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Interaktive Litfaßsäulen: Pringles und Jung von Matt Nerd machen Gaming zum OOH-Erlebnis


Diese Litfaßsäule am Merianplatz in Frankfurt bildete den Auftakt der Gaming-Kampagne von Pringles

Wie lockt man Gamer am besten hinter ihren Bildschirmen hervor? Die Antwort von Pringles und Jung von Matt Nerd: Mit einem Real Live Quest für eines der beliebtesten Online-Spiele, gepaart mit einer aufmerksamkeitsstarken Out-of-Home-Aktion. Was genau es mit den Pringles-Litfaßsäulen auf sich hat.

World of Warcraft – kurz WoW – gilt als Meilenstein der Gaming-Kultur. Das 2004 von Blizzard Entertainment gelaunchte Multiplayer-Online-Rollenspiel hat das Genre in den letzten zwei Jahrzehnten entscheidend geprägt und wird weltweit von Millionen Menschen gespielt. Den hohen Reichweitenfaktor von WoW macht sich die Chipsmarke Pringles jetzt für eine besondere OOH-Kampagne zunutze.

In mehreren deutschen Großstädten finden sich derzeit an stark frequentierten Plätzen Litfaßsäulen, die als riesige Pringles-Dosen gebrandet sind und über denen ein leuchtendes Ausrufezeichen schwebt. Die Installationen sind Teil einer Kampagne, die die Chipsmarke gemeinsam mit der Agentur Jung von Matt Nerd im Zuge der „World of Warcraft: Midnight-Collaboration“ umgesetzt hat. Per QR-Codes auf den Litfaßsäulen werden diese zu einem sogenannten „Real Live Quest“: Wer den Code scannt, gelangt auf eine Microsite mit integriertem Quiz und erhält mit etwas Geschick ein exklusives, streng limitiertes World of Warcraft-Mount (Reittiere oder Fahrzeuge innerhalb des Spiels, die wie Statussymbole fungieren und heiß begehrt sind), das ausschließlich im Rahmen dieser Kooperation verfügbar ist. Begleitet wird die Aktivierung zudem auf Instagram, unter anderem durch eine Kooperation mit Gaming-Creatorin jen.nyan, die auf der Plattform mehr als 400.000 Follower hat. Mit dieser Verknüpfung der Werbekanäle Out of Home, Social Media und Gaming will Pringles seinen Status als beliebte Snackmarke unter Gamern festigen und zudem Litfaßsäulen langfristig als ikonische Markenflächen besetzen, da diese der charakteristischen Pringles-Dose visuell so nahekommen. Der Zugang zum Gewinnspiel erfolgt ausschließlich über die QR-Codes auf den Litfaßsäulen. Deren Standorte werden vorab über den Instagram-Kanal @pringles_de kommuniziert. „Gaming funktioniert über Mechaniken, nicht über Motive. Deshalb haben wir keine klassische Kampagne gebaut, sondern eine Quest, die sich wie ein echtes In-Game-Erlebnis anfühlt“, sagt Thanh Dao, Managing Director von Jung von Matt Nerd. „Wir verbinden Social, OOH und digitales Erlebnis zu einer Journey, die Gamer ernst nimmt. Genau an der Schnittstelle von Gaming, Popkultur und Marke liegt unsere Stärke als JvM Nerd.“

Am 6. März startete die OOH-Aktion mit einer ersten Hero-Litfaßsäule in Frankfurt. Ab dem 17. März folgen weitere Standorte in Hamburg, Bremen, Berlin, Frankfurt, Leipzig und München und sollen bis zum 26. März bespielt werden, während das Gewinnspiel und die Website vom 6. März bis 5. April live sind.

Die Kampagne ist Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen Pringles und Jung von Matt Nerd. So verantwortet die Agentur mit Sitz in Deutschland und Asien Konzeption, Umsetzungsbegleitung, Social Content, Website-Development sowie die Druckdatenerstellung für OOH, während die Mediaflächen über Ströer gebucht wurden. Das Creator Booking und die Content-Produktion erfolgten in Zusammenarbeit mit We Are Era. Für Bau und Installation der Hero-Säule zeichnet Blueprint verantwortlich.





