Digital Business & Startups
+++ Helsing +++ Pactsheet AI +++ Hamburg +++ München +++ Fund F +++ Almetra +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Helsing: Bewertung steigt auf 18 Milliarden +++ Startup der Woche: Pactsheet AI +++ Startup-Gründungen: Hamburg zieht an München vorbei +++ Fund F: Carina Roth steigt zur Partnerin auf +++ StartupsToWatch: Almetra +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 13. Juli).
#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

STARTUPLAND is where the future begings
+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!
#STARTUPTICKER
Helsing
+++ Rekordjagd! Helsing ist nach einer 1,8-Milliarden-US-Dollar-Runde nun 18 Milliarden US-Dollar wert und damit das wertvollste deutsche Startup überhaupt. Das 2021 gegründete Unternehmen entwickelt KI-Technologien für den Verteidigungsbereich. Erst vor wenigen Tagen sammelte auch Quantum Systems 1,2 Milliarden US-Dollar ein. Binnen weniger Tage flossen damit rund 3 Milliarden US-Dollar in zwei deutsche DefenseTech-Unternehmen. Der Krieg in der Ukraine, steigende Verteidigungsausgaben und der Wunsch nach mehr technologischer Souveränität machen DefenseTech derzeit zu einem der heißesten Segmente im europäischen Venture-Capital-Markt. Mehr über Helsing
Pactsheet AI
+++ Pactsheet AI ist unser Startup der Woche! Beim LegalTech-Unternehmen aus Potsdam, von Robert Aubell gegründet, geht es um Verträge und Dokumente. Zum Konzept teilt die Jungfirma rund um Gründer Robert Aubell mit: „Pactsheet AI analysiert und kategorisiert Dokumente. Es fasst Verträge und Dokumente regelbasiert zusammen und erstellt Aufgaben.“ Mehr neue Startups gibt’s in unserem Startup-Radar
Startup-Städte – Hamburg
+++ Hamburg gibt Gas! Mit 212 Startup-Neugründungen im ersten Halbjahr 2026 zog Hamburg erstmals seit Jahren wieder an München (198) vorbei und ist hinter Berlin (429) die Nummer zwei unter Deutschlands Startup-Städten. Dies geht aus dem neuen Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ von Startup-Verband und startupdetector hervor. Auch im Pro-Kopf-Ranking legt die Hansestadt zu und belegt inzwischen Platz sechs. An der Spitze stehen dort weiterhin München sowie Berlin und Düsseldorf. Die Startup-Landkarte in Deutschland wird damit zunehmend neu gemischt. (Next Generation, PDF) Mehr über Next Generation
Fund F
+++ Aufstieg! Der Wiener Female-Investor Fund F macht Carina Roth zur Partnerin. Die WisR-Gründerin war bislang als Investment Managerin tätig und prägte unter anderem Investments in The Blue Box, Uplift360, Heim und AI-BOB. Fund F verwaltet inzwischen 28 Millionen Euro und investiert europaweit in Startups mit mindestens einer Gründerin im Team. Mehr über Fund F
Almetra
+++ StartupsToWatch! Während generative KI vor allem Bürojobs verändert, beginnt in der Industrie gerade die nächste KI-Revolution. Das Berliner IndustrialTech Almetra entwickelt eine Plattform, die Produktionsabläufe mithilfe von KI-gestützten Kameras in Echtzeit analysiert und Optimierungspotenziale automatisch erkennt. Statt auf Bauchgefühl, Stichproben oder manuelle Beobachtungen zu setzen, erhalten Fabriken eine kontinuierliche Datenbasis über ihre Produktion. Kunden wie Bosch, Siemens Energy und ABB steigerten ihre Produktionsleistung nach Unternehmensangaben bereits um bis zu 20 %. Langfristig soll die Plattform nicht nur Produktionsabläufe analysieren, sondern auch die Automatisierung von Fabriken unterstützen. Diese Entwicklung überzeugt auch Investoren: blisce/ und weitere Geldgeber investierten gerade 16,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Almetra steht damit exemplarisch für einen der spannendsten KI-Trends der kommenden Jahre: KI verlässt das Büro und hält Einzug in die Industrie. Mehr über Almetra
StartupToWatch
+++ In der großen und millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören aufstrebende Startups wie bayshore, INXM und Tawo. Mehr in StartupsToWatch
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ sherpa sammelt 2,2 Millionen ein +++ Skillcourt erhält 1,7 Millionen +++ EPIX Sports investiert in Element Boulders +++ Schwabe Group übernimmt Hydraid +++ Quantum Systems kauft SensusQ. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
GreenPocket
+++ Unser Job des Tages! GreenPocket sucht einen React Developer:in (m/w/d) im Kölner Startup. Als agiles, grünes Startup und Spezialist für Energiemanagement- und Visualisierungssoftware beteiligen wir uns aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen, klimaneutralen Zukunft.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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5 neue Startups: Flowstate, OB7, Lexaru, StaySOTA, raaaw
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Flowstate, OB7, Lexaru, StaySOTA und raaaw.

