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Künstliche Intelligenz

Intel kauft alle Anteile seines irischen Halbleiterwerks zurück


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die sogenannte Fab 34 im irischen Leixlip wechselt zurück in den vollständigen Besitz von Intel. Die Firma will den 49-prozentigen Anteil des Investors Apollo zurückkaufen, mit dem sich Intel auf einen Kaufpreis von 14,2 Milliarden US-Dollar geeinigt hat. Die Rückabwicklung ist laut Ankündigung noch nicht abgeschlossen.

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Das Joint-Venture zum Betrieb des Halbleiterwerks hat damit voraussichtlich schon nach zwei Jahren ein Ende. 2024 verkaufte Intel für 11,2 Milliarden US-Dollar 49 Prozent der Anteile für eine kurzfristige Geldspritze, damals noch unter dem Chef Pat Gelsinger. Intel benötigte zu dem Zeitpunkt dringend Geld, um seine Finanzen aufzubessern. Apollo wurde im Gegenzug am Umsatz beteiligt, den Intel mit Prozessoren aus seinem irischen Halbleiterwerk erzielt hat.


Vogelaufnahme der Fab 34 in Leixlip, Irland

Vogelaufnahme der Fab 34 in Leixlip, Irland

Die Fab 34 in Leixlip, Irland.

(Bild: Intel)

Intel steckt zwar immer noch in roten Zahlen, allerdings dürfte vor allem die Fab 34 lukrativ sein: Der Hersteller produziert dort Prozessoren mit den Fertigungsprozessen Intel 3 und 4, darunter Xeon-6-Prozessoren für Server und Rechenzentren. Die Nachfrage ist aktuell derart hoch, dass Intel Produktionslinien von Notebook- und Desktop-CPUs auf Xeon-Modelle umstellt. Sie sollten also gut Gewinn generieren. Für den Rückkauf nimmt Intel voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar neue Schulden auf.

Für Apollo war die Beteiligung eine erfolgreiche Investition: Die 3 Milliarden US-Dollar Plus entsprechen einer Rendite von fast 27 Prozent. Selbst inflationsbereinigt wären es noch rund 22 Prozent. Die Umsatzbeteiligung der vergangenen zwei Jahre kommt obendrauf, wobei deren Höhe unbekannt ist.

Die Börse reagierte zunächst positiv auf die Ankündigung. Intels Aktie stieg nach der Ankündigung um etwa acht Prozent. Aufgrund der Aussagen von US-Präsident Trump zum Iran-Krieg sind Intel und andere Techwerte im heutigen Handel allerdings wieder gefallen.

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(mma)



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Künstliche Intelligenz

AMDs offizieller Mini-PC kostet 3999 US-Dollar


AMD hat sich auf einen Preis für seinen Mini-PC Ryzen AI Halo festgelegt: 3999 US-Dollar kostet das Gerät mit 128 GByte Arbeitsspeicher und einer 2-TByte-SSD. Der Preis in Euro wären das knapp 4110 Euro inklusive Mehrwertsteuer, die in US-Preisen nicht enthalten ist. Vorbestellungen will AMD ab Juni entgegennehmen. Allerdings verrät die Firma nicht, wann die Auslieferung beginnt.

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Die Ankündigung erfolgte schon zur Techmesse CES im Januar. AMD setzt seinen schnellsten Kombiprozessor im Ryzen AI Halo ein: den Ryzen AI Max+ Pro 395 alias Strix Halo mit 16 Zen-5-Kernen und 40 Grafik-Compute-Units.

Mit vorinstalliertem Software-Stack und KI-Tools ist der Ryzen AI Halo ein direktes Konkurrenzprodukt zu Nvidias ähnlich teurem Mini-PC DGX Spark. Beide sind als KI-Devkit gedacht. Im Gegensatz zur Konkurrenz scheinen allerdings keine PC-Hersteller eigene Halo-Geräte aufzulegen. AMD stichelt derweil gegen Nvidia: Anders als die Spark-Modelle soll der Ryzen AI Halo als Alternative zu Linux auch mit Windows erhältlich sein.

Zeitgleich mit dem Mini-PC macht AMD die Prozessor-Neuauflage Gorgon Halo offiziell, angeführt vom Ryzen AI Max+ Pro 495. Wie schon bei den normalen Ryzen AI 400 sind die Verbesserungen allerdings überschaubar. Ausschließlich dem Topmodell spendiert AMD 100 MHz mehr CPU-Takt, zudem steigt dort der Takt der KI-Einheit um zehn Prozent. Dadurch schafft sie bis zu 55 Billionen statt 50 Billionen Berechnungen pro Sekunde (Tops).


Übersicht zu Prozessorspezifikationen

Übersicht zu Prozessorspezifikationen

Spezifikationen der Ryzen AI Max 400. Sie sind weitgehend deckungsgleich mit den 300er-Modellen.

(Bild: AMD)

Die beiden kleineren Modelle Ryzen AI Max 490 und 485 haben die gleichen Spezifikationen wie die Vorgänger. Der einzige Vorteil ist dort die offizielle Unterstützung der 400er-Serie von bis zu 192 GByte LPDDR5X-RAM statt 128 GByte. Dafür setzt AMD vermutlich auf Speicherchips mit 24 statt 16 Gbit Kapazität.