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Legendary Mirko: Mit dieser True-Crime-Parodie wirbt Lidl für sein Bonussystem


Der „Punkte Lord§ statt der „Dunkle Lord“: Lidl zeigt Humor

Luxusautos, Privatjets, Jachten – und dann wohnt er auch noch in einem Schloss. Als junger Schnösel macht man sich damit verdächtig. Doch „Legendary Mirko“ hat keinen Dreck am Stecken, wie man vermuten würde. Für den Reichtum des Social-Media-Stars gibt es einen einfachen Grund, wie Lidl in seinem neuen Werbefilm enthüllt.

Zu teuer, zu wenig nachhaltig, zu unflexibel – immer mehr Handelsunternehmen wenden sich vom traditionellen Werbeprospekt ab und verlagern die Angebotskommunikation stattdessen auf digitale Kanäle. Zwar setzt Lidl anders als etwa Rewe nach wie vor auf gedruckte Werbeprospekte. Doch wie alle großen Lebensmittelhändler arbeitet auch der Discounter aus der Schwarz Gruppe mit Hochdruck daran, die eigene App als zentrales Kundenbindungsinstrument zu etablieren. 

Dabei helfen soll eine Kommunikationsoffensive. Nachdem vor einigen Wochen schon passend zur Fußball-WM eine große Kampagne mit Bundestrainer Julian Nagelsmann gestartet ist, legt Lidl jetzt mit einem Werbefilm nach, der als Parodie auf bekannte „Money Scam“- und „True-Crime“-Formate zu verstehen ist und daher alles mitbringt, um in den sozialen Medien durch die Decke zu gehen. 
Das Zeug zum Viralhit hat der Film schon wegen des Hauptdarstellers. Als Testimonial konnte kein Geringerer als „Legendary Mirko“ gewonnen werden. Der deutsche Comedy- und Entertainment-Creator, der als „Lord Mirko“ über 1 Million Follower auf TikTok und 357.000 Fans auf Instagram um sich geschart hat, schlüpft auch für Lidl in die Rolle seines Kult-Charakters und dürfte dem Streifen schon wegen seiner großen Anhängerschaft viel Reichweite bescheren.
In dem knapp 100 Sekunden langen Werbefilm, den nach Informationen von HORIZONT die Augsburger Kreativschmiede Any Agency in Zusammenarbeit mit Regisseur David Helmut entwickelt hat, gerät „Legendary Mirko“ ins Visier von Fahndern, die wegen seines offen zur Schau gestellten Reichtums misstrauisch werden und den Verdacht hegen, dass er etwas auf dem Kerbholz haben könnte. Doch am Ende gibt es eine große Überraschung. Denn das Geständnis, das „Legendary Mirko“ in einem typischen Verhörraum im Beisein der Kriminalbeamten ablegt, fällt ganz anders aus als von den Fahndern vermutet. „Ich kauf einfach nur bei Lidl ein“, verrät er das Geheimnis seines Reichtums. Das kapieren am Ende auch die anfangs misstrauischen Fahnder. „Er war nie reich geboren. Er hat sich reich gespart“, sagt einer der Ermittler.  „So f*cking easy!“, sagt seine Kollegin.

Spot mit neuem Testimonial

Darum macht Julian Nagelsmann Selfies an der Lidl-Kasse

Bereits vergangene Woche gab Lidl bekannt, dass Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann als neues Testimonial für die Lidl Plus App wirbt. Jetzt wurde auch der Spot dazu veröffentlicht, der Nagelsmann in einem sympathischen Zusammentreffen mit zwei älteren Fans an der Lidl-Kasse zeigt.

