Apps & Mobile Entwicklung
Humble Bundle: Indie-Bundle mit 15 Titeln für 15 Euro
Humble Bundle feiert dieses Jahr 15. Geburtstag und hatte im Vorfeld angekündigt in den nächsten 12 Monaten spezielle Geburtstags-Bundles veröffentlichen zu wollen. Nach dem 15-for-15-Bundle im März gibt es nun ein neues April-Bundle.
15 for 15
Wie schon das Bundle im März, enthält auch das April-Bundle 15 mehr oder weniger bekannte Indie-Titel, die von Humble zwar als „großartig“ beworben wurden, mit einem Auge auf SteamDB aber zumeist nur als „durchwachsen“ bezeichnet werden können. Wie dem auch sei, ein paar Titel können durchaus mit einer sehr guten Bewertung glänzen, wodurch ein genauerer Blick durchaus lohnen könnte.
Das April-Bundle hat zwei Ausbaustufen. Stufe 1 enthält folgende zehn Titel:
- The Dark Queen of Mortholme – 80 Prozent
- Streets of Rogue – 94 Prozent
- Embr – 83 Prozent
- UFO: Unidentified Falling Objects – 87 Prozent
- Blacksmith: Ignite the Forge – 68 Prozent
- Dragon Eclipse – 63 Prozent
- Gun Frog – 86 Prozent
- Patch Quest – 90 Prozent
- Yaga – 77 Prozent
- An Elder Scrolls Legend: Battlespire – 64 Prozent
Stufe 2 enthält dann noch die folgenden fünf Titel:
- UnMetal – 90 Prozent
- Black Skylands – 81 Prozent
- Hello Neighbor: Hide and Seek – 80 Prozent
- Pinball Spire – 79 Prozent
- Chip n Clawz vs. The Brainioids – 80 Prozent
Spielübersicht
Stufe-1-Spiele
In „The Dark Queen of Mortholme“ schlüpft man in die Rolle der bösen Königin und muss in Schleife immer wieder gegen den gleichen Helden antreten, wobei sich bei jedem Durchgang kleine Veränderungen ergeben. In „Streets of Rogue“, einem 2.5D-Cyberpunk-Roguelite, übernimmt der Spieler einen frei wählbaren Charakter (zum Beispiel Polizist, Hacker oder Vampir) um in einer chaotischen Stadt auf kreative Weise Missionen, durch Kämpfen, Schleichen oder soziale Manipulation zu lösen.
In „Embr“ übernimmt der Spieler die Rolle eines privaten Feuerwehrdienstleisters und rettet in turbulenten Einsätzen Menschen aus brennenden Gebäuden, während es gilt, Ausrüstung gezielt einzusetzen und möglichst effizient zu arbeiten. Im hektischen Puzzle-Plattformer „UFO: Unidentified Falling Objects“ ist Reaktionsvermögen nötig, während herabfallende Gegenstände eingesammelt und kombiniert werden müssen, um möglichst viele Punkte zu erzielen. Das Spiel erinnert an eine Mischung aus Dr. Mario und Tetris.
„Blacksmith: Ignite the Forge“ ist ein Spiel, in dem der Ausbau einer Schmiede im Mittelpunkt steht. Durch Ressourcenmanagement und präzise Handwerksprozesse können Waffen und Ausrüstung hergestellt werden, um Kundenaufträge zu erfüllen und die eigene Schmiede weiter auszubauen. In „Dragon Eclipse“ erkundet der Spieler eine von Finsternis bedrohte Fantasy-Welt und sammelt dabei tierische Begleiter (Pokémon lässt grüßen), die weiterentwickelt werden wollen. Wichtig sind dabei taktische Kämpfen, bei denen Positionierung, Fähigkeiten und Teamzusammenstellungen entscheidend sind.
Im Spiel „Gun Frog“ steuert der Spieler einen bewaffneten Frosch, der sich durch actionreiche, oft schnelle Level kämpft und dabei Gegner mit Waffen und Beweglichkeit besiegt, während er seine Fähigkeiten und Ausrüstung im Verlauf verbessert. Im Coop-Spiel „Patch Quest“ erkundet der Spieler, gegebenenfalls mit Unterstützung von Freunden, ein labyrinthartiges Inselgeflecht, fängt und reitet Monster, wie in einem Roguelite-Pokémon, um deren Fähigkeiten im Kampf und zur Fortbewegung flexibel einzusetzen, während er tiefer in die sich ständig verändernden Gebiete vordringt.