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
Flowstate
Hinter Flowstate aus Düsseldorf verbirgt sich eine „KI-native Finanzplattform für den deutschen Mittelstand“. „Mit wenigen Klicks entstehen Management-Reportings, Forecasts, Plan-Ist-Abweichungen, Szenario-Simulationen und Drill-downs bis auf den Einzelbeleg“, verspricht die von Uwe Stöckmann, Sven Ihmels und Moritz Löhnig ins Leben gerufene Firma.
OB7
OB7 aus Dortmund, von Philip Müller und Jörn Depenbrock an den Start gebracht, hilft Betreibern von Ladeinfrastruktur beim Aufbau eigener digitaler Angebote für E-Mobilität. Die White-Label-Software ermöglicht eigene Apps, Tarife und Ladeangebote im eigenen Branding und soll Stadtwerken sowie anderen Betreibern mehr Kontrolle über Kundendaten und Nutzererlebnis verschaffen.
Lexaru
Mit dem LegalTech Lexaru aus Garching, von Ulas Canakci und Yannic Ellhotka angeschoben, werden Ausländerbehörden bei der Bearbeitung von Anträgen und Verwaltungsverfahren entlastet. Die KI-gestützte Software des Startups analysiert Dokumente, automatisiert wiederkehrende Arbeitsschritte und soll Sachbearbeitende bei der Fallbearbeitung entlasten.
StaySOTA
Die Jungfirma StaySOTA aus Frankfurt am Main unterstützt Unternehmen bei der Bedarfs- und Absatzplanung mit KI-gestützten Prognosen. Das von Alexander Prochnow gegründete Startup kombiniert die Genauigkeit von Deep-Learning-Modellen mit transparenten und nachvollziehbaren Vorhersagen, um Lagerkosten zu senken und Lieferengpässe zu vermeiden.
raaaw
Das junge Food-Startup raaaw aus München, von Mathias Wengeler und Frank Spiegel auf die Beine gestellt, setzt auf natürliche Erfrischungsgetränke mit wenigen Zutaten. Die Drinks der Jungfirma bestehen aus österreichischem Wasser sowie Direktsaft und Fruchtextrakten aus Bio-Früchten – ohne Zucker, Süßstoffe oder Zusatzstoffe.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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Drohnen-Startup Helsing ist jetzt mehr wert als die Lufthansa: 18 Milliarden
Das deutsche Defense-Startup Helsing sammelt 1,8 Milliarden US-Dollar ein – und unterstreicht damit seinen Status als wertvollstes deutsches Startup.
Das Wettrennen der deutschen Defense Startups geht weiter: Das Münchner Verteidigungs-Unternehmen Helsing hat in einer Series-E Runde 1,8 Milliarden US-Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar. Damit ist das Unternehmen jetzt mehr wert als die deutsche Lufthansa AG (Börsenwert von 12 Milliarden US-Dollar) und das wertvollste deutsche Startup.
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Helsing entwickelt Software und KI für Verteidigung, also Systeme, die Militärtechnik wie Drohnen, Flugzeuge oder andere Waffensysteme smarter und präziser machen sollen.
Helsing kann damit seinen Status als deutsches Decacorn, also ein Startup mit einer Bewertung von über 10 Milliarden US-Dollar, unterstreichen. Zuletzt sammelte es im Juni 2025 600 Millionen US-Dollar ein und wurde mit rund 12 Milliarden US-Dollar bewertet.
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Besonders spannend: Erst Anfang Juli schloss der größte Konkurrent von Helsing, Quantum Systems, eine Series-D Runde über 1,2 Milliarden US-Dollar ab. Das Münchner Defense Startup arbeitet ebenfalls an KI-gesteuerten Drohnen. Damit verdoppelte das von Florian Seibel gegründete Unternehmen seinen Wert auf 8 Milliarden US-Dollar.
Ebenfalls im deutschen Defense Club dabei: das Berliner Startup Stark Defense von Uwe Horstmann. Im Juni 2026 sammelte es in einer Series-C 500 Millionen Euro ein. Stark hat damit eine Bewertung von 3,5 Milliarden Euro.
