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Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert


Auf Deezer sind nach Angaben des Dienstes 44 Prozent der hochgeladenen neuen Musikstücke mittlerweile vollständig per KI erzeugt. Diese Entwicklung könnte sich zu einem Problem für die gesamte Branche auswachsen, doch der Anbieter stellt bereits eine Lösung in Aussicht. Konsumenten wünschen sich zudem eine klare Kennzeichnung.

KI-Titel werden immer mehr zum Problem

Da Deezer vollständig mit künstlicher Intelligenz erzeugte Titel für Nutzer transparent kennzeichnen will, setzt die Plattform seit geraumer Zeit auf eigens entwickelte Erkennungstechnologien. Diese basieren auf zwei Patenten zur KI-Detektion und sind seit Anfang 2025 im Einsatz. Nach eigenen Angaben ermöglicht dies, den kontinuierlichen Anstieg rein synthetischer Inhalte auf der Plattform präzise nachzuverfolgen. Allein im Jahr 2025 wurden mehr als 13,4 Millionen KI-Titel identifiziert und entsprechend markiert. Die Systeme erkennen Musik aus generativen Modellen wie Suno und Udio und lassen sich darüber hinaus auf praktisch jedes vergleichbare Werkzeug erweitern, sofern geeignete Datenbeispiele vorliegen. Doch selbst ohne solche Datensätze sollen die Tools in der Lage sein, entsprechende Inhalte zuverlässig identifizieren zu können.

Eigene Werkzeuge sollen KI-generierte Musik erfolgreich erkennen

Die nach Unternehmensangaben bewährte Technologie will Deezer nun an die Musikbranche lizenzieren, um Transparenz zu schaffen und den Anreiz für Betrug mit KI-generierter Musik zu reduzieren. Zwar liegt der Anteil entsprechender Inhalte an den Streams laut Deezer derzeit nur bei lediglich ein bis drei Prozent, doch geht das Unternehmen davon aus, dass im vergangenen Jahr rund 85 Prozent der vollständig KI-erstellten Titel mit betrügerischer Absicht hochgeladen wurden. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Jahren weiter verstärken. Wie lukrativ ein solches Vorgehen sein kann, zeigte erst Ende März ein Fall aus den USA: Dort hatte ein Betrüger mithilfe von hunderttausenden KI-generierten Musikstücken und zeitweise über 1.000 Bots mehr als 4 Milliarden Streams erzeugt und damit rund 12 Millionen US-Dollar an Tantiemen erzielt.

Betrug mit KI-Musik längst ein Geschäftsmodell

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzt Deezer die beschriebenen Erkennungstechnologien bereits seit geraumer Zeit gezielt ein. Werden Manipulationen bei Streams festgestellt, schließt der Dienst die betroffenen Abrufe von Lizenzzahlungen aus. Gleichzeitig entfernt die Plattform entsprechende Titel aus algorithmischen Empfehlungen und berücksichtigt diese zudem auch nicht in redaktionellen Playlists. Dies versteht Deezer als ersten Schritt, um zu verhindern, dass KI-generierte Inhalte den Pool an Lizenzgebühren spürbar verwässern. Laut einer von CISAC und PMP Strategy durchgeführten Studie könnten bis 2028 nahezu 25 Prozent der Einnahmen von Urhebern gefährdet sein, was einem Verlust von bis zu 4 Milliarden Euro an Tantiemen entsprechen würde. Diese Entwicklung betrifft jedoch nicht nur die Musikindustrie, sondern zeigt sich auch im Text-Journalismus, wo vollständig KI-generierte Inhalte ebenfalls zunehmend zu sinkenden Tantiemen führen.

Was ist mit legaler KI-Musik?

Gleichzeitig dürfte nicht jedem KI-Titel eine betrügerische Absicht zugrunde liegen. Damit stellt sich die Frage, wie der Dienst künftig mit entsprechend gekennzeichneten Inhalten umgehen wird. Denkbar ist, dass sich neben der klassischen Musikproduktion eine neue Form von „Prompt-Künstlern“ etabliert, die ihre Werke nicht mit Instrumenten, sondern ausschließlich über Texteingaben erzeugen. Entsprechende Szenarien wurden bereits vor Jahrzehnten vom Science-Fiction-Genre vorausgesagt.

