Studio integriert und hilft Programmierern, ihre Apps datenschutzfreundlicher zu gestalten. Die Data Safety Section zeigt transparent, welche Berechtigungen eine App benötigt. Für 2026 plant Google weitere Investitionen in KI-gestützte Abwehrmechanismen und will die Entwickler-Verifizierung auf Android ausweiten.


(mki)



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Künstliche Intelligenz

Allrad plus Autogas für Dacia Duster und Bigster: Hybrid-G 150 4×4


Dacia bietet neben der aktuellen 4×4-Variante „Mild Hybrid 130 4×4“ eine weitere Allradantriebsoption für seine Modelle Duster und Bigster. Im Hybrid-G 150 4×4 kombiniert der Hersteller in bewährter Weise einen Mildhybridantrieb mit 48-Volt-Startergenerator, Akku und einem bedarfsgeregelten Elektromotor an der Hinterachse, inklusive bivalenter LPG-Option.

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Duster und Bigster bieten von ihrer Grundkonstruktion gute Anlagen für eine überlegene Durchsetzungsfähigkeit. Ihre Fahrwerke bieten schon in der 2×4-Konfiguration eine deutlich höhere Bodenfreiheit und eine weiche Federung, Voraussetzung für eine hohe Fahrwerksbeweglichkeit. Mit dem Hybrid-G 150 4×4 verspricht der Hersteller dank zweier 50-Liter-Tanks, einem für Benzin und einem für LPG, eine kombinierte Reichweite von bis zu 1500 Kilometern im WLTP ohne Nachtanken.

Frontantrieb mit Verbrennungsmotor und elektrifizierter Hinterachse ist eine 4×4-Lösung, wie wir sie künftig im Allrad- und Offroad-Bereich häufiger sehen werden, solange nicht ein ständig mitlaufender Hinterachsantrieb für fahrdynamische Aufgaben benötigt wird. Seine Vorteile sind seine Einfachheit, weil eine schwere und potenziell anfällige mechanische Kraftübertragung von vorn nach hinten wegfällt, sowie eine exzellente Regelbarkeit der zweiten Achse. Letzteres ist möglich, weil statt einer starren Verbindung, die nur mit hohem Aufwand in engen Grenzen auf Drehzahlunterschiede oder verschiedene Drehmomentanforderungen reagieren kann, allein der Elektromotor geregelt werden muss. Damit bestehen höhere Freiheitsgrade sowohl bei der Drehzahl als auch beim Drehmoment. Das ermöglicht unter anderem auch eine Anzahl wählbarer Fahrmodi:

  • Auto: automatischer Wechsel zwischen den Modi 4×2 und 4×4
  • Eco: auf maximale Effizienz ausgelegt, wechselt bei geringer Traktion in den 4×4-Modus
  • Snow: sichereres Fahren im 4×4-Modus auf rutschiger Fahrbahn
  • Mud / Sand im 4×4-Modus: bestmögliche Traktion für Fahrten auf losem Untergrund
  • Lock: bestmögliche Traktion trotz wechselnder ungünstiger Radlastverteilung durch besonders unebenen Untergrund
  • Hill Descent Control: Automatische Steuerung von Lenkung und Geschwindigkeit beim Bergabfahren mit 3 bis 30 km/h

Dacia kombiniert die Anordnungen „P0“ und „P3“, wie Ingenieure die Hybridkonzepte je nach Lage der Elektromaschinen nennen: Vorn arbeitet in Duster oder Bigster 4WD ein 103 kW leistender Mildhybridantrieb aus einem 1,2-Liter-Ottomotor und 48-Volt-Startergenerator. Hinten setzt Dacia einen Elektromotor mit 23 kW ein. Zusammen liefert der Antrieb eine maximale Leistung von 113 kW und eine Kraft von 230 Nm aus dem Verbrennungsmotor und bis zu 87 Nm aus dem Elektromotor. Als Zwischenablage für die erzeugte oder rekuperierte elektrische Energie dient ein 48-V-Lithium-Ionen-Akku mit 0,84 kWh Kapazität.


Dacia Bigster

Dacia Bigster

Dacia Bigster

(Bild: Dacia)

Der Verbrennungsmotor arbeitet mit einem 6-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe, der Elektromotor mit einer Antriebskupplung und einem Zweiganggetriebe. Letzteres kann bei niedrigen Geschwindigkeiten im ersten Gang ein hohes Anfahrdrehmoment auf die Räder bringen. Bei hoher Geschwindigkeit (bis 140 km/h) verhindert der zweite Gang zu hohe Drehzahlen am Elektromotor.

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Wird kein hinterer Antrieb benötigt, wird der Hinterachsantrieb entkoppelt, um mit niedrigeren Reibungsverlusten den Kraftstoffverbrauch zu senken. Dacia gibt für den Duster Hybrid-G 150 4×4 einen kombinierten Gesamt-Benzinverbrauch von 7,3 l/100 km, für den Bigster Hybrid-G 150 4×4 7,2 l/100 km an. Laut Hersteller lädt die Batterie beim Verzögern so effizient, dass Duster und Bigster Hybrid-G 150 4×4 im Stadtverkehr bis zu 60 Prozent der Fahrzeit im rein elektrischen Modus fahren können. Dank der niedrigen LPG-Preise sollen die Betriebskosten im Vergleich zur aktuellen 4×4-Variante, dem Mild Hybrid 130 4×4, um bis zu 30 Prozent und die CO₂-Emissionen um 20 g pro Kilometer verringert werden.

