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Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone im Test: Saugroboter mit Hochdruckdüse
Ecovacs ist einer der Hersteller, die die Wischwalze auf dem Saugroboter-Markt etabliert haben. Nun bietet der Reinigungsexperte die nächste geniale Saugroboter-Innovation, die die Konkurrenz abkupfern könnte.
Das neue Flaggschiff fährt alles auf, was der Hersteller aktuell zu bieten hat. Darunter auch eine neue integrierte Sprühfunktion namens FocusJet, die es sonst in keinem anderen Saugroboter gibt. Schafft der Deebot X12 OmniCyclone den Sprung in die Saugroboter-Elite?
So richtet Ihr den Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone ein
Optisch sieht der Deebot X12 OmniCyclone aus wie sein Vorgänger. Er verfügt über eine ausfahrbare Seitenbürste und eine Wischwalze für die Nassreinigung. Genial: Die Walze fährt in Ecken intuitiv aus. Hinzu kommt erneut eine speziell konzipierte Hauptbürste, in der sich während des gesamten Testzeitraums keine Menschen- oder Tierhaare verheddert haben.
Leider misst der Ecovacs-Roboter 9,8 cm. Auch wenn es deutlich flachere Modelle auf dem Markt gibt, gibt es eine einfache Erklärung für die Bauhöhe des Deebot X12 OmniCyclone. Das liegt vor allem an der OZMO Roller Wischwalze. Denn alle Saug- und Wischroboter mit dieser Wischtechnik sind höher als Modelle mit Wischmopps.

Bei der Station hat sich optisch ebenfalls wenig seit der vorherigen Generation geändert. Die Station misst 38 x 49,3 x 46,5 cm und verfügt über zwei Wassertanks, bestehend aus einem 3,5-Liter-Frischwassertank und einem 2,7-Liter-Schmutzwassertank. Darüber hinaus gibt es zwei Mini-Tanks für Putzmittel. Dass Ecovacs zwei Putzmittel-Flaschen in den Lieferumfang packt, ist nicht selbstverständlich. Es gibt zahlreiche Hersteller, die darauf verzichten.

Was die Reinigungsfunktionen angeht, fährt Ecovacs volle Geschütze auf. An Bord sind eine Absaugfunktion, die Wäsche sowie die Trocknung der Wischwalze. Außerdem wird für die Wäsche der Walze und vor der Nassreinigung der Wohnung jeweils eine Putzmittellösung dazugegeben. Auch um neue Staubbeutel müsst Ihr Euch nicht kümmern, da Ecovacs auf ein beutelloses Design setzt. Somit seht Ihr immer, ob Ihr den Staubbehälter leeren solltet oder nicht.
Funktionen der Ecovacs-Home-App
Für die Nutzung steht Euch die Ecovacs-Home-App zur Verfügung. Hier nehmt Ihr alle Anpassungen für den Roboter vor. Dort legt Ihr fest, wie stark gesaugt und gewischt werden soll. Zusätzlich passt Ihr an, wie der Roboter durch die Wohnung navigieren soll.

Alle anderen Anpassungsmöglichkeiten finden sich in den weiteren Einstellungen. So könnt Ihr etwa festlegen, in welcher Häufigkeit die Wischwalze nach außen fahren soll, oder wie intensiv die Wartungsfunktionen der Station durchgeführt werden sollen.
So gut saugt und wischt der Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone
Mit einer Saugkraft von 30.000 Pa kann er im Alltag vollends überzeugen. Er liebt Hartböden und glatte Oberflächen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er feine oder grobe Partikel aufsaugen soll. Den Eindruck bestätigt er schließlich auf Teppichen, wo er einzig bei feinem Sand nicht ganz an die Leistung auf dem Hartboden rankommt. Der Fairness halber ist aber auch zu erwähnen, dass das bei fast jedem Saugroboter der Fall ist. Ecovacs hat meiner Meinung nach in Sachen Teppichreinigung immer noch die Nase vorn auf dem Saugroboter-Markt.