Unterschiede für die meisten Hörer kaum auszumachen

Im November des vergangenen Jahres hatte Deezer die weltweit erste Umfrage zur Wahrnehmung und Einstellung gegenüber KI-generierter Musik in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde sie von Ipsos, einem der weltweit führenden, seriösen Marktforschungsunternehmen, mit insgesamt 9.000 Teilnehmern in Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, den Niederlanden und den USA. In einem Blindtest waren lediglich drei Prozent der Befragten in der Lage, zwei KI-generierte Musikstücke von einem von Menschen komponierten und produzierten Titel zu unterscheiden.

Darüber hinaus ergab die Studie, dass sich 80 Prozent der Teilnehmer dafür aussprachen, vollständig durch KI erzeugte Musik klar zu kennzeichnen. Weitere 73 Prozent der Teilnehmer sprachen sich in der Umfrage dafür aus, dass der jeweilige Dienst kennzeichnet, wenn er zu 100 Prozent künstliche Musik empfiehlt. Mit 52 Prozent sprachen sich zudem rund die Hälfte der Befragten dafür aus, dass vollständig per KI-generierte Musik nicht zusammen mit den von Menschen komponierten Titeln in den Hauptcharts aufgeführt werden sollen.



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Pragmata mit Radeon, GeForce und Arc unter Linux im Test


Im Technik-Test von Pragmata unter Windows wusste der Titel zu überzeugen und kommt auch bei Spielern gut an. Doch wie schlägt sich der Titel unter Linux? Die Probe aufs Exempel mit AMD Radeon RX, Intel Arc und Nvidia GeForce RTX.

Pragmata unter Linux im Test

Wie zuletzt bei Resident Evil Requiem unter Linux sind auch bei Pragmata kleine Handgriffe nötig, um Raytracing zum Laufen zu bringen. In den Spieloptionen in Steam muss lediglich die folgende Startoption gesetzt werden und schon lässt sich Raytracing im Spiel aktivieren. Die gemeinsame Engine der beiden Titel lässt sich nicht verleugnen.

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Testsystem und Testmethodik

Getestet wurde Pragmata unter Linux auf einem CachyOS-System auf Basis eines Ryzen 7 7700X mit 32 GB DDR5-6000 (Dual Channel) auf einem MSI B650 Gaming Plus WiFi. Als Grafikkarte von AMD kam eine Radeon RX 9700 zum Einsatz. Für Nvidia trat eine GeForce RTX 5070 an und Intel wurde durch eine aktuelle Arc B580 vertreten. Als Auflösung wurde Full HD gewählt.

Softwareseitig bildete der angepasste CachyOS-Linux-Kernel 7.0 die Grundlage. Mesa 26.0.5, Nvidia 595.58.03 und KDE Plasma 6.6.4 stellten die Treiber und die Desktopausstattung. Für Proton wurde die angepasste Proton-Version von CachyOS verwendet.

Als Benchmarkszene wurde dieselbe wie im Windows-Test gewählt (Sektor „Massenproduktionsanlage“, beim Wegpunkt „Eingang Einkaufszentrum“), allerdings war der Ablauf der Sequenz nicht identisch, sodass direkte Vergleiche zwischen beiden Tests dieses Mal nicht möglich sind.

So läuft Pragmata unter Linux mit…

… Intel Arc

Intel überrascht – und zwar positiv! Nicht nur läuft Pragmata unter Linux auf der Arc-Battlemage-Grafikkarte auf Anhieb, es läuft sogar ganz gut. Ohne Raytracing sind in der Benchmarkszene ganze 54,2 FPS möglich, mit 48,7 FPS bei den 1%-Lows ist das Spiel wirklich flüssig spielbar.

Berichte anderer Nutzer im Internet deuten dennoch auf Probleme mit Pragmata und Intel hin. Die Kombination aus aktuellem Treiber sowie angepasstem bzw. aktuellem Proton scheint hier der Schlüssel zum Erfolg zu sein.

