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Googles KMU-KI-Tool Pomelli kommt für Mobile


Das facettenreiche KI-Marketing-Tool Pomelli kommt kurz nach dem Roll-out für über 170 Regionen endlich auch als Mobile-Version. Damit lassen sich Ad Creatives und Kampagnen sogar in der Warteschlange oder beim Pendeln bearbeiten.

Erst kürzlich hat Google das KMU Marketing Tool Pomelli umfassend in mehr als 170 Regionen weltweit ausgerollt. Leider ist Pomelli in Deutschland weiterhin nicht verfügbar, das gilt für die ganze EU. In Europa können aber Marketer und Unternehmen in Ländern wie Armenien, Gibraltar oder der Türkei auf das Tool zugreifen. In einem Google Labs-Hilfebeitrag listet Google alle Länder und Regionen auf, in denen Pomelli jetzt zu nutzen ist. Dabei betont das Unternehmen, dass die Einsatzfähigkeit einzelner Funktionen je nach Land und Region variieren kann. Der Einsatz von Pomelli ist künftig aber von überall aus möglich, wo User ihre Mobilgeräte mitnehmen können. Denn das Tool erhält jetzt eine Mobilversion.


Endlich:

Googles AI Marketing Tool für KMU Pomelli kommt in 170 Länder und Regionen

Foto mit Creme in Hand, Visuals mit Produkt in Benutzung von Personen, nebeneinander, dunkler Hintergrund
© Google via Canva

Pomelli für Mobile: Hilfestellung für Kleinunternehmer:innen

Auf LinkedIn kündigte Googles Jaclyn Konzelmann, Director of Product Management für Google Labs, die neue Mobilversion von Pomelli an. Sie schrieb, dass User damit völlig ortsunabhängig Marketing-Kreationen mit KI-Support erstellen können. Das kann gerade Selbstständigen oder Team-Mitglieder von KMU helfen, die in ihrem Alltag zuweilen auch viel unterwegs sind. Laut Konzelmann hatten viele User nach der Option gefragt.

Googles AI Tool Pomelli soll on-brand Content für KMU in Sekundenschnelle erstellen. Das Tool sorgte bereits nach seinem Start als Experiment im vergangenen Herbst für Aufsehen. Seither ist Pomelli mit weiteren AI Features versehen worden, die eine umfassende Content-Produktion und -Bearbeitung skalierbar machen. Die Möglichkeiten, die Pomelli schon jetzt bietet, sind immens. Die Eingabe einer Unternehmens-URL reicht dabei schon aus, um eine Business-DNA zu ermitteln und basierend darauf Creatives für eine Kampagne erstellen zu lassen. Diese ist Schritt eins eines Prozesses, an dessen Ende die Unternehmen komplette und editierbare Kampagnenvorschläge haben. Der Dreischritt lautet: Business-DNA, Kampagnenvorschläge, Bearbeitung. Das funktioniert neuerdings sogar für Video-Ad-Assets.

Und Pomelli unterstützt mit der brandneuen Option Photoshoot inzwischen auch noch all jene, die nicht die Ressourcen für gute Bilder haben oder schlichtweg auf das gute alte Smartphone-Foto zurückgreifen wollen. Denn Pomelli Photoshoot verwandelt diese in marktreife Assets und bringt damit Fotograf:innen ins Schwitzen. Jaclyn Konzelmann erklärte dazu:

[…] Take any cell phone photo of your product – kitchen table, bad lighting, whatever – and Photoshoot transforms it into studio-quality
product shots that look like you dropped $$$ on a professional photographer. 

Nun ist es schade, dass das Tool noch nicht in Deutschland verfügbar ist. Doch es gibt Hoffnung. Immerhin verspätete sich der Start einiger KI-Tools und -Features von Google in der EU. Doch am Beispiel des AI Mode lässt sich erkennen, dass es häufig nur eine kurze Zeit dauert, ehe nach einem umfassenden Roll-out der EU-Roll-out folgt. Der AI Mode wurde im September 2025 in 180 neue Länder und Regionen gebracht und erreichte dann im Oktober 2025 Deutschland.


Pomelli ist Googles neues AI Marketing Tool für KMU

Smartphone Mockups mit Visuals, Button zum Animieren mit Videosymbol, schwarzer Hintergrund
© Google via Canva





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Ohne Preis kein Purpose: Echter Purpose kostet Geld – deshalb hat kaum eine Marke ihn wirklich


Wer als Marketingverantwortlicher prüfen will, ob seine Marke tatsächlich einen Purpose hat, der muss sich nur eine einzige simple Frage stellen. Das sagt zumindest Markenexperte Mark Ritson. Welche Frage das ist, verrät er in seiner aktuellen Talking-Head-Kolumne.

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Kampagne zum Produktlaunch: So inszeniert Jung von Matt die Hingabe zum BMW 7er


Der Hero-Film zum Produktlaunch des neuen BMW 7er setzt auf Ästhetik

BMW startet den Produktlaunch des neuen 7er mit einer internationalen Kampagne von Jung von Matt. Auftakt war die Beijing Auto Show – ein strategisches Signal an den wichtigsten Einzelmarkt der Marke.