Leider verzichtet Ecovacs auf eine mobile Seitenbürste. Das ist auch der Hauptgrund, warum die Eckenreinigung eine der Schwächen des Geräts ist. Der Deebot X12 OmniCyclone hat in der Praxis Probleme, wirklich alle Krümel aus Ecken herauszubekommen.
Fürs Wischen steht dem Roboter wie erwähnt eine 27 cm breite Wischwalze zur Verfügung, die im Alltag einen blitzblanken Boden hinterlässt. Bei leicht eingetrockneten Flecken benötigt der Roboter einige Durchgänge, kriegt Rückstände wie festen Senf dann aber doch weggeschrubbt. Hier hilft aber auch die Hochdruckdüse, die zur Vorbehandlung verdünnte Reinigungslösung auf den Fleck sprüht. Allerdings müsst Ihr vorher die Zone manuell festlegen, die behandelt werden soll.

Beeindruckend ist, dass sich der Roboter bei der Wischwalzen-Wäsche bis zu 13 Prozent Akku wiederholt. Damit eignet sich der Roboter auch für große Wohnungen. Des Weiteren ist der Ecovacs-Roboter ein Kletterkönig. Eine Stufe mit einer Höhe von bis zu 2,4 cm und mehrere Stufen bis zu 4 cm erklimmt er problemlos.
Navigation und Hinderniserkennung im Test
Bei der Navigation und der Hinderniserkennung zeigt er einige Schwächen. Vor allem die bekannten Saugroboter-Endgegner, Tisch- und Stuhlbeine setzen dem Roboter immer wieder zu. Eine Hilfe sind hier natürlich die No-Go-Zonen, die Ihr genau an solchen Stellen Eurer Wohnung einrichten könnt. Anders sieht das im restlichen Testzeitraum aus. Hier navigiert sich der Putzbot problemlos durch die Testfläche. Dabei hilft auch der zusätzliche Sensor, den Ecovacs an der Seite des Roboters anbringt.
Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ecovacs Deebot X12 OmniCyclone?
Der Deebot X12 OmniCyclone von Ecovacs gehört zu den interessantesten Saugrobotern auf dem Markt. Vor allem die neue Sprühfunktion ist bei diesem Modell einzigartig. Sie hilft dabei, auch hartnäckige Flecken beim Wischen zu entfernen, was den Ecovacs-Roboter zu einer der besten Optionen macht, wenn man besonders viel Wert aufs Wischen legt. Ansonsten überzeugt der Roboter auch beim Saugvorgang.
Aber der Roboter ist nicht fehlerfrei. Zum einen zeigt er einige Schwächen bei Tisch- und Stuhlbeinen. Hier solltet Ihr am besten Sperrzonen einrichten. Und zum anderen ist da noch die Leistung in Ecken. Auch in diesem Punkt kann das Gerät nicht mit den Großen mithalten. Eine ausfahrbare Seitenbürste würde dem Roboter hier enorm helfen. Preislich hält der Roboter mit den ganz Großen mit. Dieser liegt nach unverbindlicher Preisempfehlung bei 1.399 Euro. Zum Launch könnt Ihr 150 Euro sparen, sodass aktuell 1.249 Euro auf der Rechnung stehen.
Pros
- Gute Saugleistung auf Teppichen
- Keine Probleme mit Tier- und Menschenhaaren
- Beutelloser Staubbehälter
- Starke Wischleistung
- Hochdruckdüse hilft bei eingetrockneten Flecken
Contras
- Keine ausfahrbare Seitenbürste
- Gelegentliche Patzer bei der Navigation
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
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Nvidia-Spark-Roadmap: Auch Windows-PCs erhalten Vera Rubin und Rosa Feynman

Der erste Spark ist schon längst keine Überraschung mehr, aber die neue Roadmap. Schon heute legt Nvidia den Grundstein für kommende Spark. Diese werden, wie die großen Profi-Chips, stets auf die Kombination der neuesten Arm-Prozessoren und Nvidias-Grafik-Architektur setzen. Der erste Neuling 2028 ist deshalb Vera Rubin Spark.