Der Spieler übernimmt in „Yaga“ die Rolle eines vom Pech verfolgten, einarmigen Schmieds, in einer von slawischen Mythen inspirierten Spielwelt, der mit selbst geschmiedeten Waffen in actionreichen Kämpfen gegen mythische Wesen bestehen muss. Etwas mehr sagen dürfte vielen Spielern zumindest dem Namen nach „An Elder Scrolls Legend: Battlespire“ von 1997(!). Im Spiel gilt es, als angehender Magier, in einer von Daedra überrannten magischen Ausbildungsfestung ums Überleben zu kämpfen. Dabei durchquert man labyrinthartige Level, in denen Kämpfe, Erkundung und das Sammeln von Ausrüstung im Vordergrund stehen. Die Ereignisse spielen zwischen The Elder Scrolls: Arena von 1994 und Daggerfall (1996).
Stufe-2-Spiele
In „UnMetal“ übernimmt der Spieler die Rolle von Jesse Fox, der in einem feindlichen Militärlager gefangen ist und sich in einem humorvollen, actionreichen Gefängnisausbruch-Abenteuer im MacGyver-Style mit Stealth, Kämpfen und kreativen Lösungsansätzen durch die feindlichen Linien schleicht. In „Black Skylands“ will eine offene Welt aus schwebenden Inseln per Luftschiff erkundet und die eigenen Heimat vor Himmelspiraten und einer neuen mysteriösen Bedrohung beschützt werden. Der Top-Down-Shooter bietet neben Action aber auch Dinge wie Basenbau und Ressourcenmanagement, welche wichtig für die Verbesserung der Ausrüstung und des Luftschiffs sind.
„Hello Neighbor: Hide and Seek“ ist das Prequel zum Stealth-Horror-Spiel „Hello Neighbor“ und erzählt dessen Vorgeschichte. Es setzt auf eine Mischung aus Puzzle, Stealth und Erkundung und punktet mit Atmosphäre und Spannung. Hinter „Pinball Spire“ verbirgt sich ein klassisches Flipper-Spiel. Zum Abschluss beinhaltet das Bundle noch das Spiel „Chip n Clawz vs. The Brainioids“, in welchem die Hauptfiguren Chip und Clawz, gegen die invasiven Brainioids kämpfen, welche die Welt bedrohen. Das Spiel verbindet Action, Plattforming und Rätsel in einem humorvollen und dynamischen Gameplay.
Spielen und Gutes tun
Wie immer geht ein Teil der Erlöse an eine gemeinnützige Organisation, in diesem Fall ist das die Starlight Foundation, welche sich schwer erkrankte Kinder und deren Familien einsetzt.
Preise und Verfügbarkeit
Das 15-for-15-April-Bundle kostet auf der ersten Stufe 10,15 Euro. Für alle 15 Titel werden 15,23 Euro verlangt, wobei das volle Bundle einen Wert von 210,53 Euro hat. Erhältlich ist das Bundle noch bis zum 7. Mai 2026.
Ist das Bundle empfehlenswert?
Wie sieht die Community das aktuelle Humble Bundle? Welche Titel sind empfehlenswert? Nutzt dafür gerne die Umfrage oder die Kommentare zu dieser News, um anderen Nutzern bei ihrer Entscheidung, ob sich die Investition lohnt, zu helfen.
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The Dark Queen of Mortholme
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Streets of Rogue
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Embr
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UFO: Unidentified Falling Objects
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Blacksmith: Ignite the Forge
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Dragon Eclipse
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Gun Frog
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Patch Quest
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Yaga
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An Elder Scrolls Legend: Battlespire
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UnMetal
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Black Skylands
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Hello Neighbor: Hide and Seek
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Pinball Spire
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Chip n Clawz vs. The Brainioids
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Nvidia DLSS 4.5: Ray Reconstruction bekommt ein Update für bessere Qualität

Nvidias DLSS 4.5 hat sich weiterentwickelt. Ein neues Super Resolution (Test) hat den Anfang gemacht, dann folgte DLSS Multi Frame Generation 6× (Test) und nun kommt die letzte, bis jetzt noch fehlende Komponente: Nvidia hat auf der Computex 2026 DLSS Ray Reconstruction 4.5 angekündigt.
Eine bessere Bildqualität bei gleicher Performance
Das „2nd Generation Transformer“ Update für DLSS 4.5 Ray Reconstruction soll eine bessere Bildqualität als DLSS 4 RR liefern, das zu letzt zum Start der RTX-4000-Grafikkarten deutlich verbessert worden ist. Die eigentliche Arbeitsweise von Ray Reconstruction ist dabei identisch geblieben.
Durch die Änderungen soll Ray Reconstruction 4.5 jedoch besser mit temporalen Informationen aus vorherigen Frames umgehen können als zuvor. Darüber hinaus soll das neuronale Netzwerk 20 Prozent mehr Parameter besitzen und eine 35 Prozent höhere Rechenleistung aufweisen. Da das Netzwerk effizienter als das alte arbeitet, sollen die Leistungskosten dennoch gleich hoch wie bei der älteren Version sein.