Die 360-Grad-Kampagne, die die BMW-Leadagentur Jung von Matt Hamburg entwickelt hat, startet mit dem globalen Rollout zeitgleich mit dem offiziellen Fahrzeuglaunch am 28. Mai. Ausgerichtet ist sie auf die Kernmärkte USA, Europa, Südkorea – und China. Dort feierte der neue BMW 7er im April seine Weltpremiere: Auf der Beijing Auto Show hat das Unternehmen das umfassende Facelift der BMW 7er-Reihe und der vollelektrischen Variante i7 präsentiert. Die Wahl des Ortes unterstreicht die enorme Relevanz des chinesischen Marktes für BMW.

Zentraler Bestandteil der jetzt veröffentlichten Kampagne ist ein Hero Film, der das Fahrzeug nicht klassisch inszeniert, sondern es in eine abstrahierte Bildwelt aus Landschaft, Architektur und Bewegung einbettet. Das Auto wird erst spät vollständig gezeigt, der Mensch bleibt fragmentarisch.

Produziert wurde der Film von Sterntag, Regie führte Zika Liu, Director of Photography war Denis Guth. Ergänzt wird der Film durch TV-Spots, Produktfilme in unterschiedlichen Längen sowie Bewegtbild-Assets für digitale Plattformen. Hinzu kommen Print- und Out-of-Home-Motive, die laut Agentur mit einer Kombination aus Fotografie und KI gestützten Prozessen entstanden sind.

Inhaltlich verzichtet die Kampagne weitgehend auf klassische Leistungsversprechen. Stattdessen rückt sie eine Haltung in den Mittelpunkt, die BMW mit dem 7er verbindet: nämlich die kontinuierliche Weiterentwicklung statt einem demonstrativen Status. „A Tribute To Dedication“ lautet das Motto, eine Hommage an die Hingabe also. Der Ansatz folgt der strategischen Rolle des Modells innerhalb des Portfolios. Der 7er gilt bei BMW seit jeher als technologisches und kommunikatives Flaggschiff – mit Ausstrahlung auf die gesamte Marke.

Dass die Präsentation in Peking stattfand, ist weniger symbolisch als strategisch zu bewerten. China ist seit Jahren der wichtigste Einzelmarkt für BMW, insbesondere im Luxussegment. Oberklasse Limousinen wie der 7er spielen dort eine deutlich größere Rolle als in Europa, nicht zuletzt wegen der starken Nachfrage nach repräsentativen Chauffeursfahrzeugen. Der 7er wird für den chinesischen Markt seit Jahren in spezifischen Varianten angeboten – inklusive lokal produzierter Versionen.

Allerdings: Die Marke ist vor Ort durchaus unter Druck, so dass sich die Premiere weniger als kulturelle Geste, sondern als wirtschaftliche Priorisierung lesen lässt – der Absatz ging zuletzt merklich zurück. Die Kampagne selbst bleibt bewusst global lesbar und verzichtet auf lokal spezifische Symbolik.

Dass Jung von Matt für den Launch eine reduzierte, fast distanzierte Bildsprache wählt, passt zu dieser Strategie. Statt regionaler Anpassung setzt BMW auf eine universelle Erzählung von Fortschritt und Ambition – mit dem Anspruch, in allen Märkten gleichwertig zu funktionieren. China wird damit nicht kommunikativ exotisiert, sondern als gleichberechtigter Leitmarkt behandelt.



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Instagram testet Vorher-Nachher-Sticker für Stories mit KI


Instagram testet offenbar einen neuen Before/After Sticker für mit Meta AI bearbeitete Stories. Das Feature soll mehr Transparenz bei KI-Inhalten schaffen, was auch mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für Deepfakes und AI-Content wichtig ist.

Ob echt oder KI-generiert, ist für viele Menschen inzwischen immer schwerer erkennbar. Entsprechend wichtig ist es, Transparenz bei KI-Inhalten zu schaffen. Vor allem von den Plattformen, auf denen AI-Inhalte florieren – oft noch ohne Kennzeichnung. Meta hat bereits verschiedene AI Labels und Transparenzfunktionen. Jetzt könnte auch ein neuer Before/After Sticker für mit Meta AI bearbeitete Stories dazukommen. Darauf weist ein Post des App-Forschers Ahmed Ghanem auf Threads hin.

Viewer könnten dann direkt innerhalb der Story per Schieberegler zwischen Originalbild und KI-bearbeiteter Version wechseln und so nachvollziehen, wie stark ein Bild durch KI verändert wurde. Aktuell deutet alles darauf hin, dass der neue Before/After Sticker freiwillig und eher als Creator Feature gedacht, also nicht verpflichtend ist. Offiziell bestätigt hat Instagram das Feature bislang noch nicht. Wann oder ob der Sticker global ausgerollt wird, ist derzeit offen.

Instagram testet bereits seit Monaten verschiedene KI-Labels und Transparenzfunktionen. Dazu gehört unter anderem das neue AI Creator Label, mit dem Accounts freiwillig kennzeichnen können, dass sie regelmäßig KI-generierte Inhalte veröffentlichen. Zudem blendet Meta bei einzelnen Posts automatisch „AI Info“-Hinweise ein, wenn der Einsatz von KI-Tools erkannt wird. Ein Before/After Sticker wäre ein weiterer Schritt hin zu mehr sichtbarer KI-Transparenz auf der Plattform – auch mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte und Deepfakes ab August 2026.


Instagram sorgt mit AI Creator Label für mehr KI-Transparenz

Instagram testet ein neues Label, mit dem Creator ihre Inhalte als KI-generiert kennzeichnen können. Die Funktion wird direkt im Profil angezeigt und soll für mehr Transparenz bei KI-Content auf der Plattform sorgen.
© Instagram

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