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Später will AMD einen Ryzen AI Halo mit Ryzen AI Max+ Pro 495 nachschieben, vermutlich dann mit 192 GByte RAM. Preis und Verfügbarkeitstermin sind bislang unbekannt.


(mma)



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WordPress: Offizielles Plug-in bindet Blogs direkt ins Bluesky-Protokoll ein


Für das freie CMS WordPress wurde mit ATmosphere jetzt auch ein offizielles Plug-in freigegeben, das eine direkte Anbindung an das AT Protocol und damit zu Bluesky und anderen Internetdiensten herstellt. Damit können über WordPress veröffentlichte Beiträge ohne Umweg in die Timeline von Bluesky-Nutzerinnen und -Nutzern geschickt werden, Reaktionen und Antworten von dort landen auch auf WordPress. Zwar gab es dafür schon sogenannte Cross-Posting-Tools. Mit dem Plug-in wird das Blog, auf dem es eingesetzt wird, aber zu einem „Ort auf dem Protokoll“ und zu einem selbstständigen Teilnehmer. Damit ersetze es bisherige Werkzeuge nicht, sondern biete nur eine engere Form der Integration, erklären die Verantwortlichen.

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Ein WordPress-Beitrag mit einer Antwort von Bluesky und zwei im Blog.

Wer das Plug-in nutzen möchte, kann es direkt in WordPress installieren oder die nötigen Daten herunterladen. Danach muss es mit einem Account verknüpft werden, das kann einer bei Bluesky oder verbundenen Diensten wie Eurosky sein. In WordPress lässt sich dann einstellen, welche Art von Inhalten auf dem AT Protocol landen und wie die aussehen sollen. So können etwa nur die Texte geteilt werden, möglich ist aber auch, dass jeweils noch ein Link zu dem Blogeintrag mitgeschickt wird. Wer das will, kann sogar nachträglich alte Blogeinträge zu Bluesky schicken, das funktioniert immer für zehn einzelne und muss für die nächsten neu angestoßen werden. Schließlich erlaubt es das Plug-in auch, dass die URL des Blogs zum Handle des Bluesky-Accounts gemacht wird.

Entwickelt wurde das Plug-in unter anderem von Matthias Pfefferle, der sich jahrelang einer Anbindung von WordPress an das Fediverse um Mastodon & Co. gewidmet hat. 2023 wurde er vom WordPress-Betreiber Automattic rekrutiert. Die Freigabe der Version 1.0 des Plug-ins ATmosphere wurde nun auf dem Blog zu diesem ActivityPub-Plug-in bekannt gegeben. Wenn gewünscht, richteten sie aber ein eigenes Blog ein erst einmal bitten die Verantwortlichen aber um Feedback. Vorerst werden sie jetzt sicher beobachten, wie viele die Technik tatsächlich nutzen. Bislang wurde das Plug-in erst auf wenigen Blogs installiert, auch ActivityPub kommt gerade einmal auf ein paar tausend aktive Installationen. Auf Bluesky wurden derweil schon mehr als 44 Millionen Konten eingerichtet.


(mho)



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Home Assistant: Wetterabhängige Automationen für den Sommer einrichten


Feuchte Luft, überhitzte Räume und hohe UV-Belastung. Das sind einige Kehrseiten des Sommers, die für viele Leute schnell zur Belastung werden. Die gute Nachricht: Mit der kostenlosen Smart-Home-Zentrale-Home Assistant können Sie Automationen einrichten, um die heißen Tage etwas angenehmer zu gestalten und sich besser zu schützen.

Das Smart Home zeigt dann, wie lange Sie ohne Sonnenbrandgefahr herausgehen können und ermittelt den optimalen Zeitpunkt zum Lüften. Wie Sie das zusammenbasteln und dabei auch die regelmäßig aktualisierten Daten des Deutschen Wetterdienstes integrieren, erklären wir in diesem Artikel. Relevant sind dabei etwa die UV-Intensität, die Außentemperaturen und die Niederschlagsmengen.

  • Sommer-Automationen für Home Assistant können Nutzern den Umgang mit großer Hitze und UV-Belastung erleichtern.
  • Der Artikel erklärt, wie Nutzer Wetter-Integrationen in Home Assistant installieren und wie sie deren Vorhersagewerte für Automationen nutzen können.
  • Eine Automation berechnet beispielsweise, wie lange Menschen verschiedener Hauttypen beim tagesaktuellen maximalen UV-Index ungeschützt in der Sonne bleiben können, ohne sich einer Sonnenbrandgefahr auszusetzen.

Die Automationen haben wir unter Home Assistant OS in der Version 2025.7.2 erstellt. Um die vorgestellten Beispiele nachzubauen, sind keine Programmierkenntnisse nötig. Sie richten sich aber an Nutzer, die sich von etwas YAML-Code und Jinja2-Syntax nicht abschrecken lassen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Home Assistant: Wetterabhängige Automationen für den Sommer einrichten“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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