Das Ergebnis sollen schärfere, mit weniger Fehlern behaftete Bilder als mit der älteren Version sein. Der alte AI-Denoiser von Nvidia hat zwar ebenso die Bildqualität deutlich gegenüber den spieleigenen handgetunten Denoisern verbessern können, hat stellenweise aber auch mit Grafikfehlern zu kämpfen.
Nvidia hat auch erstes Videomaterial für DLSS RR 4.5 gezeigt. So wird Alan Wake 2 ein Upgrade auf DLSS Ray Reconstruction 4.5 bekommen, das laut dem Video in der gezeigten Szene besser das Bildrauschen mehrerer Fernseher zeigt, das mit DLSS RR 4.0 beinahe gänzlich verschwunden ist. Auch Indiana Jones und der große Kreis wird das neue Ray Reconstruction erhalten, das Schatten und Konturen der Umgebung besser darstellen kann. Und in Pragmata zeigen sich Laserschranken, die mit DLSS 4 RR noch zu sehen sind, obwohl diese bereits abgeschaltet sind – der AI-Denoiser benötigt zu lange, um die Änderung mitzubekommen. Aufgrund des besseren Verständnisses vergangener Frames verschwinden die Schranken mit DLSS 4.5 Ray Reconstruction dagegen sofort.
Ab August verfügbar und ab RTX 2000 lauffähig
DLSS 4.5 Ray Reconstruction soll im Laufe des Augusts erscheinen. Die Kompatibilität zu allen GeForce-RTX-Grafikkarten bis hinab zu Turing und damit GeForce RTX 2000 wird erhalten bleiben.
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Nvidia-Spark-Roadmap: Auch Windows-PCs erhalten Vera Rubin und Rosa Feynman

Der erste Spark ist schon längst keine Überraschung mehr, aber die neue Roadmap. Schon heute legt Nvidia den Grundstein für kommende Spark. Diese werden, wie die großen Profi-Chips, stets auf die Kombination der neuesten Arm-Prozessoren und Nvidias-Grafik-Architektur setzen. Der erste Neuling 2028 ist deshalb Vera Rubin Spark.
Der im ersten Nvidia-Windows-PC der neuen Generation verbaute Chip ist ein ziemlich alter Bekannter. Schließlich wurde er de facto bereits zur CES 2025 enthüllt und schon zur Computex 2025 als Windows-PC-Lösung vermutet, denn so einige Samples waren da bereits im Umlauf – auch in Notebooks. Aber alles verzögerte sich deutlich, für Profis kam der GB10-Chip dann im Herbst und Winter, und nun erst ist das dann doch schon altbekannte Produkt auch in den Windows-PC-Markt vorgerückt – unter der Bezeichnung RTX Spark Superchip. Mehr zur heutigen Vorstellung liefert die separate Meldung:
- RTX Spark Superchip: Nvidia greift AMD und Intel im Windows-PC-Markt an
2-Jahres-Rhythmus für Spark
Insofern überrascht Nvidia nun damit, dass die Spark-Familie auch direkt einen eigenen Platz auf der Roadmap des Konzerns bekommen hat. Auf den aktuellen Grace Blackwell Spark wird jedoch erst im Jahr 2028 ein Vera Rubin Spark folgen. In zwei Jahren ist dann auch das LPDDR6-Ökosystem breiter vertreten, sodass dieser Chip direkt auf schnelleren Speicher setzen kann.
Die Kadenz von zwei Jahren setzt Nvidia dann fort, in der Feynman-GPU-Generation wird Rosa die neue Arm-CPU-Serie. Das kombinierte Produkt heißt also Rosa Feynman, und die kleinste Lösung folglich Rosa Feynman Spark. Zum Speicher macht Nvidia hier noch keine Angaben, LPDDR6 oder eventuell schon LPDDR6X dürften aber wohl die Zielvorgabe sein.
Ob die Umsetzung letztlich genau so erfolgt, bleibt aber abzuwarten. Wie schon das erste Produkt gezeigt hat, sind auch Nvidias Lösungen gern für Verschiebungen gut, auch könnten sie mal gar nicht erscheinen. Kürzlich wurde Rubin CPX nämlich von der Roadmap entfernt, er kommt nur eventuell bei Feynman wieder. Viel dürfte beim Spark also davon abhängen, wie gut die erste Generation bereits funktioniert.
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DGX Station for Windows: GB300 zieht vom Datacenter in den Windows-Desktop-PC
Neben dem RTX Spark Superchip für Consumer-Notebooks und Desktop-PCs richtet sich Nvidia mit dem parallel angekündigten GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip an KI-Entwickler mit Wunsch nach einer Windows-Workstation. Entsprechende Systeme sind von Asus, Dell, Gigabyte, HP, MSI und Supermicro für das 4. Quartal geplant.
