Apps & Mobile Entwicklung
Hunderte Datenbanken offen im Netz: KI-Agenten übernehmen unsichere Voreinstellungen ohne Kontrolle
Hunderte Webseiten von Unternehmen und kleinen Startups stehen mit offenen Datenbanken im Netz, berichtet die Zeit. Auslöser ist der Recherche zufolge mit KI-Agenten erstellter Code, bei dem oftmals die Datenbank-Software Supabase verwendet wurde, ohne die unsicheren Standardeinstellungen zu ändern.
In Kooperation mit der Zeit hat der IT-Sicherheitsforscher Christopher Helm 670 Webseiten im deutschsprachigen Raum untersucht, die Supabase als Backend nutzen. Fast die Hälfte der Datenbanken war offen zugänglich. Offen im Netz standen etwa Gesundheitsdaten, Passwörter, Kundendaten oder Informationen von kritischer Infrastruktur, die Zeit konnte diese teilweise einsehen. In manchen Fällen war es sogar möglich, Inhalte auf den jeweiligen Webseiten zu verändern.
Konkret betroffen war etwa ein deutscher Mittelständer, bei dem standen 564 Tabellen und 700.000 Datensätze über die Produktion offen im Netz. Betroffene gibt es auch über Deutschland hinaus. Bei einem amerikanischen Anbieter von IT-Sicherheitsschulungen für Behörden standen Hunderte Kundennamen im Netz – dazu zählten auch die privaten Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern.
Unsichere Standardeinstellungen werden von Agenten fraglos übernommen
Supabase ist eine der Lösungen, die Coding-Agenten laut dem Bericht der Zeit oft nutzen, um Webseiten zu erstellen. Der Haken ist demnach: Von Haus aus ist Supabase mit laxen Sicherheitseinstellungen konfiguriert. Wer diese Lösung standardmäßig konfiguriert hatte, ließ Daten offen im Netz stehen.
Für dieses Vorgehen ist Supabase schon länger umstritten. Bis dato hat sich der Anbieter immer mit der Aussage gerechtfertigt, Kunden würden diese Vorgehensweise begrüßen. Anwender wüssten, welche Konsequenzen das hätte.
Mit den KI-Agenten ändert sich das aber. Nun sind auch Laien in der Lage, mit wenigen Befehlen komplette Webseiten zu erstellen. Die Zeit berichtet etwa von einer jungen Unternehmerin, die auf diese Weise einen Webshop erstellt hat. Betroffen sind aber auch etablierte Unternehmen.
Im Fall von Supabase haben die Coding-Agenten nun die unsicheren Voreinstellungen übernommen. Wer keine technische Expertise hat, bemerkt so etwas nicht – und hat auch kein Gespür für die Konsequenzen. Daten von Kunden stehen offen im Netz.
Supabase lenkt ein
Supabase wollte auf Anfrage der Zeit keinen Fehler einräumen. Erst im Rahmen eines ausführlichen Austausches erklärte der Anbieter, dass Anpassungen erforderlich sind. Sicherheitslücken wurden nach Hinweisen des IT-Sicherheitsexperten Helm nach und nach geschlossen. Teilweise entstanden unterwegs noch neue, Helm bezeichnete den Prozess in der Zeit „wie Mühle spielen in 3D“.
Für reguläre Entwickler hat man schon im Januar 2026 – nach viel Kritik – die Einstellungen angepasst, bei KI-Agenten folgt dieser Schritt nun ebenfalls. Das Unternehmen spricht laut Zeit von einer „sich veränderten Welt“, die neue Maßnahmen erforderlich macht. Bei bestehenden Supabase-Datenbanken will man die Sicherheitseinstellungen aber nicht anpassen, weil dann laut Supabase die Gefahr bestehe, dass es zu „echten Ausfällen bei echten Nutzern“ käme.
Die Zeit hat den Austausch detailliert dokumentiert.
Agenten können Sicherheitslücken zigfach reproduzieren
Dass KI-Agenten ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln können, hat ComputerBase bereits im Langzeittest von Claude Code beschrieben. Anwender ohne nennenswerte Programmierkenntnisse können mit solchen Tools komplexe Projekte umsetzen. Ohne Detailverständnis und ein Gespür für potenzielle Baustellen lässt sich aber kaum abschätzen, wo Risiken für gravierende Sicherheitsleck liegen.