Der im ersten Nvidia-Windows-PC der neuen Generation verbaute Chip ist ein ziemlich alter Bekannter. Schließlich wurde er de facto bereits zur CES 2025 enthüllt und schon zur Computex 2025 als Windows-PC-Lösung vermutet, denn so einige Samples waren da bereits im Umlauf – auch in Notebooks. Aber alles verzögerte sich deutlich, für Profis kam der GB10-Chip dann im Herbst und Winter, und nun erst ist das dann doch schon altbekannte Produkt auch in den Windows-PC-Markt vorgerückt – unter der Bezeichnung RTX Spark Superchip. Mehr zur heutigen Vorstellung liefert die separate Meldung:
- RTX Spark Superchip: Nvidia greift AMD und Intel im Windows-PC-Markt an
2-Jahres-Rhythmus für Spark
Insofern überrascht Nvidia nun damit, dass die Spark-Familie auch direkt einen eigenen Platz auf der Roadmap des Konzerns bekommen hat. Auf den aktuellen Grace Blackwell Spark wird jedoch erst im Jahr 2028 ein Vera Rubin Spark folgen. In zwei Jahren ist dann auch das LPDDR6-Ökosystem breiter vertreten, sodass dieser Chip direkt auf schnelleren Speicher setzen kann.
Die Kadenz von zwei Jahren setzt Nvidia dann fort, in der Feynman-GPU-Generation wird Rosa die neue Arm-CPU-Serie. Das kombinierte Produkt heißt also Rosa Feynman, und die kleinste Lösung folglich Rosa Feynman Spark. Zum Speicher macht Nvidia hier noch keine Angaben, LPDDR6 oder eventuell schon LPDDR6X dürften aber wohl die Zielvorgabe sein.
Ob die Umsetzung letztlich genau so erfolgt, bleibt aber abzuwarten. Wie schon das erste Produkt gezeigt hat, sind auch Nvidias Lösungen gern für Verschiebungen gut, auch könnten sie mal gar nicht erscheinen. Kürzlich wurde Rubin CPX nämlich von der Roadmap entfernt, er kommt nur eventuell bei Feynman wieder. Viel dürfte beim Spark also davon abhängen, wie gut die erste Generation bereits funktioniert.
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DGX Station for Windows: GB300 zieht vom Datacenter in den Windows-Desktop-PC
Neben dem RTX Spark Superchip für Consumer-Notebooks und Desktop-PCs richtet sich Nvidia mit dem parallel angekündigten GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip an KI-Entwickler mit Wunsch nach einer Windows-Workstation. Entsprechende Systeme sind von Asus, Dell, Gigabyte, HP, MSI und Supermicro für das 4. Quartal geplant.
Die DGX Station for Windows folgt auf die reguläre DGX Station mit Linux, die Nvidia zur GTC im Frühjahr 2025 angekündigt hatte. Diese Systeme sind seit März dieses Jahres bestellbar und sollen über die kommenden Monate ausgeliefert werden. Die Kosten für eine DGX Station liegen je nach nach Anbieter bei 85.000 bis 100.000 US-Dollar.
Marktstart im vierten Quartal
Auch wenn Nvidia und Partner noch keine Preise angekündigt haben, dürfte sich die DGX Station for Windows angesichts identischer Hardware auf demselben Preisniveau bewegen. Asus, Dell, Gigabyte, HP, MSI und Supermicro wollen im Laufe des vierten Quartals 2026 ihre Systeme auf den Markt bringen.
Die DGX Station for Windows hieß in einem Vorabgespräch mit Nvidia tatsächlich noch „RTX Station“, doch im Gegensatz zum RTX Spark Superchip für Windows-Notebooks und Desktop-PCs richtet sich die GB300-Plattform eindeutig an Enterprise-Kunden – deshalb die kurzfristige Umbenennung von RTX zu DGX.
