Apps & Mobile Entwicklung
ID-Cooling IS-53 XT & IS-77 XT: Zwei Kühler kühlen CPUs in kleinen und winzigen Gehäusen

Zwei SFF-CPU-Kühler von ID-Cooling richten sich an Besitzer kleiner und kleinster Gehäuse. Die Höhe von IS-53 XT und IS-77 XT steckt bereits im Namen: Sie sind nur 53 beziehungsweise 77 Millimeter hoch. Das größere Modell versteckt seinen Lüfter.
Der IS-53 XT im Detail
Der flache IS-53 XT setzt seine Lamellen über eine Basisplatte direkt in Kontakt mit dem Prozessor, Heatpipes nutzt er nicht. Auf diese Weise kann er die Fläche zum Abgeben von Wärme bei geringer Bauhöhe maximieren. Bei Kühlern unter 55 Millimeter Höhe ist das der Regelfall. Die insgesamt geringen Abmessungen sollen laut Hersteller dazu führen, dass eine Kollision mit Speicher, GPU oder Bauteilen auf dem Mainboard vermieden wird.
Auf dem Kühlkörper sitzt ein flacher 92-mm-Lüfter mit 17 Millimeter hohem Rahmen. Er kann mit Drehzahlen zwischen 800 und 3.000 U/min betrieben werden. Maximal können laut Herstellerangaben so 120 Watt TDP bewältigt werden.
Der IS-77 XT im Detail
Beim IS-77 XT übernehmen sechs Heatpipes den Wärmetransfer. Sein Lamellenkörper ist größer und wird deshalb weiter vom CPU-Sockel entfernt positioniert. Zum Mainboard bleiben 42 Millimeter Abstand, was für flache Speichermodule ausreichend ist.
Der Lüfter im Format 120 mm (500 bis 1.850 U/min) sitzt unter den Lamellen. Dadurch sowie durch die „saugende“ Ausrichtung sollen Verwirbelungen durch einen geringen Abstand zwischen Kühler und Seitenteil in besonders schmalen Gehäusen reduziert werden. Alternativ kann der Lüfter aber auch in herkömmlicher Anordnung durch die Lamellen hindurch blasen. Maximal ist der Kühler für eine TDP von 150 Watt ausgelegt.
Die Montage beider Kühler ist dementsprechend auf Midrange-Plattformen möglich. Bei Intel sind dies die LGA 115x, 1200, 1700 und 1851, bei AMD AM4 und AM5.
Preis und Verfügbarkeit
IS-53 XT und IS-77 XT sind für rund 29 respektive 40 Euro bereits im Handel erhältlich. Das Segment von SFF-Kühlern ist dabei eng gestaffelt und hält für quasi jede Gehäusegröße das passende Produkt bereit: Größe und Preis klammern damit den IS-67 XT sowie vergleichbare Kühler wie den Big Shuriken 4 oder Thermalright AXP120-X67.
Apps & Mobile Entwicklung
Corsair SSD Toolbox 2.0: Neuauflage erhält komplett neues Design

Zumindest optisch hat sich viel getan bei der SSD Toolbox von Corsair. Die neue Version 2.0, die als „Preview“ mit Version 2.0.129 erschienen ist, besitzt ein komplett neues Design, das weitaus zeitgemäßer als die angestaubte Oberfläche der 1.x-Versionen wirkt.
Bei den Funktionen hat sich hingegen nicht viel verändert. Die Option zum Over-Provisioning, also einer individuellen Anpassung der Größe des Reservespeichers, ist entfallen. Stattdessen gibt es nun ein Trim-Menü, über das im Grunde nur die Windows-Funktionen zum Ausführen und Planen des TRIM-Befehls zur Datenbereinigung genutzt werden. Funktionen zum Klonen einer Partition oder den Abruf der SMART-Werte blieben erhalten. Einige davon stehen aber nur für Corsair-SSDs zur Verfügung.