Was die Angriffsfläche dem Zeit-Bericht nach zudem noch erhöht: KI-Agenten neigen dazu, bestimmte Vorgehensweisen zu reproduzieren. Während Entwickler individuelle Fehler begehen, können Schwachstellen wie die fehlerhaft konfigurierten Supabase-Datenbanken in Hunderten bis Tausenden Projekten auftauchen. Angreifer bietet sich damit die Option, in diesem Fall etwa Webseiten mit Supabase-Datenbank automatisiert zu analysieren.
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Ersteindruck zum eufy C15: Mähroboter schneidet zuverlässig den Rasen – mit Rabatt
Nach der Ankündigung zum MWC 2026 Anfang März kann der Rasenmähroboter eufy C15 von Anker ab sofort vorbestellt werden. Als kleinere Alternative zum eufy E15 und E18 startet er günstiger in den Handel und kann für 899 Euro ohne Garage und 999 Euro mit Garage bestellt werden. Wer bis zum 21. Mai 1 Euro anzahlt, spart 150 Euro.
Denn mit der Anzahlung kann man sich das 999-Euro-Modell für insgesamt 850 Euro sichern. Die Aktion läuft bis einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart, der am 22. Mai angesetzt ist. Zum Vergleich: Der eufy E15 für bis zu 800 Quadratmeter kostet derzeit 1.099 Euro* und der eufy E18 für bis zu 1.200 Quadratmeter wird für 1.599 Euro* verkauft.
ComputerBase konnte den C15 in den letzten Tagen bereits ausprobieren und liefert zum Vorbestellungsstart einen kurzen Ersteindruck.
TrueVision-Kamerasystem und 500 Quadratmeter Mähfläche
Der eufy C15 ist für Flächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und schafft Steigungen bis zu 32 Prozent – 8 Prozent weniger als die 40 Prozent des E15 und E18. Mit einer Schnittbreite von 180 mm fällt diese aber schmaler aus als bei den beiden größeren Modellen, die 203 mm bieten. Wie die E-Serie setzt auch der eufy C15 auf die eufy TrueVision-Technologie, so dass der Mähroboter ohne Begrenzungskabel, RTK-Antenne und manuelles Kartieren auskommt. Stattdessen erfassen Kameras in Kombination mit KI-Navigation den Garten automatisch und passen ihn bei Veränderung auch automatisch an. Ein Abfahren des Rasenrandes, wie es von anderen Mährobotern bekannt ist, ist beim eufy C15 so auch nicht mehr erforderlich, denn der Mähroboter fährt beim Einrichten automatisch einmal alle Ränder ab, indem er mit der Vorderseite Bahn für Bahn das Feld absteckt.
Sehr positiver Ersteindruck
Das funktioniert in einem ersten Test von ComputerBase hervorragend und angrenzende Beete und Blumen wurden korrekt erkannt und nicht niedergemäht. Auch die allgemeine Navigation ist sehr durchdacht, da es der eufy C15 vermeidet, auf der Stelle zu rotieren, ohne ein Rad zu drehen. Das typische Eingraben und Schieben der Räder über den Rasen ist im Test deshalb bisher nicht aufgetreten. Zudem fährt der C15 Ecken und Engstellen noch einmal rückwärts an, so dass er diese, soweit es bauartbedingt möglich ist, möglichst bündig mäht. Gerade bei engeren, kleinen Gärten überzeugt diese Art der Navigation im bisherigen Vorabtest sehr. Grundsätzlich mäht der C15 zunächst die Rasenfläche und fährt dann noch einmal den Rand ab. Im folgenden Video ist zu sehen, wie der eufy C15 am Ende einer gemähten Bahn wendet.
Erfreulich ist auch, dass die Basisstation im Alltag nicht wie im Handbuch angegeben einen halben Meter Freiraum nach rechts und links benötigt. Denn gerade in kleineren Gärten lässt sich dies nicht immer realisieren. Nach der ersten Einrichtung kann man die Station problemlos auch so versetzen, dass kein Freiraum neben ihr ist, da der eufy C15 nach hinten aus der Ladestation herausfährt. Das folgende Video zeigt den Startvorgang aus der Garage des eufy C15.