Die DGX Station for Windows folgt auf die reguläre DGX Station mit Linux, die Nvidia zur GTC im Frühjahr 2025 angekündigt hatte. Diese Systeme sind seit März dieses Jahres bestellbar und sollen über die kommenden Monate ausgeliefert werden. Die Kosten für eine DGX Station liegen je nach nach Anbieter bei 85.000 bis 100.000 US-Dollar.
Marktstart im vierten Quartal
Auch wenn Nvidia und Partner noch keine Preise angekündigt haben, dürfte sich die DGX Station for Windows angesichts identischer Hardware auf demselben Preisniveau bewegen. Asus, Dell, Gigabyte, HP, MSI und Supermicro wollen im Laufe des vierten Quartals 2026 ihre Systeme auf den Markt bringen.
Die DGX Station for Windows hieß in einem Vorabgespräch mit Nvidia tatsächlich noch „RTX Station“, doch im Gegensatz zum RTX Spark Superchip für Windows-Notebooks und Desktop-PCs richtet sich die GB300-Plattform eindeutig an Enterprise-Kunden – deshalb die kurzfristige Umbenennung von RTX zu DGX.
GB300 mit Windows für Enterprise-Workflows
Nvidia will mit den Systemen das „volle Spektrum der Enterprise AI Workflows“ unter Windows abdecken, von der Bereitstellung autonomer Agenten über die Entwicklung von KI-Modellen der technologischen Spitze bis hin zum Inferencing mit hohem Durchsatz, Data Science und physischer künstlicher Intelligenz. Mehrere KI-Agenten sollen parallel laufen und sich mit Enterprise-Anwendungen und Workflows verbinden können. Für große KI-Modelle soll das Pretraining und Finetuning lokal möglich sein. Datenwissenschaftler sollen bei ihrer Arbeit mit insgesamt 748 GB kohärentem Speicher keine Flaschenhälse mehr antreffen. Und beim Inferencing soll selbst bei KI-Modellen mit bis zu 1 Milliarde Parametern noch ein hoher Durchsatz erreicht werden.
OpenShell überwacht autonome Agenten
Autonome Agenten sollen mit Nvidias OpenShell überwacht werden, eine Open-Source-Laufzeitumgebung für autonome KI-Agenten, die von Anfang an auf Sicherheit ausgelegt sein soll. Jeder Agent läuft in einer eigenen, isolierten Sandbox, sodass er nicht unkontrolliert auf andere Programme oder Systembereiche zugreifen kann, erklärt Nvidia. Sicherheits- und Datenschutzregeln werden dabei direkt vom Betriebssystem durchgesetzt und nicht dem Agenten selbst überlassen. Dadurch sollen KI-Agenten keine Sicherheitsrichtlinien umgehen, keine Zugangsdaten stehlen und keine vertraulichen Daten weitergeben können. Die DGX Station für Windows diene Anwendern als sichere Plattform, um solche Agenten lokal zu entwickeln, zu testen und später auf größere Rechenzentren mit Nvidias Architektur auszuweiten.
GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip
Die Einsatzszenarien möglich macht (neben Nvidias Software-Lösungen) die Hardware-Plattform, die praktisch eins zu eins aus dem Datacenter stammt. Der GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip setzt sich aus zwei GPU-Dies und 252 GB HBM3e zusammen und wird über einen 900 GB/s schnellen NVLink-C2C-Interconnect mit einer Grace-CPU verbunden, die 72 Neoverse-V2-Kerne von Arm und 496 GB LPDDR5X mit 396 GB/s bietet. Nvidia gibt die AI-Leistung des Systems mit 20 PetaFLOPS an, wobei es sich um 20 PetaFLOPS für FP4 mit Sparsity-Beschleunigung handelt. Optional lässt sich eine RTX Pro 6000 Blackwell für Raytracing-Workflows hinzufügen. Für das Netzwerk ist wie im Datacenter ein ConnectX-8-SuperNIC mit 800 Gbit/s Bandbreite zuständig.
Die Anforderungen an den Arbeitsplatz für eine solche High-End-Workstation hat Nvidia noch nicht genannt. US-Kunden der DGX Station mit Linux empfiehlt Nvidia aber eine Steckdose an einem Stromkreis mit 20A/120V, demnach mit bis zu 2.400 Watt. Üblich sind in den USA nämlich lediglich 15A/120V für maximal 1.800 Watt. Nvidia gibt den Leistungsbedarf einer DGX Station mit Linux offiziell mit bis zu 1.600 Watt an.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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