GB300 mit Windows für Enterprise-Workflows
Nvidia will mit den Systemen das „volle Spektrum der Enterprise AI Workflows“ unter Windows abdecken, von der Bereitstellung autonomer Agenten über die Entwicklung von KI-Modellen der technologischen Spitze bis hin zum Inferencing mit hohem Durchsatz, Data Science und physischer künstlicher Intelligenz. Mehrere KI-Agenten sollen parallel laufen und sich mit Enterprise-Anwendungen und Workflows verbinden können. Für große KI-Modelle soll das Pretraining und Finetuning lokal möglich sein. Datenwissenschaftler sollen bei ihrer Arbeit mit insgesamt 748 GB kohärentem Speicher keine Flaschenhälse mehr antreffen. Und beim Inferencing soll selbst bei KI-Modellen mit bis zu 1 Milliarde Parametern noch ein hoher Durchsatz erreicht werden.
OpenShell überwacht autonome Agenten
Autonome Agenten sollen mit Nvidias OpenShell überwacht werden, eine Open-Source-Laufzeitumgebung für autonome KI-Agenten, die von Anfang an auf Sicherheit ausgelegt sein soll. Jeder Agent läuft in einer eigenen, isolierten Sandbox, sodass er nicht unkontrolliert auf andere Programme oder Systembereiche zugreifen kann, erklärt Nvidia. Sicherheits- und Datenschutzregeln werden dabei direkt vom Betriebssystem durchgesetzt und nicht dem Agenten selbst überlassen. Dadurch sollen KI-Agenten keine Sicherheitsrichtlinien umgehen, keine Zugangsdaten stehlen und keine vertraulichen Daten weitergeben können. Die DGX Station für Windows diene Anwendern als sichere Plattform, um solche Agenten lokal zu entwickeln, zu testen und später auf größere Rechenzentren mit Nvidias Architektur auszuweiten.
GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip
Die Einsatzszenarien möglich macht (neben Nvidias Software-Lösungen) die Hardware-Plattform, die praktisch eins zu eins aus dem Datacenter stammt. Der GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip setzt sich aus zwei GPU-Dies und 252 GB HBM3e zusammen und wird über einen 900 GB/s schnellen NVLink-C2C-Interconnect mit einer Grace-CPU verbunden, die 72 Neoverse-V2-Kerne von Arm und 496 GB LPDDR5X mit 396 GB/s bietet. Nvidia gibt die AI-Leistung des Systems mit 20 PetaFLOPS an, wobei es sich um 20 PetaFLOPS für FP4 mit Sparsity-Beschleunigung handelt. Optional lässt sich eine RTX Pro 6000 Blackwell für Raytracing-Workflows hinzufügen. Für das Netzwerk ist wie im Datacenter ein ConnectX-8-SuperNIC mit 800 Gbit/s Bandbreite zuständig.
Die Anforderungen an den Arbeitsplatz für eine solche High-End-Workstation hat Nvidia noch nicht genannt. US-Kunden der DGX Station mit Linux empfiehlt Nvidia aber eine Steckdose an einem Stromkreis mit 20A/120V, demnach mit bis zu 2.400 Watt. Üblich sind in den USA nämlich lediglich 15A/120V für maximal 1.800 Watt. Nvidia gibt den Leistungsbedarf einer DGX Station mit Linux offiziell mit bis zu 1.600 Watt an.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Intel Diamond Rapids: 2027 erscheint Intels bester Xeon in Intel-18A-P-Fertigung
Zur Computex 2026 hat Intel den ersten öffentlichen Teaser für Diamond Rapids mit dabei. Intels kommender Xeon wird daheim gefertigt, Intel Foundry übernimmt auch hier den Großteil der Arbeiten, wie zuletzt bereits bei Intel Granite Rapids und seit heute auch Intel Clearwater Forest. Der Aufbau überrascht.