Über das Kamerasystem kann man auch jederzeit ein Livebild des Roboters einblenden und über die App selbst die Steuerung übernehmen – wobei sich die Klingen zum Mähen dann nicht drehen.
Viele Optionen in der App
Der bei der automatischen Erfassung der Rasenfläche erkannten Rasen lässt sich anschließend in der App um weitere Zonen, Sperrzonen, erzwungene Fahrbereiche oder virtuelle Wände etwa zu Nachbargärten, falls notwendig, ergänzen. Auch Optionen wie das Mähen von gelbem Gras, die Mährichtung oder Zeitpläne lassen sich konfigurieren. Auch der Abstand zwischen den Bahnen lässt sich einstellen, um selbst entscheiden zu können, wie schnell oder wie präzise der Mähvorgang sein soll. Die Schnitthöhe wird über ein Drehrad an der Oberseite des C15 zwischen 20 und 60 mm eingestellt, sie lässt sich nicht in der App anpassen. Wiederum in der App einstellen lässt sich jedoch der Randbereich, der bewusst vergrößert oder auch reduziert werden kann, etwa wenn Rasenkantensteine verlegt sind.
Regensensor und Kleintiererkennung
Die 3D-Hinderniserkennung identifiziert über 300 typische Objekte und umfährt sie. Gleichzeitig erkennt der C15 auch Kleintiere wie Igel und stoppt automatisch. Anker empfiehlt aber zudem, den Mähroboter weder in der Dämmerung noch nachts fahren zu lassen, um Kleintiere optimal zu schützen. Ein Regensensor auf dem C15 erkennt einsetzenden Regen und kann das Mähen bei Nässe verhindern. Ebenso wie bei wenig Licht kehrt der C15 dann automatisch in die Basisstation zurück. Laut Anker arbeitet der C15 mit 58 Dezibel.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Exportverbot für Fabrikausrüstung: Weitere Daumenschrauben für Chinas 7-nm-Fertigung
Die USA haben weitere Exportverbote für Fabrikausrüstung nach China aufgelegt. Die Ziele sind Hua Hong und Huali Microelectronics, beides Zulieferer für Huawei, die wiederum seit vielen Jahren auf der Sanktionsliste stehen. Mit dem Vorgehen soll das rasche Voranschreiten der 7-nm-Fertigung unterbunden werden.
Hua Hong Semiconductor ist nach SMIC der zweitgrößte Fertiger halbwegs moderner Chips in China. Auch dies ist bisher primär westlichen Werkzeugen zu verdanken, denn ohne die Gerätschaften von LAM, KLA, Applied und anderen wäre Chinas Fertigung noch Jahre von dem Stand entfernt, den sie heute hat. Um sie nicht noch zügiger besser werden zu lassen, legt das U.S. Department of Commerce weitere Exportrichtlinien auf. Aktuell sind dies zwar nur „is-informed“-Anweisungen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass daraus schnell feste Regularien werden.
Hua Hong wird nachgesagt, dass sie ab diesem Jahr Huaweis neue AI-Beschleuniger bauen sollen. Während SMIC bisher den größten Anteil der Chipfertigung primär für mobile Lösungen und SoCs von Huawei/HiSilicon übernimmt, soll Hua Hong nun einen Anteil im Profi-Bereich übernehmen. Die Shanghai Huali Microelectronics Corporation (HLMC) ist ein Tochterunternehmen von Hua Hong und produziert primär in denselben Einrichtungen, der Staat hat hier voraussichtlich maßgeblichen Einfluss. Der Fertiger soll von SiCarrier unterstützt werden, die wiederum von Huawei Unterstützung erhalten und in Hua Hongs neuer Fabrik an zusätzlichen Verbesserungen in der Fertigung forschen und neue Prozesse rund um 7 nm entwickeln. Diese sollen dann in Huawei-Produkte fließen. Für Ende 2026 war hier mit einer Produktion von einigen Tausend Wafern für 7 nm geplant worden, berichtet Reuters. Bisher fertigt HLMC bestenfalls Chips in 28/22 nm.