Der Duster kostet als Hybrid-G 150 4×4 mindestens 27.490, der Bigster ist ab 30.690 Euro erhältlich, beide sind bereits bestellbar.

Mehr über die Marke


(fpi)



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Accenture: Aufstieg in höchste Ebenen nur mit KI-Nutzung


Das Beratungsunternehmen Accenture führt laut einem Bericht der Financial Times (FT) eine neue Personalpolitik ein, die Beförderungen auf höchster Ebene an regelmäßige Nutzung von KI-Tools knüpft. Das habe das Unternehmen mit Sitz in Dublin stellvertretenden Direktoren und leitenden Managern in einer internen E-Mail mitgeteilt. Die Nutzung der wichtigsten Tools werde ein „sichtbarer Beitrag“ in den Diskussionen zu Beförderungen auf Führungsebene in diesem Sommer sein, zitiert die Zeitung aus der Mail.

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Im Februar habe Accenture dann auch damit begonnen, Daten über die wöchentlichen Logins einzelner leitender Mitarbeiter bei KI-Tools zu sammeln. Hintergrund ist offenbar, dass gerade erfahrene und langjährige Mitarbeiter eher zurückhaltend bei der KI-Nutzung seien. Die FT zitiert Branchenstimmen, dass alle großen Beratungsgesellschaften gerade mit einer gewissen Renitenz der älteren Belegschaft in dieser Frage ringen. Die jüngeren Angestellten müssten anscheinend weniger nachdrücklich von KI überzeugt werden.

Allerdings gibt es dem Bericht nach auch kritische Stimmen in der Belegschaft Accentures zur Nützlichkeit der verwendeten KI-Tools. Insider sprächen von „kaputten Slop-Maschinen“, schreibt die FT.

Eine globale Personalstrategie für Beförderungen scheint die KI-Pflicht bei Accenture noch nicht zu sein. Der FT-Bericht spricht unter anderem von zwölf ausgenommenen Ländern in Europa, ebenso seien Joint Ventures außen vor. Ob Deutschland betroffen sei, ließ Accenture auf Anfrage der iX-Redaktion offen. Das Unternehmen teilte lediglich mit: „Unsere Strategie ist es, der bevorzugte Reinvention-Partner für unsere Kunden zu sein und dabei ein absolut kundenorientierter und KI-gestützter Arbeitsplatz und Arbeitgeber. Dafür ist die Einführung der neuesten Tools und Technologien erforderlich, um unsere Kunden möglichst effektiv zu bedienen.“

Druck, KI zu verwenden, dürfte aber auch nichts Neues bei Accenture sein. Im September hatte Chefin Julie Sweet angekündigt, Angestellte zu entlassen, die sich nicht in Sachen KI weiterbilden. 550.000 der nicht ganz 800.000 Mitarbeiter habe man bereits geschult im Zuge einer Umstrukturierung hin zu Künstlicher Intelligenz, sagte Sweet zu dem Zeitpunkt. Accenture hat insgesamt mit einem schwierigen Beratungsmarkt zu kämpfen, vergangenes Jahr strich das Unternehmen Berichten nach 11.000 Stellen.


(axk)



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Externe Festplatten: Sandisk Professional firmiert künftig allein unter G-Drive


USB-Festplatten der bisherigen Marke Sandisk Professional G-Drive erscheinen in Kürze unter dem eigenständigen Markennamen G-Drive. „Sandisk Professional“ fällt weg. An den Produkten mit dem G-Logo ändert sich nichts; sie kommen bloß in neuen Verpackungen ohne Sandisk-Aufdruck.

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Die Überführung der Festplatten ist Teil der Trennung zwischen den zwei Firmen. Die ehemalige WD-Tochter Sandisk ist seit Februar 2025 wieder eine eigenständige Firma. Western Digital führt alle Festplattenprodukte, Sandisk alle SSDs. Zahlreiche WD-SSDs hat Sandisk bereits unter eigenem Namen neu aufgelegt.

Zur G-Drive-Familie gehören einzelne externe Festplatten mit Kapazitäten von einem bis 26 TByte. Zudem gibt es RAID-Systeme, die mit acht Einschüben bis 208 TByte reichen. NAS-Funktionen, etwa für Medienserver, haben diese Modelle allerdings nicht.

WD schreibt in einer Mitteilung, dass der Übergang von Sandisk Professional zur eigenständigen Marke G-Drive Ende Februar 2026 abgeschlossen sein soll. Der Hersteller liefert die Neuauflagen laut eigenen Angaben bereits aus. Bis die alten Sandisk-Typen komplett abverkauft sind, könnten allerdings noch Monate vergehen. Für Käufer ist das allerdings irrelevant.

Anders als Sandisk bei den SSDs übernimmt WD die Modellnummern der G-Drive-Festplatten. Dementsprechend ist der Übergang fließend. Bei den SSDs ist der Wechsel dagegen abrupt: Bisherige Modelle, etwa aus der WD-Black-Serie, wurden zuletzt überdurchschnittlich teurer, während die Sandisk-Neuauflagen noch nicht flächendeckend verfügbar sind.

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WD übernimmt derweil den Support früherer G-Drive-Festplatten, die unter dem Sandisk-Namen verkauft wurden. Dazu gehören auch Garantieleistungen bei Defekten.


(mma)



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