Intels Teaser zur Messe in Taiwan soll natürlich auch die Partner auf großer Bühne beruhigen. Zuletzt klang das schließlich mitunter weniger rosig, denn so richtig konkurrenzfähig sieht Intels eigener CEO Lip-Bu Tan die Sparte in der Serie schließlich auch nicht, was er vor allem auf das Fehlen von SMT schiebt. Dieses wird erst in der Generation nach Intel Diamond Rapids, Codename Intel Coral Rapids wieder Einzug halten. Und genau dort versucht Intel derzeit alles, dies auch nur irgendwie zu beschleunigen.
Ein oder gar eineinhalb Jahre abzukürzen ist dabei aber nicht möglich, das weiß auch Intel. Also muss auch Diamond Rapids in den Markt, schließlich ist die Nachfrage nach Prozessoren explodiert – und soll sie nach letzten Schätzungen auch in den kommenden Jahren bleiben. Für Diamond Rapids ist das gut: Er wird viel Kundschaft ansprechen können, auch wenn es mitunter vielleicht im absolut gesehenen Bereich ein besseres Produkt gibt. Mit gänzlich stumpfen Waffen tritt aber auch Intels neuer Xeon nicht an.
Vier große CPU-Dies (+Stacked-Cache?) und innenliegende IO-Tiles
Dabei überrascht bereits das Erscheinungsbild von Intel Diamond Rapids. Die I/O-Tiles wandern nun nämlich auch hier von außen nach innen, die CPU-Tiles sind außen gelagert – das erinnert an AMDs Ansatz. Der Vorteil dabei ist nämlich nun, dass alle CPU-Tiles den gleichen kurzen Weg zum I/O-Die haben. Bei den aktuellen Xeon 6 muss der mittlere Die nämlich noch einen längeren Weg zurücklegen, auch sind die I/O-Dies untereinander so maximal weit entfernt.
Vier der CPU-Kacheln sollen insgesamt 50 Prozent mehr Kerne bieten als bisherige Xeon 6 – die Zahl 192 kommt dabei heraus und wurde so auch schon oft benannt. Da die vier (blauen) CPU-Kacheln nun pro Chip wieder viel mehr Kerne bieten (und die Animation es andeutet), könnte der L3-Cache und eventuell noch mehr auf einen darunterliegenden Chip ausgelagert sein – also exakt so, wie es Intel bei Clearwater Forest macht. Dort sitzen reine CPU-Kerne auf einem „Cache-Tile“.
Und diese CPU-Kerne werden in Intel 18A-P gefertigt, der Performance-Ausbaustufe des aktuellen Prozesses Intel 18A, der bisher das mobile Umfeld adressierte.
Die I/O-Chips dürfte Intel erneut in einem etwas älteren Prozess auflegen, genau benennt das Intel heute noch nicht. Bei den aktuellen Xeon 6(+) Granite Rapids und Clearwater Forest basierten sie noch auf Intels 10-nm-Prozess ohne EUV, Intel 7 genannt. Da I/O-Elemente oft kaum oder nur wenig skalieren, reicht hier in der Regel ein etwas älterer Prozess, der zudem noch deutlich günstiger ist und eine sehr hohe Ausbeute bietet.
Mit dabei ist bei Diamond Rapids eine deutlich gesteigerte Speicherbandbreite um den Faktor 2x – dank Zusammenspiel aus 16 statt bisher 12 Kanälen und MRDIMM-12800 statt 8000 MT/s – sowie Unterstützung für PCI Express 6.0.
Mehr Details zu Hot Chips 2026 erwartet
Nachfragen von ComputerBase wollte Intel zu dem Zeitpunkt nicht beantworten und verwies auf den Spätsommer, Stichwort Hot Chips 2026. Hier dürfte es eine ziemlich detaillierte Vorstellung des Produkts geben, letztes Jahr hat Intel an gleicher Stelle Clearwater Forest (CWF) enthüllt. Immerhin hat Intel schon einmal klargestellt, dass AET hier auch dabei ist – in einem ganz anderen Markt als CWF doch vertreten ist.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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