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Investiert sind in der Runde von Helsing alte sowie neue Investoren: darunter Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, CPP Investments, General Catalyst, Plural und Stepstone.
Die Investorennachfrage soll dabei das verfügbare Volumen der Runde deutlich überstiegen haben. Ziel sei es, mit dem neuen Geld vollständig neue KI-Plattformen zu entwickeln und in die Verteidigungsfähigkeiten von Partnerländern zu integrieren.
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Wie Berlin Milliarden Euro einnehmen könnte
Der Startup-Verband hat fünf Forderungen an die nächste Landesregierung und verspricht Milliardenpotenzial für die Hauptstadt.
Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Für die Startup-Szene ist das keine Nebensache: Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Gründer und Tech-Unternehmen wie in der Hauptstadt.
Eine Wahlempfehlung gibt der Startup-Verband zwar nicht. Dafür hat die Berliner Landesgruppe fünf klare Forderungen an die künftige Landespolitik formuliert. Wir veröffentlichen sie hier.
1. Mehr Scaleups, mehr Steuereinnahmen
„Wer heute die Abwanderung von Scaleups verhindert, sichert den Haushalt von morgen.“
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Bis 2031 seien 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Scaleups machbar. Die geschätzten neun Milliarden Euro an Lohnzahlungen seien dann auch eine üppige Quelle für den Berliner Landeshaushalt.
Aktuell gebe es bereits 90.000 Startup-Jobs in der Stadt. Ein echter Wirtschaftsfaktor: „Es geht nicht mehr nur um Startups als Trendbegriff, sondern um wirtschaftliche Grundlagen und die Frage, wovon Berlin in den 2030er Jahren leben wird.“
2. Ermöglichen statt verwalten
„Wenn wir im globalen Wettbewerb bestehen wollen, muss sich die Berliner Verwaltung grundlegend wandeln: von einer Behördenlandschaft, die verwaltet und prüft, hin zu einem Partner-Ökosystem, das ermöglicht und beschleunigt.“
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So gebe es zwar schon Anlaufpunkte für internationale Fachkräfte. Aber der Verband sieht noch Raum nach oben: „Wir müssen anerkennen, dass Englisch in der globalen Tech-Ökonomie die Lingua Franca ist.“ Englischkenntnisse müssten zum flächendeckenden Standard werden, in allen relevanten Behörden.
Auch bei der Bürokratie gebe es noch zu viele Bremsen. Scaleups sollen als Trusted Company eingestuft werden können, „um Visa-Verfahren und Qualifikationsprüfungen für neue Mitarbeiter*Innen radikal zu beschleunigen.“
Und zu guter Letzt müssen Neu-Berliner auch bezahlbar wohnen können, Bahn fahren und brauchen Kitas und so weiter. Der Status Quo der Berliner Infrastruktur ist alarmierend.
3. Private Investments fördern
„Der Staat muss nicht selbst als Investor auftreten, um Kapital zu binden. Seine Aufgabe ist es, Investitionshindernisse abzubauen und Berlin als verlässlichen, professionellen Partner für privates Kapital zu positionieren.“
Dafür soll Berlin Partner erweitert werden. Dieser Zusammenschluss von Wirtschaft und Politik hilft bereits jetzt Investitionswilligen. Der Startup-Verband möchte ihn noch stärker mit institutionellen Anlegern wie Pensionskassen oder Versicherungen zusammenbringen.
4. Den Staat zum Startup-Kunden machen
„Die öffentliche Hand ist selten der bessere Unternehmer, aber sie hat das Potenzial, der entscheidende Kunde zu sein. Und davon können Wirtschaft und Stadtgesellschaft gleichermaßen profitieren.“
Berlin solle die Aufträge von öffentlichen Stellen bewusst nutzen, um Startups zu fördern. So könne man einerseits die Verwaltung sozusagen indirekt digitalisieren. Andererseits fließe Geld in junge Unternehmen, ohne dass es mit dem Wachstumsdruck von Risikokapital verbunden ist.
5. Startup-Politik zur Chefsache machen
„Um Berlin bis 2031 zum führenden Standort für Technologie und Wachstum in Europa zu machen, muss das Thema im Zentrum der politischen Macht verankert werden.“
Dem Verband schwebt vor, das Thema Startups direkt beim Regierenden Bürgermeister anzusiedeln. Der amtierende Kai Wegner hat Gründerszene zwar seine Vision vom Rüstungs-Standort Tegel erklärt. Startups sind thematisch aber bei Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey angesiedelt.
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