China-Verkäufe bleiben Milliardengeschäft
Für die Fabrikausrüster könnten die zusätzlichen Einschränkungen weitere Umsatzverluste nach sich ziehen. In den letzten Jahren konnten die Tool-Lieferanten viele Milliarden Dollar in China umsetzen, das Damoklesschwert der plötzlichen Sanktionierung schwebte dabei stets über ihnen. Entsprechende Pläne dürfte es deshalb durchaus in den Schubladen der großen Unternehmen geben. Da die Chipindustrie und Neubauten aber auch außerhalb von China aktuell boomen, sollten die Auswirkungen handhabbar bleiben. Wie üblich ist das Thema ohnehin nicht schwarz oder weiß, denn während vielleicht das eine Produkt nicht mehr geliefert werden darf, können es viele andere weiterhin. Bei LAM Research beispielsweise macht das China-Geschäft auch Anfang 2026 noch 34 Prozent des Umsatzes von insgesamt 5,84 Milliarden US-Dollar aus. Der Wegfall des einen oder anderen Kunden und Geräts geht hier letztlich in der Masse unter.
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ID. Polo: Volkswagen enthüllt Design sowie Modellvarianten und startet Vorverkauf
Volkswagen selbst hat über den neuen ID. Polo bereits viel verraten, offizielle Weltpremiere des neuen elektrischen Polo ist jedoch erst heute und neben dem unverhüllten Design nennt VW nun auch alle Details zu den Ausstattungslinien, dem Verkaufsstart und dem Preis. Der Vorverkauf des ID. Polo startet ab sofort.
Grundmodell bleibt unter 25.000 Euro
Letzte Gerüchte, wonach VW den bereits kommunizierten Preis von „unter 25.000 Euro“ doch nicht würde halten können, bewahrheiten sich somit nicht. Zumindest das Grundmodell ID. Polo Trend mit einer prognostizierten Reichweite von bis zu 329 km wird zu diesem Preis angeboten werden – wann genau, ist weiterhin unbekannt. Laut Pressemitteilung „ab sofort“, doch bisher wird der ID. Polo nur in den teureren Varianten Life und Style offeriert. Sicher ist: Im nächsten Jahr soll es zudem das sportliches Topmodell ID. Polo GTI mit 166 kW (226 PS) geben.
Wie VW inzwischen im Konfigurator des ID. Polo nennt, wird es die Ausstattungslinie Trend voraussichtlich ab Mitte Juli 2026 geben.
116-211 PS, 37-52 kWh Akku und 90-105 kW Laden
Der neue ID. Polo wird zum Start mit den drei Leistungsstufen 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS), den zwei Batteriegrößen 37 kWh und 52 kWh netto und bis zu 455 km Reichweite verfügbar sein. Als Uni-Farben stehen „Python Yellow“, „Candy White“ und „Tornado Red“ zur Auswahl, bei den Metallic-Farben bietet VW „Grenadil Black“, „Magnetic Tech“, „Dolomit Silver“ und „Celestial Blue“ an. Die inzwischen siebte Generation des Polo basiert auf der aktuellen Evolutionsstufe des Modularen E-Antriebsbaukasten: dem MEB+. Angetrieben wird der ID. Polo über die Vorderachse.
Alle Versionen nutzen die neu entwickelte „Konzern-Einheitszelle“, die kleiner und effizienter gebaut werden kann. Die 85-kW- und 99-kW-Versionen werden dabei serienmäßig mit einer 37 kWh (netto) großen LFP-Version der neuen Hochvolt-Batterie starten. Sie kann an DC-Schnellladesäulen mit bis zu 90 kW geladen werden. Der ID. Polo soll mit dieser 37-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 329 km bieten. Die 155-kW- und 166-kW-Antriebe werden von einer NMC-Variante (Nickel-Mangan-Kobalt-Akku) betrieben. Diese 52-kWh-Batterie soll Reichweiten von bis zu 455 km bieten, wobei es sich ebenso wie für die kleinere Version noch um vorläufige Prognosen handelt. Die größere Batterie kann mit bis zu 105 kW an DC-Säulen geladen werden.
Bei den Technologien können Nutzer auch auf Funktionen wie das neue „Connected Travel Assist“ mit assistierter Quer- und Längsführung samt automatischer Ampelerkennung zurückgreifen. Erkennt das System eine rote Ampel, bremst es den ID. Polo automatisch im Rahmen der Systemgrenzen bis zum Stillstand ab.