Dass es sich im Grunde noch um eine Beta-Version handelt, die hier als Preview bezeichnet wird, zeigt sich an Schreibfehlern in der deutschen Fassung. Die Software steht wie gewohnt kostenlos zum Download zur Verfügung und wird für Firmware-Updates bei Corsair-SSDs benötigt.
Nähere Informationen liefern die Release-Notes*.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
Downloads
-
4,3 Sterne
Die Corsair SSD Toolbox ist Corsairs Verwaltungstool für die hauseigenen SSDs.
- Version 1.2.6.9
- Version 2.0.129 Preview Deutsch
Apps & Mobile Entwicklung
Forza Horizon 6: Ab Mai rasen Spieler als Tourist durch Japan
Microsoft verrät mehr über das Open-World-Rennspiel Forza Horizon 6. Dazu gehört auch der Erscheinungstermin im Frühjahr. Dann dürfen Spieler auf Touristenfahrt nach Japan – und das ist nicht nur daher gesagt, erläutern die Entwickler.
Im Gegensatz zu den bisherigen Schauplätzen der Serie ist Japan ein deutlich exotischerer Schauplatz mit gänzlicher anderer Kultur. Entwickler Playground Games lässt Spieler deshalb als Fan und Tourist in Japan ankommen, der erst im Laufe seiner Reise Teil der dortigen Rennszene wird. Dabei soll er das Land nach und nach kennenlernen und immer weiter in der Szene aufsteigen.
Weil Japan für Europäer und Amerikaner nicht unbedingt eingängig ist, bekommen Spieler zwei Begleiter. Die Figur Mei soll als „japanische Autobauerin“ eine „besondere Insiderperspektive“ liefern, so die Entwickler. In Ergänzung zu den Armbändern, die Spielfortschritte dokumentieren, führt Playground zudem ein Tagebuch ein. Dort werden Erinnerungsstücke gesammelt, die sich in der Welt finden lassen.
Mehr Soziales
Japan hat für Entdeckungen viel zu bieten. Neben neon-getränkten Tech-Metropolen wie Tokio bietet das Land kurvige Berge und Pässe. Tokio soll bei weitem die größte Stadt der Serie werden. Wie bei der ersten Ankündigung betont Playground, dass es nicht um eine direkte Nachbildung des Landes gehe, sondern darum, seine „Essenz“ und Atmosphäre einzufangen, auch, damit das Erlebnis im Spiel spaßig bleibt.
In diesem Sinne werden drei Orte für regelmäßige „Car Meets“, inspiriert von der japanischen Autoszene, integriert. Sie dienen als Treffpunkt mit anderen Spielern – dieser interaktiven, sozialen Aspekt bleibt der Reihe erhalten und wird, auch mit mehr Coop-Aktivitäten, ausgebaut. Er spiegelt sich auch im neuen „Estate“, einem Wohnsitz, den Spieler frei gestalten können. Auch er ist für Besucher zugänglich.
Termin und Versionen
Gefahren wird schon zum Start mit etwa 550 Fahrzeugen und zwar ab dem 19. Mai. Dann startet Forza Horizon 6 auf der Xbox Series X|S und dem PC im Microsoft Store, über Steam oder den Game Pass. Eine PlayStation-Version ist bereits angekündigt, hat aber noch keinen Termin.
Neben der rund 70 Euro teuren Standardversion gibt es für knapp 100 Euro eine Deluxe-Version, die den Car Pass mit weiteren Fahrzeugen sowie ein „Willkommenspaket“ enthält. Preislich erscheint sie unattraktiv, denn die Premium-Version kostet nur 20 Euro mehr und bietet ein Komplettpaket. Es umfasst auch zwei Erweiterungen sowie weitere Autopakete und „VIP-Mitgliedschaft“, die erfahrungsgemäß die Progression beschleunigt. Darüber hinaus dürfen Spieler mit großer Geldbörse bereits ab dem 15. Mai spielen.