Auch Raytracing ist mit Intel unter Linux möglich. Allerdings ist der Performance-Einbruch deutlich größer als unter Windows. Lediglich 28,1 FPS im Durchschnitt und 25,3 FPS bei den 1%-Lows werden unter Full HD noch erreicht. Deutlich zu wenig für flüssiges Gameplay.

… Nvidia GeForce RTX

Auch Nvidia überrascht im Vergleich zu Resident Evil Requiem unter Linux zunächst positiv. Dort musste der Titel auf der RTX 5070 im Test noch mit Grafikfehlern kämpfen, die das Spielen unmöglich machten. Allerdings zeigte sich bereits damals, dass das Ergebnis sehr vom verwendeten Nvidia-Treiber abhängig war. Insbesondere die 595er Serie schien fehleranfällig zu sein.

Ohne Raytracing zeigt Pragmata allerdings auch mit einem solchen Treiber eine deutliche Verbesserung. In der Testsequenz zeigen sich keine Grafikfehler und auch die Performance ist gut. Mit 132,0 FPS im Durchschnitt und 105,3 in den 1%-Lows lässt sich der Titel auf einer neuen GeForce gut spielen. Auch DLSS steht wie gewohnt zur Verfügung.

Doch bei Aktivierung von Raytracing trübt sich das Bild wieder – wortwörtlich. Denn Pragmata friert mit der RTX 5070 kurz darauf ein – ein Ausweg fand sich nicht. Weil Pragmata mit Raytracing besonders gut aussieht, ist das in der Tat ein ärgerlicher Makel. Doch bis zu einem Patch lässt sich auch ohne gut spielen.

… AMD Radeon RX

Mit der Radeon RX zeigt sich in Pragmata das gewohnte Bild: Es läuft ohne Raytracing auf Anhieb. Die Performance ist gut und auch FSR 4 lässt sich aktivieren. Auch die Bildraten sind sehr hoch. 178,8 FPS im Durchschnitt und 128,0 FPS bei den 1%-Lows sprechen für sich.

Auch Raytracing funktioniert problemlos und liefert 155,2 FPS im Durchschnitt und 105,5 FPS in den 1%-Lows. Die jüngsten Patches mit Fokus auf Raytracing haben dem AMD-Linux-Treiber gutgetan.

Fazit

Pragmata kommt gut an und konnte unter Windows auch technisch überwiegend überzeugen. Mit einer aktuellen AMD Radeon RX sind unter Linux keine Einschränkungen hinzuzufügen: Es läuft mit allen Features gut. Auch Intel-Spieler können sich glücklich schätzen: Der Titel lief im Test auf Anhieb, aktuelle Treiber und das aktuelle CachyOS-Proton vorausgesetzt.

Auch die Nvidia GeForce RTX 5070 absolvierte den Test ohne Raytracing mit Bravour d.h. ohne Grafikfehler, bei der Leistung gibt es gegenüber Windows indes die übliche „Linux-Taxe“ zu ertragen.

Ein Showstopper war im Test Raytracing auf GeForce RTX. Den Versuch es zu aktivieren quittierte das Spiel mit Einfrieren. Auch wenn die Redaktion es an der Stelle nicht überprüft hat, aus Erfahrung könnte das Problem mit der RTX-Generation (RTX 50 ist anfälliger) und dem 595er-Treiber (dieser bereitet öfter Probleme) liegen. Eigene Erfahrungen aus der Community zu diesem Thema sind gerne gesehen!

Am Ende lässt sich überwiegend grünes Licht für die Nutzung von Pragmata für Windows unter Linux geben.

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Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Das Remake setzt offiziell am 23. April die Segel


Assassin's Creed Black Flag Resynced: Das Remake setzt offiziell am 23. April die Segel

Das im Jahr 2013 erschienene Assassin’s Creed IV: Black Flag (Test) gilt als eines der besten Serienteile. Da verwundert es nur wenig, dass es bereits seit mehreren Jahren Gerüchte über ein mögliches Remake des Spiels gibt. Die Zeit für Gerüchte ist nun jedoch vorbei. Ubisoft wird das Remake am Donnerstag offiziell vorstellen.