Der Rest ist dann einfach Werbung – und zwar für das neue Bonussystem Lidl Punkte, das die bisherigen Vorteilsangebote wie den Rabattsammler und die Rubbellose ablöst und für das „Legendary Mirko“ diesmal passenderweise als „Punkte Lord“ wirbt. Konkret können Nutzer der Lidl Plus App mit Lidl Punkte seit Anfang Juni ihre Prämien eigenständig auswählen. Das Angebot reicht von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs über Rabatte für den Lidl-Onlineshop bis hin zu Wert-Coupons. „Mit den Lidl Punkten bedanken wir uns bei unseren Kunden für ihre Treue und geben ihnen die Freiheit, selbst zu entscheiden, welche Vorteile für sie die besten sind“, bringt Julius von Schnurbein, Leiter Customer Relations bei Lidl, die Werbebotschaft auf den Punkt.

Loyalty-App

Bei Lidl Plus gibt es jetzt Punkte

Der Rabattsammler bei Lidl Plus ist bald Geschichte. Ab Juni gibt es in der Loyalty-App des Schwarz-Discounters stattdessen Punkte. Erstmals werden auch Online-Umsätze einbezogen.



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Erste europäische Search API jetzt als Self Service verfügbar


Der erste europäische Suchindex Staan macht seine Search API für Developer verfügbar, die ihre AI Agents und Assistants damit an eine unabhängige Alternative zu Big Tech aus den USA koppeln können.

Google ist die wichtigste Suchmaschine der Welt. In Deutschland folgt in Sachen Marktanteile mit weitem Abstand Bing von Microsoft – mit 9,5 Prozent gegenüber 80,5 Prozent bei Google. Neben Yandex aus Russland schafft es mit Ecosia auch eine deutsche Alternative in die Liste der relevanteren Suchoptionen hierzulande, mit immerhin 1,6 Prozent Marktanteil. Ecosia hat zusammen mit der französischen Suchmaschine Qwant 2025 den ersten europäischen Suchindex aufgebaut. Das Ziel: mehr Unabhängigkeit von Big Tech und den USA. Olivier Abecassis, CEO von Qwant und des Joint Ventures European Search Perspective (EUSP) sagte:

The mission is clear – to develop democratic, sovereign tech on the continent at the same time when generative AI will profoundly redefine the online search experience.

Der Index namens Staan (Search Trusted API Access Network) bietet Zugriff auf Informationen aus dem Web, die Unternehmen für ihre Suchmaschinen und KI-Dienste nutzen können. Dieser Index wird inzwischen von Ecosia, Qwant und der solidarischen Suchmaschine Lilo genutzt. Und jetzt ist die API im Self Service für Developer verfügbar. Das ist nicht die einzige große Neuigkeit aus dem Kosmos der europäischen Suchalternativen.


Für Unabhängigkeit von Google:

Ecosia und Qwant bauen ersten europäischen Suchindex auf

Erste europäische Search API jetzt als Self Service verfügbar
© Qwant via Canva

Millionen Dokumente für AI-Dienste: Staan füttert Tools mit Infos und bleibt transparent

Der europäische Suchindex Staan bietet direkten Zugang zu dem proprietären Web-Index der europäischen Suchunternehmen. So kann er KI-Diensten, die verknüpft werden – zum Beispiel KI-gestützte Suchfelder oder Research Agents –, relevante Informationen aus dem Web vermitteln. Dabei hält Staan die Datenschutzstandards der EU, etwa der DSGVO ein, und setzt auf Transparenz. Der Index liefert Suchergebnisse, Content von Websites und teilweise Markdown- oder HTML-Elemente. Jetzt steht die Search API im Self Service für Entwickler:innen zur Verfügung, die auf Ecosias und Qwants eruopäische Search-Alternative bauen möchten. Auf LinkedIn erklärt der Qwant Account:

[…] Starting today, Staan allows any developer to get their API key and start powering their assistants, copilots and AI agents in minutes.

Staan soll langfristig ein wichtiger Baustein einer souveränen europäischen Digitalstruktur werden, die Qwant schon seit Jahren anstrebt. Im Interview von 2020 erläuterte Jean-Claude Ghinozzi, seinerzeit CEO des Unternehmens, uns gegenüber:

Natürlich ist und bleibt es unsere DNA, das Recht unserer Nutzer auf Privatsphäre zu verteidigen. Aber was uns darüber hinaus auszeichnet, ist die Verteidigung und Förderung der europäischen Werte und der europäischen digitalen Unabhängigkeit. In der Tat arbeiten wir jeden Tag daran, dies zu erreichen, echte europäische digitale Souveränität zu erlangen und sicherzustellen, dass europäische Bürger im Internet surfen können, ohne auf die Werte verzichten zu müssen, die uns wichtig sind […]. 