One-Pedal-Driving mit starkem Verzögern des Autos allein über die Regulierung des Gaspedals gehört ebenso wie die Funktion Vehicle-to-Load, bei der das Auto zur Stromquelle mit bis zu 3,6 kW für externe Geräte wie e-Bikes wird, zur Serienausstattung. Optional oder in der Style-Variante ist der ID. Polo auch mit digitalem Fahrzeugschlüssel konfigurierbar.
Als Sonderausstattung ist auch ein Soundsystem von Harman Kardon mit 425 Watt Musikleistung, zehn Lautsprechern inklusive Center-Speaker und einem Subwoofer erhältlich. Für den Subwoofer muss dabei jedoch Platz im Kofferraum geopfert werden. Ebenfalls optional verfügbar sind ein Panorama-Glasdach und eine pneumatische Massage-Funktion der elektrisch einstellbaren 12-Wege-Vordersitze.
Kürzer, breiter und mit mehr Kofferraum als der Verbrenner
Dem MEB+ verdankt der neue ID. Polo ein Kofferraumvolumen von 441 Litern. Die Abmessungen des neuen Polo betragen 4.053 mm in der Länge, 1.816 mm in der Breite und 1.530 mm in der Höhe. Der Radstand beträgt 2.600 mm. Zum Vergleich, die Werte des parallel weiterhin angebotenen Verbrenner-MQB-Polo: 4.074 mm Länge, 1.751 mm Breite, 1.451 mm Höhe und 2.552 mm Radstand. Er bietet dabei ein Kofferraumvolumen von 351 Litern.
Mit 37-kWh-Batterie wiegt der ID. Polo ab 1.568 kg, mit 52-kWh-Batterie startet er ab 1.576 kg.
Trend, Life und Style: Die Ausstattungen im Vergleich
Mit dem ID. Polo kehren auch die klassischen Modellnamen in die elektrische Volkswagen-Welt zurück.
Trend mit LED und Spurhalteassistent
Trend stellt wie seit jeher die Einstiegsversion dar. Sie bietet beim ID. Polo die DC-Schnellladefunktion mit 90 kW und Assistenzsysteme wie „Side Assist“ und den Spurhalteassistent (inkl. Emergency Assist). Auch die LED-Scheinwerfer inkl. Fernlichtassistent, das Digital Cockpit mit 10-Zoll-Display, das 13-Zoll-Infotainmentsystem „Innovision“, ein
Multifunktionslenkrad aus Kunstleder und eine Klimaautomatik gehören zur Serienausstattung.
Die Modellvariante Life erhält zudem eine automatische Distanzregelung (ACC), eine Rückfahrkamera („Rear View“), eine Einparkhilfe vorne und einen Kreuzungsassistent. Zusätzlich gehören ein automatisch abblendender Innenspiegel und elektrisch anklappbare Außenspiegel mit Memory-Funktion zur Serienausstattung. Auch digitale Extras wie die Sprachsteuerung, App Connect für Apple CarPlay und Android Auto sowie eine induktive Ladefunktion für das Smartphone sind beim Life-Modell serienmäßig. Außerdem ist ein variabler Ladeboden für den Kofferraum integriert.
IQ.Light für die Topversion Style
Die Topversion Style bietet darüber hinaus Extras wie die LED-Matrix-Scheinwerfer IQ.Light, beleuchtete LED-Lichtleisten, 3D-LED-Rückleuchten, ein illuminiertes VW-Emblem in der Front- und Heckpartie sowie Sport-Komfort-Sitze und eine Ambientebeleuchtung im Innenraum. Auch Funktionen wie eine Lenkrad- und Sitzheizung sowie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sind Teil dieser Ausstattungslinie. Style bietet zudem den digitalen Fahrzeugschlüssel (Mobile Device Key) für einen Zugang zum Fahrzeug mit dem Smartphone oder der Smartwatch.
Wieder mit physischen Tasten und Knöpfen
Auch beim ID. Polo setzt VW zudem auf das digitale und analoge Zusammenspiel und hat aus den Erfahrungen und das Feedback der Käufer gelernt, die sich bei den ersten elektrischen Fahrzeugen des Konzerns beispielsweise zu Recht über unbeleuchtete Lautstärketasten des Infotainment-Systems beschwert hatten. Statt auf eine Touch-Bedienung setzt der ID.Polo deshalb am Lenkrad, für die Fensterheber und die Lautstärkesteuerung auf physische Tasten und Knöpfe.
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