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Online Marketing & SEO

Googles testet „Strongest match“ Label für Ads in der Suche


Suchende auf Google sehen bei Ads bald die Labels „Strongest match“ und „Strong match“. Damit sollen User die besten bezahlten Informationen finden und Advertiser passende Zielgruppen erreichen.

Jede Werbung auf Google soll relevant für die Suchenden sein. Trotzdem passen manche Anzeigen, die den User auf den Suchergebnisseiten ausgespielt werden, noch besser zur Anfrage und Suchintention der suchenden Person als andere. Deshalb möchte Google die am besten passenden sowie immerhin noch gut passende Ads mit entsprechenden Labels versehen.


Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Neue Labels für Google Ads: Mit Matches zu mehr Werbeinteraktion

Während Google die Werbeformate für das KI-Suchzeitalter revolutioniert und mit Conversational Discovery Ads oder Highlighted Answers im AI Mode für das zeitgemäße Zusammentreffen von Werbetreibenden und Suchenden sorgt, werden die klassischen Search Ads mit einem neuen Label versehen. Zumindest jene, die besonders gut zur Suchanfrage passen. Zunächst nur in den USA und nur für eine kleine Gruppe von Usern, rollt Google die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ aus.

Über das neue Experiment berichtet Ginny Marvin von der Google AdsLiaison auf X. Demnach sollen die Labels zu einigen Search Ads hinzugefügt werden, die, wie der Name schon verrät, bestmöglich mit den Suchanfragen matchen. Dabei werden Signale der Relevanz und Qualität von Anzeigen ausgewertet, um diese als mögliches Match einzustufen. Wann genau eine Ad zum „Strongest match“ und „Strong match“ wird, gibt Google noch nicht an. Womöglich spielen Faktoren wie Markenbekanntheit, Keyword Matching im Text – oder Visual Matching bei der Bildersuche –, die Nähe zur suchenden Person etwa bei Anfragen zu Restaurants oder Händler:innen und Aktualität eine Rolle.

Das Ziel dieser Labels ist laut Ginny Marvin einfach erklärt: Advertiser können dank der Labels als passende Anlaufstellen für User identifiziert werden und auf Zielgruppeninteraktionen mit relevanten Intentionen für ihr Business hoffen. User sollen schnell die relevantesten Informationen passend zur Suchanfrage ausmachen können. Das bezieht sich aber nur auf die bezahlten Ergebnisse, welche viele Nutzer:innen ohnehin überscrollen könnten.

Google Search als Wachstumsfaktor: Advertiser wollen Suchenden begegnen, Google verdient immer mehr

Nichtsdestotrotz ist der Search-Ad-Bereich für Google und Werbetreibende besonders vielversprechend. Mehr als fünf Billionen Suchanfragen bedient Google pro Jahr. Und das Suchaufkommen wird nur größer, befeuert durch die Möglichkeiten der KI-Suche.  „Google Search is AI Search“, betonte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein kürzlich auf der Google Marketing Live in Dublin und verwies auf 2,5 Milliarden AI Overviews User und mehr als eine Milliarde AI Mode User pro Monat. Die Zahl der AI Mode-Suchen, im Schnitt dreimal länger als traditionelle Anfragen, hat sich jeden Monat seit dem Launch verdoppelt. Nach Jahrzehnten der Suche in Fragmenten, also Keywords, können wir alles suchen – in natürlicher Sprache. Und so fragen die Menschen auch mehr.

Von mehr Suchanfragen und mehr Verweildauer profitiert Google im Werbebereich enorm. 77,3 Milliarden US-Dollar Umsatz kamen allein im ersten Quartal 2026 im Bereich Google Advertising bei Alphabet an. Das sind über zehn Milliarden US-Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit neuen Formaten und neuen Labels zu möglichen Optimierungen der Werbe-Performance in der Suche dürfte die Summe in Jahresfrist nur noch höher ausfallen. Ob die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ sich durchsetzen werden, muss sich indes noch zeigen. Advertiser dürften sich über diese Prädikate für ihre Ads freuen – zumindest jene, die sie auch erhalten.


Googles AI-Werbung jetzt mit AI Max für Shopping und AI Brief fürs Targeting

Google-Schriftzug blurred
© Mitchell Luo – Unsplash

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Familien-Ranking: Für Familien ist dm der Maßstab


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