Die EU selbst setzt derzeit gezielt auf Pläne, um die Tech-Abhängigkeit Europas von den USA zu minimieren. Dafür wurde eigens ein neuer Plan vorgestellt. Derweil wird Qwant offiziell zur Default-Suchmaschine des EU-Parlaments.


„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

Pixel-Art-Grafik einer Figur, die von „Other tech“ zu „EU Tech“ springt. Der Schriftzug „Level Up“ symbolisiert den Technological Sovereignty Plan der EU, mit dem Europa die technologische Unabhängigkeit stärken und eigene Alternativen bei Cloud, KI, Halbleitern und Software fördern will.
© Europäische Kommission

Ecosia wiederum setzt in Europa und besonders im Kernmarkt Deutschland auf neue KI-Funktionen wie AI Overviews – die anders als bei Google bei Bedarf ausgestellt werden können.

So sehen die AI Overviews von Ecosia aus, © Ecosia, Screenshot der Suchseite Ecosias
So sehen die AI Overviews von Ecosia aus, © Ecosia

Für die detaillierte Suche, tiefere Recherche oder die Konversation mit einer KI gibt es zusätzlich die KI-Suche mit Chat à la AI Mode oder ChatGPT. Damit die Energie für die Generierung der Suchergebnisse im Kontext dieses Index nachhaltig ist, setzt Ecosia immer wieder auf das Investment in Solar- und Windparks. Erst vor wenigen Monaten investierte Ecosia weitere zwei Millionen Euro in den Ausbau eines deutschen Solarparks. Ecosias KI-Funktionen verzichten bewusst auf besonders energieintensive Features wie Videogenerierung oder tiefgehende Research-Funktionen, die den Rechenaufwand stark erhöhen würden. Zur Messung und Steuerung des Energieverbrauchs nutzt Ecosia unabhängige Tools wie EcoLogits und den Hugging Face AI Energy Score. So setzt Ecosia auf die Balance zwischen Nachhaltigkeit als Kernmission des Unternehmens, europäischer Unabhängigkeit und guten Search Features. 2024 erklärte uns Head of Ecosia Germany Génica Schäfgen:

Wir wollen unseren Usern nicht nur einen guten Zweck, sondern auch ein gutes Produkt anbieten.


KI-Suche mit Nachhaltigkeit:

Ecosia setzt auf AI Overviews

Génica Schaefgen im Portrait, Ecosia-Logo und abstrakte Bäumen in bunt, heller Hintergrund
© Ecosia via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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Klimafreundliche Außenwerbung: Diese Marken setzen ein starkes Zeichen zum „ShowYourStripes Day“


Die Umweltbank beteiligt sich an einer aktuellen Awareness-Kampagne gegen den Klimawandel

Ab Mitte der Woche wird es in ganz Deutschland sommerlich heiß – bestes Timing für eine bundesweite DOOH-Kampagne nachhaltigkeitsorientierter Marken, die gemeinsam auf die zunehmende Erderwärmung aufmerksam machen wollen. Und die Werbe-Screens haben sogar einen positiven Effekt auf das Klima.

Initiiert wurde die Kampagne vom grünen Außenwerbe-Vermarkter climAD, der neun ausgewählten Marken auf Digital-out-of-Home-Flächen hierfür in Summe 63 Millionen Kontakte zur Verfügung stellt – für einen Media-Gegenwert von rund 800.000 Euro. Mit von der Partie sind Polarstern, Edding, HABA, LichtBlick, Gudrun Sjödén, UmweltBank, Ecosia, Tony’s Chocolonely und EthikBank. Anlass für die gemeinsame Werbeaktion ist der „ShowYourStripes Day“, der jährlich weltweit Mitte bis Ende Juni stattfindet und diesmal am 20. Juni begangen wird. Die Grundidee dabei: In Form von farbigen Streifen soll die Erderwärmung der letzten Jahrzehnte verdeutlicht werden und für mehr Klimabewusstsein sorgen.