Apps & Mobile Entwicklung
AMD Ryzen AI Max 400: Tausche Strix gegen Gorgon und erhalte 100 MHz dazu

Laut Berichten wird AMD in diesem Jahr auch die APU-Familie Strix Halo alias Ryzen AI Max auffrischen – oder vielmehr umbenennen. Aus Ryzen AI Max 300 wird dann Ryzen AI Max 400 und aus Strix Halo wird Gorgon Halo. Unterschiede zu den Vorgängern sucht man laut den vorliegenden Daten allerdings mit der Lupe.
Gorgon Halo als Ryzen AI Max 400
Die oftmals gut informierte chinesische Website HKEPC benennt fünf Ryzen AI Max 400 alias Gorgon Halo, deren Veröffentlichung angeblich im Oktober 2026 bevorsteht. An der eigentlichen Technik als Kombination aus Zen-5-CPU, starker RDNA-3.5-GPU und einer NPU (XDNA2) ändere sich nichts. Mit verbesserter Chip-Qualität soll es lediglich hier und dort etwas mehr Takt geben. Die TDP bleibe unangetastet, sodass weiterhin von einem Spielraum von 45 bis 120 Watt auszugehen ist, wie ihn AMD bei der Serie bisher angibt.
- AMD Ryzen AI Max 485 (OPN: 100-000002127) / 55W TDP
CPU: 8C/16T (3.6GHz/5GHz)
GPU: Radeon 8050S (2.8GHz)
- AMD Ryzen AI Max+ 488 (OPN: 100-000002140) / 55W TDP
CPU: 8C/16T (3.6GHz/5GHz)
GPU: Radeon 8060S (2.9GHz)
- AMD Ryzen AI Max 490 (OPN: 100-000002142) / 55W TDP
CPU: 12C/24T (3.2GHz/5GHz)
GPU: Radeon 8050S (2.8GHz)
- AMD Ryzen AI Max+ 492 (OPN: 100-000002143) / 55W TDP
CPU: 12C/24T (3.2GHz/5GHz)
GPU: Radeon 8060S (2.9GHz)
- AMD Ryzen AI Max+ 495 (OPN: 100-000002145) / 55W TDP
CPU: 16C/32T (3.1GHz/5.2GHz)
GPU: Radeon 8060S (3.0GHz)
Angebliche Eckdaten für AMD Ryzen AI Max 400 alias Gorgon Halo
100 MHz mehr nur beim Flaggschiff?
Abgesehen vom Flaggschiff Ryzen AI Max+ 495, das bei CPU und GPU mit marginalen 100 MHz mehr als der bisherige Ryzen AI Max+ 395 (Test) arbeiten soll, gibt es demnach gar keine Änderungen bei den wesentlichen Eckdaten. Allerdings ist anzumerken, dass AMD bei den im Januar eingeführten Ryzen AI Max+ 392 & 388 noch keine Basistaktraten genannt hat, sodass hier Änderungen zwar möglich, aber unwahrscheinlich sind, denn der Basistakt ist ein wesentlicher Faktor für die TDP-Klasse, die ja angeblich unverändert bleibt.
Gibt es eine schnellere NPU?
Auf einen Punkt gehen die genannten Daten gar nicht ein: die integrierte Neural Processing Unit (NPU) für KI-Aufgaben. Diese arbeitet bei Strix Halo bisher mit 50 TOPS. Es wäre aber gut denkbar, dass AMD der NPU etwas mehr Takt spendiert, damit diese 55 TOPS erreicht. Genau das geschieht nämlich auch beim Refresh von Strix Point auf Gorgon Point.
Doch selbst damit bliebe es bei einer derart kleinen Verbesserung, dass der neue Name schon sehr geschmeichelt erscheint.
Letztlich könnten inzwischen alte inoffizielle Roadmaps damit Recht behalten, dass AMD 2026 im Grunde keine neuen Notebook-Chips auf den Markt bringen wird. Erst Medusa Point mit Zen-6-Architektur wäre dann ab 2027 wieder eine echte Neuerung.
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 WochenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Entwicklung & Codevor 1 MonatKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGoogle „Broadwing“: 400-MW-Gaskraftwerk speichert CO₂ tief unter der Erde
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Social Mediavor 1 MonatDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