Das Remake wird in einem Livestream enthüllt

Genauer gesagt soll es am 23. April um 18 Uhr deutscher Zeit soweit sein. Ubisoft wird Assassin’s Creed Black Flag Resynced, so der Name des Remakes, enthüllen. Dies wird in einem eigenen Showcase erfolgen, der sowohl auf YouTube als auch auf Twitch live verfolgt werden kann. Mehr als diese Information hat Ubisoft nicht bekanntgegeben.

Bereits im Jahr 2023 hat Ubisoft verlauten lassen, dass Assassin’s Creed IV: Black Flag 23 Millionen verkaufte Exemplare erzielt hat. Da verwundert es wenig, dass der sich aktuell in Schwierigkeiten befindende Entwickler und Publisher einen älteren Erfolgstitel neu auflegt.



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Ecovacs launcht neuen Saugroboter, der SO ein klassisches Problem löst


Saugroboter nehmen eine Menge Arbeit im Haushalt ab. Viele Modelle haben jedoch Schwierigkeiten mit eingetrockneten Flecken. Ecovacs will das Problem mit einer neuen Technologie namens FocusJet lösen.

Ecovacs – einer der beliebtesten Hersteller von Haushaltsrobotern – bringt mit dem DEEBOT X12 OmniCyclone einen neuen Highend Saug- und Wischroboter auf den Markt. Mit optimierter Wischtechnologie und Service-Station soll er für eine noch bessere Reinigung und mehr Komfort sorgen. Hochdruck-Wasserstrahlen sollen gleichzeitig auch hartnäckigen Verschmutzungen zu Leibe rücken.

Ecovacs Saugroboter mit FocusJet- und neuer Wischtechnologie

Ab sofort ist der Ecovacs DEEBOT X12 OmniCyclone für 1.399 Euro (UVP) erhältlich. Für den Preis bietet er aber auch eine ganze Menge Premium-Features. Komplett neu ist etwa die sogenannte FocusJet-Technologie. Diese nutzt hochdruckbasierte und kreuzförmig angeordnete Wasserstrahlen, um klebrige oder eingetrocknete Verschmutzungen einzuweichen. Anschließend soll es der Saugroboter leichter haben, die Flecken zu entfernen. So bekommt er auch Essbereiche und Co. richtig sauber.

Die eigentliche Reinigung übernimmt die Ozmo Roller 3.0 Wischtechnologie. Ecovacs hat hier noch einmal an einigen Stellen nachgebessert und erreicht nun dank extrabreiter Wischwalze in einem Durchgang eine größere Fläche. Während der Roboter putzt, wird die Wischwalze permanent gesäubert, sodass der Roboter den Schmutz nicht im ganzen Haus verteilt.

Ohne Verhedderungen und mit starker Servicestation

Darüber hinaus punktet der Saugroboter mit einer Reinigung bis an den Rand, während die sogenannte Blast-Technologie dafür sorgt, dass Staub, Haare und sonstige Verschmutzungen effektiv eingesaugt werden. Haare sollen sich dank ZeroTangle 4.0 nicht in der Bürste verheddern und ein ausgeklügelter KI-Agent plant und steuert die Reinigung auf Wunsch automatisch für Euch. Saugkraft, Wasserfluss und Routenführung übernimmt er ebenfalls, sodass Ihr Euch um so gut wie nichts mehr selbst kümmern müsst.

Wenn der Roboter fertig ist mit der Bodenreinigung, fährt er in die sogenannte OmniCyclone Station. Hier wird der Schmutz automatisch in die Station befördert, damit Ihr bis zu 48 Tage lang nicht selbst den Schmutzbehälter entleeren müsst. Ein Hochdrucksystem in der Station reinigt den Mopp weiterhin mit heißem Wasser, während das schmutzige Wasser abgeleitet wird. So wird der Fußboden wieder richtig sauber.

Ecovacs verkauft den neuen Saug- und Wischroboter samt Servicestation für 1.399 Euro (UVP). Erhältlich ist er ab sofort unter anderem bei MediaMarkt und zum Launch kostet er Euch nur 1.249 Euro. 





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