Der Klimawissenschaftler Professor Ed Hawkins von der University of Reading (United Kingdom) hat den „ShowYourStripes Day“ 2019 ins Leben gerufen. Die bunten „Climate Stripes“ zeigen visuell eindrücklich und gleichzeitig stark vereinfacht die Temperaturentwicklung diverser Länder, Regionen und sogar einzelner Städte seit der Industriellen Revolution. Die Darstellung gilt als eine der bekanntesten und niedrigschwelligsten Formen der Klimakommunikation. Auf der zugehörigen Website kann man in einem Drop-Down-Menü auswählen, für welchen Standort die Klimadaten angezeigt werden sollen. Jeder einzelne Streifen steht für die durchschnittliche Temperatur eines Jahres im Vergleich zum Durchschnitt des insgesamt erfassten Zeitraums. Die Farben wechseln dabei von kühlen Blautönen zu warmen Rottönen und machen die Erderwärmung der vergangenen rund 150 Jahre sichtbar.

So sieht die Erderwärmung in Frankfurt am Main in der Climate-Stripes-Optik aus

… und so die für ganz Deutschland

Sowohl Institutionen (Hochschulen, Unternehmen) als auch Städte und Einzelpersonen sind dazu aufgerufen, am Aktionstag ihre lokalen Climate Stripes zu teilen und damit die Botschaft für mehr Klimaschutz zu verbreiten. Der Download der entsprechenden Grafiken erfolgt ebenfalls für jeden zugänglich auf der oben verlinkten Website.

Für die gemeinschaftliche Kampagne bieten die Werbeträger von climAD eine besonders gut zum Thema passende Funktion: Auf der Rückseite der Screens sorgen eingebaute Moosfilter dafür, dass jede Werbekampagne aktiv die Umgebungsluft kühlt, schädlichen Feinstaub filtert und sogar lokal die CO2-Konzentration senkt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Aufenthaltsdauer von Passantinnen und Passanten vor den angenehm temperierten Screens erhöht sich potenziell und somit auch die Kontaktqualität der Werbung – so jedenfalls die Theorie.

Jede der neun teilnehmenden Marke in Deutschland erhält im Rahmen der Aktion eine Reichweite von rund sieben Millionen Kontakten. Ausgewählt wurden hierfür Unternehmen, die ökologische Verantwortung in ihrem Geschäftsmodell verankert haben, heißt es von climAD. Die Kampagne läuft vom 15. bis 28. Juni 2026 auf digitalen Screens in 30 Shopping Malls in ganz Deutschland, unter anderem an den Standorten Berlin, Hamburg, Köln und München. 

Nadine Usadel, Senior Media & Campaign Manager bei LichtBlick, sagt: „Der ShowYourStripes Day schafft Aufmerksamkeit für die Entwicklung und Erwärmung des Klimas. Das Thema setzt für LichtBlick ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und spiegelt unsere DNA als Deutschlands größter reiner Ökostromanbieter wider. Durch die Zusammenarbeit mit climAD können wir diesen Impact mit grüner DOOH-Reichweite in die breite Öffentlichkeit bringen.“

„MPEGA“ statt MAGA

Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz

Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten.

Als nach eigenen Angaben erstes grünes DOOH-Werbenetz verfolgt climAD den Anspruch, maximale Performance der geschalteten Kampagnen bei gleichzeitig schonender Nutzung der Ressourcen optimal miteinander zu verbinden und gleichzeitig eine Alternative zu konventionellen DOOH-Netzen zu bieten. „Wir wollen damit nationale Aufmerksamkeit für die Erderwärmung erzielen und gleichzeitig Reichweite für Marken schaffen, die unsere Mission teilen. Dadurch zeigen wir, dass Werbung und Nachhaltigkeit nicht im Widerspruch stehen müssen – sie können sich sogar gegenseitig verstärken“, so Peter Sänger, Geschäftsführer von climAD, über die laufende Kampagne.



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